- joseph
10 September 2026
Ich seh bei dem Ganzen immer nur ein Konkurenzkampf zwischen Pharmaunternehmen, wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Wenn eine Pharma sein Produkt los wird als Erst-Therapie, ist das Geld in der Tasche ............. obs zu einer dritten oder vierten Therapie kommt, dafür gibts keine Garantie, folglich unwirtschaftlich:bang::bang::bang:
LG
Joseph
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- Micha88
-
23 September 2015
- Beiträge: 153
das hatte ich mit meiner Aussage keinesfalls gemeint, abzuwarten, bis "nichts mehr geht". Leider weiß ja niemand genau, wann und ob überhaupt das SMM in ein symptomatisches übergeht. Dazu kommt, das die Vorteile/Risiken bei der Gabe von Daratumumab beim SMM gerade von den beiden großen Kliniken Heidelberg und Würzburg kontrovers diskutiert werden, das macht es für den Patienten nicht leichter, eine Entscheidung zu treffen.
In ein paar Jahren nach der Beendigung und Auswertung der Studie sieht das vielleicht ganz anders aus ...
VG Michael
Viele Grüße
Michael
Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie
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- christine
- Autor
10 September 2026
Micha88 schrieb:
rudi schrieb: Irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem auch Antikörper bei SMM eingesetzt werden um zu prüfen, ob ein Übergang in aktives bzw. symtomatisches MM damit signifikant hinausgezögert werden kann.
LG
Rudi
...der Zeitpunkt ist schon gekommen, die "Centaurus" Studie mit dem AK Daratumumab zielt genau darauf ab. Leider keine leichte Entscheidung bei den doch häufig auftretenden Nebenwirkungen, denn viele fühlen sich ja noch kerngesund
VG
Michael
Wenn ich ein wenig früher behandelt worden wäre, wären mir 2 Rücken Op's und immerwährende ( wenn auch gut beherrschbare) Schmerzen erspart geblieben. Es ist ein völliger Unsinn, abzuwarten, bis ein regelrechter Behandlungsnotstand eintritt.
www.bloodjournal.org/content/124/23/3380
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- Micha88
-
23 September 2015
- Beiträge: 153
rudi schrieb: Irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem auch Antikörper bei SMM eingesetzt werden um zu prüfen, ob ein Übergang in aktives bzw. symtomatisches MM damit signifikant hinausgezögert werden kann.
LG
Rudi
...der Zeitpunkt ist schon gekommen, die "Centaurus" Studie mit dem AK Daratumumab zielt genau darauf ab. Leider keine leichte Entscheidung bei den doch häufig auftretenden Nebenwirkungen, denn viele fühlen sich ja noch kerngesund
VG
Michael
Viele Grüße
Michael
Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie
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- rudi
-
23 Oktober 2009
- Beiträge: 2203
Bisher konnten die Hersteller meist nur neue Medis zugelassen bekommen, wenn vorher schon alles bis dahin Zugelassene schon in vielen Therpiezyklen ausprobiert wurde und die Patienten nicht mehr darauf ansprachen.
Aber die Hersteller versuchen dann im weiteren Verlauf diese neuen Medis auch in der Erstlinientherapie unterzubringen um noch mehr Umsatz zu machen.
So war es ja bei Revlimid und Velcade auch.
Irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem auch Antikörper bei SMM eingesetzt werden um zu prüfen, ob ein Übergang in aktives bzw. symtomatisches MM damit signifikant hinausgezögert werden kann.
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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- Volker07
10 September 2026
Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass bei vielen (oder fast allen?) der neuen Medis eine Nutzung nur "nach mehreren Vortherapien" zugelassen ist. Das heißt doch im Umkehrschluss, dass sowohl die Nutzen-/Risikoabwägung als auch der Therapieerfolg als letzte Chance von den Herstellern (und den Ärzten?) gesehen wird .Oder?
Beste Grüße
Volker
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