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gex antwortete auf VITAMIN D ..............Builds Bones And Much More
15 Nov. 2018 09:46
- gex
-
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15 Juni 2016
15 Juni 2016
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@ Jo und Suchender,
richtig, auf jeden Fall sollte man immer das Blutbild im Auge behalten, und nicht blindlings was auch immer schlucken.
Vor allem neigen MM Patienten ja zu Hyperkalzämie, die durch mehr Vitamin D noch wahrscheinlich verstärkt würde. Wir sollten deshalb vor allem auch auf den Calcium-Spiegel achten, dass der nicht zu hoch geht.
Der von Jo gepostete Artikel spricht ja exakt Hyperkalzämie (auch ohne MM) an und nennt immerhin eine als sicher geltende Tagesdosis von 4.000 i.E. (trotzdem nicht ohne regelmäßige Messung nehmen!)
@ Nicole,
"Devitaminunab" -klasse, ich lag am Boden :lol: :lol: :lol:
Das Betrübliche ist halt, dass die Studienkurzzusammenfassung die Feinheiten ausläßt und in einem Satz den Eindruck vermittelt, dass Vitamin D generell sinnlos sei.
@ Suchender
welche Studien sollen das sein, die "nachweisen dass Vitamin D Gaben bei Vitamin D Mangel nicht bei Darm- und Brustkrebs therapeutisch sinnvoll sind"?
Schnell-googeln liefert mir erstmal massenhaft gegenteilige Infos, z.B.:
www.frauenarzt-saar.de/doc/Vitamin-D-Interview-Mamma-Mia.pdf
LG Gex
richtig, auf jeden Fall sollte man immer das Blutbild im Auge behalten, und nicht blindlings was auch immer schlucken.
Vor allem neigen MM Patienten ja zu Hyperkalzämie, die durch mehr Vitamin D noch wahrscheinlich verstärkt würde. Wir sollten deshalb vor allem auch auf den Calcium-Spiegel achten, dass der nicht zu hoch geht.
Der von Jo gepostete Artikel spricht ja exakt Hyperkalzämie (auch ohne MM) an und nennt immerhin eine als sicher geltende Tagesdosis von 4.000 i.E. (trotzdem nicht ohne regelmäßige Messung nehmen!)
@ Nicole,
"Devitaminunab" -klasse, ich lag am Boden :lol: :lol: :lol:
Das Betrübliche ist halt, dass die Studienkurzzusammenfassung die Feinheiten ausläßt und in einem Satz den Eindruck vermittelt, dass Vitamin D generell sinnlos sei.
@ Suchender
welche Studien sollen das sein, die "nachweisen dass Vitamin D Gaben bei Vitamin D Mangel nicht bei Darm- und Brustkrebs therapeutisch sinnvoll sind"?
Schnell-googeln liefert mir erstmal massenhaft gegenteilige Infos, z.B.:
www.frauenarzt-saar.de/doc/Vitamin-D-Interview-Mamma-Mia.pdf
LG Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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Suchender antwortete auf VITAMIN D ..............Builds Bones And Much More
15 Nov. 2018 07:57
- Suchender
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- Es gibt einen Gott
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01 Juli 2017
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Vitamin D gibt es auch als praktische Tropfflasche
ob jetzt wirklich eine Überdosierung im Einzelfall gefährlich ist kann ich nicht beurteilen, das sollten die Ärzte individuell entscheiden
es gibt Studien die nachweisen dass Vitamin D Gaben bei Vitamin D Mangel nicht bei Darm- und Brustkrebs therapeutisch sinnvoll sind,also D3-Spiegel kontrollieren lassen wenn es die Ärzte noch nicht gemacht haben, gerade jetzt im Winter wo Sonne die zur körpereigenen Vitamin D erzeugung notwendig ist knapp ist
ich gönne mir auch ab und an einen kleinen 'Schluck' Vigantol
ob jetzt wirklich eine Überdosierung im Einzelfall gefährlich ist kann ich nicht beurteilen, das sollten die Ärzte individuell entscheiden
es gibt Studien die nachweisen dass Vitamin D Gaben bei Vitamin D Mangel nicht bei Darm- und Brustkrebs therapeutisch sinnvoll sind,also D3-Spiegel kontrollieren lassen wenn es die Ärzte noch nicht gemacht haben, gerade jetzt im Winter wo Sonne die zur körpereigenen Vitamin D erzeugung notwendig ist knapp ist
ich gönne mir auch ab und an einen kleinen 'Schluck' Vigantol
Nicht aufgeben! Lebe Dein Leben gut, besser perfekt!
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Jo antwortete auf VITAMIN D ..............Builds Bones And Much More
14 Nov. 2018 17:35
- Jo
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Hallo Gex,
Ja, auch ich schließe mich an. Daumen hoch, toller Beitrag.
