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Mira antwortete auf Seitenwechsel
06 März 2019 18:45 - 06 März 2019 18:46
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Lisa, sorry hatte es falsch verstanden.
Ich kenne dieses komische Gefühl wenn man liest ab wann die Ärzte welche lebenserhaltende Maßnahmen unterlassen sollen wenn man selbst nicht mehr entscheiden kann. Ob die dann nicht zu früh aufgeben, oder eine falsche Entscheidung treffen? Aber ohne diese Verfügung kann man mich zu immer weiter therapieren ohne Aussicht auf Besserung und das Sterben unnötig in der Länge ziehen. Irgendwie die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Habe an meinen Papa gedacht wie lange er gestorben ist und mich für diese Verfügung entschieden auch ein bisschen in der Hoffnung bis zuletzt selber entscheiden zu können. Liebe Grüße und viel Daumen drücken meinerseits
Mira
Letzte Änderung: 06 März 2019 18:46 von Mira. Begründung: Korrektur

hase25 antwortete auf Seitenwechsel
05 März 2019 14:01
  • hase25
  • 423 Beiträge seit
    15 Februar 2017
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Hallo Nicole,

wir hatten vor 3 1/2 Jahren überraschend den Fall in unserer Familie gehabt, dass unsere Mutter ganz plötzlich einen Schlaganfall bekam. Sie hatte im Vorfeld eine Patientenverfügung abgeschlossen. Du kannst nicht glauben wie froh wir waren, dass wir in ihrem Sinne handeln konnten, auch wenn es für uns nicht einfach war.

Gruß Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

Logopädin antwortete auf Seitenwechsel
05 März 2019 13:11
  • Logopädin
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    06 Februar 2016
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Hallo Lisa,
genau das ist der Punkt: Wenn es ans Sterben geht, verändern sich u.U. die Wünsche der Patienten. Aus diesem Grund waren die Ärzte auch immer skeptisch, wenn die Angehörigen dann sowas sagten, wie:" Das hätte Mama/Papa aber niemals gewollt..."Und vermutlich sind aus demselben Grund die Verfügungen so eng. Ich habe das so gelöst, dass ich nur das, was ich ganz bestimmt nicht möchte, reingeschrieben bzw. angekreuzt habe. Bei dem ganzen großen Rest überlasse ich es getrost meinen Angehörigen in Absprache mit den Ärzten, was zu tun ist.
Letztlich kommt es häufig ja sowieso anders. Ich habe es perönlich noch nie erlebt, dass bei Sterbendem in meinem Umfeld die -durchaus vorhandenen - Patientenverfügungen jemals gebraucht worden wären.
Liebe Grüße
Nicole

lisa_kotschi antwortete auf Seitenwechsel
05 März 2019 11:22
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Mira schrieb: Hallo Lisa,
... Das Problem ist wer man welche Vollmacht gibt. Wenn wie zb bei mir die Familie weit weg wohnt...
Mira


Liebe Mira, ich habe mich entschieden, die Vollmachten auf drei mir sehr nahestehende Personen aufzuteilen, um niemanden zu stark zu belasten. Von der rechtlichen Seite her berät mich meine Rechtsanwältin. Was mir aber super schwer fällt, schon heute zu entscheiden, welche Maßnahmen ich in der letzten Phase meines Lebens will oder nicht. Ich habe Änderungen von Wünschen mehrmals miterlebt, z.B. bei meinem Mann, der immer im Krankenhaus sterben wollte und dann am Ende sich gewünscht hat, zu Hause zu sterben. Ich bin froh, dass ich ihm das erfüllen konnte, aber es war hart, da es damals keine spezialisierten Pflege- oder Hospizdienste gab.
Was ich sagen will, ich finde die neuen Vorgaben für Patientenverfügungen viel zu eng und nicht flexibel. Auch die sog. Palliative Care hat sich ja in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt.

@Joseph: vielen Dank für die Links. Die deutschen Unterlagen kenne ich, nicht aber die europäischen, die muss ich mir noch anschauen.

Nun sitze ich schon seit geraumer Zeit auf dem Wartebankerl und warte auf ein Bett, damit endlich meine 6 verschiedenen Beutel einfließen können, morgen sind es 5, am Donnerstag morgen noch einer.

Liebe Grüße
Lisa

joseph antwortete auf Seitenwechsel
04 März 2019 21:32
  • joseph
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    10 September 2026
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Hi Lisa

Ich hab mich hier eingelesen und erkundet

www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/...publicationFile&v=29

www.vorsorgeregister.de/1:111/Meldungen/..._europe_2014_04.html

Liebe Grüsse und Daumendruck für Zyklus 2

Joseph

Mira antwortete auf Seitenwechsel
04 März 2019 20:58 - 04 März 2019 21:03
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Lisa,
Ich habe damals alles beim Notar gemacht inkl. Testament. Die Kosten wurden sogar von meiner Rechtsschutz übernommen. Das Problem ist wer man welche Vollmacht gibt. Wenn wie zb bei mir die Familie weit weg wohnt, ein Kind noch minderjährig und das andere mit der Situation völlig überfordert ist das nicht einfach.
Der Notar berät einem aber und weist auf evtl. Risiken hin.
Es tut mir leid, daß es dir so erwischt hat, alleine ist es auch nicht einfach, aber es geht. Ich drücke dir ganz fest die Daumen und du schaffst das!
LG
Mira
Letzte Änderung: 04 März 2019 21:03 von Mira. Begründung: Fehlerkorrektur