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Logopädin antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Dez. 2019 01:23
- Logopädin
422 Beiträge seit
06 Februar 2016
06 Februar 2016
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Hallo Christine,
nein- Dormicum ist keine "Art von Narkose". Es wirkt zwar schlaffördernd, sedierend und angstlösend, aber es wird in geringen Konzentrationen z.B.auch in der "Anti-Erbrechungs-Infusion" verabreicht, z.B. nach Hochdosis. Das althergebrachte Rezept hierzu lautet 2 Teile Vomex, 2 Teile MCP und 1 Teil Dormicum. Die Dosierung macht es also. Dormicum wird zur Narkose-Vorbereitung benutzt - das Anästheticum kommt erst danach. Da Dormicum aber nur kurzzeitig wirkt, wird es erst kurz vor der eigentlichen Anästhesie eingenommen. Und zwar in der Regel oral. Ein Anästhesist ist also nicht nötig, wenn es ohne nachfolgende Anästhesie verabreicht wird. Deshalb verstehe ich auch gar nicht, warum Ärzte sich da weigern... Ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht - es ist doch einfacher, wenn der Patient still liegt und schläft. Bei der Darmspiegelung ist auch kein Anästhesisit anwesend. Und nach einer Stunde geht man in Begleitung wieder nach Hause - genauso bei der KMP.
Liebe Grüße
Nicole
nein- Dormicum ist keine "Art von Narkose". Es wirkt zwar schlaffördernd, sedierend und angstlösend, aber es wird in geringen Konzentrationen z.B.auch in der "Anti-Erbrechungs-Infusion" verabreicht, z.B. nach Hochdosis. Das althergebrachte Rezept hierzu lautet 2 Teile Vomex, 2 Teile MCP und 1 Teil Dormicum. Die Dosierung macht es also. Dormicum wird zur Narkose-Vorbereitung benutzt - das Anästheticum kommt erst danach. Da Dormicum aber nur kurzzeitig wirkt, wird es erst kurz vor der eigentlichen Anästhesie eingenommen. Und zwar in der Regel oral. Ein Anästhesist ist also nicht nötig, wenn es ohne nachfolgende Anästhesie verabreicht wird. Deshalb verstehe ich auch gar nicht, warum Ärzte sich da weigern... Ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht - es ist doch einfacher, wenn der Patient still liegt und schläft. Bei der Darmspiegelung ist auch kein Anästhesisit anwesend. Und nach einer Stunde geht man in Begleitung wieder nach Hause - genauso bei der KMP.
Liebe Grüße
Nicole
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christine antwortete auf Knochenmarkpunktion
29 Dez. 2019 23:54
- christine
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Eigentlich sollte das mindestens in jedem KH möglich sein! Nah zum Wohnort wäre vernünftig, weil man danach ja nicht fahren darf.
Meist wird doch nur wegen der Bezahlung oder fehlender „Zulassung“ / Personal oder Zeit diskutiert.
Da es sich um eine Art von Narkose handelt, muss wahrscheinlich auch in Deutschland Anästhesiekompetenz zumindest zugänglich sein. So ist das jedenfalls in Oslo und das hört sich ja auch vernünftig an!
Viel Glück
Meist wird doch nur wegen der Bezahlung oder fehlender „Zulassung“ / Personal oder Zeit diskutiert.
Da es sich um eine Art von Narkose handelt, muss wahrscheinlich auch in Deutschland Anästhesiekompetenz zumindest zugänglich sein. So ist das jedenfalls in Oslo und das hört sich ja auch vernünftig an!
Viel Glück
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Müller antwortete auf Knochenmarkpunktion
29 Dez. 2019 11:39
- Müller
0 Beiträge seit
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Hallo Minimaus,
Kannst Du das konkretisieren „München und Umgebung?“. Welches Gebiet um München rum - NORD, SÜD, WEST, OST?
Ich bin aus Prien a. Chiemsee. Behandlung Team Dr. Kubin, KK Traunstein, da bekommt man, wenn man möchte, eine Schlafspritze bei der KMP.
Gruß Michi
Kannst Du das konkretisieren „München und Umgebung?“. Welches Gebiet um München rum - NORD, SÜD, WEST, OST?
Ich bin aus Prien a. Chiemsee. Behandlung Team Dr. Kubin, KK Traunstein, da bekommt man, wenn man möchte, eine Schlafspritze bei der KMP.
