Margret antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 17:00
- Margret
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11 September 2026
11 September 2026
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Liebe ABo,
ich habe ein bisschen überlegt, ob ich meine Gedanken offen schreiben soll - du könntest sie falsch verstehen... Sei es drum, ich wage es:
Mein subjektiver Eindruck ist, dass du - in allerbester Absicht und liebevoller Fürsorge - das Richtige willst und es doch nicht tust...
Deine Mutter, deine Eltern, haben eine schwere Diagnose zu verkraften. Die schwerste überhaupt: Krebs. Das zieht einem den Boden unter den Füssen weg, macht alles zerbrechlich und löst furchtbare Ängste aus. Wer Angst hat, mutlos und verzweifelt ist, braucht weder Vitamin D, noch einen smoothie - er braucht liebevolle Umarmungen, Ruhe, Zeit und viele Taschentücher. Sich mit der Diagnose auseinanderzusetzen ist ein langer und schwieriger Prozess. Das kann niemand für den Patienten tun, man kann als Angehöriger nur mit viel Geduld, Liebe und Verständnis "da sein", zuhören(!!!) und unterstützen. Es fällt manchmal schwer, das tatenlos auszuhalten, ich weiss... Aber dieser Prozess der inneren Verarbeitung ist unbedingt nötig.
Erst danach, wenn die Erkrankung einigermassen akzepziert wird, kann man gemeinsam einen Plan entwickeln, wie man mt der neuen Situation umgeht. Dabei steht der Wille des Patienten im Vordergrund, nicht das, was wir an seiner Stelle tun würden! Das MM ist kein Todesurteil nebst sofortiger Vollstreckung. Die modernen Medikamente können euch gute Jahre schenken. Wir haben hier im Forum so viele gute Beispiele dafür!
Ich bitte dich, etwas Ruhe einkehren zu lassen und nicht in gut gemeinter hektischer Betriebsamkeit das aus den Augen zu verlieren, was jetzt am Wichtigsten ist.
Die smootjies, das Vitamin D - alles schön und gut und richtig. Aber alles zu seiner Zeit. Ob sie die jetzt oder in zwei Wochen zu sich nimmt, ist nicht entscheidend. Und plag sie nicht mit einer zuckerfreien Diät (die übrigens nicht erwiesen ist, weil der Körper auch ohne Zucker diese Stoffe zur Versorgung der Zellen bildet - aber das ist ein ganz anderes Thema), lass ihr die kleine Freude des morgendlichen Marmeladenbrotes. Es wird ihr nicht schaden. Und zwing sie nicht zu etwas, das sie nicht will. Auch wenn es gut und gesund ist. Erzwungenes tut Körper und Seele nicht gut.
Vieleicht kannst du versuchen, dich trotz deiner Sorgen etwas zu entspannen, etwas Ruhe einkehren zu lassen. Ich weiss, wie schwer das ist, ich gehöre auch zu den Aktiven... *seufz* Deine Ruhe wird auf deine Eltern übergehen. Da sein, zuhören, Kraft geben, aushalten was ausgeha
lten werden muss - das sind wohl die schwierigsten Aufgaben, die das Leben uns stellen kann. Du wirst es meistern! Man kann viel mehr als man denkt. Hier sind viele Angehörige, die ihre Lieben begleiten und dabei über sich selbst hinauswachsen.
Ich wünsche euch von Herzen alles Gute und die richtigen Entscheidungen.
Liebe Grüsse,
Margret
ich habe ein bisschen überlegt, ob ich meine Gedanken offen schreiben soll - du könntest sie falsch verstehen... Sei es drum, ich wage es:
Mein subjektiver Eindruck ist, dass du - in allerbester Absicht und liebevoller Fürsorge - das Richtige willst und es doch nicht tust...
