ABo antwortete auf Therapie/ Chemo
25 Okt. 2014 15:52
- ABo
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11 September 2026
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und leider ein weiteres update. gerade mit meinem vater gesprochen (just im moment als ich das andere post geschrieben hab).
meine mom wurde nochmal geröngt und hat diese knoten jetzt auch in der lunge und noch irgendwo (bin mir jetzt nicht sicher ob er bauchfell gesagt hat).
er meint es schaut nicht gut aus, trotz ihres schlechten zustands werden die aber wohl chemo machen, der arzt hat aber gemeint helfen wird es wohl nicht.
ich denke jetzt realistisch gesehen muss ich mich wohl damit auseinandersetzen dass sie bald sterben wird. das ganze scheint wohl auch schnell zu wachsen. verstehe das nicht wieso so eine situation so "explodieren" kann, ich mein vor zwei monaten ist meine mutter noch durch den wald gerannt und ist tanzen gegangen, jetzt sieht es so aus dass sie wohl bald nicht mehr da ist.
bin jetzt völlig fertig
meine mom wurde nochmal geröngt und hat diese knoten jetzt auch in der lunge und noch irgendwo (bin mir jetzt nicht sicher ob er bauchfell gesagt hat).
er meint es schaut nicht gut aus, trotz ihres schlechten zustands werden die aber wohl chemo machen, der arzt hat aber gemeint helfen wird es wohl nicht.
ich denke jetzt realistisch gesehen muss ich mich wohl damit auseinandersetzen dass sie bald sterben wird. das ganze scheint wohl auch schnell zu wachsen. verstehe das nicht wieso so eine situation so "explodieren" kann, ich mein vor zwei monaten ist meine mutter noch durch den wald gerannt und ist tanzen gegangen, jetzt sieht es so aus dass sie wohl bald nicht mehr da ist.
bin jetzt völlig fertig
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ABo antwortete auf Therapie/ Chemo
24 Okt. 2014 09:43
- ABo
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11 September 2026
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Hallo,
vielen Dank für die Nachfrage nach meiner Mom!
es sieht nicht so gut aus.
Sie hat jetzt heute ihre letzte Bestrahlung, an der Lähmung hat sich leider nichts geändert, wir haben natürlich alle gehofft (und hoffen immer noch), die Ärzte können nichts sagen, denken aber es wird sich auch nichts mehr tun.
Ich kann jetzt gar nicht sagen wie es weitergeht, Chemo ist ja in Planung, aber ich denke mir irgendwo dass man dazu einigermassen fit sein muss?
Mittlerweile haben sich aber allerlei Dinge dazu addiert wie Blasenentzündung, Wasser in der Lunge, und Wasser im ganzen Körper. Sie hat ja massig Infusionen bekommen weil ihr irgendein Stoff gefehlt hat (Natrium?), man kann ihr wohl deshalb keine Entwässerungspillen geben weil sonst alles wieder rausschwemmt was vorher mühsam eininfusioniert wurde.
Sie bekommt natürlich jede MEnge Pillen, darunter auch für die Psyche, letzte Woche schien sie mir an zwei Tagen sehr aufgekratzt, jetzt ist Psyche wieder am Boden. (Nicht wegen dem Myelom, sondern wegen der Lähmung).
Sie hört halt aus allem raus dass sie bald wieder gehen kann (z.B. Arzt sagt sie wird sich bald besser fühlen, sie versteht: sie kann bald wieder laufen).
Wenn man zu ihr sagt sie muss essen und trinken, dann kommt nur zurück man hat ja gut reden, man wäre ja selber nicht gelähmt.
Sie hat dann Pepsinwein bekommen, aber irgendwie hilft der jetzt auch nicht mehr.
Ich muss jetzt bis heute abwarten wohin sie dann verlegt wird, leider besucht sie mein Vater nur am Wochenende weil er es nicht mehr schafft dort jeden Tag hinzufahren (was zu streit zwischen mir und ihm geführt hat), denn ich brauche 4.5 stunden, er eine stunde. so bekomme ich derzeit natürlich keine info, weil am Wochenende ist ja nie jemand da von den ärzten:(
ich muss jetzt abwarten was als nächstes kommt. ein psychoonkologe wurde ja auch gestellt, aber die Stimmung ist wie zu beginn wieder ganz am boden. ihr Telefon ist auch dauernd ausgestellt.
hab ihr gesagt sie soll dann wenigstens astronautenkost zu sich nehmen, macht sie wohl auch.
ich weiss nicht was schlimmer ist, Bestrahlung oder chemo, aber ich nehme mal an chemo (?), und wenn es jetzt schon so schlimm aussieht, weiss ich nicht was mit der chemo kommt.
ich weiss auch nicht mehr wie ich mich verhalten soll. nebenan liegt eine Dame die voll von Metastasen ist, auch schlechte Prognosen, die nimmt das aber alles an, macht und tut, lacht etc.
