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PMF2SZT antwortete auf Coronaimpfstoffe
09 Feb. 2021 11:30
  • PMF2SZT
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Nach allem, was ich gelesen habe, geht von den zugelassenen Impfstoffen für jegliche Vorerkrankungen keinerlei Gefahr aus. Jedoch scheint es in Abhängigkeit vom Status des Immunsystems große Unterschiede bei der Wirksamkeit zu geben, was man allerdings für uns Vorerkrankte durchaus als Gefährdung ansehen kann.

Dieses Problem scheint insbesondere den Vektorimpfstoff von AstraZeneca zu betreffen, wo sogar die STIKO sicherheitshalber nur eine Empfehlung für unter 65-Jährige herausgab. Leider liegen z.Zt. immer noch keine ausreichenden Daten vor, aber ich meine, dass man uns Immungeschwächte auf jeden Fall der Gruppe der über 64-Jährigen gleichstellen müsste und uns ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen versorgen sollte. Unser Immunsystem ist wohl kaum besser, als das eines über 64-Jährigen.

Zusätzlich zu diesem Problem kam jetzt auch noch die mögliche extrem schwache Wirksamkeit bei der südafrikanischen Mutante hinzu, die diesen Impfstoff in noch schlechterem Licht erscheinen lässt. Was mich wirklich ärgert ist, dass jetzt alle offiziellen Stellen behaupten, jeder zugelassene Impfstoff sei uneingeschränkt wirksam. Deshalb haben die unter 65-Jährigen den Impfstoff zu akzeptieren, der gerade verfügbar ist. Das bedeutet bei der derzeitigen Versorgungslage, dass der unter 65-Jährige mit großer Wahrscheinlichkeit den AstraZeneca-Impfstoff erhält, damit der mRNA-Impfstoff für die älteren Menschen reserviert bleibt. Gerade gestern Abend war von Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD, in den tagesthemen genau dieses zu hören. Das könnte für uns Immungeschwächte richtig gefährlich werden. Bei uns in Bayern ist die südafrikanische Mutante im angrenzenden Tirol schon gut auf dem Vormarsch. Nebenbei sei erwähnt, dass auch für den Impfstoff von Moderna die Bestätigung für die Wirksamkeit bei den Mutanten aussteht. Für den Biontech-Impfstoff liegt zumindest eine Bestätigung nach Tests im Labor vor.

Ich werde jedenfalls meine Unterlagen zum Impftermin mitnehmen und versuchen, die/den anwesende Ärztin/Arzt zu überzeugen, mir den Biontech-Impfstoff zu geben. Falls das nicht gelingt, werde ich unverrichteter Dinge wieder abziehen. Einen für mich ungeeigneten Impfstoff werde ich nicht akzeptieren.

tomytom antwortete auf Coronaimpfstoffe
09 Feb. 2021 03:30
  • tomytom
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    10 September 2026
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Gordon_Bloeh schrieb: Habe erst Ende März mit der Impfung gerechnet. Wurde aber als Myelompatient vorgereiht und hatte vorige Woche schon meine 1. Impfung (Biontech/Pfizer).
Interessanter Link aus der POST ASH 2021 AM 4. FEBRUAR 2021 - Veranstaltung der österr. Selbsthilfe.
Vortrag von Fr. Dr. Eva Autzinger (Krh Barmherzige Sr. Wien) - speziell Thema Corona Impfung für Myelompatienten - www.youtube.com/watch?v=c5QHBqzPF3g&feature=youtu.be
LG
Henry

Vielen Dank Gordon_Bloeh für diesen sehr informativen Link.

Daraus:
In Österreich sind mRNA Impstoffe für MM-Pat. vorgesehen (~Min. 15, Biontech u. Moderna)
Die Vektorimpfstoffe sind nicht in Ö. für Myelom-Pat. vorgesehen (AstraZeneca o. "Sputnik")

Wann sollte eine Impfung für Myelom Pat. erfolgen? (ab Min. 19:28)
Im Idealfall in einem Intervall wo keine Myelomtherapie erfolgt. Ô_ರ

(OÄ Dr. Eva M. Autzinger)

Durch die krankheitsbedingten und therapiebedingten niedrigen Antikikörperspiegel fallen erfahrungsgemäß Immunantworten durch eine Impfung geringer aus wie bei Gesunden.

