Mehr und mehr Universitätskliniken können CAR-T-Zellen in speziellen Laboren selbst herstellen. So haben sie die Möglichkeit, unabhängig von zugelassenen Indikationen schwer erkrankte Patientinnen und Patienten zu behandeln sowie Forschungsvorhaben voranzutreiben.
Mundschutz, Haube, Schuhwechsel, Schutzoverall: Als „Yoga“ bezeichnet Christianne Moraes die aufwendige Ankleidungsprozedur, in der sie zweimal mithilfe einer sogenannten Überschwenkbank die Schuhe wechseln muss. Vier Abschnitte durchläuft die Leiterin des CAR-T-Zell-Labors, um in den sogenannten Reinraum der Uniklinik Köln zu gelangen. Hier sollen bald T-Zellen mit chimärem Antigenrezeptor (CAR) in Eigenproduktion hergestellt werden – hermetisch geschützt vor fremden Viren und Bakterien.
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