Deine Mutter, deine Eltern, haben eine schwere Diagnose zu verkraften. Die schwerste überhaupt: Krebs. Das zieht einem den Boden unter den Füssen weg, macht alles zerbrechlich und löst furchtbare Ängste aus. Wer Angst hat, mutlos und verzweifelt ist, braucht weder Vitamin D, noch einen smoothie - er braucht liebevolle Umarmungen, Ruhe, Zeit und viele Taschentücher. Sich mit der Diagnose auseinanderzusetzen ist ein langer und schwieriger Prozess. Das kann niemand für den Patienten tun, man kann als Angehöriger nur mit viel Geduld, Liebe und Verständnis "da sein", zuhören(!!!) und unterstützen. Es fällt manchmal schwer, das tatenlos auszuhalten, ich weiss... Aber dieser Prozess der inneren Verarbeitung ist unbedingt nötig.
Erst danach, wenn die Erkrankung einigermassen akzepziert wird, kann man gemeinsam einen Plan entwickeln, wie man mt der neuen Situation umgeht. Dabei steht der Wille des Patienten im Vordergrund, nicht das, was wir an seiner Stelle tun würden! Das MM ist kein Todesurteil nebst sofortiger Vollstreckung. Die modernen Medikamente können euch gute Jahre schenken. Wir haben hier im Forum so viele gute Beispiele dafür!
Ich bitte dich, etwas Ruhe einkehren zu lassen und nicht in gut gemeinter hektischer Betriebsamkeit das aus den Augen zu verlieren, was jetzt am Wichtigsten ist.
Die smootjies, das Vitamin D - alles schön und gut und richtig. Aber alles zu seiner Zeit. Ob sie die jetzt oder in zwei Wochen zu sich nimmt, ist nicht entscheidend. Und plag sie nicht mit einer zuckerfreien Diät (die übrigens nicht erwiesen ist, weil der Körper auch ohne Zucker diese Stoffe zur Versorgung der Zellen bildet - aber das ist ein ganz anderes Thema), lass ihr die kleine Freude des morgendlichen Marmeladenbrotes. Es wird ihr nicht schaden. Und zwing sie nicht zu etwas, das sie nicht will. Auch wenn es gut und gesund ist. Erzwungenes tut Körper und Seele nicht gut.
Vieleicht kannst du versuchen, dich trotz deiner Sorgen etwas zu entspannen, etwas Ruhe einkehren zu lassen. Ich weiss, wie schwer das ist, ich gehöre auch zu den Aktiven... *seufz* Deine Ruhe wird auf deine Eltern übergehen. Da sein, zuhören, Kraft geben, aushalten was ausgeha
lten werden muss - das sind wohl die schwierigsten Aufgaben, die das Leben uns stellen kann. Du wirst es meistern! Man kann viel mehr als man denkt. Hier sind viele Angehörige, die ihre Lieben begleiten und dabei über sich selbst hinauswachsen.
Ich wünsche euch von Herzen alles Gute und die richtigen Entscheidungen.
Liebe Grüsse,
Margret
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ABo antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 12:22
- ABo
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11 September 2026
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danke!
sie liegt momentan noch im Krankenhaus, und da jetzt eben seit fast 2,5 Wochen nur im bett auf dem rücken.
eine Physiotherapeutin kommt jetzt wohl seit letzter Woche immer zu ihr, aber das einzige was momentan geht ist dass sie im bett liegt und mit den füssen wackeln kann. hab ihr jetzt mal hanteln gebracht, damit sie wenigstens auch noch die armmuskulatur angehen kann, ich nehme ja an dass sie dann evtel in so ein gerät steigen muss wo man sich halten muss, und ohne Armmuskeln geht da ja auch nichts. ich glaub das ist auch das was sie am meisten runterzieht, sie ging ja vorher so gerne tanzen und walken...
