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Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte?

Antwort auf: Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte? 18 Aug 2018 18:07Uhr
  • christine
  • christines Avatar
  • Beiträge: 2308
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Ich meine mich zu erinnern; Rosemarie hat das ausprobiert....

Wenn man in der Suchfunktion mit entsprechenden Stichworten guckt, findet man noch viel zum Thema.

Ich selbst bin HiN - und Hergerissen :side: :side: :side: , was Fasten betrifft. Habe monatelang Teilfasten (18 / 8 ) versucht und mach das sicher auch mal wieder.

Schönes WE allerseits
C


Einfache ASCT Juli 2012
Konsolidierung Dez. 2012 mit 2 Zyklen Revlimid 25 mg
Erhaltung Dez. 2014-18 mit 10 mg / steigend bis 25 mg Revlimid.

Studie C16029 ab oktober 2018 - Bin im Pomalidomid Arm...das hätte ich schon seit April haben können. Naja, wenigstens wird man als Studienteilnehmer gut umsorgt.

Letzte Änderung: 18 Aug 2018 18:07 von christine.

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Antwort auf: Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte? 18 Aug 2018 20:55Uhr
  • Heike-Zi
  • Heike-Zis Avatar
  • Beiträge: 54
  • Registriert seit:
    17. Jul 2018

Ja das Thema beschäftigt mich auch sehr. Schade, dass es wohl keine Erfahrungsberichte gibt, da bei meinem Mann bald die HD ansteht.
Ich hatte irgendwo mal etwas darüber im Fernsehen gesehen. Da wurde an Ratten ein Versuch gemacht. Die Ratten, die vor der Chemo gefastet haben, haben die Chemo überlegt.
Ob es so auf Menschen übertragen werden kann weiß man nicht.
Die Erklärung wieso das bei den Ratten so war, war aber sehr plausibel.

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Antwort auf: Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte? 18 Aug 2018 22:32Uhr
  • Jo
  • Jos Avatar
  • Beiträge: 237
  • Registriert seit:
    03. Jun 2018

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www.krebsinformationsdienst.de/fachkreis...en-chemotherapie.php

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Antwort auf: Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte? 18 Aug 2018 23:37Uhr
  • Mapoli
  • Mapolis Avatar
  • Beiträge: 660
  • Registriert seit:
    17. Jun 2011

Hallo Jo!

In einem Fernsehbericht wurde kürzlich über eine anthroposophisch arbeitende Klinik in Berlin berichtet, die eine Untersuchung zum Fasten zur Unterstützung der Chemotherapie gemacht hat. War es nicht rbb - Praxis? Beziehst Du Dich auf diesen Bericht?

Dort ist allerdings nicht die Rede vom sogenannten "Heilfasten", das basiert auf eine ganz andere Vorgehensweise und ist sicher bei einer Chemo nicht angebracht. Darum ist die Überschrift hier leider etwas irreführend.

Und zum Thema Erbrechen ohne Nahrung: OHHHH doch, es gibt leider sehr wohl ein Erbrechen ohne vorheriger Nahrungsaufnahme. Da könnten außer mir sicher noch einige hier Dir berichten.....

LG

Ma

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Antwort auf: Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte? 19 Aug 2018 07:50Uhr
  • Jo
  • Jos Avatar
  • Beiträge: 237
  • Registriert seit:
    03. Jun 2018

