Julanka antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
11 Juni 2013 17:06
- Julanka
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Hallo Dani,
ich kann mich noch gut daran erinnern als mein Mann die Diagnose bekam, und wenn ich deine Zeilen lese stellt sich auch gleich zumindest ansatzweise die Panik von damals wieder ein.
Damals ist jetzt etwas über 4 Monate her und wir haben uns wieder beruhigt. Das Leben geht weiter (hätten wir uns erst auch nicht vorstellen können) und so wird es dir auch gehen.
Hab Geduld mit dir selber, es ist schwer so etwas anzunehmen. Wie Jürgen schon geschrieben hat, du wirst in der Realität gebraucht. Nicht nur von deinem Kind, auch auf dich musst du jetzt gut aufpassen.
Auch wir hatten zu Anfang große Schwierigkeiten mit den Begriffen da bei meinem Mann auch alles Hals über Kopf ging, mittlerweile finden wir uns ganz gut zurecht.
Eine enorme Hilfe waren uns die Teilnehmer aus diesem Forum mit ihrer großen Erfahrung. Sie schaffen es zu trösten, zu helfen, zu beruhigen, sie machen aufmerksam wenn ihnen etwas merkwürdig erscheint und sie bringen einen zum Lachen
Ich wünsche dir alles Gute, du bist ganz sicher in guten Händen und mit der Behandlung wird vieles besser werden.
Liebe Grüße,
Sabine
ich kann mich noch gut daran erinnern als mein Mann die Diagnose bekam, und wenn ich deine Zeilen lese stellt sich auch gleich zumindest ansatzweise die Panik von damals wieder ein.
Damals ist jetzt etwas über 4 Monate her und wir haben uns wieder beruhigt. Das Leben geht weiter (hätten wir uns erst auch nicht vorstellen können) und so wird es dir auch gehen.
Hab Geduld mit dir selber, es ist schwer so etwas anzunehmen. Wie Jürgen schon geschrieben hat, du wirst in der Realität gebraucht. Nicht nur von deinem Kind, auch auf dich musst du jetzt gut aufpassen.
Auch wir hatten zu Anfang große Schwierigkeiten mit den Begriffen da bei meinem Mann auch alles Hals über Kopf ging, mittlerweile finden wir uns ganz gut zurecht.
Eine enorme Hilfe waren uns die Teilnehmer aus diesem Forum mit ihrer großen Erfahrung. Sie schaffen es zu trösten, zu helfen, zu beruhigen, sie machen aufmerksam wenn ihnen etwas merkwürdig erscheint und sie bringen einen zum Lachen
Ich wünsche dir alles Gute, du bist ganz sicher in guten Händen und mit der Behandlung wird vieles besser werden.
Liebe Grüße,
Sabine
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
abifiz antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
11 Juni 2013 16:53
- abifiz
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Hallo Dani.
Zunächst einmal:
In seinen Schlafträumen ist dem Menschen problemlos möglich, sich von einem anderen räumlichen Standpunkt aus zu sehen, als ob er sich eigentlich "verdoppelt" hätte. "Einer", sozusagen der "Kameramann", blickt auf das eigene Traum-Ich, nimmt in gewisser Hinsicht seine Bewegungen für die Darstellung im Traumbild "kameraführend" auf; "der andere", sozusagen der "Darsteller", vollführt die Handlungen und durchlebt die Empfindungen, welche dann der Träumende nach dem Aufwachen so einordnet, daß er sich selber dann sagen kann: "Das war ich selber im Traum, hab' das und das dabei gemacht; während des Traums dazu dies und jenes empfunden..." Und im wachen Rekapitulieren des Trauminhaltes kann es durchaus vorkommen, daß Empfindungen (auch heftige!) auftauchen, die im Traum selbst gar nicht spürbar gewesen waren, bzw. daß die aus dem Traum herstammenden Empfindungen beim wachen Nachsinnen sich ganz gehörig (auch mal stark!) verwandeln.
Das heißt, wir erfahren damit, daß tatsächlich und überhaupt (!) Selbstdistanzierung und Selbstwiederannäherung uns möglich sind; oder, weniger wissenschaftlich ausgedrückt, daß wir nicht unbedingt und in jedem Fall einem jeweiligen "So-und-so"-Erlebnis preisgegeben, ausgeliefert sein müssen: Daß wir keineswegs schlichte Beute, keineswegs simple Gefangenen dessen sind, was uns tagein tagaus widerfährt; daß wir auch durchaus etwas freier -- als uns von den widerfahrenen Erlebnis-Fesseln auf Anhieb auferlegt -- werden können; tatsächlich freier!
