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04 Aug. 2017 08:39
  • Fymkje
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Liebe Katharina

Sehe ich es richtig, du steckst gerade noch voll in der Therapie. Dazu wünsche ich dir viel Kraft und dass es mehr gibt, das einfach ist und weniger, das dir Angst macht . Wie geht es dir?

Das hier ist jetzt halt meine Art, zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist.
Aber gewiss, ich schliesse ja nicht aus, dass sich meine Einstellung auch noch ändern kann. Ich hatte ja noch kein Gespräch in St. Gallen, schauen wir mal was das bringt. Ich bin halt ein Mensch, der immer gewöhnt ist, vorausschauend zu planen, auch für den ungünstigsten Fall (siehe Urne).

LG
Ingrid

04 Aug. 2017 08:17
  • hase25
  • 423 Beiträge seit
    15 Februar 2017
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Hallo Fymkje,

seh das Ganze etwas gelassener. Bisher bist du am Smoldern. Gut die Krankheit lauert, aber das kann theoretisch noch Jahre dauern. Hadere nicht mit Dingen, die noch in weiter Ferne sind. Lebe im "Hier und Jetzt". Du kannst noch alles machen, du kannst anfangen bewußter zu leben, genieße dein Leben, sei kreativ, schau dir die Welt an - auch wenn es nur ein kleines Stückchen ist, direkt um die Ecke. Das Leben ist nicht nur schwarz und weiß.

Es ist für mich einfacher zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann, als nach dem "Wieso - Weshalb und Warum" zu fragen. Seit 12. Januar 2017 habe ich die Diagnose, meine Therapie fing mit Verschiebungen am 18.07.217 an. Manches macht angst, manches stellt sich einfacher aus. Ich versuche einen Schritt nach dem anderen zu machen. Vielleicht ist dir das auch eine Hilfe und immer daran denken: "Schlimmer geht immer".

Ganz liebe Grüße - du findest deinen Weg!

Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

Diddlmaus antwortete auf Diagnose Smoldering Myelom - und nun?
03 Aug. 2017 23:37
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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Liebe Ingrid,

Muss doch jeder selber entscheiden.

Über unsere Verstorbenen hier im Forum möcht ich in diesem Zusammenhang nicht weiter sprechen. Das war als liebevolle Erinnerung gedacht und nicht um ihren Weg anzuzweifeln...lassen wir sie in Frieden ruhen.

Wenn Du die Herausforderung nicht annehmen willst und damit mit Dir im Reinen bist, dann ist doch alles gut. Vielleicht wird sich diese Einstellung noch ändern, vielleicht auch nicht. An Herausforderungen kann man wachsen, wenn man sie annimmt und ich kenne kaum eine grössere Herausforderung als den Weg mit Krebs weiter zu gehen.

Dass unser aller Weg irgendwann tödlich endet - das ist ja sowieso klar, nicht?

Dass diese Krankheit Leiden und Schmerzen bedeutet, das weiss ich sehr gut. Trotzdem bleibt das Leben lebenswert. Aber wenn ich allein im Leben stehen würde und 40 Jahre älter wär, würd ich die Sache vielleicht auch anders sehen.

Lass doch die Zeit bringen was sie bringen wird.

Alles Gute - ich klink mich hier aus!

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

03 Aug. 2017 22:58
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Liebe Ingrid

Die einen empfinden Schmerz von 1 bis 10 zbs. auf 9 , da sag vielleicht zwei, ist alles so verschiedenen, auch die Therapien, jedes Myelom entwickelt sich anders.

Ich kann nur von mir aus sagen, ich hab meinen neuen Partner diirekt angenommen und wir Beide kommen ganz gut klar miteinander

LG

Joseph

03 Aug. 2017 22:39 - 03 Aug. 2017 22:40
  • Fymkje
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    10 September 2026
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"finde ich es undankbar dem Leben gegenüber, es nicht mehr wertzuschätzen sobald man nicht mehr 100% gesund ist und lernen müsste mit körperlichen Einschränkungen umzugehen."

Ich denke, bei dieser Krankheit geht es nicht bloss um körperliche Einschränkungen, sondern um Leiden und Schmerzen sowhl durch die Krankheit wie auch durch Therapien. Aus Dankbarkeit dem Leben gegenüber leiden?
Letzte Änderung: 03 Aug. 2017 22:40 von Fymkje. Begründung: Zitat farbig gemacht

03 Aug. 2017 22:33 - 03 Aug. 2017 22:41
  • Fymkje
  • Autor
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    10 September 2026
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"Leider sind viele heute nicht mehr unter uns :-/."

Da haben wir es!
Und wie haben sie doch gehofft und gebangt und gelitten?
Und trotzdem ....
Letzte Änderung: 03 Aug. 2017 22:41 von Fymkje. Begründung: Rechtschreibung