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Neuigkeiten zum Multiplen Myelom

 

Die Myelom-Weltelite traf sich in Würzburg

Beim „7th Würzburg Myeloma Workshop“ des Uniklinikums Würzburg tauschten sich international führende Forscherinnen und Forscher über aktuelle Erkenntnisse zum Multiplen Myelom aus.

Würzburg. Vom 23. bis 25. April dieses Jahres veranstaltete die Medizinische Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) den 7. Würzburger Myelom-Workshop. Rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt nutzten die renommierte Fachkonferenz, um sich über neue wissenschaftliche und therapeutische Erkenntnisse zum Multiplen Myelom zu informieren.

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METHODE ZUR BESSEREN ÜBERWACHUNG FÜR VORSTUFE VON KNOCHENMARKKREBS ENTWICKELT

Unter Beteiligung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg hat ein internationales Team das Prognosetool PANGEA-SMM entwickelt. Damit ist genauer als bisher bestimmbar, ob eine Knochenkrebsvorstufe – das sogenannte„Schwelende Multiple Myelom“ – fortschreitet und damit eine Behandlung erforderlich ist. Das kostenfreie Online-Tool für Behandlungsteams kann ab sofort eingesetzt werden. Die Studie zur Aussagekraft des Tools wurde aktuell in Nature Medicine veröffentlicht.

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IST DAS MYELOM HEILBAR? | Myelom-Grundlagen mit Prof. Hartmut Goldschmidt

In der fünfzehnten Folge unserer Reihe „Myelom-Grundlagen" spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über eine der zentralen Fragen, die Patient:innen und Angehörige bewegt: Ist das Multiple Myelom heilbar? Anhand aktueller Studiendaten und Leitlinien beleuchtet Prof. Goldschmidt, wie sich die Prognose beim Multiplen Myelom in den vergangenen Jahren durch neue Therapieoptionen verändert hat. Er diskutiert, was „funktionelle Heilung" im Kontext des Myeloms bedeuten kann, welche Patient:innengruppen besonders von modernen Therapiekonzepten profitieren und welche Rolle Faktoren wie Remissionstiefe, MRD-Negativität und Risikoprofil dabei spielen. Diese Folge vermittelt praxisnahe Orientierung zur Frage der Langzeitkontrolle und möglichen Heilungsperspektiven beim Multiplen Myelom
 

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Sozialmedizin: Schwerbehindertenausweis, Menschen mit Behinderung in Beschäftigung, Besonderer Kündigungsschutz und Berufskrankheit

Sozialmedizin ist ein breites Feld, das das Setzen von Themenschwerpunkten erfordert. In dem neuen Infoblatt der DLH zur Sozialmedizin werden viele Aspekte zu diesem Thema  angesprochen
 

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In der neuen Reihe „Myelom-Grundlagen“ spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über die Tiefe der Remission

In der vierzehnten Folge unserer Reihe „Myelom-Grundlagen" spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über die Tiefe der Remission beim Multiplen Myelom. Was bedeutet es, wenn eine Therapie „anspricht" – und welche Rolle spielt das Ausmaß des Ansprechens für den weiteren Krankheitsverlauf?

Genomischer „Arztbrief“ gegen resistente Myelomzellen

Beim Multiplen Myelom hinterlassen Therapien genetische Spuren – ihr Nachweis entscheidet, welche Therapien erneut wirksam sein können

Forschende des Uniklinikums Würzburg zeigen in einer multizentrischen Studie, wie sich Resistenzmechanismen beim hepta-refraktären Multiplen Myelom mithilfe der Gesamtgenomsequenzierung entschlüsseln lassen. Die in der Fachzeitschrift Leukemia veröffentlichte Studie belegt: Sind Zielantigene wie BCMA oder GPRC5D noch vorhanden, kann eine erneute Immuntherapie wirksam sein – ein wichtiger Schritt hin zu präziserer Therapieentscheidung selbst nach sieben Vortherapien.

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Podcast des KML Folge Nr. 18 mit Prof. Dr. Goldschmidt 30 Jahre Myelomforschung

Rückblick auf 30 Jahre Myelom-Forschung: Was haben wir erreicht?

Das Kompetenznetzwerk Maligne Lymphome (KML) hat in seiner Reihe:

Lymphom Kompetenz KOMPAKT in Folge Nr. Folge Nr. 18

Prof. Dr. Goldschmidt (Heidelberg) eingeladen.