Nun stellen sich mir folgende Fragen: Sollte tatsächlich eine Therapiepause in Erwägung gezogen werden um einen möglichst hohen Impschutz zu erreichen? Frau Dr. Autzinger stellt dieses für Pat. in der Erhaltungstherapie mit anhaltender Remission als Möglichkeit dar.
Sind Vektorimpstoffe ungeeignet/bzw gefährlich für Myelom-Pat.?
Wie wird die Praxis in D. aussehen?
Meine HA meinte, ich bekomme den Impfstoff der vorrätig ist. Ich rechne mit AstraZeneca.
Ist Vorsicht geboten?
Ich werde mich auf dieses Video berufen und zusätzlich ein Gespräch in meinem Therapiezentrum anstreben.

Ich habe gelernt: eine Corona-Schutzimpfung bei Myelom-Pat. sollte nicht im Blindflug erfolgen.

♖ lg tomytom

Gordon_Bloeh antwortete auf Coronaimpfstoffe
08 Feb. 2021 16:27
  • Gordon_Bloeh
  • 219 Beiträge seit
    03 April 2016
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Habe erst Ende März mit der Impfung gerechnet. Wurde aber als Myelompatient vorgereiht und hatte vorige Woche schon meine 1. Impfung (Biontech/Pfizer).
Interessanter Link aus der POST ASH 2021 AM 4. FEBRUAR 2021 - Veranstaltung der österr. Selbsthilfe.
Vortrag von Fr. Dr. Eva Autzinger (Krh Barmherzige Sr. Wien) - speziell Thema Corona Impfung für Myelompatienten - www.youtube.com/watch?v=c5QHBqzPF3g&feature=youtu.be
LG
Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

tomytom antwortete auf Coronaimpfstoffe
08 Feb. 2021 13:16
  • tomytom
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Habe heute erfahren, das Krebspatienten mit hohem Risiko für einen schweren Covid19- Verlauf früher an eine Schutzimpfung gelangen können. Die Impfverordnung wurde wohl angepasst, womit einige von der dritten Gruppe in Gruppe 2 mit hoher Priorität aufrücken, was bei mir wohl der Fall ist. Viel Glück lg

Alfonz antwortete auf Coronaimpfstoffe
02 Feb. 2021 10:15
  • Alfonz
  • 11 Beiträge seit
    06 Januar 2018
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Bei fokus online habe ich folgendes gelesen:
www.focus.de/gesundheit/coronavirus/impf...ern_id_12775218.html
Zitat:
Gericht weist Eilanträge von Krebskranken ab: Keine sofortige Impfung
13.06 Uhr: Zwei Berliner Krebskranke haben nach Beschlüssen des Verwaltungsgerichts in der Hauptstadt keinen Anspruch auf eine vorgezogene Impfung gegen das Coronavirus. Ihre entsprechenden Eilanträge seien zurückgewiesen worden, teilte das Gericht am Montag mit. Gegen die Beschlüsse kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Die Kranken, die wegen Lungen- beziehungsweise Knochenkrebs nicht stationär behandelt werden, sehen sich laut Mitteilung als besonders gefährdet an. Beide wollten die Senatsverwaltung für Gesundheit verpflichten, dass sie sofort geimpft werden.

Ein solcher Anspruch könne nicht aus der Impfverordnung abgeleitet werden, so das Gericht. Die Kranken zählten nicht zu den Menschen mit höchster Impfpriorität. Auch eine Einzelfallentscheidung könne nicht beansprucht werden. Dies sei in der Verordnung nicht vorgesehen.

Gordon_Bloeh antwortete auf Coronaimpfstoffe
16 Jan. 2021 18:32
  • Gordon_Bloeh
  • 219 Beiträge seit
    03 April 2016
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Wie ich am 11.1. schon berichtet habe, hat mein Onkologe geraten, mich sobald wie möglich gegen Corona impfen zu lassen.
Auf meine Frage, an wen ich mich wenden soll, hat er mich an die österreichische Corona-Hotline (1450) verwiesen.
Dort erklärte ich mein Problem.
Die Antwort war, dass in einer bestimmten Reihenfolge geimpft wird, abhängig von der Risikogruppe in die ich eingestufft werde.
Ich werde verständigt werden. Damit kann ich aber erst frühestens Ende März rechnen.
Sehr beruhigend. Sollten sich bei den über 80-jährigen in Pflegeanstallten und dem Gesundheitspersonal, die jetzt geimpft werden, Nebenwirkungen einstellen, kann ich es mir ja noch überlegen, ob ich mich impfen lasse.
Gruß Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!