Mit dieser Anleitung ziele ich mitnichten eine Beschwichtigung oder Bagatellisierung Deines Entsetzens an. Ich eröffne Dir allerdings einen Neben-Ausweg, der Dir eine entlastende Verarbeitung der schlimmen Bedrängnisse teilweise ermöglichte: Versuche, Kleinstschritt für Kleinstschritt neben Dich, doch immer noch als selbstbestimmender Du, zu treten; Abstand vom reinen unmittelbaren Horrotrip zu gewinnen; Dich auch als noch nicht von den Diagnosen und Beklemmnissen fortgespülte Patientin aus einer Art freierem "Off" zu betrachten. So paradox, so kontraintuitiv, so kalt es zunächst klingen mag: Es wirkt!
Es wird Dir etliche Freiheitsgrade zurückgewinnen!
Du wirst nicht mehr von den Wellen wie ein Korken im Wasser ausschließlich hin und her geschleudert werden: Du wirst auch Deine Fahrt teilweise wieder selber bestimmen; selber bis zu einem gewissen Grad Dein eigenes Boot steuern können.
Mit dem graduellen Abfall der gewaltsamen Wirkmacht des reinen unmittelbaren Entsetztseins werden sich auch die Proportionen des Geschehens etwas redimensionieren: Du wirst in Deinem Leiden auch seine Begrenztheit entdecken dürfen; wie viel Dir immer noch möglich ist/bleibt; wie viel Schönheit darinnen geborgen ist.
Ich weiß, es klingt gestelzt und unerreichbar: ist es nicht!
Wie so viele andere vom Schicksal unserer brutalen Erkrankung Geschlagenen wirst Du dadurch zu einer unerwarteten inneren zunehmenden Ruhe und wachsenden Gelassenheit kommen können.
Es ist kein Märchen.
abifiz
PS
Unter Umständen würden Dir auch einige Gespräche mit einem fachkundigen Psychoonkologen hilfreich sein können. Und schaden würden sie auf keinen Fall...
Zunächst einmal:
In seinen Schlafträumen ist dem Menschen problemlos möglich, sich von einem anderen räumlichen Standpunkt aus zu sehen, als ob er sich eigentlich "verdoppelt" hätte. "Einer", sozusagen der "Kameramann", blickt auf das eigene Traum-Ich, nimmt in gewisser Hinsicht seine Bewegungen für die Darstellung im Traumbild "kameraführend" auf; "der andere", sozusagen der "Darsteller", vollführt die Handlungen und durchlebt die Empfindungen, welche dann der Träumende nach dem Aufwachen so einordnet, daß er sich selber dann sagen kann: "Das war ich selber im Traum, hab' das und das dabei gemacht; während des Traums dazu dies und jenes empfunden..." Und im wachen Rekapitulieren des Trauminhaltes kann es durchaus vorkommen, daß Empfindungen (auch heftige!) auftauchen, die im Traum selbst gar nicht spürbar gewesen waren, bzw. daß die aus dem Traum herstammenden Empfindungen beim wachen Nachsinnen sich ganz gehörig (auch mal stark!) verwandeln.
Das heißt, wir erfahren damit, daß tatsächlich und überhaupt (!) Selbstdistanzierung und Selbstwiederannäherung uns möglich sind; oder, weniger wissenschaftlich ausgedrückt, daß wir nicht unbedingt und in jedem Fall einem jeweiligen "So-und-so"-Erlebnis preisgegeben, ausgeliefert sein müssen: Daß wir keineswegs schlichte Beute, keineswegs simple Gefangenen dessen sind, was uns tagein tagaus widerfährt; daß wir auch durchaus etwas freier -- als uns von den widerfahrenen Erlebnis-Fesseln auf Anhieb auferlegt -- werden können; tatsächlich freier!
