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25 Nov. 2018 23:41
  • Suchender
  • Es gibt einen Gott
  • 85 Beiträge seit
    01 Juli 2017
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@Mira und alle:

Ich bitte um Entschuldigung weiss nicht wie das 'nicht ' in meinen letzten Beitrag gerutscht war

Es gibt Studien die die unterstuetzende Wirkung von Vitamin D bei Brust- und Darmkrebs belegen!

Dosierung kann ich nicht sagen, glaube das muessen die Aerzte individuell festlegen

Ich goenne mir jedenfalls oefter ein paar Tropfen

Nicht aufgeben! Lebe Dein Leben gut, besser perfekt!

18 Nov. 2018 14:47
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Gex,
finde zwar noch immer kein andere Vital Research Group, aber der Auftraggeber wurde ja wie du gesagt hast erwähnt (National Institutes of Health) und sogar alle die mitgewirkt haben. Das mit der 23% und 24% und die Differenz in Signifikanz ist auch logisch. Die Studie ist jedenfalls sehr gut dargestellt und auch interessant. (alles genau durchlesen hilft manchmal :blush: ).
Eigentlich macht es sogar Sinn, dass Menschen mit einem niedrigeren BMI mehr von einer Dosis von 2000iE profitieren als diejenigen mit ein höheren BMI. Die Dosis bleibt ja immer konstant 2000iE während der Masse sich ändert. Das Verhältnis Dosis zu Masse steigert sich mit der Verringerung vom BMI. Das wird aber generell kaum berücksichtigt: meist gibt es eine bestimmte Dosis für alle Menschen, obwohl der eine mit 175cm 55kg und der andere 120kg wiegt. Das die Wirkung einer Dosis auch durch dem Gewicht beeinflusst werden könnte ist mir bis jetzt noch nie im Sinne gekommen. Manche Sache sind selbstverständlich und dennoch kommt man nicht von selber drauf. Das werde ich auf jedem Fall im Hinterkopf behalten.

LG
Mira

16 Nov. 2018 16:36 - 16 Nov. 2018 19:16
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Gex,
Das war ganz und gar nicht als Kritik an dich gedacht, sondern eher an die Art wie Resultate in der Studie umschrieben wurden. Du hast am Anfang auch gesagt das Ergebnis war insgesamt negativ. Und ich muss auch zugeben, dass ich mittlerweile auch gefrustet bin von nichts sagenden Studien (meine nicht diese ich scheine auch da meist die Falschen zu erwischen) und mir mittlerweile auch die Zeit fehlt die Studien ganz durch zu lesen. Klar habe ich Vital research gegoogelt habe und wie so oft, erzählt mich Dr. Google eine falsche Geschichte. Wenn du sagst es handelt sich um ein anderer Verein glaube ich dir das auch. Du hast dich wirklich viel Zeit für deine Antwort genommen, was ich zu schätzen weiß. Ich werde mich am Wochenende die Zeit nehmen und mich mal mit deine Erklärung zu 23% / 24% Signifikanz auseinander setzen. Schätze mal das stimmt, ich würde es aber gerne nachvollziehen können.
Danke für deine Rückmeldung und auch für dein Einsatz. Ist ne Menge Arbeit die du investierst.

