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14 Juli 2013 15:55 - 15 Feb. 2017 11:05
  • dani999
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    09 Juni 2013
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Hallo an die lieben des Forums, vielen Dank mal wieder für eure aufmunternden Worte. Die kann ich momentan sehr gut gebrauchen. Vor allen dingen positive Therapie Nachrichten.:P Nachdem ich ja jetzt endlich am Freitag mein Knochenmarkergebnis vor Chemo erfahren habe, war ich irgendwie down. Sie sagen 70 % ist die Infiltration. Mein Onkologe sagte, das dies egal ist, da jetzt erst die verschiedenen Chemos greifen müssen. Aber da kriegt man doch irgendwie Angst. Ich bin ja natürlich jetzt schon total aufgeregt. Die ambulante Chemo geht ja jetzt noch 7 Wochen. Wie gesagt bis Ende November soll alles abgeschlossen sein. Ich habe jetzt natürlich auch viel mit der Fremdzellentranspl. gehört. Dies soll aber höchst gefährlich sein. Was wisst ihr darüber. Durch meine Verstopfung werde ich jetzt schon richtig unruhig. Seit Dienstag war ich nur einmal groß heute ist bereits Sonntag. Seit gestern nehme ich schon Abführtropen insgesamt bis heute schon 4 mal genommen und nichts. Jetzt habe ich gerade von der Apotheke mir Glistier geholt. Alles gemacht wie beschrieben. Wieder kein Kot. Also muss die Verstopfung tiefer drin sein. Was könnt ihr mir für Tipps geben. Vielen Dank Eure Dani
Letzte Änderung: 15 Feb. 2017 11:05 von dani999.

13 Juli 2013 23:27
  • KPH
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Hallo Monika,

vielleicht liegt meine Medikamentierung daran, dass u.a. auch eine chronische Niereninsuffizienz diagnostiziert worden ist. Meine Onkologin hat auf Anfrage lediglich erklärt, das Medikament unterstütze die Arbeit der Nieren - was immer das auch heißen mag.

Ich würde an deiner Stelle einfach mal mit deinem Apotheker über dieses Thema reden. Der kann dir gezielt ne Antwort geben.

LG Klaus

leopoldi antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
13 Juli 2013 23:17
  • leopoldi
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Hallo Klaus,

ach so, ja ... das hatte mein Mann anfangs der Therapien auch. Ich glaube aber, das wird abhängig von dem Harnsäurewert gegeben. Heute haben wir eher mit nem erhöhten Creatinin zu tun, meist abhängig von der aktuellen Medikation. Da beschäftigt einen mitunter die Sorge, auch noch zum Dialysepatienten zu werden. Die Ärzte haben da zwar ein Auge drauf, aber manches ist eben unumgänglich, da muss Nutzen/Risiko genau abgewägt werden.
Ich dachte, es gäbe ein Geheimrezept, quasi "Salbe" für geschädigte Nieren :wink:.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

13 Juli 2013 22:48
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Hallo Monika,

ich bekomme seit Beginn der Therapie "Allopurinol 100 - 1 A Pharma".

Anfangs habe ich sie abends einnehmen müssen, seit der CAD-Therapie soll ich sie morgens nehmen. Mir konnte aber mal wieder keiner sagen, warum der Wechsel erfolgt ist...

LG Klaus

leopoldi antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
13 Juli 2013 22:24
  • leopoldi
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Hallo Klaus,

welche Tablette gibt es zum Schutz der Nieren ?

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

13 Juli 2013 21:53
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Hi Dani,

puuuh, da ist man mal 3 Wochen nicht im Forum, und sooo viel ist passiert.

Erst mal finde ich es suuuper, wie du das ohne Zigaretten schaffst. Meine Pfeife hatte ich nur jeweils in der Klinik nie angefasst, zuhause geht es leider nicht ohne.

Zum Cortison ist zu sagen, dass sich da ganz unterschiedliche Symtome bei mir gezeigt haben: Schlaflosigkeit, angeschwollene Beine, leicht reizbar. Jetzt, wo ich aus der Anschlussheilbehandlung komme, fühle ich mich echt fit. Alles ist ok. Und die Blutwerte stimmen auch. Was will man mehr? Das macht Mut... Meine Meinung: Cortison ist ein Teufelszeug!

