Tree antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
05 Nov. 2016 08:31
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11 September 2026
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Guten Morgen Gex und Danke für Deine Ausführungen.
Ich habe mich mit Herrn Prof Jan Frank in Verbindung gesetzt.
Zudem bin ich vor meiner Einnahme des Curcuma auf die Studie des UK Freiburg gestoßen und habe mich damit befasst.
Ich klammere mich nicht an sog. Strohhalme, wie der Eine oder Andere sich ähnlich ausgedrückt hat und sehe in der Natur großen Potenzial. So hat auch Joseph für sich einiges aus der Naturheilkunde gefunden.
Ich bin immer der festen Meinung gewesen, dass Chemo gegen Krebs der falsche Weg ist.
Auch wenn ich selbst auch eine HD in Würzburg hinter mich bringen musste.
Die auch so tollen Onkologen hätten sich auch schon früher fachübergreifend auch mit dem Thema der Naturheilkunde mit dortigen Kollegen an einen Tisch setzen müssen und Synergien schaffen müssen. Es geht hier nicht um das Ego, sondern um Menschen die Rettung verzweifelt wollen, die Kinder und andere ängstliche Angehörige besitzen.
Ich finde zumindest den neuen Forschungsansatz gut, Wege zum Aufbau und der Unterstützung des eigenen Immunsystem. Sonst galt ja immer nur, Hau so feste mit Chemo drauf, dann geht alles kaputt. Ja dann war auch oftmals alles kaputt, teilweise bliebt auch einiges so.
Aber auch hier arbeiten unsere Fachleute nicht richtig miteinander, nicht einmal in Deutschland, obgleich immer gesagt wird, die Onkologie ist miteinander gut vernetzt.
www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/medi...mmenfassung_2015.pdf
Liebe Grüße und ein schönes WE
Ich habe mich mit Herrn Prof Jan Frank in Verbindung gesetzt.
Zudem bin ich vor meiner Einnahme des Curcuma auf die Studie des UK Freiburg gestoßen und habe mich damit befasst.
Ich klammere mich nicht an sog. Strohhalme, wie der Eine oder Andere sich ähnlich ausgedrückt hat und sehe in der Natur großen Potenzial. So hat auch Joseph für sich einiges aus der Naturheilkunde gefunden.
Ich bin immer der festen Meinung gewesen, dass Chemo gegen Krebs der falsche Weg ist.
Auch wenn ich selbst auch eine HD in Würzburg hinter mich bringen musste.
Die auch so tollen Onkologen hätten sich auch schon früher fachübergreifend auch mit dem Thema der Naturheilkunde mit dortigen Kollegen an einen Tisch setzen müssen und Synergien schaffen müssen. Es geht hier nicht um das Ego, sondern um Menschen die Rettung verzweifelt wollen, die Kinder und andere ängstliche Angehörige besitzen.
Ich finde zumindest den neuen Forschungsansatz gut, Wege zum Aufbau und der Unterstützung des eigenen Immunsystem. Sonst galt ja immer nur, Hau so feste mit Chemo drauf, dann geht alles kaputt. Ja dann war auch oftmals alles kaputt, teilweise bliebt auch einiges so.
Aber auch hier arbeiten unsere Fachleute nicht richtig miteinander, nicht einmal in Deutschland, obgleich immer gesagt wird, die Onkologie ist miteinander gut vernetzt.
www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/medi...mmenfassung_2015.pdf
Liebe Grüße und ein schönes WE
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gex antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
04 Nov. 2016 16:21
- gex
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Hallo Tree,
habe jetzt die Studie gefunden, in der die 185-fache Bioverfügbarkeit bei Mizellen-Curcumin festgestellt wurde:
onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/mnfr.201300724/full
Diese Studie wurde an der Uni Hohenheim gemacht, wo Prof. Jan Frank mit Curcumin forscht. Mir scheint das somit eine seriöse Info zu sein, nicht nur Herstellerbehauptung. Dr. Frank wird z.B. auch auf der Website der Bundesregierung mit seinen Projekten präsentiert.
www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Them.../curcumin/_node.html
Gute Nachricht für Euch Frauen, schlechte Nachricht für uns Männer. Bei Frauen war die Bioverfügbarkeit 277-fach, bei Männern nur 114-fach. Der Durchschnitt war 185.
