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Neuigkeiten zum Multiplen Myelom

 

Die International Myeloma Foundation (IMF) feiert Myelom-Meilensteine für den Myeloma-Aktionsmonat 2025

STUDIO CITY, CA, 1. März 2025 - Der Myeloma Action Month ist eine jährliche globale Sensibilisierungskampagne, die jeden März stattfindet, um das Bewusstsein zu schärfen und Maßnahmen für Multiples Myelom zu fördern - ein Blutkrebs, von dem jedes Jahr über 176.404 Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind.

Jeden März kommt die globale Myelom-Community von Patienten, Pflegepartnern, Gesundheitsdienstleistern und Unterstützern zusammen, um persönliche Geschichten zu teilen, zum Handeln anzuregen und das Bewusstsein für diesen wenig bekannten Blutkrebs zu schärfen.

In diesem Jahr lädt die International Myeloma Foundation SIE ein, Ihren persönlichen #MyelomaMilestone zu teilen und in unserem kollektiven Kampf gegen das multiple Myeloma gestärkt zu werden.

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Hochrisikomerkmale beim Multiplen Myelom

KOMBINATION AUS FISH UND SKY92 VERBESSERT DIAGNOSTIK

Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Kortüm, Inhaber des Lehrstuhls für Translationale Myelomforschung am Universitätsklinikum Würzburg (UKW), zeigt, dass eine Kombination von zwei diagnostischen Methoden (FISH und SKY92) hilft, Hochrisikopatientinnen und -patienten mit Multiplem Myelom zu identifizieren. Die in der Fachzeitschrift HemaSpere veröffentlichte Studie ebnet den Weg für gezieltere und wirksamere Behandlungspläne.

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Immuntherapie vor Stammzelltransplantation verzögert Wiederauftreten der Krankheit

Die Ergebnisse aus einer Phase-3-Studie mit 662 Patientinnen und Patienten aus 67 Kliniken unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg weisen darauf hin, dass ein neuer immuntherapeutischer Ansatz die Krankheit länger unter Kontrolle hält. Die Daten sind aktuell im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht. Die Studie läuft bereits seit mehreren Jahren und wird auch weiter fortgesetzt.

Link zur Website Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

VITT-like MGTS: Forscher entdecken neue Thromboseerkrankung

Hamilton/Ontario und Greifswald – Antikörper, die bei Patienten mit einer monoklonalen Gammopathie mit klinischer Signifikanz (MGCS) gebildet werden, können in seltenen Fällen lebensgefährliche Thrombosen auslösen.

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Seltene Nebenwirkung bei Immuntherapie gegen Krebs entdeckt

Weitere Informationen zum Bericht zu den durch CAR-T-Zell-Therapie verursachten sekundäre Lymphome vom 17.02.25:
  • Forschende der Universitätsmedizin Leipzig, des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie sowie der Uniklinik Köln haben eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung bei der CAR-T-Zell-Therapie entdeckt und analysiert und im Journal Nature Medicine veröffentlicht.
  • In der aktuellen wissenschaftlichen Publikation wurde ein Fall untersucht, bei dem ein Patient mit Multiplem Myelom neun Monate nach einer CAR-T-Zelltherapie ein T-Zell-Lymphom entwickelte, das sich neben dem Blut auch in der Haut und im Darm zeigte. Der Tumor entstand aus den genetisch veränderten T-Zellen, die zur Behandlung eingesetzt worden waren.
  • Die Forschenden fanden heraus, dass nicht nur aktuelle genetische Veränderungen der T-Zellen für den Tumor verantwortlich waren. Auch bereits vorhandene, also früh angelegte Genveränderungen der blutbildenden Zellen des Patienten spielten eine Rolle.

Zur Analyse des Phänomens wurden verschiedene Verfahren des Next-Generation-Sequencing eingesetzt. Diese Methoden waren bereits vorher in enger Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Merz an der Universitätsmedizin Leipzig und von Dr. Kristin Reiche am Fraunhofer IZI etabliert worden.

„Dieser Fall liefert wertvolle Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung eines CAR-tragenden T-Zell-Lymphoms nach innovativen Immuntherapien und zeigt die Bedeutung von genetischen Wegbereitern für eine solche mögliche Nebenwirkung“, sagt Merz, Oberarzt an der Klinik für Hämatologie, Zelltherapie, Hämostaseologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Leipzig.

