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01 März 2020 08:20
  • yoshi
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Nach autologer SZT und als Dialysepatient ist mein Immunsystem definitiv geschwächt. Meistens erwischt mich im auslaufenden Winter - wie jetzt - dann doch noch eine Erkältung. Bis der Husten weg ist dauert es dann ein paar Wochen.
Trotzdem mache ich mir jetzt nicht mehr Sorgen als sonst, wenn die Grippewelle auf dem Höhepunkt ist.
Ebenso bleibe ich bei den gleichen Vorsorgemaßnahmen (Hände waschen, kranken Personen mit Abstand begegnen, keine Menschenansammlungen, kein Händeschütteln) und hoffe, dass mich das Virus verschont oder nur milde trifft.
Übrigens gibt es in Südtirol bislang keine Krankheitswelle, die wenigen bestätigten Fälle sind unter Kontrolle. Ich lebe hier und das Risiko zu erkranken halte ich für genau so gering wie vorher in Bayern.

29 Feb. 2020 18:35
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Und wie sieht da sbei autologer SZT aus? Da bekommt man ja keine Immununterdrückungsmittel, aber wie lange ist man geschwächt? Aktuell sieht es ja nach einer Epidemie aus, die die Mehrheit der bevölkerung durchmachen wird.

26 Feb. 2020 20:16 - 26 Feb. 2020 20:20
  • PMF2SZT
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Also nach einer allogenen SZT ist man üblicherweise 6-12 Monate immunsupprimiert und damit sehr infektgefährdet. Das ist aber individuell unterschiedlich. Ich kenne auch Mitpatienten, die nach mehreren Jahren noch Immunsuppression nehmen müssen. Ich selbst bin nach 2 allogenen STZs jetzt 7 Jahre später immer noch mit einem eingeschränkten Immunsystem unterwegs, was sich am Immunstatus ablesen lässt (CD4+, CD8+, B-Lymphozyten und Immunglobuline), obwohl ich schon seit Jahren keine Immunsuppression mehr nehmen muss.

Die Frage ist auch, ob man sich bei einem MM überhaupt allogen transplantieren läßt, wenn man so die Prognose betrachtet. Aber dazu sollten lieber kompetentere Leute etwas sagen.
Letzte Änderung: 26 Feb. 2020 20:20 von PMF2SZT. Begründung: .

26 Feb. 2020 19:33
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Die spannende Frage ist doch, ob man sich angesichts der derzeit völlig unsicheren Lage noch transpantieren lassen sollte oder lieber abwarten und noch eine oder mehrere Konsolidierungszyklen vorziehen sollte, bis sich die Lage stabilisiert hat.
Wie lange nach der Transplantation ist man denn im Allgemeinen immungefährdet?

26 Feb. 2020 18:21
  • Emi
  • 230 Beiträge seit
    17 Dezember 2015
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Kurzes Statement von unserer Seite:
Wir sind gerade mit stabilen Werten und eher niedrigen Leukozyten in Kärnten Skifahren.
Wir haben zwei Kinder, die in Schule und Hort gehen und da gehen regelmäßig diverse Infektionen rum (zb Scharlach, Magen Darm, Vermutlich auch mal Influenza und sicher demnächst auch corona)
Ich habe es lange schon aufgegeben, unser Leben detailliert nach diesen Gefahren auszurichten.
Wenn mein Mann (Patient) das verlangen würde, bekäme ich das schon irgendwie hin. Er will aber die Kinder knuddeln und das Leben genießen. Also Augen zu und durch.
Das vielleicht als kleine „wir auch“ Aufmunterung für den einen oder die andere Angehörige/n

We don't know how strong we are until being strong is the only choice we have.

26 Feb. 2020 14:35
  • Mimau
  • 194 Beiträge seit
    15 Oktober 2017
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Danke !
Gar nicht so einfach. "Masken" ect. gibt es keine mehr ;-(. Die welche diese eher nicht benötigen, Gesunde .... kaufen alles leer.

Tja, wenn Panik um sich greift.
Für unsereins ist es wohl wirklich besser sich den Scheiß nicht einzufangen.
Wünsche allen das sie davon verschont bleiben.