Heißt: so kommst du als Frau vielleicht schon mit 8 statt 12 Stück 50mg-Kapseln auf das Äquivalent von 6-8g Piperin-Curcumin. Aber wie gesagt, Vorsicht mit der menge. Vielleicht darf man in Hohenheim auch mal direkt anrufen und fragen, ob 8-12 Stück mit 400-600 mg unproblematisch sind.
Liebe Grüße Gex
habe jetzt die Studie gefunden, in der die 185-fache Bioverfügbarkeit bei Mizellen-Curcumin festgestellt wurde:
onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/mnfr.201300724/full
Diese Studie wurde an der Uni Hohenheim gemacht, wo Prof. Jan Frank mit Curcumin forscht. Mir scheint das somit eine seriöse Info zu sein, nicht nur Herstellerbehauptung. Dr. Frank wird z.B. auch auf der Website der Bundesregierung mit seinen Projekten präsentiert.
www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Them.../curcumin/_node.html
Gute Nachricht für Euch Frauen, schlechte Nachricht für uns Männer. Bei Frauen war die Bioverfügbarkeit 277-fach, bei Männern nur 114-fach. Der Durchschnitt war 185.
Heißt: so kommst du als Frau vielleicht schon mit 8 statt 12 Stück 50mg-Kapseln auf das Äquivalent von 6-8g Piperin-Curcumin. Aber wie gesagt, Vorsicht mit der menge. Vielleicht darf man in Hohenheim auch mal direkt anrufen und fragen, ob 8-12 Stück mit 400-600 mg unproblematisch sind.
Liebe Grüße Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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gex antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
04 Nov. 2016 15:21
- gex
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Hallo Joseph,
auf keinen Fall finde ich das lächerlich. Sorry, falls es nur annähernd so rüberkam.
Es war mit einem Augenzwinkern gemeint mit dem Fun-Faktor.
Diese Pflanzen halte ich in der Tat sogar für mehr als "Mittelchen" und möchte sie hiermit auch von diesem Oberbegriff wegnehmen. Hier und da finden sie ja Einsatz zu verschiedensten medizinischen Zwecken, werden dafür auch schon explizit angebaut und werden in Studien weit mehr untersucht als z.B. Curcumin oder Grüner Tee.
Ich habe ja ein Plädoyer halten wollen, dass ich das vorsichtige kontrollierte Ausprobieren von anderen Dingen außer HD-Chemo für gut befinde.
Wenn Du konkrete positive Effekte hast, ist es doch super und passt zu meinem Plädoyer. Und vielleicht hast Du sogar auch Genuß daran.
Liebe Grüße Gex
auf keinen Fall finde ich das lächerlich. Sorry, falls es nur annähernd so rüberkam.
Es war mit einem Augenzwinkern gemeint mit dem Fun-Faktor.
Diese Pflanzen halte ich in der Tat sogar für mehr als "Mittelchen" und möchte sie hiermit auch von diesem Oberbegriff wegnehmen. Hier und da finden sie ja Einsatz zu verschiedensten medizinischen Zwecken, werden dafür auch schon explizit angebaut und werden in Studien weit mehr untersucht als z.B. Curcumin oder Grüner Tee.
Ich habe ja ein Plädoyer halten wollen, dass ich das vorsichtige kontrollierte Ausprobieren von anderen Dingen außer HD-Chemo für gut befinde.
Wenn Du konkrete positive Effekte hast, ist es doch super und passt zu meinem Plädoyer. Und vielleicht hast Du sogar auch Genuß daran.
Liebe Grüße Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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joseph antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
04 Nov. 2016 14:43 - 04 Nov. 2016 14:56
- joseph
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11 September 2026
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gex schrieb: Andere schwören ja wiederum auf Karibikpflanzen, ich vermute nicht zum Essen - nicht dass ich so jemand namentlich kenne :whistle: - aber sage mir doch keiner, dass da Fun-Faktor hinter dem medizinischen ansteht.
