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Micha88 antwortete auf Knochenmarkpunktion
25 Mai 2017 18:09
  • Micha88
  • 153 Beiträge seit
    23 September 2015
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Hallo Reta, bei mir war es ähnlich, als meine letzten Zahnimplantate gesetzt wurden. Beim ersten Mal war alles wunderbar, bin erst nach dem Eingriff zu mir gekommen, beim zweiten Mal nickte ich nur kurz weg und habe dann alles mitbekommen. Ich hatte aber vorher das Gespräch mitbekommen, das nur die "halbe" Ration verwendet wird, weil der Arbeitsumfang kleiner war! Natürlich ist das kein Vergleich, weil Schmerzen hatte ich keine, wird ja nochmal lokal betäubt. Ich könnte mir deshalb durchaus vorstellen, das die Menge Dornikum nicht ausreichend war, vielleicht wollten Sie Dich nur ganz kurz einschlafen lassen und es hat einfach nicht gepasst.

LG
Michael

Viele Grüße
Michael

Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie

Knochenmarkpunktion wurde erstellt von Reta
25 Mai 2017 16:41
  • Reta
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo in die Runde,
wegen eines sich abzeichnenden Rezidivs musste ich mich am Mittwoch dieser Woche in einer bekannten größeren Uni-Klinik einer Knochenmarkpunktion unterziehen, die auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin unter Einsatz von Dormicum erfolgen sollte. Ich habe schon 3 - 4 Punktionen hinter mir und bin mit dem Ablauf durchaus vertraut.
Ein Arzt und eine Krankenschwester machten sich ans Werk. Wie üblich erfolgte vorab eine Lokalanästhesie, dann Dormicum und dann Einstich und Absorption. Tja, alles schön und gut, aber die vermeintliche Gabe von Dormicum blieb zu 100 % ohne jegliche Wirkung und leider - lieber Gex - war das Ganze dermaßen schmerzhaft, dass es mich im Nachhinein erstaunt, dass ich denen nicht vom Tisch gesprungen bin. Ich war die ganze Zeit und auch danach in keinster Weise sediert.
Nun frage ich mich, was ist passiert:
- hat man meinen Wunsch schlicht und einfach ignoriert und nur so getan
- war die Dosis zu gering berechnet
- ist es möglich, dass Dormicum plötzlich bei mir keine Wirkung mehr zeigt (nehme keine Schmerzmittel o.ä.)
o d e r
- ist die Klinik Opfer krimineller Arzneimittelmanipulationen
- gibt es innerhalb der Belegschaft Manipulationen bei Betäubungs- und Schmerzmitteln (leider bekannt durch
entsprechende Vorkommnisse im engeren Freundeskreis)
- oder ??????
Ich möchte das Ganze nicht einfach auf sich beruhen lassen, denn sollte ein krimineller, manipulativer oder fahrlässiger Hintergrund dahinterstehen, wäre es zur Abwendung auch größerer Schäden, z.b. bei betagten oder geschwächten Patienten, unbedingt erforderlich, die verantwortlichen Stellen innerhalb der Klinik hierüber zu informieren und eine Aufklärung des Vorkommnisses zu veranlassen.
Was meint Ihr?
LG
Reta