Tübingen

Universitätsklinikum, Tübingen, Innere Medizin II

Otfried-Müller Str. 10, 72076 Tübingen
07071-29-87164

Studien

Birma I

Encorafenib (LGX818) in Kombination mit Binimetinib (MEK162) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Myelom und BRAFV600E oder BRAFV600K Mutation

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: CLGX818ADE01T
ISRCTN:  
EudraCT 2014-004597-42
Clinicaltrials.gov: NCT02834364
DRKS:  
Sponsor: Uni Klinik Heidelberg / Array Analytik
Studienphase: Phase 2
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis 3/2018

Ziel:                                                                                                                        

Dies ist die erste GMMG-Studie (German-Speaking Myeloma Multicenter Group) mit einem personalisierten Therapieansatz. In der BIRMA-I-Studie wird der therapeutische Nutzen einer Behandlung mit RAF-Kinase-Inhibitoren in Kombination mit einer gleichzeitigen Hemmung der MEK-Kinase (Encorafenib und Binimetinib) bei Patienten mit refraktärem oder rezidiviertem Multiplen Myelom ab dem 2. Progress und einer BRAFV600-Mutation untersucht. Insgesamt sind 15 Patienten an 5 Prüfzentren vorgesehen. Die Patienten müssen dazu eine frische oder eingefrorene Tumorprobe haben, um die BRAF V600 Mutation zu bestätigen.

Hintergrund:

Encorafinib hemmt gezielt das überaktive Protein BRAF, das den Krebs besonders aggressiv macht. Veränderungen in der Erbinformation (Gen-Mutationen) des Proteins BRAF treten bei verschiedenen Krebsarten gehäuft auf. In Folge der Mutation ist BRAF überaktiv und gibt dauerhaft Signale zur Zellteilung. Die Krebszellen mit dieser Veränderung vermehren sich schnell und bilden Absiedlungen in anderen Organen. Beim Multiplen Myelom kommt die BRAF-Mutation bei vier Prozent der Patienten vor. Der MEK- Kinase-Inhibitor Binimetinib verstärkt die Wirkung von Encorafinib.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien: 

  • Patienten mit rezidiviertem oder refraktären Multiplen Myelom, die bereits 2 oder mehr Therapieregime erhalten haben 
  • Messbare Krankheitsaktivität, definiert wie folgt: Quantifizierbares monoklonales Protein (M-Protein) bestimmt durch eine der folgenden drei Messungen:
  • Serum M-Protein (≥ 0,5 g/dL)
  • Urin (≥ 0,2 g/24 Stunden)
  • Bestimmung der freien Leichtketten (FLC) im Serum: Konzentration der betroffenen freien Leichtkette > 100 mg/l bei abnormer sFLCRatio
  • WHO Performance Status 0-3 (WHO=3 nur zulässig, wenn durch das Myelom und nicht durch Komorbidität eine Begleiterkrankung bedingt)
  • Adäquate kardiale Funktion:
  • Linksventrikuläre kardiale Auswurffraktion ≥ 50% festgestellt in der Echokardiographie (ECHO)
  • QTc Intervall ≤ 480 ms

Ausschlusskriterien:

  • Vorhergehende Behandlung mit MEK- und/oder RAF-Inhibitoren
  • Systemische AL Amyloidose (ausgenommen AL Amyloidose der Haut und/oder des Knochenmarks)

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Bortezomib-Lenalidomid-Dexamethason (VRd +/- Isatuximab) (IMROZ) - neu

Offene Multizenterstudie der Phase 3 zur Bewertung des klinischen Nutzens der Kombination von Isatuximab (SAR650984), Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom, die nicht für eine Transplantation infrage kommen (IMROZ)

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: EFC 12522
ISRCTN:  
EudraCT: 2017-002238-21
Clinicaltrials.gov: NCT03319667
DRKS:  
Sponsor: Sanofi
Studienphase: Phase 3
Status: Rekrutierung voraussichtlich ab 2. Quartal 2018, geplant bis 12/2022 

Ziel:

Nachweis des Nutzens von Isatuximab (I) in Kombination mit Bortezomib (V), Lenalidomid (R) und Dexamethason (d) in Hinblick auf die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zu Bortezomib (Velcade®), Lenalidomid (Revlimid®) und Dexamethason allein bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom, die nicht für eine Transplantation infrage kommen oder diese nicht wollen.

