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21 März 2020 15:52 - 21 März 2020 15:53
  • PMF2SZT
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Lieber Alfonz,

Soweit ich das verstanden habe, bekommt man einen Test nur auf ärztliche Anordnung bzw. wenn man Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen engen Kontakt hatte. Das Problem sind die begrenzten Kapazitäten. Außerdem muß der Test mehrfach durchgeführt werden, weil er m.W. in der Frühphase der Infektion nicht sicher anspricht. Verbindliche Auskünfte erteilt das lokale Gesundheitsamt.

Die Frage ist auch, was würde das bringen? Ist ein Test negativ, kann man sich kurze Zeit später doch noch anstecken.
Letzte Änderung: 21 März 2020 15:53 von PMF2SZT.

21 März 2020 13:48
  • Alfonz
  • 11 Beiträge seit
    06 Januar 2018
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Etwas abweichend von den letzten Beiträgen möchte ich eine Frage stellen: ich bin Angehöriger und lebe mit meiner Frau, die 2017 die autologe SZT in Freiburg erhalten hat, zusammen. Wir schirmen uns soweit es geht von der Aussenwelt ab.
Meine Frage: macht es Sinn oder ist es überhaupt möglich, einen Test zu machen?

21 März 2020 12:39
  • Mapoli
  • 1735 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Liebe Helga,

ich kann Dich so gut verstehen, aber die Maßnahmen sind so wichtig! Für uns Patienten, wie auch für die "Alten" gesunden Leute in den Altenheimen. Es ists ehr schwer, aber es wird sich mit der Zeit einspielen. Wie vor hundert Jahren, als Telefonieren noch etwas besonderes war und die ganzen alten Leute es nicht haben wollten, so werden die Rentner in den Altenheimen bald Skypen und ihre Freude daran haben. Wenn Deine Mutter schlecht hört, sollen die Pfleger ihr einen guten Kopfhörer geben, dann klappt es besser. Vielleicht hast Du jemanden im Bekanntenkreis, der so etwas kaufen kann und dann dort hin schickt. Auch Deine Enkel werden ihre Freude daran haben, mit Dir zu Skypen oder ähnliches. Bitte sie, Dir Bilder zu malen, dann sind sie auch beschäftigt und Du hast Deine Freude daran, wenn Du sie geschickt bekommst. Schreibe ihnen einen schönen Brief mit vielen bunten Blümchen, bitte einen Bekannten, den bei Dir abzuholen und zur Post zu bringen. Kleien Kinder kennen so etwas kaum noch und freuen sich wie Bolle darüber. So kann man sich mit schönen Dingen beschäftigen und ablenken. Wir hatten, als meine Kinder noch im Kindergarten waren, eine sehr liebe Großtante, die uns immer dicke Briefumschläge geschickt hat. Darin bunte Bildchen, aus Zeitungen ausgeschnitten, nette Zeilen dazu. Manchmal auch ein gehäkeltes Herzchen oder Engelchen. Das kam immer sehr gut an! Sie selbst hatte auch ihre große Freude daran.

Liebe Grüße,
Ma

21 März 2020 01:00
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Liebe Helga
Das ist echt „Mist“......

Mutter kann nicht warten-das ist schwierig und die moderne Technik mit FaceTime oder Skype ist sicher möglich, aber wenn die Geräte fehlen oder die Technik?? Vielleicht könntest du aus dem Umfeld jemand zu Hilfe bitten?

Was die Umlegung der Klinik angeht, ist das alles nur der Anfang - leider! Du brauchst jetzt wohl erst mal ein großes Blutbild und die Vergleiche mit den alten, die du ja sicher hast.
Das abgesagte CT ist echt gemein, da fällt mir auch nichts ein, außer der Tatsache, dass selten echte Probleme an völlig schmerzlosen Stellen auftreten.

Also mit dem neuen Blutbild, dass auch der Hausarzt anweisen kann (du kannst mal hier im Forum suchen, welche Werte evt zusätzlich wichtig sind, es müsste eine Liste geben) kann Dir eine fixer Onkologe sicher weiterhelfen. Es gibt inzwischen andere Mittel als Revlimid.

Ich wünsche Dir ganz viel Glück und drücke die Daumen
Christine

20 März 2020 23:10
  • helga
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo Liebe Leute,
ich habe natürlich auch ein Problem mit den Einschränkungen durch das Coronavirus. Meine Mutter ist im Altenheim mit ihren 94 Jahren und
das Heim wurde geschlossen. Ich kann natürlich telefonieren, aber das ist schwierig, sie ist sehr schwerhörig., Meine Kinder und Enkelkinder darf ich auch nicht sehen oder besuchen. 3 Kinder, 3 Schwiegerkinder und 7 Enkelkinder.. Manchmal denke ich, mir wäre es fast egal, wenn ich krank würde, aber dieses abgeschieden sein halte ich fast nicht aus...(Ich meine, krank bin ich ja schon.......) Nun kommt noch der knüller, erst wird mein GdB von 100 % auf 50%
runbtergesetzt. Ich war nach revlimid ja gut mit meinen Werten runter...aber nach dem Schlaganfall (der garnicht berücksichtigt wurde) darf ich das Revlimid nicht mehr nehmen und fühle mich nach einem guten jahr danach ziemlich mies... Habe mehr Knochenschmerzen. Nun zu dem anderen "Knüller"
mein Termin, den ich schon hatte für Mitte april mit ct und großer Blutabnahme in der Uniklinik Münster, wurde abgesagt wegen Corona...
Ich soll mir einen Termin in meiner Heimatstadt suchen bei einem Onkologen.. ???? Dieses bringt mich nun vollständig um meinen Verstand...
Die haben die Uniklinik fast vollständig gesperrt, unten steht Wachpersonal und lässt nur Leute mit Passierschein rein... Aber wieso bekomme ich den nicht ? Was würdet Ihr machen? Es ist gerade etwas viel, was auf mich einstürmt...
GRÜSSE hELGA

19 März 2020 17:26
  • Angelika52
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo

Ich halte mich jetzt schon seit 2 Wochen in meinen heimischen Räumen auf. Versuche mich so gut wie möglich zu schützen.Meine Hände runzeln so vor sich hin. ;-). Mein Mann muss als Marktleiter in einem Baumarkt jeden Morgen zur Arbeit. Das findet er ja soweit auch ganz in Ordnung da Handwerker hier Material für den Betrieb besorgen. Nur ist es leider so, das auch die Oma und Opa und die Mutti mit dem Kleinkind durch den Laden in aller Ruhe spazieren gehen und unnütze nicht lebensnotwendige Dinge einkaufen.Die haben Alle nichts kapiert. Seit heute Morgen wird die Menge der Leute im Laden kontrolliert nicht mehr wie 50 im Laden und die Menschen pöbeln vor der Türe. Ehrlich ich könnte kotzen...meine Tochter erzählte mir das sie auf dem Weg zur Arbeit...Jugendliche an den Bahnhalltestellen gesehen hat . ..die sich mit Anhalterdaumen an die Strasse stellen....lachen und husten.
Ich versuche hier mit allen mir erdenklichen mich zu schützen und solche Gehirnamöben haben den Ernst der Lage nicht erkannt.Ich wohne auf einem Dorf und viele doofe Muttis treffen sich zum quatschen auf dem Spielplatz . Sorry das ich mich hier ausgekotzt habe. Wir hier kämpfen mit unserer Krankheit und jetzt auch gegen Corona...und so viele andere Risikogruppen müssen kämpfen.

Hoffe wir können uns alle vor dem Virus schützen.

Lieben Gruss
Angelika