Thema: 30 Jahre Myelom-Forschung

Beschreibung und zum Podcast KML Folge 18:

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Podcast des KML Folge Nr. 19 mit Leo Rasche MM Erstlinie

Multiples Myelom: T-Zell aktivierende Immuntherapie auf dem Weg in die Erstlinie?

Das Kompetenznetzwerk Maligne Lymphome (KML) hat in seiner Reihe:

Lymphom Kompetenz KOMPAKT in Folge Nr. Folge Nr. 19

Prof. Dr. Rasche (Uniklinik Würzburg) eingeladen.

Thema: Stellenwert der T-Zell-aktivierenden Immuntherapien

Link zur Beschreibung und zum Podcast:

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Link zur Webseite der Podcastreihe: KML Podcast: Wissensaustausch für Lymphominteressierte

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Neue Studie für Patienten mit Multiplem Myelom nach autologer Stammzelltransplantation

Die Phase 3-Studie GMMG-HD9/DSMM XVIII untersucht, ob die Kombination der Wirkstoffe Iberdomid und Isatuximab als Erhaltungstherapie nach einer autologen Stammzelltransplantation wirksamer ist als Iberdomid allein. Konkret soll herausgefunden werden, ob die Hinzunahme von Isatuximab zu einem besseren Ansprechen der Therapie und der Verlängerung der Zeit bis zum Wiederauftreten (Rezidiv) der Erkrankung führt.

Iberdomid ist eine Weiterentwicklung klassischer Immunmodulatoren wie Lenalidomid. Bei Isatuximab handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper. Er wird unter die Haut gespritzt.

Wer kann teilnehmen?

  • Patienten, die im Rahmen der Vorgängerstudie GMMG-HD8/DSMM XIX eine Induktionstherapie mit Lenalidomid, Bortezomib, Dexamethason und Isatuximab erhalten haben, gefolgt von einer Hochdosistherapie mit Melphalan und einer autologen Stammzelltransplantation. Die Erkrankung muss auf diese Behandlung mindestens teilweise angesprochen haben
  • Seit Dezember 2025 können auch Patienten teilnehmen, die außerhalb der GMMG-HD8/DSMM XIX-Studie eine vergleichbare Quadruplet-Induktionstherapie (z. B. mit Lenalidomid, Bortezomib, Dexamethason und einem ähnlichen monoklonalen Antikörper wie Isatuximab), Hochdosistherapie mit Melphalan und Stammzelltransplantation erhalten haben

Die Studie läuft in Deutschland und Österreich. Geplant sind 411 Teilnehmer. Weiterführende Informationen finden Interessierte bei der German-Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG). Zu den Teilnahmemöglichkeiten wenden Sie sich an Ihren behandelnden Onkologen/Hämatologen.

PROPHYLAXE VON KRANKHEITEN BEIM MULTIPLEN MYELOM - Prof. Hartmut Goldschmidt im Interview

Wer am Multiplen Myelom erkrankt ist, hat ein erhöhtes Risiko für Infektionen und andere Begleiterkrankungen. Prof. Hartmut Goldschmidt erklärt, welche vorbeugenden Maßnahmen Patientinnen und Patienten schützen können. Von Impfungen über die Vermeidung von Infektionsquellen bis hin zur frühzeitigen Erkennung von Komplikationen – die richtige Prophylaxe kann die Lebensqualität deutlich verbessern und den Therapieerfolg unterstützen.
 

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Animationsvideo „Das Multiple Myelom – einfach erklärt“ | Information & Feedback

selpers verfolgt das Ziel, Menschen mit Krebserkrankungen sowie deren Angehörige mit verständlichen, wissenschaftlich fundierten Informationen zu unterstützen und sie im Umgang mit der Erkrankung zu stärken.
Gemeinsam mit Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Krauth haben wir ein frei verfügbares Animationsvideo zum Thema Multiples Myelom entwickelt. In dem Video begleiten wir drei Betroffene durch unterschiedliche Krankheitsphasen – von der Erstdiagnose über die Erhaltungstherapie bis hin zum Rückfall – und erklären anschaulich moderne Behandlungsmöglichkeiten wie Immuntherapien und die CAR-T-Zell-Therapie.
Das Multiple Myelom – einfach erklärt (kostenlos und ohne Anmeldung)

Rezension: Krebskompass. Alles, was Sie nach der Diagnose wissen wollen.

Was ist ein „Krebskompass“? Und macht dieser Sinn? Insbesondere die letzte Frage lässt sich für das Buch „Krebskompass - Alles, was Sie nach der Diagnose wissen wollen“ aus dem Mabuse-Verlag klar mit „Ja“ beantworten.
 

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