Hallo GEX
Als indirekter Angesprochener sag ich dazu nur, ohne die Pflanzen, die ich mir in der Karibik zum erstenmal besorgt habe , lägen meine Blutplättchen um zirka 30.000 tiefer , ich hab mehrfach Tests am eigenen Körper gemacht , wenn ich sie weglasse, lieg ich unter dem Normbereich , also unter 150.000
Klingt vielleicht aus deiner Sicht lächerlich, aus meiner nicht
Solltest doch Interesse an Lektüre haben, es gibt drei fantastische Bücher zu dem Thema
L'Alimentation ou la Troisième médecine ==> ISBN 978-2-86839-887-1
und
Le Guide de la Phytothérapie Créole ===> ISBN 2-87763-350-0
und
Phamacopée Caribéenne ===> ISBN 2-85275-058-9
LG
Joseph
Letzte Änderung: 04 Nov. 2016 14:56 von joseph.
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gex antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
04 Nov. 2016 13:12
- gex
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An Tree:
Hersteller von Mizellen-Curcumin behaupten ja, es sei 185-mal besser bioverfügbar als herkömmlicher Kurkumin-Extrakt. Mit Piperin soll es 20-mal besser verfügbar sein, mit Ölen (Leinöl, Fischöl?) und Lecithin um 7-mal.
Glauben wir mal, es ist also 9x besser verfügbar als mit Piperin. Dann sollte man meinen, dass statt der bisher von der Myelom-Gemeinde angenommen Solldosis von 6-8g pro Tag so um die 600 mg Mizellen-Curcumin die gleiche Wirkung hätte. Meist haben diese Mizellen-Kapseln um 50 mg Curcumin. Das wären dann 12 Kapseln pro Tag anstatt der Herstellerempfehlung von 2 Stück... Besser beim Hersteller anrufen und fragen, ob 12 Stück sicher sind.
Wie das kostenmäßig im Vergleich zu 6-8g Piperin-Curcumin ausgeht, müsstest du mal ausrechnen.
Die Mizellen-Curcumin Hersteller behaupten auch, es sei besser magen/darm-verträglich als mit Piperin. Vielleicht lagen Almish's Probleme am Piperin...(?). Mit 600mg statt 6000mg Curcumin ist innere Gelbfärbung wie bei christine auch weniger wahrscheinlich.:S
Also, aus meiner Warte kann man das genauso mal ausprobieren oder bleiben lassen wie Piperin-Curcumin. Wirksamkeit ist genauso ungesichert aber auch nicht ausgeschlossen. 6-8g aber auf keinen Fall (um 120 kapseln ~ 40 Euro täglich) - versprich es!!!
An die Runde:
Ich sehe die Sache mit den Mittelchen entspannt. Ich laufe zwar selbst meist davon, wenn Naturheilkundler oder Homöpathen in der Nähe sind. Aber ich finde, man kann durchaus hier und da mal Sachen ausprobieren, und ich finde es sogar gut, dass manche das machen (besser mit Rumfragen in der Community und auch Ärzten, besonders zu Nebenwirkungen/Gefahren/Überdosierung). Das Problem ist ja, dass keiner weiss, ob die Mittelchen wirksam sind, WEIL niemand an sowas forscht. Das schließt nicht aus, dass sie wirksam sein könnten. Einzelerfahrungen ("wurde besser", "wurde schlechter") besagen nichts (denn ohne hätte es ja noch besser oder schlechter werden können).
Prof. Hunstein z.B. mit seinem Grünen Tee ist ja damals fast etwas verbittert, weil kein Kollege mal eine Studie dazu machen wollte. Gründe für fehlende Studien sind vielfältig: z.B. dringender Vorrang der Rettung schwer Erkrankter, Angst der Profs und Kliniken sich bei Kollegen lächerlich zu machen oder fehlendes Geld (das eher von den Pharmakonzernen her fließt).
Beim Myelom gibt es ja bis SMM null Therapien und danach nur (Würzburg-Zitat): "hochdosierte Chemotherapie über mehrere Monate mit deutlichen Risiken und Nebenwirkungen" . Alternativenverfügbarkeit nicht zufriedenstellend.
Mittelchen zu nehmen ist also immerhin eine theoretische Chance, sich vielleicht anderweitig zu helfen. Wichtig aber: das Gespräch im Forum über Gefahren/Nebenwirkungen und sich nicht finanziell ruinieren. Und es schafft eine Datenbasis, die jemand vielleicht doch mal statistisch-wissenschaftlich auswerten könnte. Prof. Hunstein schlug ja auch vor, dass man mal die Patienten in laufenden Studien auch parallel dazu befragt, ob sie Grünen Tee getrunken haben - um abzuklären, ob das die Studien unbemerkt verfälscht.