Weitere Nebenwirkungen im Laufe der Behandlung: kompletter Haarausfall vor der Entnahme meiner Stammzellen, Überkeit, Appetitlosigkeit und Wegfall des kompletten Geschmacksinns nach Hoch-Chemo-Dosis mit anschließender Transplantation meiner Stammzellen. Aber wie gesagt, alles ist wieder im Rahmen - und da kannst auch du hoffen, dass alles nur vorübergehend ist. Es pendelt sich alles wieder ein.

Was die Unfruchtbarkeit angeht, so wurde ich darauf in einer gesonderten Erklärung, die ich in der Klinik unterschreiben musste, ausdrücklich hingewiesen. Da scheint also was dran zu sein. Ich hoffe, die anderen Leidensgenossen und,- genossinnen in diesem Forum haben dir deine Entscheidung leichter fallen lassen.

Eines ist mir inzwischen bewußt geworden - es lohnt sich, positiv in die Zukunft zu schauen und Dinge, die mich noch vor einem halben Jahr auf die Palme gebracht haben, einfach zu ignorieren. Früher ein "HB-Männchen" (aus der früheren Zigarettenwerbung!), heute die Ruhe selbst. Und das tut gut. Probiere das mal. Dann werden dir auch die anderen Praxisbesucher im Wartebereich den Buckel runter rutschen können. - Ist in meiner Praxis auch nicht anders. Ich lasse sowas nicht mehr an mich ran. Du schaffst das auch, du wirst sehen!

Was die Schädigung der Knochen betrifft, so ist die Heilung eine langwierige Geschichte. Ich war vor der Anschlussbehandlung noch im MRT zur Kontrolle. Ergebnis: keine Verschlimmerung zum Erstbefund, aber auch keine Besserung. Meine Onkologin meinte auf Befragen, dass sich der Knochen erst dann regenerieren kann, wenn das Myelom in seine Schranken verwiesen wurde. Gleiches wurde mir in der AHB auch gesagt. Ich bin also guter Dinge, dass da eine Besserung eintritt. Mach in Ruhe und mit Ausgeglichenheit die Therapie, und du wirst sehen, nach Regentagen folgt Sonnenschein.
Bruchgefahr der Wirbel war überigens auch bei mir angesagt - also schwer heben ist nicht. Aber im Alltag finden sich auch Lösungen für dieses Problem. Da wird z.B. der Einkauf in kleinen Portionen in die Wohnung getragen, statt die schwere Klappkiste zu schleppen. Wenn du dieses Handicab erst mal verinnerlicht hast, dann wirst du automatisch danach handeln.

Dein Problem mit der Einnahme verschiedenster Medikamente ist auch mein Problem. Ich habe zwar weniger Arbeit damit, selbst den Hammer von Tablette (Cotrim Forte) zu schlucken, aber ich bin kein Freund von Tabletten. Ich habe all die Jahre immer versucht, so wenig an Medikamenten zu schlucken wie möglich. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich nicht glücklich darüber bin, dass ich seit der Erstdiagnose 12/2012 bis heute Tabletten einnehmen muss - von den Vielen sind übrig geblieben jeweils eine Tablette gegen Infektionen und Herpes Zoster sowie zum Schutz des Magens und dre Nieren. Leider habe ich die Tabletten noch bis mindestens Mitte 08/2013 (Kontrolltermin 100 Tage nach Transplantation) einmal täglich zu schlucken. - Mach dir also keinen Kopf über die Einnahme.

Übrigens: Cotrim forte und Valtrex (gegen Herpes) lassen sich in zwei Teile brechen, dann wird die Einnahme einfacher.

Und noch ein "übrigens": bei mir haben die Medikamente (auch die oben Genannten) während der Therapie heftige Verstopfungen ausgelöst. Wenn du bei dir Anzeichen dafür merkst, dann direkt zu deinem Arzt - der kann dir entsprechendes dagegen verordnen. Mir hat MOVICOL (Saft - verdünnt mit Mineralwasser) geholfen. Das gibt es in mehreren Geschmacksrichtungen. Ich habe mich für "Orange" entschieden.

Ich bin mir sicher, dass du es schaffen wirst!!! Laß es dir und deiner Familie gut gehen.

LG Klaus