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na, wo gibt es denn so was

Antwort auf: na, wo gibt es denn so was 12 Okt 2017 11:39Uhr
  • Anna M.
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  • Beiträge: 88
  • Registriert seit:
    08. Sep 2016

Hi Katharina,
wie ich lese geht's flott voran bei Dir. Prima! Das Problem mit den lieben Vierbeinern regt Dich sicherlich ein wenig auf. Hast Du niemanden in der Familie oder Nachbarschaft, der sich um Deinen Hund kümmern könnten? Ich hab selber Hund und Kater und kann Deine Sorge nachvollziehen, man will ja seinen Lieblingen auch nicht schaden. Meinen holt dann jedesmal unsere Nachbarin ab, den Kater holte anfangs meine Schwester zu sich heim, in letzter Zeit füttert ein Junge ebenfalls aus der Nachbarschaft den Kater, das geht ganz gut und er ist nicht mehr tagelang beleidigt, wenn ich wieder nach Hause komme. Für die Tiere ist das so oder so Stress, deshalb bin ich dankbar, dass wir so eine gute Lösung haben, zumal ich heuer ja schon zig-mal im Krankenhaus war.
Ich weiß, dass man Familie und Freunden mit seiner Erkrankung ungern auf den Wecker geht, aber die akzeptieren das oft besser als man meint, sind sogar oft ganz dankbar, wenn man sie mit einbindet und wenn sie etwas helfen können.
Vielleicht ist das aber nur meine subjektive persönliche Erfahrung.....

Ich wünsche Dir jedenfalls eine erfolgreiche Behandlung.....
Liebe Grüße Anna M.


Es ist nicht wichtig wie lange man lebt, sondern wie intensiv man lebt....

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Antwort auf: na, wo gibt es denn so was 12 Okt 2017 21:26Uhr
  • Sabine_D
  • Sabine_Ds Avatar
  • Beiträge: 125
  • Registriert seit:
    14. Jan 2015

Hallo Katharina,

das Problem mit den Hunden habe ich auch. Ich habe zwei solche Racker.

Versuche doch mal bei Dir in der Umgebung bei ebay-Kleinanzeigen eine Anzeige für einen Pflegeplatz zu schalten.
Da melden sich dann vielleicht Privatleute, die man dann bestenfalls auch noch kennt und das könnte ja auf Gegenseitigkeit laufen.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Aushang beim Tierarzt oder den Tierarzt fragen, ob er Pflegestellen kennt.
Die Dringlichkeit kann man ja mal durchklingen lassen
Auch im Tierheim kann man nachfragen, die kennen auch oft Pflegeplätze.

Schade, dass Du so weit weg bist. Wenn er lieb und folgsam und kein Raufer ist, dann hätte ich ihn nehmen können.
Meine beiden Labbies sind verträglich (Rüde und Hündin, beide kastriert)

Mit einer Tierpension habe ich gerade vor einer Woche richtig schlechte Erfahrungen gemacht. Da tu ich meine nie mehr hin. Meine lieben Hundeleute, auf die ich mich sonst verlassen kann, waren selbst im Urlaub :( und unsere Flugreise gebucht.

Drücke Dir die Daumen.

Viele Grüße von Sabine

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Antwort auf: na, wo gibt es denn so was 14 Okt 2017 01:53Uhr
  • hase25
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  • Beiträge: 143
  • Registriert seit:
    15. Feb 2017

Hallo zusammen,

leider ist meine Tochter seit Oktober wieder in Wien am studieren. Wenn meine Therapie zeitlich so begonnen hätte, wie es anfangs besprochen war, so wäre ich jetzt schon mit der HD durch und unsere "Kleine" wäre in dieser Zeit auf Heimaturlaub gewesen.... Dann hätte sie die Hundebeteuung übernehmen können.