Hintergrund:

Isatuximab (SAR650984) ist ein monoklonaler Anti-CD38-Antikörper, der bisher aussichtsreich bei rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom geprüft wurde, und nun in der Ersttherapie getestet werden soll.

Indikation und Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien (3-5)

  • Symptomatisches multiples Myelom (gemäß den Kriterien der International Myeloma Working Group [IMWG])
  • Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom, die altersbedingt (≥ 65 Jahres) nicht für eine Transplantation infrage kommen oder Patienten < 65 Jahren mit Begleiterkrankungen, die sich auf die Möglichkeit einer Transplantation auswirken, oder Ablehnung einer Transplantation durch den Patienten
  • Nachweis einer messbaren Erkrankung

 Ausschlusskriterien (3-5)

  • Vorbehandlung wegen multiplem Myelom
  • Asymptomatisches multiples Myelom
  • ECOG (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) > 2

 Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ergänzende Informationen:

Die Studie wird in zwei Armen durchgeführt:

  • Patienten, die Studienarm A zugeteilt werden, erhalten 4 Zyklen à 6 Wochen Induktionstherapie mit Isatuximab i.v. + Bortezomib s.c. + Lenalidomid oral + Dexamethason i.v. oder oral (IVRd), gefolgt von 4-wöchigen Zyklen der Erhaltungstherapie mit Isatuximab i.v. + Lenalidomid oral + Dexamethason i.v. oder oral.
  • Patienten, die Studienarm B zugeteilt werden, erhalten 4 Zyklen à 6 Wochen Induktionstherapie mit Bortezomib s.c. + Lenalidomid oral + Dexamethason i.v. oder oral (VRd), gefolgt von 4-wöchigen Zyklen der Erhaltungstherapie mit Lenalidomid oral + Dexamethason i.v. oder oral.
Cobimetinib +/- Venetoclax +/- Atezolizumab (BO39813)

Cobimetinib als Einzelsubstanz und in Kombination mit Venetoclax, mit oder ohne Atezolizumab, bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom

Organisatorische Daten:  

Prüfplancode:  
ISRCTN:  
EudraCT: 2017-000830-68
Clinicaltrials.gov: NCT03312530
DRKS:  
Sponsor: Hoffman-La Roche
Studienphase: Phase 1b/2
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis 10/2020

Ziel:

Diese offene, randomisierte, multizentrische, dreifacharm Phase Ib/II Studie wurde entworfen, um die Wirkung, Sicherheit, Tolerabilität und Pharmakokinetik von Cobimetinib als eine Einzelsubstanz (Arm A), Cobimetinib plus Venetoclax (Arm B) und Cobimetinib plus Venetoclax plus Atezolizumab (Arm C) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom zu bewerten.

Hintergrund:

Cobimetinib ist ein Kinasehemmer aus der Gruppe der MEK-Inhibitoren, welcher jetzt schon in Kombination mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib zur Behandlung eines fortgeschrittenen Melanoms mit der BRAF-V600-Mutation eingesetzt wird. Der BCL-2 Inhibitor Venetoclax ist ein oral einzunehmendes sogenanntes „kleines Molekül“, das in präklinischen Studien eine synergetische Wirkung mit Cobimetinib gezeigt hat. Atezolizumab ist ein anti-PD-L1(anti-programmed death-ligand 1) Antikörper, der in Kombination mit Cobimetinib beim Kolonkarzinom getestet worden ist und dort gute Verträglichkeit gezeigt hat. Jetzt soll diese Kombination auch beim multiplen Myelom untersucht werden.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien (3-5)

  • Drei bis fünf Vortherapien, einschließlich eines Proteasomeninhibitors und eines Immunmodulators
  • Erreichen eines Ansprechens (minimales Ansprechen oder besser) auf mindestens eine Vortherapie
  • Dokumentierte Krankheitsprogression (definiert durch die IMWG Kriterien) während oder nach der letzten Vortherapie oder Unverträglichkeit der letzten Vortherapie
  • ECOG Performance Status (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 2 oder weniger
  • Nebenwirkungen der letzten Therapien (einschließlich peripherer Neuropathie) müssen sich zurückgebildet oder auf Grad 1 stabil sein

Ausschlusskriterien (3-5)