Mit dieser Anleitung ziele ich mitnichten eine Beschwichtigung oder Bagatellisierung Deines Entsetzens an. Ich eröffne Dir allerdings einen Neben-Ausweg, der Dir eine entlastende Verarbeitung der schlimmen Bedrängnisse teilweise ermöglichte: Versuche, Kleinstschritt für Kleinstschritt neben Dich, doch immer noch als selbstbestimmender Du, zu treten; Abstand vom reinen unmittelbaren Horrotrip zu gewinnen; Dich auch als noch nicht von den Diagnosen und Beklemmnissen fortgespülte Patientin aus einer Art freierem "Off" zu betrachten. So paradox, so kontraintuitiv, so kalt es zunächst klingen mag: Es wirkt!
Es wird Dir etliche Freiheitsgrade zurückgewinnen!
Du wirst nicht mehr von den Wellen wie ein Korken im Wasser ausschließlich hin und her geschleudert werden: Du wirst auch Deine Fahrt teilweise wieder selber bestimmen; selber bis zu einem gewissen Grad Dein eigenes Boot steuern können.
Mit dem graduellen Abfall der gewaltsamen Wirkmacht des reinen unmittelbaren Entsetztseins werden sich auch die Proportionen des Geschehens etwas redimensionieren: Du wirst in Deinem Leiden auch seine Begrenztheit entdecken dürfen; wie viel Dir immer noch möglich ist/bleibt; wie viel Schönheit darinnen geborgen ist.
Ich weiß, es klingt gestelzt und unerreichbar: ist es nicht!
Wie so viele andere vom Schicksal unserer brutalen Erkrankung Geschlagenen wirst Du dadurch zu einer unerwarteten inneren zunehmenden Ruhe und wachsenden Gelassenheit kommen können.
Es ist kein Märchen.
abifiz
PS
Unter Umständen würden Dir auch einige Gespräche mit einem fachkundigen Psychoonkologen hilfreich sein können. Und schaden würden sie auf keinen Fall...
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
jürgenk antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
11 Juni 2013 09:47
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
Weniger
Mehr
- Beiträge: 459
Hallo Dani
Zu Beginn schrieb ich Dir, in den bald 14 Jahren nie gekämpft zu haben. Wie geht das denn, wie willst Du das machen? Ärmel hoch, Hy Myelom, komm doch her wenn Du was willst?
Natürlich nicht. Darüber sind wir uns beide klar.
Vergiss kleine bunte Pillen. Sie bringen Dich in eine Scheinwelt. Du wirst aber in der Realität gebraucht. Schau auf das, was bisher passiert ist und beruhige Dich. Margret hat es prima zusammen gefasst.
Bisher hast Du doch nur die Diagnose. Die besagt, dass es schlimm werden könnte. Damit solltest Du Dich jetzt nicht verhalten, als sei das denkbar Schlimmste bereits eingetreten.
Freu Dich also auf die eingeleiteten Behandlungen, sie werden das befürchtete Unheil abwenden. Bei mir war das nicht möglich, so brach ich mir in der Zeit der ED 50 Knochen, die Behandlung begann erst danach.
So wie in meinem Fall beschrieben geht es vielen hier. Möchtest Du tauschen?
Auf keinen Fall!
Aber nun schau, trotz der miserablen Ausgangssituation leben und arbeiten wir nun schon über zehn Jahre mit der Erkrankung. Da kannst Du bei gutem Befinden leicht das Doppelte und mehr schaffen. Ist diese Aussicht Grund für eine schlaflose Nacht in Verzweifelung?
Komm zur Ruhe dann erkennst Du die Möglichkeiten.
LG
Jürgen
Zu Beginn schrieb ich Dir, in den bald 14 Jahren nie gekämpft zu haben. Wie geht das denn, wie willst Du das machen? Ärmel hoch, Hy Myelom, komm doch her wenn Du was willst?
Natürlich nicht. Darüber sind wir uns beide klar.
Vergiss kleine bunte Pillen. Sie bringen Dich in eine Scheinwelt. Du wirst aber in der Realität gebraucht. Schau auf das, was bisher passiert ist und beruhige Dich. Margret hat es prima zusammen gefasst.
Bisher hast Du doch nur die Diagnose. Die besagt, dass es schlimm werden könnte. Damit solltest Du Dich jetzt nicht verhalten, als sei das denkbar Schlimmste bereits eingetreten.
Freu Dich also auf die eingeleiteten Behandlungen, sie werden das befürchtete Unheil abwenden. Bei mir war das nicht möglich, so brach ich mir in der Zeit der ED 50 Knochen, die Behandlung begann erst danach.
So wie in meinem Fall beschrieben geht es vielen hier. Möchtest Du tauschen?