LG
Mira
Letzte Änderung: 16 Nov. 2018 19:16 von Mira. Begründung: Nachtrag

16 Nov. 2018 10:50
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Hallo Mira,
Du hast recht, wenn du meine Google-Schnellrecherche kritisierst. Ein MammaMia Interview mit irgendeinem Frauenarzt stellt mit Sicherheit nicht die Studienlage dar. Hätt ich nicht machen sollen. Mir ging es darum, dass Suchender die Studien konkret angibt, sonst isses auch nur ein Gerücht. Wenn es tatsächlich solche Studien gibt, dann wäre es gut sie der Flut von anderslautenden (Falsch?-)Informationen, die Google liefert, entgegenzustellen.
Zur Vitamin D Studie nochmal.
Diese wurde von staatlichen Gesundheitsorganisationen in den USA gesponsort („National Cancer Institute, the National Heart, Lung, and Blood Institute, the Office of Dietary Supplements, the National Institute of Neurological Disorders and Stroke, and the National Center for Complementary and Integrative Health“) und von der VITAL Research Group durchgeführt. Alle Sponsoren sind exakt am Ende der Studie benannt und alle Mitglieder der VITAL Research Group in Supplementary Appendix namentlich aufgeführt. Alles Forscher am Brigham and Women’s Hospital und an der Harvard Uni.
Deine Behauptung „Die Vital Research Group ist eine Firma die Studien für andere Firmen durchführt und ich finde keinen Auftraggeber.“ ist ganz falsch. Ich vermute, Du hast nach Vital Research gegoogelt und dann eine gleichbenannte Firma in L.A. gefunden und dann deine eigenen Schlüsse gezogen (?). Konkretes Nachlesen in der Studie liefert die richtigen Antworten besser.
Die Studie ist transparent/unabhängig finanziert und von unabhängigen Forschern durchgeführt. Höchster und wünschenswertester Standard. Und sehr wahrscheinlich Grundlage für die staatlichen Gesundheitsbehörden, Vit D Empfehlungen zu überarbeiten oder zu belassen. Deshalb sehr wichtig.
Dann scheint es dich noch zu verwirren, warum einmal 23% „gerade nur so an der Signifikanzgrenze kratzt“, das andere mal aber 24% „ganz signifikant“ sind.
„Signifikanz“ hat nichts mit der Höhe der gefundene Prozentsätze zu tun, sondern wie sicher man sein kann, dass das Ergebnis "richtig" ist (oder ob es sich um ein zufälliges Ergebnis handelt). Eine Studie kann einen schwachen aber hochsignifikanten (gesicherten) Vorteil von 5% liefern, als auch einen hohen, aber unsignifikanten (ungesicherten) Vorteil von 500%. Je mehr Teilnehmer man in einer Studie hat, und je höher die Fallzahlen, desto sicherer/signifikanter wird das Ergebnis.
In Studien wird immer mit statistischen Methoden errechnet, in welchem Bereich das Ergebnis mit 95%iger Wahrscheinlichkeit liegt (angegeben als „95% CI“ = 95% Konfidenzintervall).
Bei den 23% Vorteil die schwarzen Patienten betreffend fand die Studie, dass mit 95% Wahrscheinlichkeit das „wahre“ Ergebnis zwischen 41% Vorteil und 1% Nachteil lag. Da also eine minimale Chance auf einen Nachteil besteht, ist dieses Ergebnis nicht signifikant, sondern „kratzt“ eben nur an der Signifikanz.
Bei den 24% die BMI<25 Patienten betreffend fand die Studie, dass mit 95% Wahrscheinlichkeit das „wahre“ Ergebnis zwischen 37% und 10% Vorteil lag. Es ist damit so gut wie ausgeschlossen, dass ein Nachteil möglich ist. Das Ergebnis ist somit ganz signifikant.
Grund für die schwächere statistische Signifikanz bei den Schwarzen ist, dass die Teilnehmer-/Fallzahlen niedriger waren als bei BMI<25 waren.
Zu „Nur wie trennt man den Spreu vom Weizen?“
In dem man Studien genau durchliest, sich die Autoren anschaut, die Finanzierung, ob es sich um eine anerkannte Veröffentlichungsplattform handelt (NEJM, Blood, Nature, usw. sind z.B. sehr gute Quellen, die nicht jede Möchtegernstudie von jedem Hirni veröffentlichen, sondern Einhaltung wissenschaftlicher Standards verifizieren), etc.
LG Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

15 Nov. 2018 17:07
  • Dorothee
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Mira schrieb:
"Ich würde es begrüßen, wenn die Hersteller von Vitaminprodukten und Nahrungszusätze einfach nach den gleichen Regeln spielen müsste wie die Pharma Industrie. Schätze aber, es würden dann auch einige Produkte nicht mehr angeboten werden."

allgemeine Info: in Dland gibt es diesbezüglich 2 Gesetzesgrundlagen: a) Arzneimittelgesetz b) Lebensmittelgesetz.
Die Unterscheidung liegt im Nachweis der Qualität, der Wirksamkeit, der Unbedenklichkeit. Dies ist für die Zulassung als Arzneimittel unumgänglich und natürlich ein teurer Vorgang.
Viele Hersteller haben sich gegen diesen Vorgang entschieden - weil Nahrungsergänzungsmittel (= Lebensmittel = Vitamine, Mineralstoffe, bestimmte Erkältungspräparate) preiswert und ohne ärztliche Verordnung verkauft werden müssen.
Es gibt allerdings Präparate, z.B. im Vitamin-Bereich, die aufgrund der Wirkstoffmenge nicht mehr ohne Kontrolle unbedenklich sind, d.h. unter das Arzneimittelgesetz fallen und eine ärztliche Verordnung brauchen.
(z.B. Vit D in entsprechend hoher Dosis pro Einzel-Einnahme)

Mira schrieb:
"Nur wie trennt man den Spreu vom Weizen?"

