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Neuigkeiten zum Multiplen Myelom

 

Isa-VRD mit SZT

Nach einer positiven Empfehlung der CHMP (wissenschaftlicher Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur) ist in Kürze mit der Zulassung für dieses Behandlungsregime über die EMA (European Medicines Agency). Dies wurde nach den Ergebnissen der GMMG-HD7 Studie entschieden.

In der GMMHD7 Studie wurde ein antikörperbasierter Stoff kombiniert mit drei sehr effektiven Wirkstoffen unterschiedlicher Substanzklassen als Induktionstherapie vor autologer Stammzelltransplantation beim MM untersucht.

Bereits im Januar wurde schon Isa-VRD für nichttransplantationsgeeigneten Patienten zugelassen.

Die EMA (Europäischen Arzneimittel-Agentur) ist in der EU für die Bewertung und Überwachung von Arzneimitteln zuständig.

Pressemitteilung: 

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Neues vom EHA2025

 

einem Kongress bei dem sich rund 17000 Mediziner aus aller Welt treffe und über aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Hämatologie austauschen. 
Auch in diesem Jahr gibt uns das Kompetenznetzwerk Lymphome einen wunderbaren Einblick in die Vorträge der EHA (europäische Hämatologen Vereinigung / European Hematology Association) mit einer Zusammenfassung zum Thema Multiples Myelom von Frau Prof. Dr. K. Weisel (Hamburg).

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CAR-T als Medikament von der Stange

Eine CAR-T-Zelltherapie gilt längst nicht mehr als exotische Option in der Klinik. Dennoch ist ihr Einsatz aufwendig und extrem kostspielig. Denn CAR-T-Zellen leiten sich von T-Zellen ab, die dem zu behandelnden Patienten entnommen werden. Im Labor werden die Zellen dann mit neuen Funktionen ausgestattet und dann dem Patienten wieder reinfundiert. Jetzt zeichnen sich deutliche Vereinfachungen ab.

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Carvykti beim mutliplen Myelom - Von palliativer Hoffnung zur potenziellen Heilung

Carvykti® (Ciltacabtagen Autoleucel) ist eine CAR-T-Zellzubereitung zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom. Jetzt wurden jetzt Daten veröffentlicht, die erstaunliche Effekte hinsichtlich der Gesamtüberlebensrate und des progressionsfreien Überlebens bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom im Vergleich zur Standardtherapie zeigen.

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Rückblick auf den IMS-Workshop 2025: Neue Entwicklungen in der Immuntherapie zur Behandlung des Multiplen Myeloms

Ende März dieses Jahres fand in Boston/USA der „Immune Effector Cell Therapies in Multiple Myeloma Workshop” der Internal Myeloma Society (IMS) statt. Dabei brachten auch Experten der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg ihr Wissen ein.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Einsele (Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW), Nikhil Munshi (Dana-Farber Cancer Institute, Boston) und Adam Cohen (Hospital of the University of Pennsylvania, Philadelphia) fand vom 28. bis zum 29. März 2025 der sechste „Immune Effector Cell Therapies in Multiple Myeloma Workshop” der Internal Myeloma Society (IMS) in Boston, Massachusetts, statt. Das abwechslungsreiche Programm mit hochkarätigen Referierenden führten etwa 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Klinikerinnen und Kliniker zusammen, um neue Entwicklungen und Herausforderungen von Immuntherapien bei der Behandlung des Multiplen Myeloms zu diskutieren.

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Darmmikrobiom: Modulator der CAR-T-Zelltherapie

Ein sehr interessantes Video zur Wichtigkeit des Mikrobioms vom Darm bei Therapien wie z.B Transplantationen und CAR-T-Zell Behandlungen.

· Dr. Erik Thiele-Orberg (Oberarzt am Klinikum rechts der Isar der TU München) berichtet auf der Frühjahrtagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und med. Onkologie (OeGHO) sehr deutlich, wie umsichtig man mit Antibiotika umgehen muss und wie wichtig ein gutes Mikrobiom ist.

