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dani999 antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
02 Juli 2013 15:58 - 15 Feb. 2017 10:59
- dani999
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09 Juni 2013
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Hallo, ich hätte noch eine Frage. Mir wurde gesagt, dass ich durch die Chemotherapien unfruchtbar werde. Desweitern werde ich jetzt frühzeitig auch in die Wechseljahre geschickt. Mein Frauenarzt hat dies nur bestätigen können. Hat irgendjemand eine Ahnung was man da dann für Nebenwirkungen während der Therapie hat? Außerdem würde mich interessiern ob da schon jemand Erfahrungen hat. Vielen Dank für baldige Rückantwort. Eure Dani
Letzte Änderung: 15 Feb. 2017 10:59 von dani999.
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abifiz antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
30 Juni 2013 22:28
- abifiz
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11 September 2026
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Hi Dani.
Deine Entwicklung macht in jeder Hinsicht zuversichtlich. Und weiterhin gratuliere ich zu Deinen bisherigen Erfolgen mit den Zigas. Bleib dran!
abifiz
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abifiz
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dani999 antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
30 Juni 2013 17:22 - 15 Feb. 2017 10:59
- dani999
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Hallo an alle in diesem Forum, heute geht es mir wieder etwas besser.
Ich bedanke mich immer und immer wieder für eure aufmunternden Worte. Vielleicht ist das noch nicht so rüber gekommen. Wie ihr ja wisst bin ich total durcheinander. Heute zu Tode betrübt morgen geht es mir wieder etwas besser. Heute ist Tag 14 ohne Zigaretten. Bin wie gesagt schon direkt stolz. Ich hätte mir das nicht gedacht dass ich das durchhalte.Voll cool
Ich bin Euch jedenfalls sehr dankbar über die schönen Worte und Texte die ihr mir schreibt. Ihr habt mich wirklich richtig aufgefangen. Zwar wird es noch weiterhin vielleicht auch schlechte Tage für mich geben. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich von Euch kompetente Antworten bzw. Ratschläge bekommen werde. Also nochmal vieeeeeeeeeeelllllllllllleeeeen Dank für Eure Zeit und Anteilnahme. Bis bald Dani
Letzte Änderung: 15 Feb. 2017 10:59 von dani999.
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Lucy antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
29 Juni 2013 12:40
- Lucy
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12 Dezember 2012
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Hallo Dani,
die Frage nach dem Umgang mit Ängsten musste ich mir im Verlauf der Erkrankung immer wieder stellen, man muss halt nur an den Punkt kommen, dass die Ängste einen nicht beherrschen können. Ist natürlich manchmal einfacher gesagt als getan. Die meiste Zeit geht es mir gut, der Alltag verläuft mit all seinen Aufgaben und Pflichten halbwegs normal. Alleine darüber freue ich mich, denn das hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht, dass mal wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Darüberhinaus gelingt es mir Gottseidank, mich an vielen vielen Dingen zu erfreuen, die ich vorher für selbstverständlich gehalten habe. Das gibt der Angst wenig Raum.
Aaaaber, auch wenn es selten ist, wenn mich dann mal die Angst packt (meistens wenn ich irgendwelche neuen Knochenschmerzen oder andere zunächst nicht erklärbare Wehwehchen habe oder aber an die Zukunft meines Sohnes denke), dann ist die Angst auch heftig, das muss ich zugeben. Um dagegen anzugehen, helfen mir je nach Gemütslage verschiedene Dinge. Oft ist es ein Spaziergang oder walken oder schwimmen. Manchmal hilft aber auch das nicht und dann ziehe ich mich zurück, entweder zum autogenen Training, Entspannungsmusik hören oder wenn es gar nicht mehr geht zum Rotz-und-Wasser-heulen (kommt Gottseidank selten vor, aber befreit!). Ich hätte auch lieber nie Angst, Angst ist wirklich ein Sch....gefühl, aber da sie mich weiterhin begleiten wird, muss ich halt lernen, sie in Schach zu halten.
Aber Du kannst ganz gewiß zuversichtlich und voller Hoffnung in die Therapie gehen. Ich habe sie immer als Chance betrachtet und vor der Behandlung selber und ihren Nebenwirkungen nie Angst gehabt.
LG,
Lucy
die Frage nach dem Umgang mit Ängsten musste ich mir im Verlauf der Erkrankung immer wieder stellen, man muss halt nur an den Punkt kommen, dass die Ängste einen nicht beherrschen können. Ist natürlich manchmal einfacher gesagt als getan. Die meiste Zeit geht es mir gut, der Alltag verläuft mit all seinen Aufgaben und Pflichten halbwegs normal. Alleine darüber freue ich mich, denn das hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht, dass mal wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Darüberhinaus gelingt es mir Gottseidank, mich an vielen vielen Dingen zu erfreuen, die ich vorher für selbstverständlich gehalten habe. Das gibt der Angst wenig Raum.
Aaaaber, auch wenn es selten ist, wenn mich dann mal die Angst packt (meistens wenn ich irgendwelche neuen Knochenschmerzen oder andere zunächst nicht erklärbare Wehwehchen habe oder aber an die Zukunft meines Sohnes denke), dann ist die Angst auch heftig, das muss ich zugeben. Um dagegen anzugehen, helfen mir je nach Gemütslage verschiedene Dinge. Oft ist es ein Spaziergang oder walken oder schwimmen. Manchmal hilft aber auch das nicht und dann ziehe ich mich zurück, entweder zum autogenen Training, Entspannungsmusik hören oder wenn es gar nicht mehr geht zum Rotz-und-Wasser-heulen (kommt Gottseidank selten vor, aber befreit!). Ich hätte auch lieber nie Angst, Angst ist wirklich ein Sch....gefühl, aber da sie mich weiterhin begleiten wird, muss ich halt lernen, sie in Schach zu halten.