Auf keinen Fall!
Aber nun schau, trotz der miserablen Ausgangssituation leben und arbeiten wir nun schon über zehn Jahre mit der Erkrankung. Da kannst Du bei gutem Befinden leicht das Doppelte und mehr schaffen. Ist diese Aussicht Grund für eine schlaflose Nacht in Verzweifelung?
Komm zur Ruhe dann erkennst Du die Möglichkeiten.
LG
Jürgen
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
dani999 antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
11 Juni 2013 06:02 - 15 Feb. 2017 10:50
- dani999
- Autor
416 Beiträge seit
09 Juni 2013
09 Juni 2013
Weniger
Mehr
- Beiträge: 416
Ich habe heute Nacht gerade mal ein paar Stunden geschlafen. Das Schlafmittel hat mich wenigstens 6 Stunden schlafen lassen. Ich zittere am ganzen Körper. Hat jemand Erfahrung was man jetzt machen kann damit man sich irgendwie stabilisiert? Ich glaube fast das ich einen Nervenzusammenbruch kriege. Gibt es da irgendetwas was man einnehmen kann. Hoffe auf Tipps von euch. Ich muss so schnell wie es nur geht wieder klar werden. Muss ja meine Firma auch noch auflösen irgendwie. Damit ich überhaupt kämpfen kann.
Letzte Änderung: 15 Feb. 2017 10:50 von dani999.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Lucy antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
10 Juni 2013 20:26
- Lucy
408 Beiträge seit
12 Dezember 2012
12 Dezember 2012
Weniger
Mehr
- Beiträge: 408
Hallo Dani,
auch ich möchte Dir ein paar Zeilen schicken. Bei mir wurde die Krankheit vor mehr als einem Jahr diagnostiziert und auch für mich brach zunächst alles zusammen und alles ging viel zu schnell. Die Sorge um meinen damals 10-jährigen Sohn liess mich nicht mehr los. Mittlerweile habe ich einiges an Therapien hinter mir und es geht mir gut und das trotz mehrerer eingebrochener Wirbel. Keine Sorge, Du bist jetzt in guten Händen und bei Dir wird es erst gar nicht so weit kommen (bei mir wurde die Erkrankung lange nicht erkannt), aber lass Dir sagen auch mit gebrochenen Wirbeln kann man seinem Leben nachgehen und es auch geniessen.
Bei mir hat es viele Wochen gedauert, bis sich das Gefühlschaos irgendwie sortiert hat, aber man wächst mit seinen Aufgaben und auch Du wirst das schaffen. Die Tatsache, dass bei Dir jetzt schnell gehandelt wird, empfinde ich als positiv.
Alles Gute, Dani, und Du bist nicht allein, hier findest Du immer eine offene Tür für Deine Fragen, Sorgen und Nöte.
Liebe Grüße,
Lucy
auch ich möchte Dir ein paar Zeilen schicken. Bei mir wurde die Krankheit vor mehr als einem Jahr diagnostiziert und auch für mich brach zunächst alles zusammen und alles ging viel zu schnell. Die Sorge um meinen damals 10-jährigen Sohn liess mich nicht mehr los. Mittlerweile habe ich einiges an Therapien hinter mir und es geht mir gut und das trotz mehrerer eingebrochener Wirbel. Keine Sorge, Du bist jetzt in guten Händen und bei Dir wird es erst gar nicht so weit kommen (bei mir wurde die Erkrankung lange nicht erkannt), aber lass Dir sagen auch mit gebrochenen Wirbeln kann man seinem Leben nachgehen und es auch geniessen.
Bei mir hat es viele Wochen gedauert, bis sich das Gefühlschaos irgendwie sortiert hat, aber man wächst mit seinen Aufgaben und auch Du wirst das schaffen. Die Tatsache, dass bei Dir jetzt schnell gehandelt wird, empfinde ich als positiv.
Alles Gute, Dani, und Du bist nicht allein, hier findest Du immer eine offene Tür für Deine Fragen, Sorgen und Nöte.
Liebe Grüße,
Lucy
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Mapoli antwortete auf Hilfe mein Leben bricht gerade zusammen
10 Juni 2013 19:50
- Mapoli
-
1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1736
Hallo Dani,
das Gefühl alles bricht zusammen ist erst mal furchtbar und sehr stark aus Deinen Worten zu spüren. Darum möchte auch ich Dir schnell antworten.