  • Anti-Myelom Behandlung innerhalb der letzten 14 Tage oder 5 Halbwertszeiten der Behandlung vor dem Tag der Randomisierung
  • Autologe STZ innerhalb von 100 Tagen vor Randomisierung
  • Vorhergegangene allogene STZ oder andere Organtransplantation
  • Vorbehandlung mit MEK Inhibitoren, Bcl-2 Inhibitoren oder Immuncheckpoint Inhibitoren, einschl. anti CTLA-4, anti-PD-1 oder anti-PDL1
  • Behandlung mit systemischen Immunstimmulatoren innerhalb von 28 Tagen oder Immunsuppressoren innerhalb von 14 Tagen vor Randomisierung

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt

Daratumumab bei Niereninsuffizienz (GMMG-DANTE)

Daratumumab in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom und schwerer Nierenfunktionseinschränkung

Organisatorische Daten:

Prüfplancode:  
ISRCTN:  
EudraCT: 2016-000433-51
Clinicaltrials.gov: NCT02977494
DRKS:  
Sponsor: Universitätsklinikum Tübingen
Studienphase: Phase 2
Status: Rekrutierung läuft; bis voraussichtlich Dez. 2020

Ziel:

Patienten mit Niereninsuffizienz benötigen eine rasche und effektive Verminderung ihrer Tumorlast, um eine Erholung der Nieren zu ermöglichen. Monoklonale Antikörper wie Daratumumab werden weder über die Nieren ausgeschieden noch verstoffwechselt, trotzdem waren Patienten mit Niereninsuffienz (GFR ≤ 20 ml/min) bisher von entsprechenden Studien ausgeschlossen. Ziel dieser Studie ist es nun, die Wirksamkeit, Sicherheit und Pharmakokinetik der Kombination von Daratumumab mit Bortezomib (Velcade®) und Dexamethason bei Patienten mit rezidiviertem, refraktärem Multiplen Myelom mit schwerer Niereninsuffizienz zu überprüfen.

Hintergrund:

Daratumumab ist ein monoklonaler Antikörper, der zur Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt wird. Der Antikörper bindet an das Oberflächenprotein CD38, das von den Tumorzellen in allen Stadien der Erkrankung gebildet wird. Die Bindung des Antikörpers führt zum Absterben der Tumorzelle durch programmierten Zelltod (Apoptose) sowie durch eine verstärkte Immunreaktion. Das Mittel ist seit Juni 2016 (in den USA seit November 2015) zur Monotherapie von Patienten mit Multiplem Myelom zugelassen, das nicht mehr auf eine Behandlung mit einem Proteasomeninhibitor oder einem Immunmodulator anspricht.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • Patienten müssen ein dokumentiertes, behandlungsbedürftiges multiples Myelom haben, definiert durch die folgenden Kriterien:
    • Monoklonale Plasmazellen im Knochenmark > 10% und/oder Nachweis eines Plasmozytoms, nachgewiesen durch eine Biopsie zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Krankheitsgeschichte, gemäß den IMWG Diagnosekriterien (IMWG Kriterien von  2014, Rajkumar et al. 2014)
    • Messbare Erkrankung beim Screening (Serum M-Protein > 500 mg/dl oder Urin M-Protein > 200 mg/24h, im Fall eines Leichtkettenmyeloms: freie Leichtketten > 10 mg/dl und abnormer kappa/lambda Leichtkettenquotient)
  • GFR (Glomeruläre Filtrationsrate) < 30 ml/min und /oder Patienten unter Hämodialyse
  • Patient muss mindestens eine Vortherapie erhalten haben
  • Patienten müssen dokumentierten Progress ihrer Erkrankung nach der letzten Therapie haben
  • ECOG Performance Status (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 0-3

Ausschlusskriterien

  • Patient hat vorher Daratumumab oder eine andere Anti-CD38-Antikörpertherapie erhalten (eine Vortherapie mit Elotuzumab ist erlaubt)      
  • Nachweis einer Unverträglichkeit von Bortezomib oder bekannte Allergien, Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegen monoklonale Antikörper
  • Aktive Graft-versus-Host-Erkrankung unter immunsuppressiver Behandlung
  • Vorhergehende Krebserkrankung innerhalb von 5 Jahren vor Studieneinschluss
  • Aktive, unkontrollierbare Infektion
  • Periphere Neuropathie ≥ 3 oder neuropathische Schmerzen Grad 2 oder höher