· Standardisierte Empfehlungen für Mikrobiom-Therapeutika oder Probiotika fehlen leider bislang.

· Allerdings gibt es laut Dr. Orberg einen vielversprechenden Ansatz zur Verbesserung des Outcomes aus der Therapie: die bereits erprobte Mikrobiota-Transplantation bei antibiotisch vorbehandelten Patienten vor CAR-T-Zelltherapie. Es ist geplant, diese für Patienten, die 8 Wochen vor CAR-T-Zellen mit Antibiotika behandelt wurden, als „individuellen Heilversuch“ durchzuführen.

· Was können wir selbst tun? Dazu bedarf es gerade nach intensiven Vorbehandlungen einer individuellen Beratung am Behandlungszentrum, auch zur Ernährung.

Es macht Hoffnung, dass auch auf dem Gebiet Mikrobiom im Zusammenhang zu Krebstherapien geforscht wird.

Link zum Video: medmedia.at

(Quelle: Newsletter von onko xcongress zur OeGHO- & AHOP-Frühjahrstagung 2025 und Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich)

Bei multiplem Myelom unter Umständen mit vier Wirkstoffen behandeln

Wenn eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt, kann sich offenbar eine Vierfachtherapie lohnen.

Der bei multiplem Myelom in der Erstbehandlung schon länger üblichen Dreifachtherapie mit einem Proteasomhemmer, einem Zytostatikum und einem Kortikosteroid noch einen vierten Wirkstoff, einen sogenannten Anti-CD38-Antikörper, hinzuzufügen, kann die Überlebensaussichten für Personen, bei denen eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt, erheblich verbessern.

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Aggressive Tumoren früh erkennen

Wie sich aggressive Varianten des Multiplen Myeloms früh erkennen lassen, berichten Berliner Forschende zusammen mit Partnern in „Nature Cancer“. Sie haben umfassend untersucht, wie sich Veränderungen im Erbgut auf das Protein-Profil der Tumorzellen und damit auf die Krankheitsmechanismen auswirken.  

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Anwendungsbegleitende Datenerhebung zum Wirkstoff Talquetamab kommt nicht zustande

Berlin – Die ursprünglich geplante anwendungsbegleitende Datenerhebung (AbD) zum Wirkstoff Talquetamab wird nicht kommen. Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mitteilte, wurde der Forderungsbeschluss für eine solche anwendungsbegleitende Datenerhebung außer Kraft gesetzt.

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STIKO-Empfehlung für RSV-Impfstoff von Moderna

Die Ständige Impfkommission hat die Impfempfehlungen zum Schutz vor dem Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) überarbeitet und empfiehlt nun für ältere Menschen neben zwei proteinbasierten Vakzinen auch den mRNA-basierten Impfstoff mResvia® von Moderna.

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Individuelle Sporttipps für Krebspatienten

Krebspatienten sollten nicht auf Bewegung verzichten. Dabei hängt auch von der Krebsart ab, welche Übungen und Bewegungsformen am wichtigsten sind.

Sport gilt oft als die beste Medizin – natürlich nicht allein, aber unterstützend bei Krebs. Laut S3-Leitlinie zur Komplementärmedizin bei Krebs ist sogar nichts wirksamer bei Fatigue als Bewegung, erläuterte Sportwissenschaftlerin Constanze Handmann von der Uniklinik Köln kürzlich beim NZW-Krebskongress für Pharmazeuten.

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Krebszellen beim Multiplen Myelom entwickeln große Vielfalt

Heidelberg – Brechen Krebszellen beim Multiplen Myelom aus dem Knochen aus und beginnen sich außerhalb des Knochenmarks zu vermehren, entsteht eine große Vielfalt von Tumorzellen, begleitet von einer deutlich veränderten Immunreaktion.

Das berichtet ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des Max Delbrück Centers (MDC) im Fachmagazin Science Immunology (2025, DOI: 10.1126/sciimmunol.adp6667).

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