das mit der Zellteilung habe ich auch gelesen, aber man hat natürlich auch bedenken dass so eine "leichte" chemo auch nur "leichte" erfolge mit sich bringt..? der Arzt hat gemeint es wäre derselbe Effekt, nur wenns derselbe Effekt ist, warum gibt es dann leicht und schwere? :roll:
ich frag meinen vater mal dass er mir mal die namen aufschreiben soll von den chemo pillen. ich denke es ist auch wichtig zu erfahren inweiweit die knochen angegriffen sind, richtig? also sprich wie weit das schon fortgeschritten ist.
hab dann gedacht ihr erstmal calzium zu kaufen und Vitamin d, hab dann aber gelesen ganz schlechte Idee wegen der nieren...
für den nächsten besuchstermin werde ich dann auf alle fälle säfte kaufen, und auch mal diese rote beete durchlesen und nach gerstengras schauen.
das schöne ist dass mein vater da gut mitmacht, sie isst jetzt auch Kokosöl aufs Brot (man soll ja als krebspatient wenig zucker, und im Krankenhaus gibt's weissbrot mit Marmelade
) und vor lauter eifer hat er ihr wohl gestern einen smoothie gemacht mit ganz viel knobi...:lol:, aber er liest die lekture durch (das himbeerbuch) und ich denke das ist mal ein anfang.
denke die Situation wäre wirklich eine andere wenn man das mit dem rücken vorher entdeckt hätte und sie laufen könnte...aber es ist jetzt so wie es ist
sie liegt momentan noch im Krankenhaus, und da jetzt eben seit fast 2,5 Wochen nur im bett auf dem rücken.
eine Physiotherapeutin kommt jetzt wohl seit letzter Woche immer zu ihr, aber das einzige was momentan geht ist dass sie im bett liegt und mit den füssen wackeln kann. hab ihr jetzt mal hanteln gebracht, damit sie wenigstens auch noch die armmuskulatur angehen kann, ich nehme ja an dass sie dann evtel in so ein gerät steigen muss wo man sich halten muss, und ohne Armmuskeln geht da ja auch nichts. ich glaub das ist auch das was sie am meisten runterzieht, sie ging ja vorher so gerne tanzen und walken...
das mit der Zellteilung habe ich auch gelesen, aber man hat natürlich auch bedenken dass so eine "leichte" chemo auch nur "leichte" erfolge mit sich bringt..? der Arzt hat gemeint es wäre derselbe Effekt, nur wenns derselbe Effekt ist, warum gibt es dann leicht und schwere? :roll:
ich frag meinen vater mal dass er mir mal die namen aufschreiben soll von den chemo pillen. ich denke es ist auch wichtig zu erfahren inweiweit die knochen angegriffen sind, richtig? also sprich wie weit das schon fortgeschritten ist.
hab dann gedacht ihr erstmal calzium zu kaufen und Vitamin d, hab dann aber gelesen ganz schlechte Idee wegen der nieren...
für den nächsten besuchstermin werde ich dann auf alle fälle säfte kaufen, und auch mal diese rote beete durchlesen und nach gerstengras schauen.
das schöne ist dass mein vater da gut mitmacht, sie isst jetzt auch Kokosöl aufs Brot (man soll ja als krebspatient wenig zucker, und im Krankenhaus gibt's weissbrot mit Marmelade
) und vor lauter eifer hat er ihr wohl gestern einen smoothie gemacht mit ganz viel knobi...:lol:, aber er liest die lekture durch (das himbeerbuch) und ich denke das ist mal ein anfang.denke die Situation wäre wirklich eine andere wenn man das mit dem rücken vorher entdeckt hätte und sie laufen könnte...aber es ist jetzt so wie es ist
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rudi antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 12:08
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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Hallo Abo,
Nach so einer OP an der Wirbelsäule im Alter von über 70 ist es schwierig in den Wochen nach der OP wieder auf die Beine zu kommen. Aber es ist unbedingt notwendig mit Hilfe von einem Physiotherapeuten möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Wochenlanges liegen im Bett ist nicht gut für eine Rehabilitation.