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Daratumumab/Pomalidomid/Dexamethason im Vergleich zu Pomalidomid/Dexamethason (EMN14, Apollo)

Eine Phase-3-Studie zum Vergleich von Pomalidomid und Dexamethason mit oder ohne Daratumumab (subkutan) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom, die mindestens eine vorherige Therapielinie mit Lenalidomid in Verbindung mit einem Proteasom-Inhibitor erhalten haben: die APOLLO-Studie

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: EMN14/54767414MMY3013
ISRCTN:  
EudraCT: 2017-001618-27
Clinicaltrials.gov: NCT03180736
DRKS:  
Sponsor: Janssen/EMN
Studienphase: Phase 3
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis 7/2023

Ziel:

Ziel der Studie ist die Ermittlung des progressionsfreien Überlebens bei Patienten, deren Erkrankung nach einer vorherigen Antimyelombehandlung fortgeschritten ist.

Hintergrund:

Dies ist eine multizentrische, randomisierte, offene Phase-3-Studie, in der Daratumumab, Pomalidomid und niedrig dosiertes Dexamethason (DaraPomDex) mit Pomalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason (PomDex) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom verglichen werden, die mindestens 1 vorheriges Behandlungsschema sowohl mit Lenalidomid als auch mit einem Proteasom-Inhibitor erhalten haben und deren Krankheit fortgeschritten ist. Die Patienten erhalten per Zufallsverteilung entweder DaraPomDex oder PomDex.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • Erkrankung muss anhand mindestens eines der folgenden Kriterien messbar sein:
    • IgG Multiples Myelom: M-Protein im Serum ≥ 1,0 g/dl oder M-Protein im Urin ≥ 200 mg/24 Stunden; oder
    • IgA, IgD, IgE, IgM Multiples Myelom: M-Protein im Serum ≥ 0,5 g/dl oder M-Protein im Urin ≥ 200 mg/24 Stunden; oder
    • Leichtkettiges Multiples Myelom, für Patienten ohne messbare Krankheit im Serum oder Urin: freie Leichtketten im Serum (FLC) ≥ 10 mg/dl und auffälliges Serum-FLC-Verhältnis.
  • Die Patienten müssen eine vorherige Antimyelombehandlung mit einem Proteasom-Inhibitor in Verbindung mit Lenalidomid erhalten und darauf angesprochen haben (d.h. mit einer partiellen Remission oder einem besserem Ansprechen, wie vom Prüfers gemäß der Definition der geänderten IMWG-Kriterien festgestellt).
  • Die Krankheitsprogression muss dokumentiert sein und auf dem vom Prüfer gemäß den geänderten IMWG-Kriterien festgestellten Ansprechen auf das oder nach dem letzten Schema beruhen.

Ausschlußkriterien:

  • Frühere Therapie mit einem monoklonalen Anti-CD38-Antikörper.
  • Frühere Gabe von Pomalidomid.
  • Antimyelombehandlung innerhalb von mindestens 2 Wochen vor der Randomisierung. Die einzige Ausnahme ist eine notfallmäßige kurze Kortikosteroiden (entsprechend 40 mg/Tag für maximal 4 Tage) für die palliative Behandlung vor Zyklus 1, Tag 1 (C1D1).
  • Vorherige allogene Stammzelltransplantation oder autologe Stammzelltransplantation (ASCT) innerhalb von 12 Wochen vor C1D1.

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

GSK2857916 bei R/RMM nach Nichtansprechen auf die Vorbehandlung mit einem Anti-CD38- Antikörper (DREAMM 2)

Offene, randomisierte, zweiarmige Studie der Phase 2 zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von zwei Dosen des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats GSK2857916 bei Teilnehmern mit Multiplem Myelom, die bereits drei oder mehr Therapielinien erhalten haben, refraktär gegenüber einem Proteasom-Inhibitor und einer immunmodulatorischen Substanz sind und nicht auf eine Anti-CD38-Antikörper angesprochen haben.

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: DREAMM 2, GSK205678
ISRCTN:  
EudraCT: 2017-004810-25
Clinicaltrials.go NCT03525678
DRKS:  
Sponsor: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Studienphase: Phase 2
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis 30. Juni 2020

Ziel:

In dieser Studie soll die klinische Wirksamkeit und Sicherheit von zwei Dosen von GSK2857916 bei Teilnehmern mit rezidiviertem/refraktärem Multiplen Myelom (RRMM) bewertet werden.