Gruß Michi
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minimaus antwortete auf Knochenmarkpunktion
29 Dez. 2019 03:24
- minimaus
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11 September 2026
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Hallo zusammen,
erstmal danke für Ihre Beiträge. Auch ich bin ein Opfer der qualvollen Knochenmarkspunktion ohne Sedierung.
Leider gibts sowas bei meinem Onkologen auch nicht, da er der Meinung ist, der Aufwand lohne sich nicht für die paar Minuten.........
Meine Frage an Euch, kennt jemand im Forum eine Klinik in München oder Umgebung, wo es möglich ist eine Kurznarkose zu bekommen?
Sag Euch jetzt schon mal Danke und freu
mich über Nachrichten.
Liebe Grüße minimaus:)
erstmal danke für Ihre Beiträge. Auch ich bin ein Opfer der qualvollen Knochenmarkspunktion ohne Sedierung.
Leider gibts sowas bei meinem Onkologen auch nicht, da er der Meinung ist, der Aufwand lohne sich nicht für die paar Minuten.........
Meine Frage an Euch, kennt jemand im Forum eine Klinik in München oder Umgebung, wo es möglich ist eine Kurznarkose zu bekommen?
Sag Euch jetzt schon mal Danke und freu
Liebe Grüße minimaus:)
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Reta antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Mai 2017 21:17
- Reta
- Autor
0 Beiträge seit
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Hallo Grüner Ninja,
Deine Zeilen sind Balsam für mich. Sitze noch über meiner Beschwerde, weil ich mich immer wieder doch etwas maessigen muss bzw. zurücknehmen möchte. Bin neugierig, was dabei herauskommt. Ich werde auf jeden Fall berichten.
LG
Reta
Deine Zeilen sind Balsam für mich. Sitze noch über meiner Beschwerde, weil ich mich immer wieder doch etwas maessigen muss bzw. zurücknehmen möchte. Bin neugierig, was dabei herauskommt. Ich werde auf jeden Fall berichten.
LG
Reta
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gex antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Mai 2017 18:45
- gex
-
592 Beiträge seit
15 Juni 2016
15 Juni 2016
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- Beiträge: 592
"Das kann jetzt gleich etwas unangenehm werden, aber keine Sorge: Ich habe das schon tausend Mal gemacht" sagte der Hooligan und rammte seinem Opfer den Baseballschläger zwischen die Zähne.
Wieso muss eigentlich der arme Hooligan mit Strafanzeige und Schmerzensgeldforderung rechnen, während der kmp-ierende Hämatologe bei gleicher Auskunft und vergleichbarer Tat ungeschoren davonkommt?
Haben eure Hämatologen auch alle die KMP schon "1000x" gemacht? Mein niedergelassener Hämatologe auf meine Frage, ob ich kleine Spritze bekäme: "Keine Sorge. ich hab das schon 1000x gemacht..." Bei sich selbst, fragte ich mich? Zu spät, da schrie ich schon und ich wusste: nee, 1000x Körperverletzung an anderen.
Gerade im Krankenhaus lag ich neben einem AML-Patienten, der die KMP auch als Körperverletzung empfand. Seine niedergelassene Hämatologin ("1000x gemacht") sedierte ihn nicht und scheiterte 3x an der KMP, während er massivste Schmerzen litt. Im Krankenhaus sagte ihm dann der 35-jährige Oberarzt ("1000x gemacht" - jajaja, junger Freund, ganz alter Hase schon): "och, mit der Schlafspritze, da müssten wir Sie ja hierbehalten, is ja Aufwand mit dem Bett, usw." So wurde meinem Zimmerkollegen ein schlechtes Gewissen implantiert, dass er die Ärzte durch sein Weicheigetue von wirklich Wichtigem abhält. Und so einigten sie sich auf ein bisschen von etwas Schwächerem als Dormicum. Resultat: ungeminderte Schmerzen, und die Hälfte der Beckenkammstanze blieb auch noch stecken, sodass nachgebohrt werden musste.
Kurz und gut - nicht nur MM-Patienten leiden massenweise unter der Hämatologen-Unlust, bei KMP zu sedieren. Die einschlägigen Foren sind voll von diesem Thema.
Was hilft?