Persönlich gehe ich auch voll konform mit Gisela in Richtung Spaß, Genuß, Freude. Das Kapsel-Schlucken ist mir bislang nichts - freudlos und mechanisch, ich vergesse es darum auch immer. Manchmal kann man aber die Mittelchen vielleicht in genußreicher Form verabreichen, dann ist es super. Bei mir muß es bzgl. Curcumin hin und wieder ein leckeres Curry tun. Gebrühter Grüner Tee hängt mir ziemlich zum Hals raus - aber jetzt fahre ich voll auf Matcha ab, mache mir täglich 2x meine eigene kleine Teezeremonie (ohne Geisha jedoch:blush:). Öfter mal Thunfisch, Makrele, Lachs oder Sushi fürs Fischöl. Epidemologisch sind die Japaner ja auch die Industrienation mit der niedrigsten MM-Rate - vielleicht liegts ja am Essen und Trinken, schmecken tuts jedenfalls phantastisch.
Andere schwören ja wiederum auf Karibikpflanzen, ich vermute nicht zum Essen - nicht dass ich so jemand namentlich kenne :whistle: - aber sage mir doch keiner, dass da Fun-Faktor hinter dem medizinischen ansteht.
Liebe Grüsse und lasst es euch schmecken.
Gex
Hersteller von Mizellen-Curcumin behaupten ja, es sei 185-mal besser bioverfügbar als herkömmlicher Kurkumin-Extrakt. Mit Piperin soll es 20-mal besser verfügbar sein, mit Ölen (Leinöl, Fischöl?) und Lecithin um 7-mal.
Glauben wir mal, es ist also 9x besser verfügbar als mit Piperin. Dann sollte man meinen, dass statt der bisher von der Myelom-Gemeinde angenommen Solldosis von 6-8g pro Tag so um die 600 mg Mizellen-Curcumin die gleiche Wirkung hätte. Meist haben diese Mizellen-Kapseln um 50 mg Curcumin. Das wären dann 12 Kapseln pro Tag anstatt der Herstellerempfehlung von 2 Stück... Besser beim Hersteller anrufen und fragen, ob 12 Stück sicher sind.
Wie das kostenmäßig im Vergleich zu 6-8g Piperin-Curcumin ausgeht, müsstest du mal ausrechnen.
Die Mizellen-Curcumin Hersteller behaupten auch, es sei besser magen/darm-verträglich als mit Piperin. Vielleicht lagen Almish's Probleme am Piperin...(?). Mit 600mg statt 6000mg Curcumin ist innere Gelbfärbung wie bei christine auch weniger wahrscheinlich.:S
Also, aus meiner Warte kann man das genauso mal ausprobieren oder bleiben lassen wie Piperin-Curcumin. Wirksamkeit ist genauso ungesichert aber auch nicht ausgeschlossen. 6-8g aber auf keinen Fall (um 120 kapseln ~ 40 Euro täglich) - versprich es!!!
An die Runde:
Ich sehe die Sache mit den Mittelchen entspannt. Ich laufe zwar selbst meist davon, wenn Naturheilkundler oder Homöpathen in der Nähe sind. Aber ich finde, man kann durchaus hier und da mal Sachen ausprobieren, und ich finde es sogar gut, dass manche das machen (besser mit Rumfragen in der Community und auch Ärzten, besonders zu Nebenwirkungen/Gefahren/Überdosierung). Das Problem ist ja, dass keiner weiss, ob die Mittelchen wirksam sind, WEIL niemand an sowas forscht. Das schließt nicht aus, dass sie wirksam sein könnten. Einzelerfahrungen ("wurde besser", "wurde schlechter") besagen nichts (denn ohne hätte es ja noch besser oder schlechter werden können).
Prof. Hunstein z.B. mit seinem Grünen Tee ist ja damals fast etwas verbittert, weil kein Kollege mal eine Studie dazu machen wollte. Gründe für fehlende Studien sind vielfältig: z.B. dringender Vorrang der Rettung schwer Erkrankter, Angst der Profs und Kliniken sich bei Kollegen lächerlich zu machen oder fehlendes Geld (das eher von den Pharmakonzernen her fließt).