Unabhängig ob sanfte oder starke Chemo jetzt irgendwann folgen soll, ist das primäre Ziel, dass deine Mutter möglichst oft tagsüber aus dem Bett kommt und sich bewegt.
Kommt den jemand nach Hause zur Physiotherapie?
Dein Vater scheint das nicht alleine bewältigen zu können, er braucht professionelle Hilfe, damit deine Mutter nach der OP wieder laufen lernt und das möglichst schmerzfrei.
Wenn diese Voraussetzung nicht stattfindet, dann ist die Chemo, egal welcher Art sowieso nur noch belastend, dann kommt sie gleich garnicht mehr auf die Beine.
Zurerst muss der gesunde Teil von Körper und Seele wieder aufstehen und dann kann der kranke Myelomteil angegangen werden.
Hier müssen verschiede Ärzte, Physiotherapeuten und eventuell noch Psychologen zusammenarbeiten und deine Mutter muss (sollte) den unbedingten Willen finden, wieder schnell auf die Beine zu kommen.
Vorausgesetzt, der Wirbelsäulenchirurg hat nicht so schlechte Arbeit geleistet, dass deine Mutter jetzt vor lauter Schmerzen nicht mehr aufstehen und laufen kann.
LG
Rudi
Nach so einer OP an der Wirbelsäule im Alter von über 70 ist es schwierig in den Wochen nach der OP wieder auf die Beine zu kommen. Aber es ist unbedingt notwendig mit Hilfe von einem Physiotherapeuten möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Wochenlanges liegen im Bett ist nicht gut für eine Rehabilitation.
Unabhängig ob sanfte oder starke Chemo jetzt irgendwann folgen soll, ist das primäre Ziel, dass deine Mutter möglichst oft tagsüber aus dem Bett kommt und sich bewegt.
Kommt den jemand nach Hause zur Physiotherapie?
Dein Vater scheint das nicht alleine bewältigen zu können, er braucht professionelle Hilfe, damit deine Mutter nach der OP wieder laufen lernt und das möglichst schmerzfrei.
Wenn diese Voraussetzung nicht stattfindet, dann ist die Chemo, egal welcher Art sowieso nur noch belastend, dann kommt sie gleich garnicht mehr auf die Beine.
Zurerst muss der gesunde Teil von Körper und Seele wieder aufstehen und dann kann der kranke Myelomteil angegangen werden.
Hier müssen verschiede Ärzte, Physiotherapeuten und eventuell noch Psychologen zusammenarbeiten und deine Mutter muss (sollte) den unbedingten Willen finden, wieder schnell auf die Beine zu kommen.
Vorausgesetzt, der Wirbelsäulenchirurg hat nicht so schlechte Arbeit geleistet, dass deine Mutter jetzt vor lauter Schmerzen nicht mehr aufstehen und laufen kann.
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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leopoldi antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 11:31
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Liebe Abo,
Fakt ist dass eine aggressive Therapie wie die Autologe Stammzelltransplantation abhängig von der gesundheitlichen Verfassung ist. Im "höheren" Alter tendiert man zu sanfteren Methoden. Man muss auch bedenken, dass im Alter die Zellteilung langsamer stattfindet, dh der Krebs schreitet nicht so schnell fort, eine Stammzelltransplantation wäre dem gemäß unter Umständen nicht angemessen.
Rote Beeren und Säfte sind lecker und gut für die Blutbildung. Sergio hatte mal einen Link gepostet, ein Chinese namens Li, welche Lebensmittel sich positiv auf die Angiogenese auswirken. Dabei geht es darum die Blutversorgung von Krebszellen zu minimieren, siehe meinen Beitrag von soeben. In erster Linie soll Deine Mutter aber genießen und nicht widerwillig mit wenig Überzeugung etwas hineinzwingen.
Am Anfang ist man einfach erschlagen, aber glaub mir, es kommen auch wieder bessere / gute Zeiten.
Ich wünsche Euch viel Kraft, vor allem Deiner Mutter die nötige Zuversicht.
