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annahita_old antwortete auf MM IGA Lambda
17 Sep. 2011 00:50
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    13 September 2011
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Hallo Nervi
Im Moment versuche ich das ganze durch Arbeit zu verdrängen, denke oft, hast es ja noch gut, wurde früh erkannt. Wenn ich zuviel auf den Seiten lese, bekomme ich wieder Angst. Was jetzt besser wäre mit dem Wissen, oder es nicht zu Wissen, weis ich nicht. Bin aber dadurch ein anderer Mensch geworden, die "Krankheit" hat mich verändert.
LG Annahita

Nervi antwortete auf MM IGA Lambda
15 Sep. 2011 10:09
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Hallo annahita,
als ich die Diagnose bekam war ich 47 Jahre.
Ob deine Symptome bereits Vorboten waren kann ich dir nicht sagen. Bei mir war es so, dass ich immer wieder Infekte der oberen Atemwege hatte.
Scheue dich nicht deinem Onkologen Löcher in den Bauch zu fragen. ;-)
Du wirst sehen, dass es dir besser gehen wird, wenn Fragen, die in deinem Kopf schwirren beantwortet sind.

Liebe Grüße
Nervi


annahita_old antwortete auf MM IGA Lambda
14 Sep. 2011 19:57
  • annahita_old
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    13 September 2011
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Erst mal Danke, habe heute mit meinem Onkologen telefoniert und die Kontrolltermine auf 3 Monate setzen lassen.
Darf ich dich den fragen wie alt du warst als du diese Diagnose bekamst. Bei mir fing alles, dachte ich zuerst mit einem Hexenschuss an, dann folgte 4-5 Tage hohe Fieber bis 40°. Dache an einen Virus, Leberwerte waren auch stark erhöht (jetzt aber wieder in der Norm), kein Epp-Stein-Barr, keine Borreliose, keine Hepatitis und auch keine Legionellen wurden nachgewiesen. Zufällige Blutentnahme mit V.a.
Gammopathie, den Rest kennst du wahrscheinlich vom Ablauf her. Könnte das schon ein Symptom der Krankheit gewesen sein frage ich mich. Allerdings ist im Sklettstatus nichts nachgwiesen worden.

Nervi antwortete auf MM IGA Lambda
14 Sep. 2011 10:46
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Hallo annahita,
in ein paar Tagen ist es 10 Jahre her, dass ich die Diagnose MM IGA Stad. I bekam. Wie allen anderen ging es mir am Anfang genauso wie dir. Angst, Begreifen, Unwissenheit, Unsicherheit usw. .
Wenn ich heute sagen sollte, dass ich meinen "Mitbewohner" akzeptiere würde ich lügen.....ich habe mich eher mit ihm arrangiert.
Zu wissen, was für eine Erkrankung ist das, was könnte passieren und wie geht es weiter fand und finde ich nach wie vor sehr wichtig. Mein Onkologe und auch diese Seite geben mir immer wieder Antworten auf meine Fragen.
Blutkontrollen werden alle 3 Monate gemacht. Da die Gefühle doch immer mal wieder Achterbahn fahren, habe ich mir psychoonkologische Hilfe genommen.

Du wirst ganz sicher einen Weg für dich finden mit der Erkrankung zu leben.
Dafür wünsche ich dir Kraft und Zuversicht.

Liebe Grüße
Nervi



annahita_old antwortete auf MM IGA Lambda
13 Sep. 2011 20:14
  • annahita_old
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Danke erst mal, ich glaube da meine Blutwerte relativ stabil sind, hat der Arzt von 6 Monaten gesprochen, aber ich denke für mich und meine Sicherheit sollte es alle 3 Monate erfolgen.

christine antwortete auf MM IGA Lambda
12 Sep. 2011 23:14
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Liebe Anna,
es kommt ein wenig auf die Umstände an mit den Kontrollen. Das ist abhängig von deinem Ausgangspunkt. Ich nehme an dass du zuerst relativ eng kontrolliert wirst (vielleicht eine Weile alle 6-8 Wochen und dann, wenn sich einstellt was wir doch immer alle hoffen (es ist stabil) Alle 3-6 Monate.
Ich - wie alle anderen hier auch - hatte grosse Problem, mit dieser oder ähnlicher Diagnose umzugehen. Da macht es nicht so viel aus, wie weit fortgeschritten man ist. Alle Stadien haben ihren Schrecken. Ist es ein Trost, dass man sich daran gewöhnt? Oder dass viele von uns jahrelang in Stadium 1 liegen? Sicher nicht für jeden, aber für mich schon.

Ich wünsche Dir viel Zuversicht und Glauben an die Zukunft - bis die Tage einmal!

Gruss aus dem Norden.