Du hast sicher Recht, dass " Fasten" oder "Heilfasten" für viele Foristen zunächst einmal sehr bedrohlich klingt und impliziert, dass der Körper dadurch noch weiter geschwächt wird. Vielleicht sollte ich einmal vorausschicken, wie ich mich ernähre. Vielleicht ist auch das Bewußtsein für eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung nach meiner Diagnose noch gestärkt. Ich ernähre mich weder vegan noch vegetarisch, esse gern ein gutes Stück Fleisch, liebe Fisch- und Meeresfrüchte. Obst und Gemüse und leckere frische Salate stehen bei uns ganz oben auf dem Speiseplan. Essen hat für mich auch etwas mit Sinnlichkeit zu tun und dient nicht nur dem "Sattwerden". Ich möchte hier auch eigentlich auf nichts verzichten; und wer meinen selbstgebackenen Zwetschgenkuchen kennt, wird verstehen, dass ich zum Ende der Sommerzeit auch darauf nicht verzichten möchte; und der enthält viel Zucker! Vielleicht versuche ich aber den Zuckerkonsum insgesamt zu reduzieren, indem ich weniger auf gesüßte Getränke, Schokolade und Industriesüßigkeiten (vom Gummibärchen zum Kaudragee, die Supermarktregale stehen voll davon) zurückgreife. Auch die Industriemarmeladen sind mir viel zu süß und Schokolade /Nutella muß ich mir morgens nicht auch noch aufs Brot schmieren. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass ich hier auf etwas verzichte. Ich verzichte momentan nur auf alkoholische Getränke. Hier tut auch ein schön gekühlten Krombacher 00. Ich ziehe Vollkornprodukte mit hohem Dinkel und Roggen Toast und weitere Weißbrotvarianten aus hochfein gemahlenem Weizen vor. Vielleicht wäre ein Ampelsystem von Lebensmitteln für den einen oder anderen ganz hilfreich, um bewußt einzukaufen. Und nun zurück zur "Essenspause" kurz vor und während der Chemo. Ich habe Biologie studiert und greife natürlich nicht immer konkret auf irgendwelche aktuellen Artikel zurück. Wenn ich zu meinen Beiträgen etwas Aktuelles im Netz finde, setzte ich auch gern mal einen weiterführenden link. Sind diese links allerdings kompliziert l, versuche ich diese Dinge auch für Nichtnaturwissenschaftler herunterzubrechen ( Lehrer eben). Die Essenspause vor und während der HD rät mir mein naturwissenschaftliches Verständnis und der klare Menschenverstand. Den Einwand, dass man auch ohne Essensaufnahme Galle und Wasser Erbrechen kann, mag stimmen, ist allerdings für die HD alles andere als bewiesen. Wenn unsere Schleimhautzellen (Mund, Rachen, Speiseröhre und Darm) gereizt und teilweise zerstört sind, wie soll da eine vernünftige Nahrungsaufnahme stattfinden? Es macht für mich keinen Sinn, dem ohnehin aus den Fügen geratenen Magen und Darmsystem auch noch nach den Erbrechen wieder Nahrung zuzuführen. Alles wird nur noch stärker gereizt. Gönnt dem Stoffwechsel doch mal ein wenig Ruhe. Naja das ist ja auch nur die eine Seite. Ich fand das Bild vom vom Zwei-Frontenkrieg von Dorothee ganz prima. Neben der Hochdosischemie ( die vorerst leider noch ihre Daseinsberechtigung hat, bevor die Immuntherapien klinisch werden) kann die Biologie helfen, unseren Körper vor Kollateralschäden zu schützen und die Tumorzellen auszuhungern. LG Jo

Letzte Änderung: 19 Aug 2018 08:05 von Jo. Begründung: Tippfehler

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Antwort auf: Heilfasten vor und während der HD-Therapie, ja bitte? 19 Aug 2018 08:38Uhr
  • Kaeferle
  • Kaeferles Avatar
  • Beiträge: 87
  • Registriert seit:
    07. Jan 2018

Hallo in die Runde,

es ist doch sicher so, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Daher bin ich für die Darstellung unterschiedlicher Positionen dankbar.
Im Sinne gelungener Vielfalt in diesem Forum möchte ich unsere Herangehensweise zu Vorbereitung /Nachbereitung der Hochdosischemo darstellen:

Mein Mann hat nun die Tandemtransplantation hinter sich und es ist ohne größere Schwierigkeiten verlaufen.

Da er (im Gegensatz zu mir :)) recht schlank ist habe ich ihn im Vorfeld der Hochdosis sehr intensiv und hochwertig bekocht so das er noch etwas " zu zu setzen" hatte.
Während und nach der Hochdosischemo hat er wenig gegessen und ich hatte den Eindruck, dass er auf seinen Körper hört und das zu sich nimmt, was für ihn gut ist.
Danach habe ich ihn mit Rücksicht auf seine angegriffenen Schleimhäute wieder aufgepäppelt (Rindfleischsuppe usw.).


Das war für uns der richtige Weg . Sicher war diese Herangehensweise nicht nur vom Kopf gesteuert sondern ich habe mir überlegt, was meinem Mann körperlich und emotional gut tun könnte. (Es ist ja auch so schon schwer genug).


Ich wünsche allen, die das Ganze noch vor sich haben eine gute individuelle Vorbereitung und einen guten Verlauf!


herzliche Grüße
Monika


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