LGe
Monika
Fakt ist dass eine aggressive Therapie wie die Autologe Stammzelltransplantation abhängig von der gesundheitlichen Verfassung ist. Im "höheren" Alter tendiert man zu sanfteren Methoden. Man muss auch bedenken, dass im Alter die Zellteilung langsamer stattfindet, dh der Krebs schreitet nicht so schnell fort, eine Stammzelltransplantation wäre dem gemäß unter Umständen nicht angemessen.
Rote Beeren und Säfte sind lecker und gut für die Blutbildung. Sergio hatte mal einen Link gepostet, ein Chinese namens Li, welche Lebensmittel sich positiv auf die Angiogenese auswirken. Dabei geht es darum die Blutversorgung von Krebszellen zu minimieren, siehe meinen Beitrag von soeben. In erster Linie soll Deine Mutter aber genießen und nicht widerwillig mit wenig Überzeugung etwas hineinzwingen.
Am Anfang ist man einfach erschlagen, aber glaub mir, es kommen auch wieder bessere / gute Zeiten.
Ich wünsche Euch viel Kraft, vor allem Deiner Mutter die nötige Zuversicht.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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ABo antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 07:48
- ABo
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11 September 2026
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Vielen Dank!
Mein Vater würde auch gerne mit ihr nochmal nach HD oder WÜ fahren, das Ding ist aber leider: sie kann nicht laufen. Sie kommt nicht mal in einen Rollstuhl, sie liegt jetzt seit 2 wochen komplett (seit der OP am Wirbel). D.h. momentan ist kein Weg nach HD. Ich wohne auch leider 5 Stunden weit weg, sprich es hängt jetzt alles an meinem Vater, der auch in einer relativ schwachen Kondition ist, und sich deshalb entschieden dort zu behandeln (also in dem normalen krankenhaus).
@jeanny: ich habe deinen beitrag leider nicht ganz verstanden
hat deine mom dann quasi auch die "leichte" chemo gemacht? (ich muss mir mal von meinem vater die namen gegen lassen), ich denke der doktor hat es beiden auch etwas einfacher machen wollen und hat das ganze eben "aggressiv" und "leicht" beschrieben. und dann eben die "leichte" empfohlen.
dann hat deine mom also auch "leich" (in anführungszeichen..) und KEINE Stammzellentherapie erhalten?
mit der ernährung oh mann....ich hab jetzt auch schon gegoogelt wie doof. hab ihr dann vorgeschlagen ich mach ihr nen spinat smoothie. da hat sie dann angefangen zu weinen weil sie spinat nicht mag....sie wehrt sich dann gegen alles gesunde und da ist momentan noch kein rankommen
danke für eure antworten.
Mein Vater würde auch gerne mit ihr nochmal nach HD oder WÜ fahren, das Ding ist aber leider: sie kann nicht laufen. Sie kommt nicht mal in einen Rollstuhl, sie liegt jetzt seit 2 wochen komplett (seit der OP am Wirbel). D.h. momentan ist kein Weg nach HD. Ich wohne auch leider 5 Stunden weit weg, sprich es hängt jetzt alles an meinem Vater, der auch in einer relativ schwachen Kondition ist, und sich deshalb entschieden dort zu behandeln (also in dem normalen krankenhaus).
@jeanny: ich habe deinen beitrag leider nicht ganz verstanden
hat deine mom dann quasi auch die "leichte" chemo gemacht? (ich muss mir mal von meinem vater die namen gegen lassen), ich denke der doktor hat es beiden auch etwas einfacher machen wollen und hat das ganze eben "aggressiv" und "leicht" beschrieben. und dann eben die "leichte" empfohlen.
dann hat deine mom also auch "leich" (in anführungszeichen..) und KEINE Stammzellentherapie erhalten?
mit der ernährung oh mann....ich hab jetzt auch schon gegoogelt wie doof. hab ihr dann vorgeschlagen ich mach ihr nen spinat smoothie. da hat sie dann angefangen zu weinen weil sie spinat nicht mag....sie wehrt sich dann gegen alles gesunde und da ist momentan noch kein rankommen
danke für eure antworten.
