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hase25 antwortete auf Antikörpertherapie
09 Aug. 2017 22:26
  • hase25
  • 423 Beiträge seit
    15 Februar 2017
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Hallo Dirk, hier zu deiner Frage:

"Hallo Hase 25,

auf welcher Grundlage findet diese Aussage von langer könnte Remission der Ärzte eigentlich statt? "


...ich kann dir momentan nicht genau sagen wie und weshalb und auf welche Thesen sich die Aussage stützt. Fakt ist, dass sich in den letzte Jahren auf Grund neuer Medikamente und Forschungen einiges geändert hat. Aber ich glaube mich an ein Diagramm erinnern zu können, in dem beschrieben wurde, in wie weit sich in den letzten 4 Jahren die Durchschnitts-Überlebens-Dauer von (ich glaube) 4 auf 8 und mehr Jahren dargestellt wurde. Es kann sein, dass es in einem Vortrag war, oder in einer Infobrochüre.

Aber wie und wann unsere Krankheit uns einholt, ist individuell. Theoretisch kann ich bei einer Sterblichkeit von 5 % die Hochdosis nicht überleben. Aber davon gehe ich mal nicht aus ;) . Natürlich möchte ich noch lange "beschwerdefrei" durchs Leben gehen.

Eigentlich wollte ich unserem "GAST" nur mitteilen, dass es eine Antikörpertherapie für Erstbehandlung gibt, und wo er die Info auf unsere Seite findet, und ich bisher ohne tramatische Nebenwirkungen bin. Dass ich an dieser Studie teilnehmen kann empfinde ich als "euphorisch" und hoffe, niemanden damit verletzt und zu nahe getreten zu haben.

Dir drücke ich die Daumen und wünsche eine baldige schmerzfreie Zeit. Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt lag eine Frau bei mir, die gegen ihre Schmerzen Canabiol einnimmt. Sie kam mit dem Morphium nicht klar und war total happy und schmerzfrei. Allerdings hatte sie einen Darmkrebs....

Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

christine antwortete auf Antikörpertherapie
09 Aug. 2017 11:26 - 09 Aug. 2017 23:43
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Dara+V+d versus V+d

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1606038#t=abstract

lt dieser im NEJM veröffentlichten Studie war die Häfte der Patienten unter 65 nach 12 Monaten noch in Remission.
Aber recht hast du natürlich mit dem Hinterfragen, was diese Aussage präzis für den Einzelnen - für dich- bedeutet.

Das wird sich zeigen müssen, aber dir und deiner Familie wird es besser gehen, wenn Ihr bis dahin (bis jemand etwas anderes behauptet) von einer geglückten Therapie ausgeht.

Viel Glück
Letzte Änderung: 09 Aug. 2017 23:43 von christine.

Turok antwortete auf Antikörpertherapie
08 Aug. 2017 23:36
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Hallo Christine,

Das diese Antworten kommen mit Remissionszeit weis ich und kenn ich auch. Lese ja auch danach, ob dies was bringen könnte und mir auch weiter helfen würde. Frage mich dann auch was ist eine lange Zeit oder kurze Zeit. Habe auch schon Behandlungen abgelehnt wo der Nutzen für mich selber nicht nachvollziehbar ist. Oder mein Doc selber sagt er würde es nicht machen.
Vielleicht ist es auch manchmal der Frust der einen diese Frage stellen lässt. Die letzte Chemo mit Doxorubicin ist so gegen die Wand geknallt, nach acht Wochen wusste ich wer hier gewonnen hatte und wer den großen Hammer hatte. Nicht wie der Doc meinte, man müsse jetzt wo er damals so aggressiv angestiegen ist auch mal aggressiver raufhauen. Mein Untermieter hat mir gezeigt wie man in einer neuen Runde ganz in Ruhe ohne Vorwarnung mal zeigt was man kann. Und vom letzten mal hatte ich mich immer noch nicht ganz erholt. Nach 116 Tagen letzter Chemo stand der Sieger fest.
Tja und da kann auch mal ein lieber Dirk nach dem fragwürdigen Sinn der Aussagen fragen und gleich im selben Atemzug hoffen das die Sache mit Dara jetzt doch besser läuft und eine lange Remissionszeit hat ohne Weiterbehandlung. Ich frag nicht nach der Zeit, steht bestimmt irgendwo.

Mir geht's gut, LG Dirk

....in den Pausen passiert das Wesentliche....

christine antwortete auf Antikörpertherapie
08 Aug. 2017 22:35
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"....gute Chancen eine lange Remissionszeit haben zu können"

Ich weiss auch nicht was so fragwürdig an dieser Aussage sein sollte, lieber Dirk.

Wenn ich nun ein wenig in den Unterlagen suchen würde, käme ich schnell auf Studienergebnisse, die besagen, dass eine Kombination mit neuen Medis (R oder Nachfolger + Velcade oder Nachfolger) + Dex und das Ganze mit einem Antikörper , gefolgt von ASCT und R Erhaltung zur bestmöglicher / längster Remission nach dieser Erstbehandlung führt!

Einen schönen Abend und weiterhin viel Glück mit der Therapie!

Turok antwortete auf Antikörpertherapie
08 Aug. 2017 21:40
  • Turok
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Gebe ich Dir vollkommen recht, anders würden wir auch nicht weiter vorwärts kommen und ohne Hoffnung läuft sowieso nichts.
Also heißt die Runde nun Bortezomib, Dexamethason und Daratumumab. Mit dem Wunsch nach langer Remission und viel Kraft zum kämpfen.

LG Dirk

....in den Pausen passiert das Wesentliche....

Angela 55 antwortete auf Antikörpertherapie
08 Aug. 2017 21:24
  • Angela 55
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"....gute Chancen eine lange Remissionszeit haben zu können."
Nun, diese Aussage ist bei unserer Krankheit doch nicht so selten. Es ist einfach so, dass das was bei dem einen wirkt, bei dem anderen vielleicht unwirksam ist. Und die Ärzte wissen es sebst nicht. Es ist alles nur Statistik, aber der Einzelne reagiert manchmal eben nicht wie die Statistik. Aber Hoffnung macht es immer, weil man denkt, es erhöht die Chancen.
Auch ich habe mich z.B. für eine Erhaltungstherapie entschieden, obwohl ich wusste und auch gesagt bekam, dass nicht gewiss ist ob es etwas bringt. Jeder muss für sich entscheiden "auf welches Pferd er setzt". Auf neue Medikamente zu setzen ist auch ein hoffnungsvoller Weg und hilft uns positiv mit der Situation umzugehen.
Alles Gute und weiterhin viel Kraft, Angela!