Ich möchte aber unbedingt noch einmal auf eine mögliche Überdosierung mit weitreichenden Folgen hinweisen: www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/v...-vor-ueberdosierung/
Bitte immer nur anhand der Blutwerte Vitamin D- Präparate einnehmen. Zuviel ist auch nicht gut! Wer unkontrolliert eigenständig zu große Mengen einnimmt, begibt sich in Gefahr, LG Jo
Ja, auch ich schließe mich an. Daumen hoch, toller Beitrag.
Ich möchte aber unbedingt noch einmal auf eine mögliche Überdosierung mit weitreichenden Folgen hinweisen: www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/v...-vor-ueberdosierung/
Bitte immer nur anhand der Blutwerte Vitamin D- Präparate einnehmen. Zuviel ist auch nicht gut! Wer unkontrolliert eigenständig zu große Mengen einnimmt, begibt sich in Gefahr, LG Jo
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Logopädin antwortete auf VITAMIN D ..............Builds Bones And Much More
14 Nov. 2018 16:09
- Logopädin
422 Beiträge seit
06 Februar 2016
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Hallo Gex,
ich schließe mich an.
Tolle Interpretation.
Man stelle sich mal vor, es wäre nicht um ein billiges Vitamin gegangen,
sondern um einen hochpreisigen Antikörper mit dem Namen Devitaminunab,
dann würde jetzt gejubelt:" Endlich ein Mittel, dass bei sehr schlanken Personen
und bei der schwarzen Bevölkerung Krebs reduziert. Baldige Zulassung erwartet " :woohoo:
Liebe Grüße
Nicole
ich schließe mich an.
Tolle Interpretation.
Man stelle sich mal vor, es wäre nicht um ein billiges Vitamin gegangen,
sondern um einen hochpreisigen Antikörper mit dem Namen Devitaminunab,
dann würde jetzt gejubelt:" Endlich ein Mittel, dass bei sehr schlanken Personen
und bei der schwarzen Bevölkerung Krebs reduziert. Baldige Zulassung erwartet " :woohoo:
Liebe Grüße
Nicole
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Dorothee antwortete auf VITAMIN D ..............Builds Bones And Much More
14 Nov. 2018 14:12
- Dorothee
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Hallo Gex,
vielen vielen Dank für diesen Beitrag und die kritische Aufbereitung. Toll.
LG Dorothee
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LG Dorothee
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gex antwortete auf VITAMIN D ..............Builds Bones And Much More
14 Nov. 2018 13:48
- gex
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15 Juni 2016
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Mal wieder neue Studienergebnisse zu Vitamin D.
www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1809...Viewed_railB_article
Sehr grosse amerik. Studie mit 25871 Teilnehmern über 50 (m) bzw. 55 (w) Jahre, randomisiert 50:50 für 2000 i.E. Vitamin D täglich bzw. Placebo, Beobachtung über 5,3 Jahre, Fragestellung, ob Krebs und kardiovaskuläre Krankheiten davon beeinflusst werden.
Antwort der Studie: nö.
Der zentrale Satz übersetzt: "In Summe reduzierte tägliche Gabe von hochdosiertem Vitamin D über 5 Jahre unter anfangs gesunden Erwachsenen nicht die Häufigkeit von Krebs oder schwereren kardio-vaskulären Ereignissen."
So weit so schlecht.
Aber: wie immer lohnt es sich, Studien genauer durchzulesen und zu hinterfragen.
Ein Verfechter von höheren Vitamin D Gaben wird vermutlich folgende Punkte anmerken:
- eine Tagesdosis von 2.000 i.E. kann nicht als hochdosiert bezeichnet werden. Das ist zwar mehr als die derzeit empfohlene Höchsttagesmenge von 800 i.E., aber es gilt als längst belegt, dass die 800 i.E. damals aufgrund von statistischen Auswertungsfehlern entstanden, und eher 7.000 i.E. täglich zu empfehlen sind. Entsprechend war mit 2.000 i.E. auch nicht viel an Ergebnissen zu erwarten.
- Trotz des Vorgenannten zeigt die Studie eine leichte, wenn auch nicht statistisch signifikante Tendenz zu weniger Krebserkrankungen bei Vitamin D Gabe (4% weniger). Betrachtet man aber nur die Subgruppe der schwarzen Teilnehmer, so ergab sich eine am Signifikanzniveau kratzende 23%-ige Reduktion von Krebs. Ebenso 14% Reduktion bei schlankeren Teilnehmern mit BMI unter 27 (und ganz signifikant 24% bei BMI < 25 !). Man kann spekulieren, und die Studie diskutiert auch diese Möglichkeit, dass Personen mit höherem BMI auch höhere Vitamin D Dosen brauchen, um Effekte zu erzielen.
- Bei nur 2.000 i.E. ist nicht mit kurzfristigen Effekten zu rechnen, sondern nur mit langsamem Aufbau des Vitamin D Reservoirs und entsprechend langsamer Wirkungsentfaltung, weshalb erst eine Betrachtung nach längerer Zeit sinnvoll ist. Das haben die Studienautoren auch gemacht, und die ersten 2 Jahre mal ausgeblendet. Und da zeigte sich noch ganz Erstaunliches: ab dem 3. Jahr erkrankten in der Vitamin D Gruppe zwar immer noch insignifikante 6% weniger an Krebs, aber das Risiko an Krebs zu sterben war mit 25% weniger ganz signifikant geringer. (Krebs scheint also mit Vitamin D weniger tödliche Auswirkungen zu haben).