Mein Sohn macht gerade einen Gitarrenbaukurs und hat seinen Dienstplan für November noch nicht. Daher kann ich hier noch nichts planen. Sohnemann arbeitet in Schichten und fängt teilweise um 5 Uhr morgens an und die Abendschicht geht bis maximal 20 Uhr. Dann hat er noch eine knappe Stunde Fahrt. Theoretisch könnte er in dieser Woche bei uns übernachten und mit dem Hund vor dem Dienst raus gehen. Und meine beste Freundin könnte montags, dienstage und freitags nachmittags sich um unseren Vierbeiner kümmern. Aber das kann ich so noch nicht planen und muss warten bis der Kurs zu Ende ist. Ich bin aber ein eher ungeduldiger Mensch und würde gerne jetzt schon wissen, wie die Zeit organisiert werden kann. Miitwoch und Donnerstag müsste ja auch noch organisiert werden. Unsere Nachbarn in unmittelbarer Nähe sind älterer und können nicht mit unserem Hund raus, da der an der Leine wie wild zieht. Ich selber führe ihn seit einiger Zeit gar nicht mehr, sondern überlasse es den anderen. Wenn ich rausgehe lass ich ihn frei laufen.... Wir haben einen großen Hund, einen Ungarischen Viszla, der ist total lieb, aber super zappelig. Wenn er ein Kind wäre würde man vermuten, dass er ADHS hat :cheer:
Wir sind weiter auf der Suche nach einer festen Betreuung. Vielleicht können wir über Familie und Freunde was organisieren, evtl. finden wir jemand, wo unser Godo aufgenommen wird. Wenn ich Glück habe, muss ich ja nicht von Montag bis Freitag zur Stammzellsammlung. Aber wenn das Wörtchen wenn nicht wär.... Vor fünf Jahren, als wir uns für einen Welpen entschieden hatte, hat keiner von uns gewußt, dass es eine Krankheit gibt, die Multiples Myelom heißt. Wir hatten zwar schon jede Menge Krebse in meiner Familie, aber niemals bin ich davon ausgegangen, dass ich auch mal so was bekommen würde.

Zu dem Hundebetreuungsproblem (was ja theoretisch noch kein wirkliches ist) kommt meine steigende Nervosität hinzu. Ich fühle mich total unausgeglichen. "Suche" fast Streit. Kaufe wieder Süßigkeiten ein, die ich auch esse. :ohmy: Insgesamt habe ich mich nicht im Griff.

Auch finde ich es besch....., dass man erst so stückchenweise mitgeteilt bekommt, was sich hinter den einzelnen Therapien verbirgt. Unter Mobilisationchemo hatte ich mir keine stationäre Behandlung vorgestellt. Und bei der Sammlung ging ich davon aus, dass das eine einmalige Sache ist. Nur von der Hochdosis wurde mir im Vorfeld gesagt, dass ich dazu 2-3 Wochen im Krankenhaus sein werde.

Durch die vielen Bauchspritzen schmerzt mir mein Bauch in den letzten Tagen immer mehr. Obwohl ich jetzt schon seit 11 Tagen in der "therapiefreien" Zeit bin, kann ich nicht einschlafen oder durchschlafen. Mit Absetzen des Cortisons sind meine Gelenkschmerzen auch wieder ein Thema. Ich brauche morgens Anlaufzeit, bis ich mich "normal" bewegen kann. Treppen steige ich wieder wie ein Kleinkind und beim Spazieren gehen bewege ich mich im Zeitllupentempo.....

Die nächsten Chemos machen mir eigentlich angst. Wahrscheinlich werde ich auch hier feststellen, dass nichts so heiß gegessen wie gekocht wird. Aber mein Kopfkino kann ich nicht ausstellen.

Sagt mir mal, wo ich den Knopf dafür finden kann ;)

So, jetzt versuche ich noch ein wenig Schlaf zu finden. Muss dafür eine Etage tiefer und sage euch tschö

Eure Katharina


Es gibt keinen Weg zum Glück.
Glücklich sein ist der Weg.
Buddha

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Antwort auf: na, wo gibt es denn so was 14 Okt 2017 11:17Uhr
  • christine
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  • Beiträge: 2075
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Liebe Katharina
Du bist jetzt in Dex Abstinenz und daher ein wenig aus dem Häuschen- das ist ganz normal!
Hier haben ja schon einige Patienten beschrieben, dass die Mobilisierung nicht unbedingt eine Woche im Kra Haus bedeutet. Da würde ich noch mal nachfragen.
Bei mir war es 1 Ü mit Cyclophosamidbehandlung ( Würg, Brech...)
Dann 6 Tage mit Spitzen, die man selber setzen kann (subkutan) und bei Joseph wars wohl ähnlich.
Dann wieder Kra Haus ambulant für einige Stunden zur eigentlichen Sammlung. Wenn du nicht weit weg wohnst, müsste das möglich sein.
Was den Hund angeht: Sei ein wenig pragmatisch und bestell einen Platz für ihn - es sind ja nur ein paar kurze Tage - das überlebt er! Meine Katzen waren 3 Wochen im „Hotel“ und wahrscheinlich hatten die es besser als ich!