Hintergrund:

GSK2857916 ist ein in der klinischen Prüfung befindlicher konjugierter Antikörper, der gegen das Oberflächenantigen BCMA (engl. B cell maturation antigen) gerichtet ist. In einer Phase-I-Studie (DREAMM 1-Studie) bei sehr stark vortherapierten Patienten zeigte sich eine vielversprechende Ansprechrate von 60 % (21/35 Patienten) für die Monotherapie. (https://www.myelom-deutschland.de/wp-content/uploads/2018/04/2018-03-15-Studien-beim-Multiplen-Myelom.pdf)

Der Wirkstoff wird im Rahmen des sogenannten PRIME (Priority Medicines)-Schemas entwickelt. (https://adcreview.com/news/gsk2857916-demonstrates-60-response-rate-heavily-pre-treated-relapsed-refractory-multiple-myeloma-patients/)

Mit diesem Programm ermöglicht die Europäische Arzneimittelagentur EMA Herstellern die beschleunigte Zulassung von Arzneimitteln, wenn das betreffende Mittel einen bedeutenden Vorteil gegenüber bereits verfügbaren Therapien verspricht oder Hilfe für Patienten mit einer Erkrankung bietet, für die es bislang keine Behandlungsoption gibt.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • ECOG (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 0, 1 oder 2
  • Histologisch oder zytologisch bestätigte Diagnose eines MM gemäß den Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG). Der Patient hat eine vorausgegangene Stammzelltransplantation erhalten oder ist nicht für eine Transplantation geeignet und hat auf mindestens 3 vorangegangene Linien zur Behandlung des Myeloms, einschließlich Monotherapie oder Kombinationstherapie mit einem Anti-CD38-Antikörper (z. B. Daratumumab), nicht angesprochen und ist refraktär gegenüber Immunmodulatoren (IMiD) (d. h. Lenalidomid oder Pomalidomid) und gegenüber einem Proteasom-Inhibitor (d. h. Bortezomib, Ixazomib oder Carfilzomib).
  • Patienten mit einer autologen Stammzelltransplantation in der Vorgeschichte sind für die Teilnahme geeignet, sofern die Transplantation mehr als 100 Tag vor dem Einschluss in die Studie zurückliegt und keine aktive Infektion besteht
  • Erkrankung muss zum Zeitpunkt der Voruntersuchung anhand mindestens eines der folgenden Kriterien messbar sein:
    • M-Protein im Serum ≥ 0,5 g/dl (≥ 5 g/l)
    • Ausscheidung von M-Protein im Urin > 200 mg/24 Stunden
    • Bestimmung freier Leichtketten (FLC) im Serum > 10 mg/dl, (≥ 100 mg/l) und einem auffälligen Serum-FLC-Verhältnis (< 0,26 oder > 1,65)

Ausschlußkriterien

  • Systemische Anti-Myelom-Therapie in den letzten 14 Tagen oder Plasmapherese innerhalb von 7 Tagen vor der ersten Verabreichung der Studienmedikation
  • POEMS-Syndrom, aktive Plasmazellleukämie zum Zeitpunkt der Voruntersuchung
  • Vorausgegangene allogene Stammzelltransplantation
  • Derzeitige Erkrankung des Hornhautepithels ausgenommen leichte Keratitis punctata

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ergänzende Informationen

In der DREAMM 2-Studie erhalten die Teilnehmer gefrorenes GSK2857916 als Monotherapie in einer Dosis von entweder 2,5 mg/kg oder 3,4 mg/kg intravenös einmal alle drei Wochen bis zur Krankheitsprogression oder bis zum Auftreten von inakzeptablen Nebenwirkungen.

Isatuximab, Carfilzomib, Lenalidomid und Dexamethason in der Primärtherapie des Hochrisikomyeloms (GMMG-CONCEPT)

Eine offene, multizentrische Phase-2-Studie zur Induktions-, Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie mit Isatuximab, Carfilzomib, Lenalidomid und Dexamethason (I-KRd) in der Primärtherapie des Hochrisikomyeloms. Es können Patienten bis 70 Jahre eingeschlossen werden, die für eine Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation geeignet sind (Arm A), Patienten > 70 Jahre oder nicht für eine Stammzelltransplantation geeignete Patienten können in Arm B eingeschlossen werden.