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Jeanny150765 antwortete auf Therapie/ Chemo
22 Sep. 2014 21:19
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
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- Beiträge: 1161
Hallo
wenn Du mein Profil und meine Beiträge liest,kannst Du vielleicht eine Entscheidung für Deine Mutter finden.Ich will aber damit auch sagen,das das jeder selbst entscheiden muss.Meine Mutter war bei Diagnose 66 Jahre und hat viele Begleiterkrankungen(Bluthochdruck,Gefäßerkrankung u.a.)Man riet Ihr oder vielmehr schlug Ihr vor eine SZT ,also wie Du es nennst die aggresive Chemo zu machen.Nach reichlicher Überlegung hat Sie sich dann für die Velcade + Melphalan+ Prednisolon kurz VMP Therapie entschieden.Das ganze über 8 Monate (4 Zyklen 2x die Woche Velcade (dauert ca.1 min) und jede 6 Wochen das Melphalan ebendfalls nur ein paar Sekunden,dazu das Prednisolon als Tablette an 4 Tagen.Diese Therapie über 8-9 Monate für einen älteren Menschen ist zu schaffen.Auch wenn es viele Tiefs während dieser Zeit gab,wie das man nach Melphalan ca. eine Woche wirklich schwach ist,aber das vergeht wieder,während dem Prednisolon ist man etwas aufgedreht Kortison halt.Das ganze wird ambulant durchgeführt und das wird Deiner Mutter sicher auch einiges abverlangen.ICH und ich betone ICH würde meiner Mutter heute wieder dazu raten,eine SZT abzulehnen und sich für die andere Therapie zu entscheiden.Mittlerweile ist es jetzt seit Diagnose 4 Jahre her und ich hoffe,das es noch eine Weile gut weiter geht.Man weiß nie was die nächste Kontrolle bringt und hat jedesmal wahnsinnige Angst.Wenn Deine Mutter viel weint,ist das ja nur verständlich,Sie hat eine Hammerdiagnose bekommen,wie soll man damit erst einmal fertig werden?Ich finde auch,das der Arzt doch in die richtige Richtung geht,wozu noch irgentwo hinfahren?Manchmal kommt es mir so vor,als wenn Einsele und Co die einzigsten Ärzte sind,man sollte Vertrauen zu seinem Arzt haben.Schlimm genug das alles,ich würde nicht noch mit meiner verzweifelten Mutter zu sämtlichen Ärzten fahren,die werden die Diagnose nicht ändern können.Meine Mutter hatte auch nur geweint und Ihr Leben war von heute auf morgen vorbei.Ich habe Ihr dann versucht,die Krankheit etwas zu erklären und das wir jetzt zwei mal die Woche zum Spritzen fahren.Es muss sein.Also hat sie es angepackt und jedesmal,wenn wir die Werte gelesen haben,war das ein Motivationsschub weiter durchzu halten.Und es hatte sich gelohnt.
Ich achte sehr auf das Befinden meiner Mutter,z.B bekommt sie von mir zweimal im Monat Rote Beete Saft,denn muss Sie auf einmal trinken,dabei lachen wir,weils manchmal zu viel ist.Egal,gut für die Blutbildung.Gerstengras ist für mich das wichtigste,durch Zufall drauf gekommen(hatte hier jemand mal erwähnt),da musst du mal googeln.Man sagt ja Curcumin ist gut,das nimmt Sie auch regelmäßig und jeden Tag einen großen Pott frischen . Ingwer mit Zirone aufgebrüht (gut für das Imunsystem).Joseph sagte vor kurzem,er weiß ja nicht wo er stände ohne seine Mittel....ja so ist es.Man weiß nicht ob diverse Mittel etwas bringen,aber wenn es nur dazu beiträgt,nicht krank zu werden und möglichst lange therapiefrei zu bleiben.