Das ist genau die Frage.
Wenn man im Arzneimittel-Bereich eigentlich davon ausgehen kann, dass alles möglich aufwändig und teuer geprüft und nachgewiesen wurde (um überhaupt eine Zulassung zu erhalten), dann sind wir im Lebensmittelbereich echt aufgeschmissen.
Denn: Auch niedrigere Dosierungen (also niedriger als AZM-Zulassungen - nur wie niedrig?) können Wirkung entfalten. Nur: wer garantiert uns das?
Deshalb sind Studien - eigentlich immer - kritisch zu hinterfragen.
Was Gex ja in der Regel tut.
LG Dorothee

15 Nov. 2018 12:54 - 15 Nov. 2018 13:13
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Gex,

Googeln ist gut, allerdings sind Dr. Google und Dr. Internet nicht gerade bekannt dafür immer die richtige Informationen bei Hand zu haben. Da kann ja jeder schreiben wozu er gerade Lust hat und dem einen schönen Überschirft verpassen, kein Schwein kontrolliert die Quellen. Und auch was als sehr seriös erscheint, muss es nicht unbedingt sein.

Zu diese Vitamin D Studie fiel mir folgendes auf:
bei den Schwarzen, eine Reduktion von 23% die am "Signifikanzniveau kratz"
bei eine BMI -25, eine Reduktion von 24% die "ganz Signifikant" ist.
Wer Schwarz ist, bleibt Schwarz da kann man nichts dran verdienen. Wer aber ein BMI von 28 hat, kann natürlich auf -25 reduzieren und der Rubel rollt? Deswegen kratzen diese 23% am Signifikanzniveau und sind die 24% ganz Signifikant?
Abgesehen von dem Satz " tendenziell, aber nicht signifikant, negative Auswirkungen" Für mich heißt das
"wir haben nichts gefunden, aber wir haben doch etwas". Ganz umsonst war die Studie also nicht.
Ob die sich an höheren Dosen trauen ist auch eine andere Sache, es gibt Studien die Hochdosierung als schädlich darstellt.

Und zu guter Letzt: Diese Studie wurde von Vital Research Group veranlasst. Die Vital Research Group ist eine Firma die Studien für andere Firmen durchführt und ich finde keinen Auftraggeber. Ich finde es immer negativ, wenn nicht genau bekannt ist wer für eine Studie bezahlt. Siehe Glyphosat und Monsanto. Wir sind immer gaaaanz vorsichtig der Pharmaindustrie gegenüber (die wollen nur Geld verdienen, zocken ab usw.), aber in der Zwischenzeit sind die Hersteller von Vitaminpräparate und Nahrungszusätze ganz schön am nachziehen. Nur dass die eine Wirkung des Produktes halt nicht belegen müssen. Und die wollen auch nur abzocken. Wenn man sieht was gutes Kurkuma kostet und was es kostet wenn es "Mizellen" sind, dann sollte jeder wissen, dass die ein Vermögen an diese Mizellen verdienen.

Es gibt sehr viele "Studien" bezüglich Dosierung und Wirkung von Vitamin D bei Krebs, also warum bezweifelst du, dass es Studien gibt die "nachweisen, dass Vitamin D Gaben bei Vitamin D Mangel nicht bei Darm- und Brustkrebs therapeutisch sinnvoll sind"?
Ich sehe solche Studien generell kritisch. Okay, ohne geht es nun mal nicht und nicht alle sind unseriös. Nur wie trennt man den Spreu vom Weizen? Ich würde es begrüßen, wenn die Herstellen von Vitaminprodukte und Nahrungszusätze einfach nach den gleichen Regeln spielen müsste wie die Pharma Industrie. Schätze aber, es würden dann auch einige Produkte nicht mehr angeboten werden.
LG
Mira

PS ich bezweifele nicht das Vitamin D wichtig ist und die Knochen schütz und die Gabe sinnvoll ist, es geht mir um die Aussagen in dieser Studie bezüglich der Dosierung/Signifikanz und die Wirkung beim verhindern von Krebs. Das Vitamin D ein wirksames Präparat und eine wichtige Rolle spiel, stelle ich überhaupt nicht in Frage.
Letzte Änderung: 15 Nov. 2018 13:13 von Mira.