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: GMMG-CONCEPT
ISRCTN:  
EudraCT: 2016-000432-17
Clinicaltrials.gov NCT03104842
DRKS:  
Sponsor: Universitätsklinikum Tübingen
Studienphase: Phase 2
Satus: Rekrutierung läuft, geplant bis Juli 2023

Ziel:

Die Studie untersucht die Wirksamkeit und Toxizität der Kombination von Isatuximab , Carfilzomib, Lenalidomid  und Dexamethason (I-KRd-Regime) als Induktions-, Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie bei Hochrisiko-Patienten (siehe Einschlusskriterien). Die Studie wird in zwei Armen durchgeführt:

  • Studienarm A für Patienten ≤ 70 Jahren, die für eine Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation infrage kommen: 6 Zyklen I-KRd Induktionstherapie, gefolgt von 4 Zyklen I-KRd nach Hochdosistherapie sowie einer I-KR Erhaltungstherapie
  • Studienarm B für Patienten >70 Jahren, die nicht für eine Hochdosistherapie geeignet sind: insgesamt 12 Zyklen I-KRd mit anschließender Erhaltungstherapie mit I-KR

Hauptziel der Studie ist die Bestimmung des Anteils von Patienten ohne  minimale Resterkrankung (MRD-negativ) nach Induktion und Konsolidierung = 10 Zyklen I‐KRd (Studienarm A) bzw. nach 12 Zyklen I‐KRd bei Patienten ohne Transplantation (Studienarm B)

Hintergrund:

Isatuximab (SAR650984) ist ein monoklonaler Anti-CD38-Antikörper zur Behandlung von rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom, der bei Verabreichung von Carfilzomib (Kyprolis®), Lenalidomid (Revlimid®) and Dexamethason [I‐KRd-Regime] getestet werden soll.

Indikation und Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • Bestätigte Diagnose einen bisher unbehandelten multiplen Myeloms (nach den überarbeiteten Kriterien der IMWG) mit messbarer Krankheitsaktivität. (Serum-M-Protein ≥ 1 g/dl oder Urin‐M‐Protein ≥ 200 mg/24 Stunden). Oligosekretorisches Myelom: Konzentration der betroffenen freien Leichtkette ≥ 10 mg/dl bei abnormem sFLC-Verhältnis. Asekretorisches Myelom: > 1 fokale Läsion, die im MRT messbar ist.
  • Nachweis einer Hochrisikokonstellation durch FISH-Analyse von:
    - del17p oder
    - t(4;14) oder
    - mehr als 3 Kopien von +1q21
    - sowie ein ISS-Stadium 2 oder 3.
    Liegt eine FISH‐Analyse aus einem anderen Labor als aus der Universitätsklinik Heidelberg vor, wird diese nach Rücksprache akzeptiert (Liste der Labors, aus denen eine FISH‐Analyse für die Studie akzeptiert wird, liegt in der Studienzentrale vor).
  • WHO-Leistungsstatus 0‐3 (WHO=3 nur zulässig, wenn durch das multiple Myelom und nicht durch eine Begleiterkrankung verursacht)

 Ausschlusskriterien

  • Kontraindikation gegen eine der benötigten Begleit‐ oder Supportivmedikamente einschließlich einer Kontraindikation gegen antivirale Substanzen. Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Captisol® (zur Lösung von Carfilzomib), Mannitol, Sucrose, Histidin und Polysorbat 80 oder gegen eine der Bestandteile der in der Studienbehandlung verwendeten Medikamente zur Vormedikation (Steroide, H2-Blocker).
  • Systemische AL‐Amyloidose (ausgenommen AL-Amyloidose der Haut und/oder des Knochenmarks)
  • Schwere Herzerkrankung (NYHA Klassifikation III‐IV), symptomatische kardiale Ischämie oder unkontrollierte Herzrhythmusstörungen. Herzinfarkt innerhalb von 4 Monaten vor Studieneinschluss.

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ixazomib mit Dexamethason gegenüber Pomalidomid mit Dexamethason (C16029)

Diese multizentrische Studie untersucht die Wirksamkeit von Ixazomib-Kapseln plus Dexamethason-Tabletten im Vergleich zu Pomalidomid-Kapseln plus Dexamethason-Tabletten bei Patienten mit rezidiviertem und/oder refraktärem multiplen Myelom.