Ich hoffe sehr,das Ihr die richtige Entscheidung findet.
LG
Jeanny
wenn Du mein Profil und meine Beiträge liest,kannst Du vielleicht eine Entscheidung für Deine Mutter finden.Ich will aber damit auch sagen,das das jeder selbst entscheiden muss.Meine Mutter war bei Diagnose 66 Jahre und hat viele Begleiterkrankungen(Bluthochdruck,Gefäßerkrankung u.a.)Man riet Ihr oder vielmehr schlug Ihr vor eine SZT ,also wie Du es nennst die aggresive Chemo zu machen.Nach reichlicher Überlegung hat Sie sich dann für die Velcade + Melphalan+ Prednisolon kurz VMP Therapie entschieden.Das ganze über 8 Monate (4 Zyklen 2x die Woche Velcade (dauert ca.1 min) und jede 6 Wochen das Melphalan ebendfalls nur ein paar Sekunden,dazu das Prednisolon als Tablette an 4 Tagen.Diese Therapie über 8-9 Monate für einen älteren Menschen ist zu schaffen.Auch wenn es viele Tiefs während dieser Zeit gab,wie das man nach Melphalan ca. eine Woche wirklich schwach ist,aber das vergeht wieder,während dem Prednisolon ist man etwas aufgedreht Kortison halt.Das ganze wird ambulant durchgeführt und das wird Deiner Mutter sicher auch einiges abverlangen.ICH und ich betone ICH würde meiner Mutter heute wieder dazu raten,eine SZT abzulehnen und sich für die andere Therapie zu entscheiden.Mittlerweile ist es jetzt seit Diagnose 4 Jahre her und ich hoffe,das es noch eine Weile gut weiter geht.Man weiß nie was die nächste Kontrolle bringt und hat jedesmal wahnsinnige Angst.Wenn Deine Mutter viel weint,ist das ja nur verständlich,Sie hat eine Hammerdiagnose bekommen,wie soll man damit erst einmal fertig werden?Ich finde auch,das der Arzt doch in die richtige Richtung geht,wozu noch irgentwo hinfahren?Manchmal kommt es mir so vor,als wenn Einsele und Co die einzigsten Ärzte sind,man sollte Vertrauen zu seinem Arzt haben.Schlimm genug das alles,ich würde nicht noch mit meiner verzweifelten Mutter zu sämtlichen Ärzten fahren,die werden die Diagnose nicht ändern können.Meine Mutter hatte auch nur geweint und Ihr Leben war von heute auf morgen vorbei.Ich habe Ihr dann versucht,die Krankheit etwas zu erklären und das wir jetzt zwei mal die Woche zum Spritzen fahren.Es muss sein.Also hat sie es angepackt und jedesmal,wenn wir die Werte gelesen haben,war das ein Motivationsschub weiter durchzu halten.Und es hatte sich gelohnt.
Ich achte sehr auf das Befinden meiner Mutter,z.B bekommt sie von mir zweimal im Monat Rote Beete Saft,denn muss Sie auf einmal trinken,dabei lachen wir,weils manchmal zu viel ist.Egal,gut für die Blutbildung.Gerstengras ist für mich das wichtigste,durch Zufall drauf gekommen(hatte hier jemand mal erwähnt),da musst du mal googeln.Man sagt ja Curcumin ist gut,das nimmt Sie auch regelmäßig und jeden Tag einen großen Pott frischen . Ingwer mit Zirone aufgebrüht (gut für das Imunsystem).Joseph sagte vor kurzem,er weiß ja nicht wo er stände ohne seine Mittel....ja so ist es.Man weiß nicht ob diverse Mittel etwas bringen,aber wenn es nur dazu beiträgt,nicht krank zu werden und möglichst lange therapiefrei zu bleiben.
Ich hoffe sehr,das Ihr die richtige Entscheidung findet.
LG
Jeanny
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