  • Das Forschungsteam reichte nun eine zweiten wissenschaftlichen Arbeit als Manuskript ein, indem dieser Patientenfall und die weltweit neun weiteren publizierten Fälle von T-Zell-Lymphomen aus CAR-T-Zellen systematisch zusammengefasst wurden.

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Prototyp für automatisierte und digitalisierte CAR-T-Zellherstellung am Uniklinkum Würzburg

"Roboter mit Waschanlage für Killerzellen gegen Krebs"

EU-Forschungsprojekt AIDPATH: Partner aus Industrie und Forschung aus ganz Europa entwickeln eine Plattform zur Herstellung sogenannter CAR-T-Zellen für die Krebstherapie. Am Uniklinikum Würzburg (UKW) wird zur Zeit der Prototyp aufgebaut. Mittels künstlicher Intelligenz (KI) werden Daten und Biomarker in den Herstellungsprozess und in die Therapie einbezogen. Diese soll es ermöglichen, die CAR-T-Zellen patientennah, direkt in der Klinik herzustellen.

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CAR-T-Zelltherapie verursacht sekundäre Lymphome

 Melbourne – Die CAR-T-Zelltherapie, die bei Patienten mit Multiplem Myelom häufig langfristige Remissionen erzielt, kann in Einzelfällen zum Ausgangspunkt eines sekundären Lymphoms werden, wie 2 Fallberichte im New England Journal of Medicine (2025; DOI: 10.1056/NEJMoa2309728) zeigen.

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Indikationserweiterung für Daratumumab

Seit Oktober 2024 kann bei Patientinnen und Patienten mit einem neu diagnostizierten Multiplen Myelom, die für eine autologe Stammzelltransplantation infrage kommen, in der Erstlinie eine neue 4-fach-Kombination eingesetzt werden. Sie besteht aus Daratumumab (Darzalex®, subkutan, Johnson & Johnson), Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (DVRd) für die Induktions- und Konsolidierungsphase. Daran schließt sich eine Erhaltungstherapie mit Daratumumab und Lenalidomid (DR) an.

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Extramedulläre Läsionen beim Multiplen Myelom: Zellgenaue genetische Analysen führen zu neuen Therapiekonzepten

Multiple Myelome mit extramedullären Läsionen sprechen schlecht auf gängige Therapieoptionen an, auch nicht auf eine Therapie mit CAR-T-Zellen oder bispezifischen Antikörpern. Eine geeignete Kombination aus Checkpoint-Inhibition und bispezifischen Antikörpern könnte künftig die Therapieresistenz durchbrechen.

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CAR-T-Zelltherapie verursacht Lymphom durch Zerstörung eines prominenten Tumorsuppressors

New York – Die CAR-T-Zelltherapie kann Leukämien und Lymphome häufig auch in aussichtslosen Fällen heilen. In seltenen Fällen kann sie jedoch zum Ausgangspunkt einer erneuten Krebserkrankung werden. Ein Fallbericht im New England Journal of Medicine zeigt, wie es dazu kommen kann (2025; DOI: 10.1056/NEJM­oa2411507).

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Sekundäre Krebserkrankungen nach CAR-T-Zell-Therapie: Analyse von vier Fällen

Langen – Die Behandlung mit chimären Antigenrezeptor-T-Zellen (CAR-T) haben sich als vielversprechende Behandlungsoption für verschiedene Erkrankungen erwiesen, bei denen keine anderen wirksamen Therapien verfügbar sind.

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„Smoldering“ Multiples Myelom: Monotherapie mit Daratumumab senkt das Risiko für einen Progress und die 5-Jahres-Sterblichkeit

Das „Smoldering“ Multiple Myelom (SMM) ist eine asymptomatische Vorstufe des symptomatischen multiplen Myeloms. Für das SMM gibt es bislang keine zugelassene Behandlung, empfohlen wird Watchful Waiting. Ob sich bei SMM-Hochrisikopatienten durch eine frühe Therapie mit dem Anti-CD38-Antikörper Daratumumab einem Progress zur aktiven Erkrankung vorbeugen lässt, ist in der AQUILA-Studie untersucht worden.

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