1. Vorher: Auf Sedierung bestehen: "Wenn ich nicht schlafe, Finger weg!"
2. Während: Protestieren und melden, wenn Sedierung nicht wirkt: "Stopp. Ich schlafe noch nicht."
3. Danach: Beschwerde: Daumen hoch, Reta!
4a. Danach: Strafanzeige, Schmerzensgeldklage (????) - vielleicht irgendwann der einzige Weg, dass jemand lernt.
4b alternativ: die Chrisly-Methode ("nächstes Mal gibts doppelt was zurück auf die Zwölf")
5. Allzeit: an Einsicht und Vernunft der Ärzte appellieren und die klare Aufstellung und Umsetzung von Richtlinien fordern.
Wir haben doch hier einen medizinischen Beirat mit allem was Rang und Namen hat. Und wir sind ein starkes Forum mit vielen Betroffenen, mit recht einhelliger Meinung zu diesem Thema. Wie wäre es, das Thema bei diesem Beirat aufs Tableau zu bringen und mal eine klare Stelllungnahme einzuholen? Vielleicht auch mal ein Newsletter speziell zum Thema KMP / Schmerzen - u.a. welche Rechte hat der Patient auf Schmerzfreiheit?
Liebe Moderatoren: wäre so was machbar, unseren Beirat damit zu behelligen?
Liebe Grüße Gex, der Grüne Ninja
Wieso muss eigentlich der arme Hooligan mit Strafanzeige und Schmerzensgeldforderung rechnen, während der kmp-ierende Hämatologe bei gleicher Auskunft und vergleichbarer Tat ungeschoren davonkommt?
Haben eure Hämatologen auch alle die KMP schon "1000x" gemacht? Mein niedergelassener Hämatologe auf meine Frage, ob ich kleine Spritze bekäme: "Keine Sorge. ich hab das schon 1000x gemacht..." Bei sich selbst, fragte ich mich? Zu spät, da schrie ich schon und ich wusste: nee, 1000x Körperverletzung an anderen.
Gerade im Krankenhaus lag ich neben einem AML-Patienten, der die KMP auch als Körperverletzung empfand. Seine niedergelassene Hämatologin ("1000x gemacht") sedierte ihn nicht und scheiterte 3x an der KMP, während er massivste Schmerzen litt. Im Krankenhaus sagte ihm dann der 35-jährige Oberarzt ("1000x gemacht" - jajaja, junger Freund, ganz alter Hase schon): "och, mit der Schlafspritze, da müssten wir Sie ja hierbehalten, is ja Aufwand mit dem Bett, usw." So wurde meinem Zimmerkollegen ein schlechtes Gewissen implantiert, dass er die Ärzte durch sein Weicheigetue von wirklich Wichtigem abhält. Und so einigten sie sich auf ein bisschen von etwas Schwächerem als Dormicum. Resultat: ungeminderte Schmerzen, und die Hälfte der Beckenkammstanze blieb auch noch stecken, sodass nachgebohrt werden musste.
Kurz und gut - nicht nur MM-Patienten leiden massenweise unter der Hämatologen-Unlust, bei KMP zu sedieren. Die einschlägigen Foren sind voll von diesem Thema.
Was hilft?
1. Vorher: Auf Sedierung bestehen: "Wenn ich nicht schlafe, Finger weg!"
2. Während: Protestieren und melden, wenn Sedierung nicht wirkt: "Stopp. Ich schlafe noch nicht."
3. Danach: Beschwerde: Daumen hoch, Reta!
4a. Danach: Strafanzeige, Schmerzensgeldklage (????) - vielleicht irgendwann der einzige Weg, dass jemand lernt.
4b alternativ: die Chrisly-Methode ("nächstes Mal gibts doppelt was zurück auf die Zwölf")
5. Allzeit: an Einsicht und Vernunft der Ärzte appellieren und die klare Aufstellung und Umsetzung von Richtlinien fordern.
Wir haben doch hier einen medizinischen Beirat mit allem was Rang und Namen hat. Und wir sind ein starkes Forum mit vielen Betroffenen, mit recht einhelliger Meinung zu diesem Thema. Wie wäre es, das Thema bei diesem Beirat aufs Tableau zu bringen und mal eine klare Stelllungnahme einzuholen? Vielleicht auch mal ein Newsletter speziell zum Thema KMP / Schmerzen - u.a. welche Rechte hat der Patient auf Schmerzfreiheit?
Liebe Moderatoren: wäre so was machbar, unseren Beirat damit zu behelligen?
Liebe Grüße Gex, der Grüne Ninja
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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