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: C16029
ISRCTN:  
EudraCT:  
Clinicaltrials.gov: NCT03170882
DRKS:  
Sponsor: Millenium/Takeda
Studienphase: Phase 2/3
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis 11/2021

Ziel:

Der Zweck dieser Studie ist, die Wirkung von Ixazomib und Dexamethason gegenüber Pomalidomid und Dexamethason auf das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit rezidiviertem und/oder refraktärem multiplen Myelom zu vergleichen. Die Patienten sollten mindestens zwei Vortherapien einschließlich Lenalidomid (Revlimid®) und einen Proteasomenhemmer erhalten haben, und auf Lenalidomid, nicht aber auf Proteasomenhemmer refraktär sein.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • Patienten müssen eine bestätigte Diagnose eines multiplen Myeloms (MM) gemäß der Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG) haben.
  • ECOG (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 0 bis 2
  • Patienten müssen einen Rückfall oder eine progressive Krankheit (PD) gehabt und zwei oder mehr Vortherapien erhalten haben. Dabei ist zu beachten, dass eine Vortherapie als ein oder mehrere Zyklen eines Behandlungsprogramms definiert ist; das kann aus ein oder mehr Zyklen einer Einzeltherapie oder einer Kombinationstherapie, sowie einer bestimmten Abfolge von geplanten Behandlungen bestehen. Zum Beispiel wird ein geplanter Behandlungsansatz mit Induktionstherapie, gefolgt von einer autologen  Stammzelltransplantation(SCT) und einer Erhaltungstherapie als solch eine Vortherapie betrachtet Typischerweise wird eine Therapie durch einen Krankheitsprogress beendet..
  • Patienten müssen refraktär auf Lenalidomid sein. Dazu müssen sie mindestens zwei aufeinander folgende Zyklen von Lenalidomid als Einzelsubstanz oder eine Lenalidomid-enthaltende Therapie mit einem anschließenden Progress während der Behandlung oder innerhalb von 60 Tagen nach der letzten Lenalidomidgabe erhalten haben. Die Startdosis von Lenalidomid sollte 25 mg (oder mindestens 10 mg im Fall von Nierenfunktionsstörungen oder anderen Bedenken) und die letzte Dosierung mindestens 10 mg gewesen sein.

Ausschlußkriterien

  • Vorrausgegangene allogene Stammzelltransplantation während irgendeiner Vortherapie oder eine autologe  Stammzelltransplantation während der letzten Vortherapie.
  • Diagnose oder Behandlung irgendeiner anderen Krebserkrankung innerhalb der letzten zwei Jahre vor Randomisierung oder Diagnose einer Krebserkrankung mit dem Nachweis einer Resterkrankung, einer weiter bestehenden oder wieder aufgetretenen Erkrankung. Teilnehmer mit nichtmelanösem Hautkrebs oder Carcinoma in situ sind nicht ausgeschlossen, wenn sie eine komplette Resektion hinter sich haben.
  • Diagnose eines schwelenden Myeloms, M. Waldenström, POEMS (Polyneuropathie, Organomegalie, Endokrinopathie, monoklonale Gammopathie und Hautveränderungen) Syndrom, Plasmazellleukämie, primäre Amyloidose, myelodysplastisches Syndrom oder myeloproliferative Syndrome.
  • Periphere Neuropathie Grad 1 mit Schmerzen oder periphere Neuropathie Grad 2 oder höher, egal welcher Ursache, bei der klinischen Screeninguntersuchung.

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Subkutanes Daratumumab bei Hochrisiko-SMM (Aquila / SMM3001)

Randomisierte, multizentrische  Phase 3  Studie zur Untersuchung von subkutanem Daratumumab gegenüber aktiver Überwachung (Monitoring) bei Patienten mit Hochrisiko-Smoldering Multiplem Myelom (SMM)

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: 54767414SMM3001
CR108172
ISRCTN:  
EudraCT: 2016-001205-16
Clinicaltrials.gov: NCT03301220
DRKS:  
Sponsor: Janssen-Cilag International N.V
Studienphase: Phase 3
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis 16.12.2021

Ziel:

Die Studie vergleicht die Sicherheit, Wirksamkeit und Pharmakokinetik (Einwirkung des Körpers auf die Substanz) von Daratumumab nach subkutaner Gabe im Vergleich zu aktiver Überwachung (Monitoring) ohne Gabe von Studienmedikation bei Patienten mit Hochrisiko-Smoldering Multiplem Myelom (SMM). Ziel ist es, herauszufinden, ob die Behandlung das progressionsfreie Überleben verlängert.