Aber Du kannst ganz gewiß zuversichtlich und voller Hoffnung in die Therapie gehen. Ich habe sie immer als Chance betrachtet und vor der Behandlung selber und ihren Nebenwirkungen nie Angst gehabt.
LG,
Lucy
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jürgenk antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
29 Juni 2013 12:24
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
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Hallo Dani
Meine Ängste waren überwunden als ich die Diagnose bekam. Lach nicht, so war es.
Schau mal, bis dahin war ich seit vielen Jahren ein Simulant für die Mediziner. Kurz vor Diagnose wollte mich ein Arzt in die Geschlossene einweisen, eben wegen der Symptome die keine Diagnose hatten. Aber nun hatte ich etwas das behandelt werden konnte. Immerhin.
Die Angst schließlich hatte keinen Platz.
Weil ich Prioritäten setzte, kümmerte ich mich nicht um all die Fragen die Du da aufzählst. Das sind alles Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. Die kommen, wie Abifiz sagen würde, ganz nach unten in den tiefsten Keller. Aber nicht nur diese Fragen. Auch die Antworten sofern sie mir auf den Weg gegeben werden.
Mit Angst habe ich es allerdings zu tun gehabt. Es war die Angst meiner Frau. Diese zu mildern war eine Aufgabe der ich mich gern widmete.
Liebe Grüße
Jürgen
Meine Ängste waren überwunden als ich die Diagnose bekam. Lach nicht, so war es.
Schau mal, bis dahin war ich seit vielen Jahren ein Simulant für die Mediziner. Kurz vor Diagnose wollte mich ein Arzt in die Geschlossene einweisen, eben wegen der Symptome die keine Diagnose hatten. Aber nun hatte ich etwas das behandelt werden konnte. Immerhin.
Die Angst schließlich hatte keinen Platz.
Weil ich Prioritäten setzte, kümmerte ich mich nicht um all die Fragen die Du da aufzählst. Das sind alles Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. Die kommen, wie Abifiz sagen würde, ganz nach unten in den tiefsten Keller. Aber nicht nur diese Fragen. Auch die Antworten sofern sie mir auf den Weg gegeben werden.
Mit Angst habe ich es allerdings zu tun gehabt. Es war die Angst meiner Frau. Diese zu mildern war eine Aufgabe der ich mich gern widmete.
Liebe Grüße
Jürgen
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dani999 antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
29 Juni 2013 07:09 - 15 Feb. 2017 10:57
- dani999
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09 Juni 2013
09 Juni 2013
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Hallo, wie bereits geschrieben kam ich bisher nur zu einer Ärztin, die sich nicht erst vor mir in meine Akte einlesen musste. Alle anderen Ärzte haben sich immer vor mir in meine Akte eingelesen. Bei jedem hieß die Frage als erstes. Warum sind sie heute bei mir? Wenn ich dann gesagt habe die Befunde seine ihm bereits zugesendet worden. Wurde mir teils mit ruppigen Antworten begegnet. Wie Abifiz bereits geschrieben hat, habe ich auch dann festgestellt, dass die Ärzte sehr überfordert waren sich die Schriftstücke überhaupt zum Teil nicht merken konnte. Die immer neuen Gespräche mit den verschiedenen Ärzte waren immer sehr anstrengen für mich. Nun gut in Würzburg war das mal wieder nicht anderes obwohl ich die Hauptdiagnose Schriftstücke alle ein paar Tage zuvor gefaxt hatte. Jetzt muss ich aber nochmal anfangen: Ich beginne ja jetzt am 09.07.2013 mit der ambulanten Chemotherapie. Ich habe natürlich Angst vor dieser Therapie und frage mich: Was werde ich für Nebenwirkungen haben? Wie wird es mir gehen? Habe ich dann viele Schmerzen? Hoffentlich bekomme ich keine Trumbose. Werde ich durch das Kortison wie ein Vollmond aussehen? Es wird einen zwar gesagt, dass alle anderen mit dieser Erkrankung diese Therapie gut überstehen andererseits wird immer gesagt bei jedem Erkrankten ist es anders? Das beunruhigt mich doch sehr. Dann lasse ich mich momentan auf eine Hard-Core Therapie ein und weiß noch nicht mal ob Sie überhaupt wirken wird. Das macht mir alles zusätzlich sehr Angst. Ich versuche jetzt seit 4 Wochen meine Diagnose bzw. meine Erkrankung anzunehmen. Ok. ich weiß jetzt das ich Krank bin und das ich MM Stufe 3 habe. Zu erst einmal musste ich das überhaupt glauben. (Ich bin ein sehr skeptischer Mensch) Gut jetzt weiß ich endlich was mit mir nicht stimmt. Jetzt will ich mich auch auf die Therapie einlassen. Aber wenn man sich auf so eine Therapie einlassen will sollte man doch auch an Hoffnung glauben dass man zu einer Remission bzw. vielleicht auch Heilung kommt. Dies fällt einem aber bei solchen Äußerungen des jungen Dr. in Würzburg sehr hart. Aber auch mein Onkologe sagt nichts zu meinen Chancen. Kann man das wirklich nicht sagen? Hier im Forum sind ja soviele positive Beispiele. Ich versuche meinem Leben wieder Normalität zu geben. Versuche alles sozusagen unter einen Hut zu bringen. Das verschafft mir momentan etwas Ruhe und Ausgeglichenheit. Meine Gefühle sind hin und her gerissen. Auf Antworten wie ihr mit euren Ängsten umgegangen seit wäre ich sehr dankbar.
Letzte Änderung: 15 Feb. 2017 10:57 von dani999.
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