meine mutter versinkt da in irgendwas, was ich gar nicht beschreiben kann. es ist wohl eine Mischung aus schock, Selbstmitleid, ich weiss es nicht.
wir sind alle an dem punkt zu sagen: reiss dich zusammen, lass dich nicht hängen! (ich weiss das hört sich jetzt böse an), aber kommt ein jogurt, dann wird gemeckert dass das jogurt ist und dass das nicht gegessen wird, bei jeder pille wird 10 Minuten das gesicht verzogen, bringt man saft mit gibt es Trotzreaktionen wie bei einem kleine Kind das Gemüse essen muss anstatt schokolade.
ich weiss sie ist in einer absolut beschissenen lage, es kam ja alles auf einmal und plötzlich von heute auf morgen.
ich weiss nur nicht wie man sie auf den punkt bringt zu sagen: ok, das ist jetzt so, ich muss aber wenigstens essen und trinken um bei Kräften zu bleiben (sie macht sich ja nicht mal die mühe zu trinken).
vielen Dank für die Nachfrage nach meiner Mom!
es sieht nicht so gut aus.
Sie hat jetzt heute ihre letzte Bestrahlung, an der Lähmung hat sich leider nichts geändert, wir haben natürlich alle gehofft (und hoffen immer noch), die Ärzte können nichts sagen, denken aber es wird sich auch nichts mehr tun.
Ich kann jetzt gar nicht sagen wie es weitergeht, Chemo ist ja in Planung, aber ich denke mir irgendwo dass man dazu einigermassen fit sein muss?
Mittlerweile haben sich aber allerlei Dinge dazu addiert wie Blasenentzündung, Wasser in der Lunge, und Wasser im ganzen Körper. Sie hat ja massig Infusionen bekommen weil ihr irgendein Stoff gefehlt hat (Natrium?), man kann ihr wohl deshalb keine Entwässerungspillen geben weil sonst alles wieder rausschwemmt was vorher mühsam eininfusioniert wurde.
Sie bekommt natürlich jede MEnge Pillen, darunter auch für die Psyche, letzte Woche schien sie mir an zwei Tagen sehr aufgekratzt, jetzt ist Psyche wieder am Boden. (Nicht wegen dem Myelom, sondern wegen der Lähmung).
Sie hört halt aus allem raus dass sie bald wieder gehen kann (z.B. Arzt sagt sie wird sich bald besser fühlen, sie versteht: sie kann bald wieder laufen).
Wenn man zu ihr sagt sie muss essen und trinken, dann kommt nur zurück man hat ja gut reden, man wäre ja selber nicht gelähmt.
Sie hat dann Pepsinwein bekommen, aber irgendwie hilft der jetzt auch nicht mehr.
Ich muss jetzt bis heute abwarten wohin sie dann verlegt wird, leider besucht sie mein Vater nur am Wochenende weil er es nicht mehr schafft dort jeden Tag hinzufahren (was zu streit zwischen mir und ihm geführt hat), denn ich brauche 4.5 stunden, er eine stunde. so bekomme ich derzeit natürlich keine info, weil am Wochenende ist ja nie jemand da von den ärzten:(
ich muss jetzt abwarten was als nächstes kommt. ein psychoonkologe wurde ja auch gestellt, aber die Stimmung ist wie zu beginn wieder ganz am boden. ihr Telefon ist auch dauernd ausgestellt.
hab ihr gesagt sie soll dann wenigstens astronautenkost zu sich nehmen, macht sie wohl auch.
ich weiss nicht was schlimmer ist, Bestrahlung oder chemo, aber ich nehme mal an chemo (?), und wenn es jetzt schon so schlimm aussieht, weiss ich nicht was mit der chemo kommt.
ich weiss auch nicht mehr wie ich mich verhalten soll. nebenan liegt eine Dame die voll von Metastasen ist, auch schlechte Prognosen, die nimmt das aber alles an, macht und tut, lacht etc.
meine mutter versinkt da in irgendwas, was ich gar nicht beschreiben kann. es ist wohl eine Mischung aus schock, Selbstmitleid, ich weiss es nicht.
wir sind alle an dem punkt zu sagen: reiss dich zusammen, lass dich nicht hängen! (ich weiss das hört sich jetzt böse an), aber kommt ein jogurt, dann wird gemeckert dass das jogurt ist und dass das nicht gegessen wird, bei jeder pille wird 10 Minuten das gesicht verzogen, bringt man saft mit gibt es Trotzreaktionen wie bei einem kleine Kind das Gemüse essen muss anstatt schokolade.
ich weiss sie ist in einer absolut beschissenen lage, es kam ja alles auf einmal und plötzlich von heute auf morgen.
ich weiss nur nicht wie man sie auf den punkt bringt zu sagen: ok, das ist jetzt so, ich muss aber wenigstens essen und trinken um bei Kräften zu bleiben (sie macht sich ja nicht mal die mühe zu trinken).
