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14 Juli 2014 12:17
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Hi Joseph.


Vorausgeschickt daß ich nicht vom Fach bin, wie auch Du schon weißt, kann ich so aus dem vagen Gedächtnis meiner höchstvergangenen Vergangenheit -- :-? -- antworten: Die Frage einer etwaigen erneuten sinnvollen Bestrahlbarkeit hinge von der bisherigen Gy-Gesamtdosis ab, weswegen ich im meinen vorigen Beitrag noch nicht sagen konnte, ob man den Bereich des Sinnvollen schon ausgereizt hätte oder noch Spielraum wäre. Übersteigt man nämlich die kritische Gy-Dosis, kann es zu einer Schädigung des Rückenmarktes kommen. Das also müßte dazu erst eruiert werden.


@Dani

Ansonsten bleibt ja natürlich die Option einer operativen Stabilisierung.


abifiz

14 Juli 2014 12:17
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Hi Joseph.


Vorausgeschickt daß ich nicht vom Fach bin, wie auch Du schon weißt, kann ich so aus dem vagen Gedächtnis meiner höchstvergangenen Vergangenheit -- :-? -- antworten: Die Frage einer etwaigen erneuten sinnvollen Bestrahlbarkeit hinge von der bisherigen Gy-Gesamtdosis ab, weswegen ich im meinen vorigen Beitrag noch nicht sagen konnte, ob man den Bereich des Sinnvollen schon ausgereizt hätte oder noch Spielraum wäre. Übersteigt man nämlich die kritische Gy-Dosis, kann es zu einer Schädigung des Rückenmarktes kommen. Das also müßte dazu erst eruiert werden.


@Dani

Ansonsten bleibt ja natürlich die Option einer operativen Stabilisierung.


abifiz

13 Juli 2014 07:45
  • joseph
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abifiz schrieb: Ich stelle mir zunächst persönlich die Frage, ob nicht einige Bestrahlungen sinnvoll wären. Aber über das weitere Vorgehen sollte die Entscheidung nach Möglichkeit im Gespräch mit allen professionellen Beteiligten gefällt werden.


Hallo Abifiz

Das könnte zum Problem werden, da die gleiche Stelle nur einmal bestrahlt werden kann:bang:

Ich hatte Glück, dass sich bei mir die Läsionen verteilten und somit neue Bestrahlungsfelder möglich waren, ansonsten.........

Ich wusste nicht, dass Dani schon bestrahlt wurde am besagten Wirbel

Liebe Grüsse

Joseph

13 Juli 2014 03:09
  • abifiz
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.
Hallo Dani.


Mein Vorschlag wäre, falls machbar, ein Gespräch zwischen Onkologen, Unfallchirurgen und Dir, eventuell auch mit der Hinzuziehung des Orthopäden. Du könntest darauf bestehen, angesichts dessen was auf dem Spiel für Dich steht.

Ich stelle mir zunächst persönlich die Frage, ob nicht einige Bestrahlungen sinnvoll wären. Aber über das weitere Vorgehen sollte die Entscheidung nach Möglichkeit im Gespräch mit allen professionellen Beteiligten gefällt werden.


abifiz

12 Juli 2014 12:57
  • dani999
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Danke für eure rasche Antwort.

Der Wirbel wurde ja schon letztes Jahr 10 mal Bestrahlt. Im August hatte ich ja dann die ambulante Chemo und im Nov. die Hochdosis mit den eigenen Stammzellen.

Mir wurde gesagt das das Loch im Wirbel durch die Therapien sich noch vergrößern kann, was es ja anscheinend auch getan hat. Gebrochen ist er noch nicht laut MRT nur die Innenkante ist Bruchgefährdet. Schmerzen oder Lähmungserscheinungen habe ich keine. Er zieht zwar ab und zu mal ein bisschen, aber ansonsten hält er sich sehr ruhig.

Wie gesagt das Loch wurde laut MRT mit 2 auf 3 cm festgesetzt.

Kann man den da nicht zementieren, dass ich nicht so unsicher durch die Gegend laufen muss. Stellt euch mal vor das wäre im Urlaub passiert. :roll: (4D Kino hat mich ganz schön durchgerüttelt)

Oder soll man einfach gar nichts tun.

Bis bald

Dani

12 Juli 2014 11:19
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Dani,
Ich hatte ja im Mai 2010 schon wie du einen LWK5 mit einer rechtsseitigen die Hälfte des Wirbelkörpers grossen Osteolyse. Und der rechte Dornfortsatz war gebrochen. In Tübingen wollte man sofort bestrahlen, da Statkgefahr herrschte. Aber dann bin ich nach WÜ und dort hat man gesagt, bestrahlen kann man auch noch später, wir machen jetzt erst die systemische Therapie DSMM XII.
Nach der Therapie im Mai 2012 zeigte sich an diesem LWK5 ein Verdacht auf einen Weichteilausbruch bzw. Raumforderung dort wo der Wirbel das riesige Loch hatte.
Bestrahlung wurde mir empfohlen. Aber ich "Blödmann" glaubte nicht an eine externe Raumforderung, sondern habe es mit einem Hämatom begründen wollen.
Jetzt im Mai 2014 war der extramedulläre Auswuchs am LWK5 schon hühnereigross und wuchs auch am Wirbelkörper in das Neuroforam. Die Nervenaustritte am LWK5 werden dadurch komprimiert und es führt zu Schmerzen im Bein.
Ich kann dir nur dringend empfehlen den LWK5 und Umgebung bestrahlen zu lassen.
Ich glaube auch, wenn eine Ostolyse den äusseren Knochenrand durchbricht, dann haben die Myelomzellen eine Austrittspforte um nach draussen auszubrechen und dann ausserhalb vom Knochen extramedulläre Ansiedelungen zu bilden.
So ist es wohl bei mir jetzt passiert.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com