Wir alle hier kennen das Gefühl und die Ohnmacht bei der Diagnosestellung. Ich kann mich noch sehr gut an die furchtbaren Stunden erinnern, die Gedanken gehen durcheinander. Bei mir war auch die Sorge um die Kinder am Anfang am größten. Mein ältester war bei Diagnosestellung vor zwei Jahren so alt wie Dein Sohn jetzt.
Gut ist auf jeden Fall, das die in der Klinik heute direkt alle Fachabteilungen hinzugezogen haben. Oft wartet man lange auf die nächsten Schritte.
Atme jetzt erst mal tief durch.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du viele liebe Menschen in Deiner Umgebung hast, die Dir helfen können. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wie durcheinander man ist und Du hast sicher mit Deiner Firma viel zu regeln. Einiges kannst Du sicher selber erledigen, das lenkt auch vom Grübeln über die Erkrankung ab. Aber bitte, bitte sei vorsichtig mit Heben und körperlicher Arbeit. Darf ich fragen, was für eine Arbeit Du machst?
Wichtig ist jetzt er mal Ruhe bewahren. Ich weiß, dass ist das schwerste!
Wie Margret schon schreibt:, lass Dir immer sofort alle Berichte in Kopie aushändigen, auch die Laborwerte.
Und denke daran Deine Nieren zu schonen: Viel trinken!
Lese nicht zu viel im Internet. Oft findet man alte Berichte, in denen noch eine sehr schlechte Prognose beschrieben wurde. Gerade auf dem gebiet des Multiplen Myeloms ist die Medikamneten - Forschung in den letzten Jahren sehr gut vorangekommen. Und die Forschung geht weiter. Zum Glück schreitet das MM in der Regel recht langsam voran. Die Zeit arbeitet für uns und die Mediziner tun ihr übriges dazu und werden hoffendlich bald noch viele weitere gute Therapien finden.
Kopf hoch! Hier im Forum werden Dir sicher noch viele positive Berichte begegnen.
Ich schicke Dir eine Umarmung und viel Hoffnung!
LG
Ma
das Gefühl alles bricht zusammen ist erst mal furchtbar und sehr stark aus Deinen Worten zu spüren. Darum möchte auch ich Dir schnell antworten.
Wir alle hier kennen das Gefühl und die Ohnmacht bei der Diagnosestellung. Ich kann mich noch sehr gut an die furchtbaren Stunden erinnern, die Gedanken gehen durcheinander. Bei mir war auch die Sorge um die Kinder am Anfang am größten. Mein ältester war bei Diagnosestellung vor zwei Jahren so alt wie Dein Sohn jetzt.
Gut ist auf jeden Fall, das die in der Klinik heute direkt alle Fachabteilungen hinzugezogen haben. Oft wartet man lange auf die nächsten Schritte.
Atme jetzt erst mal tief durch.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du viele liebe Menschen in Deiner Umgebung hast, die Dir helfen können. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wie durcheinander man ist und Du hast sicher mit Deiner Firma viel zu regeln. Einiges kannst Du sicher selber erledigen, das lenkt auch vom Grübeln über die Erkrankung ab. Aber bitte, bitte sei vorsichtig mit Heben und körperlicher Arbeit. Darf ich fragen, was für eine Arbeit Du machst?
Wichtig ist jetzt er mal Ruhe bewahren. Ich weiß, dass ist das schwerste!
Wie Margret schon schreibt:, lass Dir immer sofort alle Berichte in Kopie aushändigen, auch die Laborwerte.
Und denke daran Deine Nieren zu schonen: Viel trinken!
Lese nicht zu viel im Internet. Oft findet man alte Berichte, in denen noch eine sehr schlechte Prognose beschrieben wurde. Gerade auf dem gebiet des Multiplen Myeloms ist die Medikamneten - Forschung in den letzten Jahren sehr gut vorangekommen. Und die Forschung geht weiter. Zum Glück schreitet das MM in der Regel recht langsam voran. Die Zeit arbeitet für uns und die Mediziner tun ihr übriges dazu und werden hoffendlich bald noch viele weitere gute Therapien finden.
Kopf hoch! Hier im Forum werden Dir sicher noch viele positive Berichte begegnen.
Ich schicke Dir eine Umarmung und viel Hoffnung!
LG
Ma
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.