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Monalisa antwortete auf Therapie/ Chemo
18 Okt. 2014 21:42
- Monalisa
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11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Anne
wie geht es denn deiner Mama.
Du lässt gar nichts mehr von dir hören.
Ich hoffe sehr das es ihr etwas besser geht.
Liebe Grüße
Und einen schönen Sonntag für alle
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Du lässt gar nichts mehr von dir hören.
Ich hoffe sehr das es ihr etwas besser geht.

Liebe Grüße
Und einen schönen Sonntag für alle
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joseph antwortete auf Therapie/ Chemo
13 Okt. 2014 15:32
- joseph
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11 September 2026
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Hi Monalisa
Annes Mutter ist 73 Jahre alt, stand in ihrem Eröffnungstext
Liebe Grüsse an Alle
Joseph
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Joseph
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Monalisa antwortete auf Therapie/ Chemo
13 Okt. 2014 12:48
- Monalisa
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11 September 2026
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Liebe Anne
Entweder habe ich es überlesen aber wie alt ist deine Mama denn?
Weißt du es ist sehr schwer so eine harte Diagnose zu verarbeiten.
Erst recht wenn es so knüppeldick kommt wie bei euch.
Für deinen Vater ist es auch nicht leicht. Die Partner trifft es ja fast genauso schlimm wie den Patienten. Er muß diese Last mittragen.
Alles liegt nun auf deinen Schultern. Du wirst Geduld haben müssen.
Ihr gut zureden und ihr Mut machen. Was anderes wirst du im Moment nicht tun können. Hoffen das die Ärzte wissen was sie tun und immer wieder nachfragen.
Es gibt ihr sicher Trost wenn du an ihrem Bett sitzt ihre Hand hälst und für Sie da bist.
Ganz viel Kraft für dich
Entweder habe ich es überlesen aber wie alt ist deine Mama denn?
Weißt du es ist sehr schwer so eine harte Diagnose zu verarbeiten.
Erst recht wenn es so knüppeldick kommt wie bei euch.
Für deinen Vater ist es auch nicht leicht. Die Partner trifft es ja fast genauso schlimm wie den Patienten. Er muß diese Last mittragen.
Alles liegt nun auf deinen Schultern. Du wirst Geduld haben müssen.
Ihr gut zureden und ihr Mut machen. Was anderes wirst du im Moment nicht tun können. Hoffen das die Ärzte wissen was sie tun und immer wieder nachfragen.
Es gibt ihr sicher Trost wenn du an ihrem Bett sitzt ihre Hand hälst und für Sie da bist.
Ganz viel Kraft für dich
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ABo antwortete auf Therapie/ Chemo
13 Okt. 2014 11:06
- ABo
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ja, da hast du recht. Leider merke ich wie mein vater sich irgendwie zurückzieht, und jetzt nur noch am wochenende besucht
er sagt er packt es psychisch nicht.
ich versuche jetzt am donnerstag und freitag wieder hinzufahren.
was ich an der uniklinik ganz schlecht finde ist dass die da irgendwie gar keine gästehäuser haben für ein paar tage.
wir hoffen jetzt natürlich dass der allgemeinzustand sich wieder bessert und nur von der bestrahlung kommt....wobei ich gehört habe dass chemo mehr reinhaut als bestrahlung....
der arzt hat aber auch gesagt sie macht nicht mit, isst nicht richtig, trinkt nicht. er will jetzt versuchen einen psycho-onkologen (?) zu schicken, hoffe er vergisst das nicht.
was nur so erschreckend ist: der zustand hat sich innerhalb von knapp zwei wochen so verändert. ich schieb das größenteils immer noch auf die lähmung, dass da die psyche nicht mitspielt.
wünschte ich könnte jeden tag besuchen aber hd ist so weit weg
wir hoffen aber weiter.
ich versuche jetzt am donnerstag und freitag wieder hinzufahren.
was ich an der uniklinik ganz schlecht finde ist dass die da irgendwie gar keine gästehäuser haben für ein paar tage.
wir hoffen jetzt natürlich dass der allgemeinzustand sich wieder bessert und nur von der bestrahlung kommt....wobei ich gehört habe dass chemo mehr reinhaut als bestrahlung....
der arzt hat aber auch gesagt sie macht nicht mit, isst nicht richtig, trinkt nicht. er will jetzt versuchen einen psycho-onkologen (?) zu schicken, hoffe er vergisst das nicht.
was nur so erschreckend ist: der zustand hat sich innerhalb von knapp zwei wochen so verändert. ich schieb das größenteils immer noch auf die lähmung, dass da die psyche nicht mitspielt.
wünschte ich könnte jeden tag besuchen aber hd ist so weit weg
wir hoffen aber weiter.
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