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Diddlmaus antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
21 Juni 2018 22:21
  • Diddlmaus
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    21 Oktober 2012
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Was hat Christine denn gefragt? :whistle:

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21 Juni 2018 20:39 - 21 Juni 2018 20:49
  • Jo
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    11 September 2026
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Hallo Christine,
die Bestimmung für das Gesamteiweiss im Urin ist diagnostisch leider allein wenig aussagefähig. Das wurde eigentlich nur noch vor mehreren Jahren gemacht, wird heute in den Unikliniken auch kaum noch labortechnisch für die diagnostische Beurteilung herangezogen . Wichtig ist die Bestimmung im Blutplasma, im Urin ist nur der nicht durch die Nieren gefilterte Anteil bestimmbar, je nachdem wie gut die Patientenniere die Proteine filtert, ist also für Beurteilung daher eher ungeeignet.
Vitamin D sollte auch nicht zu hoch dosiert werden. Viel hilft nicht viel. Der Vitamin D-Pegel sollte engmaschig mit der Blutuntersuchung kontrolliert werden. Ich habe striktes Verbot in den Sommermonaten Vitamin D zu nehmen. Es kann in hoher Überdosis auch schaden wurde mir gesagt! Die Regel ( und Ausnahmen bestätigen die Regel) kann unser Körper in den Monaten Mai bis September durch die hochstehende Sonne unser Vitamin D selbst aufbauen. Bedingung ist allerdings, dass wir uns mindesten viele Stunden im Freien aufhalten und nicht auf dem dunklen Sofa im Haus sutzen. Dabei sollten wir uns auch auf tägliche kurze Zeiten der Sonne ohne Sonnencreme aussetzen ( je nach Hauttyp 1-8 Minuten) Vor intensivem Sonnnenbaden kann ich nur abraten ( ein Sonnenbrand ist eine indizierte zusätzliche Erkrankung! Bitte nicht!) Es reicht der Aufenthalt im Freien. Auch der Aufenthalt im Leichtschatten bringt schon leichte Wirkung durch reflektierende gebrochene Strahlung, wie gesagt, ein perfekter Vitamin D- Spiegel sollte natürlich immer abgeprüft werden.
LG Jo
Letzte Änderung: 21 Juni 2018 20:49 von Jo. Begründung: Tippfehler

Diddlmaus antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
21 Juni 2018 20:20
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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Lieber Herbert - ich drücke die Daumen!

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21 Juni 2018 19:28
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Hallo Herbert,
Leichtketten sind nur ein bisschen höher als im April, das würde ich mal als Messschwankung ansehen. Schon ein Glas Wasser mehr oder weniger trinken vor der Blutabnahme kann da den Ausschlag geben.
Langfristig gesehen bleibt der Trend ja immer noch super, schließlich warst du mal bei fast 400 mg/l.
Also, nicht ungeduldig werden.
Hauptsache keine kaputten Knochen und Nieren.
Lass es dir weiter gut gehen.
LG Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

21 Juni 2018 16:25 - 21 Juni 2018 16:35
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ich würde auch noch einmal nach den "gebundenen Leichtketten" fragen. Die freien Leichketten sind natürlich für vor allem für die Ausweitung der Pathologie der Erkrankung wichtig. Hohe einseitige Leichtketten setzen sich in Niere und auch dann im Herzen ab. Die müssen auf jeden Fall runter. Leider ist mein Wert für die freien Lambdaketten bei 818,40 mg/l , der der freinen Kappa bei 6,07 mg/l der Quotient aber unter 0,01 nach meiner letzten Untersuchung. Der Wert wird hoffentlich deutlich durch meine Lenalidomit/'Dexamethason-Zyklen sinken.
der IgG ist der Wert für alle erzeugten Antikörper ,wenn dieser Wert zu hoch ist, produziert unser Myelom auch komplette Antikörper, die in hoher Zahl die Produktion der normalen B-Zellen bedrängen/verhindern (andere Blutzellen, gesunde Antikörper etc.)

Der Wert der gebundenen Leichtkette IgL kappa und Igl lambda ist diagnostisch wichtig zur Beurteilung der Meyelomaktivität (ich hatte in meiner Antwort an Klaus beschrieben, wie man dieses diagnostisch bestimmt) Ich hatte auch hier beschrieben, dass man ja zunächst nicht weiß, wie der Wert der freien Leichtketten zustande kommt. Es kann sein, dass eine Leichtkette patientenspezifisch schneller vom Körper abgebaut wird, dann entsteht ein unklares Bild. die freien produzierten Leichtketten haben auch nur nur eine geringe Verweilzeit (etwa 6 Stunden)
Der Wert der gebundenen Leichtkette kann daher unter Umständen abweichen und diagnostisch wichtig sein. Dieser Wert ist aber wichtig, um zu Beurteilen, was für degenerative Antikörper unser Meyelom produziert (manchmal fehlt eben bei der tumerösen Produktion eine Leichtkette) Oft sind diese Werte aber ähnlich oder gleich und können dann bestätigt.
Mein IgLkappa (für die gebundene Leichtkette) liegt bei mir bei kleiner 0,3 g/l 300 mg/l), der IgL lambda (der gebundenen Leichtkette) bei 15,66 g/l (15660 mg /l) . In meiner Befund steht, eine Division durch nahe Null macht keinen Sinn, ein Wert für Quotienten konnte daher gar nicht ermittelt werden.
Wenn der Beitrag gefallen hat, Daumen hoch, wenn nicht Daumen runter
Lg Jo
Letzte Änderung: 21 Juni 2018 16:35 von Jo. Begründung: Tippfehler

herbert antwortete auf kappa-Leichtkettenwerte - wie schlimm
21 Juni 2018 15:14
  • herbert
  • Autor
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    11 September 2026
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An alle Interessierten!
Wie versprochen die neuen Werte von Mitte Juni 2018. Alle Werte völlig normal außer wie gehabt die verdammten kappa-Leichtketten:

Freie kappa Leichtketten (Serum) 208.8 mg/l
Freie lambda-Leichtketten (Serum) 17,75 mg/l
kappa/lambda-Quotient 11,76

Nächster Bluttest beim Onkologen vermutlich im Dezember 2018.

Die Werte stammen wieder aus einem neuen Labor. Auch wird jedes Mal neben gleichbleibenden Punkten irgendwas anderes untersucht, man kann nie so recht vergleichen. Die GFR ist dieses Mal gestiegen auf 108 ml/min. Auch habe ich erhöhte Cholesterinwerte, die ich mit untersuchen ließ.
Grüße und viel Gesundheit an alle, euer Herbert.