Hintergrund:

Daratumumab ist ein gegen CD38 gerichteter monoklonaler Antikörper (mAb). Seine Wirkung beruht auf der Bindung an das Glykoprotein CD38, das häufig auf der Oberfläche von MM-Zellen in allen Stadien der Erkrankung zu finden ist. Dabei regt Daratumumab das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung der Krebszellen an und trägt zum raschen Absterben der Tumorzellen bei. Quelle: http://www.janssen.com/switzerland/de/darzalexr-daratumumab-von-janssen-erhaelt-zulassung-der-swissmedic-zur-behandlung-des-multiplen

Indikation und Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

Patienten mit einer seit ≤ 5 Jahren bestehenden Diagnose eines Hochrisiko-Smoldering Multiplem Myeloms (SMM) (gemäß den Kriterien der International Myeloma Working Group [IMWG]), deren Erkrankung anhand mindestens eines der folgenden Kriterien messbar ist:

  • M-Protein im Serum ≥ 10 g/l
  • Ausscheidung von M-Protein im Urin ≥ 200 mg/24 Stunden
  • Bestimmung freier Leichtketten (FLC) im Serum ≥ 10 mg/l, sofern Serum-FLC-Verhältnis auffällig ist
  • ECOG (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 0 oder 1

 Ausschlusskriterien:

  • Behandlungsbedürftiges multiples Myelom, definiert durch eines oder mehrere nachfolgende Kriterien:
  • Knochenläsionen (eine oder mehr osteolytische Läsion(en)
  • Hyperkalziämie
  • Niereninsuffizienz
  • Anämie
  • Anteil an klonalen Plasmazellen im Knochenmark (engl. bone marrow plasma cells, BMPC) ≥ 60 %
  • Verhältnis freier Leichtketten (FLC) im Serum ≥ 100
  • Mehr als 1 Herdläsion mit einem Durchmesser ≥ 5 mm in der Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Primäre systemische (Immunoglobulin-Leichtkette) AL‐Amyloidose
  • Exposition (Kontakt) gegenüber einem der folgenden Faktoren
    • Vorangegangene Verabreichung von Daratumumab oder vorangegangene Verabreichung einer anderen Anti-CD38-Therapie
    • Vorangegangene Verabreichung eines zugelassenen oder in der Prüfung befindlichen Therapeutikums für SMM oder MM. Die stabile Gabe von Bisphosphonaten in Standarddosierung, wie beispielsweise bei Osteoporose angezeigt, ist akzeptabel.
    • Verabreichung eines in der Prüfung befindlichen Arzneimittels (einschließlich in der Prüfung befindliche Impfstoffe) oder Anwendung eines invasiven Medizinprodukts wegen irgendeiner Indikation innerhalb von 4 Wochen oder 5 Halbwertzeiten, je nachdem, was länger ist, vor Zyklus 1, Tag 1
    • Laufende Behandlung mit Kortikosteroiden in einer Dosis > 10 mg Prednison oder Äquivalent pro Tag zum Zeitpunkt der Randomisierung oder > 280 mg kumulative Prednison-Dosis oder Äquivalent für einen Zeitraum von 4 Wochen im Jahr vor der Randomisierung.

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt

Ergänzende Informationen: 

Studienteilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip einem von zwei Studienarmen zugeteilt:

  • Arm A: Studienteilnehmer erhalten keine Studienmedikation, werden aber aktiv überwacht und genauso häufig denselben Untersuchungen unterzogen wie die Studienteilnehmer, die Arm B zugeteilt werden und Daratumumab erhalten.
  • Arm B: Studienteilnehmer erhalten 1800 mg Daratumumab in einer gemeinsamen Darreichungsform mit 2000 Einheiten/ml rekombinante humane Hyaluronidase (rHuPH20) durch subkutane (s.c.) Injektion über 39 Zyklen oder bis zu 36 Monate lang oder bis zu einer bestätigten Krankheitsprogression, einer nicht akzeptablen Toxizität (Nebenwirkungen) oder dem Absetzen der Studienbehandlung, Ausscheiden aus der Studie oder bis zum Studienabschluss.