Beim Myelom gibt es ja bis SMM null Therapien und danach nur (Würzburg-Zitat): "hochdosierte Chemotherapie über mehrere Monate mit deutlichen Risiken und Nebenwirkungen" . Alternativenverfügbarkeit nicht zufriedenstellend.
Mittelchen zu nehmen ist also immerhin eine theoretische Chance, sich vielleicht anderweitig zu helfen. Wichtig aber: das Gespräch im Forum über Gefahren/Nebenwirkungen und sich nicht finanziell ruinieren. Und es schafft eine Datenbasis, die jemand vielleicht doch mal statistisch-wissenschaftlich auswerten könnte. Prof. Hunstein schlug ja auch vor, dass man mal die Patienten in laufenden Studien auch parallel dazu befragt, ob sie Grünen Tee getrunken haben - um abzuklären, ob das die Studien unbemerkt verfälscht.
Persönlich gehe ich auch voll konform mit Gisela in Richtung Spaß, Genuß, Freude. Das Kapsel-Schlucken ist mir bislang nichts - freudlos und mechanisch, ich vergesse es darum auch immer. Manchmal kann man aber die Mittelchen vielleicht in genußreicher Form verabreichen, dann ist es super. Bei mir muß es bzgl. Curcumin hin und wieder ein leckeres Curry tun. Gebrühter Grüner Tee hängt mir ziemlich zum Hals raus - aber jetzt fahre ich voll auf Matcha ab, mache mir täglich 2x meine eigene kleine Teezeremonie (ohne Geisha jedoch:blush:). Öfter mal Thunfisch, Makrele, Lachs oder Sushi fürs Fischöl. Epidemologisch sind die Japaner ja auch die Industrienation mit der niedrigsten MM-Rate - vielleicht liegts ja am Essen und Trinken, schmecken tuts jedenfalls phantastisch.
Andere schwören ja wiederum auf Karibikpflanzen, ich vermute nicht zum Essen - nicht dass ich so jemand namentlich kenne :whistle: - aber sage mir doch keiner, dass da Fun-Faktor hinter dem medizinischen ansteht.
Liebe Grüsse und lasst es euch schmecken.
Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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klaus99 antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
03 Nov. 2016 21:22
- klaus99
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468 Beiträge seit
05 Februar 2014
05 Februar 2014
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- Beiträge: 468
Hallo in die Runde,
ich kann Gisela hinsichtlich der Wirksamkeit s.g. Ergänzungsmitteln eigentlich nur zustimmen. Sicherlich hat der eine oder andere gute Erfahrungen damit gemacht, ob es aber wirklich an den "Mittelchen" lag, kann keiner mit Gewissheit sagen. Ich selbst nehme nur regelmäßig Vitamin D3, aber auch nur, weil mein Arzt einen gravierenden Mangel bei mir festgestellt hat und diesbezüglich auch einen entsprechenden Therapieplan (Medikament, Art und Höhe der Dosierung) erstellt hat.
Ansonsten kann ich nur empfehlen, unsere aktuelle Newsletter-Reihe zum Thema Komplementäre Medizin zu lesen. Da wird dieses Thema sicherlich in einer der nächsten Folge angesprochen werden.
Gruß
Klaus
ich kann Gisela hinsichtlich der Wirksamkeit s.g. Ergänzungsmitteln eigentlich nur zustimmen. Sicherlich hat der eine oder andere gute Erfahrungen damit gemacht, ob es aber wirklich an den "Mittelchen" lag, kann keiner mit Gewissheit sagen. Ich selbst nehme nur regelmäßig Vitamin D3, aber auch nur, weil mein Arzt einen gravierenden Mangel bei mir festgestellt hat und diesbezüglich auch einen entsprechenden Therapieplan (Medikament, Art und Höhe der Dosierung) erstellt hat.
Ansonsten kann ich nur empfehlen, unsere aktuelle Newsletter-Reihe zum Thema Komplementäre Medizin zu lesen. Da wird dieses Thema sicherlich in einer der nächsten Folge angesprochen werden.
Gruß
Klaus
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