- insgesamt zeigte die Studie fast bei allen Punkten leichte gesundheitliche Vorteile mit 2.000 i.E gegenüber Placebo. Von einer gesundheitliche Gefährung bei Gaben über 800 i.E. (wie oft suggeriert wird) kann somit zumindest bis 2.000 i.E. kaum noch Rede sein.
- Vielleicht traut man sich in weiteren Studien nun noch an höhere Dosen Richtung 7.000 i.E. ran (?)
Einschränkend noch folgende Anmerkung von mir: bei bestimmten Subgruppen/Erkrankungen ergab die Studie auch tendenziell, aber nicht signifikant, negative Auswirkungen bei Vitamin D Gabe. Höher waren:
- die Krebserkrankungsrate bei BMI >30
- die Chance, an Herzinfarkt zu sterben (bei allerdings nur sehr geringen Fallzahlen um 0.2%)
www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1809...Viewed_railB_article
Sehr grosse amerik. Studie mit 25871 Teilnehmern über 50 (m) bzw. 55 (w) Jahre, randomisiert 50:50 für 2000 i.E. Vitamin D täglich bzw. Placebo, Beobachtung über 5,3 Jahre, Fragestellung, ob Krebs und kardiovaskuläre Krankheiten davon beeinflusst werden.
Antwort der Studie: nö.
Der zentrale Satz übersetzt: "In Summe reduzierte tägliche Gabe von hochdosiertem Vitamin D über 5 Jahre unter anfangs gesunden Erwachsenen nicht die Häufigkeit von Krebs oder schwereren kardio-vaskulären Ereignissen."
So weit so schlecht.
Aber: wie immer lohnt es sich, Studien genauer durchzulesen und zu hinterfragen.
Ein Verfechter von höheren Vitamin D Gaben wird vermutlich folgende Punkte anmerken:
- eine Tagesdosis von 2.000 i.E. kann nicht als hochdosiert bezeichnet werden. Das ist zwar mehr als die derzeit empfohlene Höchsttagesmenge von 800 i.E., aber es gilt als längst belegt, dass die 800 i.E. damals aufgrund von statistischen Auswertungsfehlern entstanden, und eher 7.000 i.E. täglich zu empfehlen sind. Entsprechend war mit 2.000 i.E. auch nicht viel an Ergebnissen zu erwarten.
- Trotz des Vorgenannten zeigt die Studie eine leichte, wenn auch nicht statistisch signifikante Tendenz zu weniger Krebserkrankungen bei Vitamin D Gabe (4% weniger). Betrachtet man aber nur die Subgruppe der schwarzen Teilnehmer, so ergab sich eine am Signifikanzniveau kratzende 23%-ige Reduktion von Krebs. Ebenso 14% Reduktion bei schlankeren Teilnehmern mit BMI unter 27 (und ganz signifikant 24% bei BMI < 25 !). Man kann spekulieren, und die Studie diskutiert auch diese Möglichkeit, dass Personen mit höherem BMI auch höhere Vitamin D Dosen brauchen, um Effekte zu erzielen.
- Bei nur 2.000 i.E. ist nicht mit kurzfristigen Effekten zu rechnen, sondern nur mit langsamem Aufbau des Vitamin D Reservoirs und entsprechend langsamer Wirkungsentfaltung, weshalb erst eine Betrachtung nach längerer Zeit sinnvoll ist. Das haben die Studienautoren auch gemacht, und die ersten 2 Jahre mal ausgeblendet. Und da zeigte sich noch ganz Erstaunliches: ab dem 3. Jahr erkrankten in der Vitamin D Gruppe zwar immer noch insignifikante 6% weniger an Krebs, aber das Risiko an Krebs zu sterben war mit 25% weniger ganz signifikant geringer. (Krebs scheint also mit Vitamin D weniger tödliche Auswirkungen zu haben).
- insgesamt zeigte die Studie fast bei allen Punkten leichte gesundheitliche Vorteile mit 2.000 i.E gegenüber Placebo. Von einer gesundheitliche Gefährung bei Gaben über 800 i.E. (wie oft suggeriert wird) kann somit zumindest bis 2.000 i.E. kaum noch Rede sein.
- Vielleicht traut man sich in weiteren Studien nun noch an höhere Dosen Richtung 7.000 i.E. ran (?)
Einschränkend noch folgende Anmerkung von mir: bei bestimmten Subgruppen/Erkrankungen ergab die Studie auch tendenziell, aber nicht signifikant, negative Auswirkungen bei Vitamin D Gabe. Höher waren:
- die Krebserkrankungsrate bei BMI >30
- die Chance, an Herzinfarkt zu sterben (bei allerdings nur sehr geringen Fallzahlen um 0.2%)
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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