Ich kann deine Sinneslage wirklich sehr gut verstehen! Und vielleicht könntest du eine winzige Dosis Cortison ( prednisone zb 2-5 mg) bekommen um das Zeug auszuschleichen und gleichzeitig etwas gegen die Gelenkschmerzen zu haben??? Ganz viel Glück !


Einfache ASCT Juli 2012
Konsolidierung Dez. 2012: 25mg Revlimid + 40mg x 2 Zyklen
Erhaltung mit Unterbrechungen ab Mai 2014: 10mg Revlimid
ab März 2017: 25 mg Revlimid ohne Dexa. ab September 2017: 25 mg Revlimid + 20mg dexa alle 2 Wochen. 3 Wochen Pause:-) Dann seit 5.11.15R+20mg Dexa pr Woche

Letzte Änderung: 14 Okt 2017 17:10 von christine.

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Antwort auf: na, wo gibt es denn so was 16 Okt 2017 12:12Uhr
  • Emi
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    17. Dez 2015

Hallo Katharina,

also mein Mann war für die Mobilisierung auch nicht im KH, gar nicht (??? oder hab ich das verdrängt?). Ich erinnere mich nur noch daran, dass die Spritze bei Ihm den Haarausfall verstärkt hat. Das war dann die Zeit, in der wir ihm (mit den Kindern gemeinsam) die Kopfhaare abrasieren durften.
Die Spritzen hatte er sich dann im Familienurlaub gesetzt. Ein paar Schmerztabletten für Ihn hatten wir dabei, weil das ja doch "grippeähnliche" Knochensschmerzen verursachen kann (war auch so, so ganz toll gings ihm da nicht also kein Wandern, immer mal im Bett ausruhen und Schmerztabletten, das war aber nur ein paar Tage so).
Zur Sammlung selbst ist er dann einen Tag in die Klinik mit einer Übernachtung, weil es sehr früh morgens mit der Sammlung losging. Ja, nur die Hochdosis war ne längere Aktion (bei ihm glaub ich schon 4 Wochen - das kommt ja immer drauf an, wie schnell sich die Blutwerte erholen).
Wegen deinem Hund: Freunde von mir machen Tiersitting übers Tierheim (was ihre Tochter doll freut, weil die Tier so gern mag). Das Tierheim hat da eine Adressenliste von potenziell Interessierten Sittern und als Tierbesitzer kann man sich da hinwenden, wenn man Betreuungsbedarf hat. Die vermitteln dann. Vielleicht ja auch was für dich, weil es wohl günstiger sein wird als eine Tierpension und das Tier eben in einer Familie dann ist. Nur würde ich bei den Leuten natürlich gut wegen der Erfahrung nachfragen - sicher ist sicher. Denn das hatte unser Tierheim nicht so im Griff.

Alles gute Dir!
Emi


We don't know how strong we are until being strong is the only choice we have.

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Antwort auf: na, wo gibt es denn so was 16 Okt 2017 12:24Uhr
  • Angela 55
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  • Registriert seit:
    30. Jun 2016

Hallo Katharina,
Also ich kann der Erfahrung von Emi nur zustimmen. Die Mobilisierung habe ich ambulant gemacht, war nicht anders als bei der Induktion (natürlich stärker). Die Stammzellsammlung erforderte eine Nacht im KH. Wurde direkt nach der Sammlung wieder nachhause geschickt. Die Hochdosis und Stammzelltransplantation war bei mir nach 2,5 Wochen im KH erledigt, obwohl mein Arzt vorher auch von 4 Wochen gesprochen hatte. Deine Sorge um Dein Haustier verstehe ich gut. Ich habe eine kranke, alte Katze, aber auch die hat das Fremdsitting gut überstanden. Glaub mir, die Hausgenossen halten genauso durch wie wir wenn es darauf kommt!
Alles Liebe und Gute, Angela55

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