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UndineD. antwortete auf Knochenmarkpunktion
20 Feb. 2020 17:39
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Zufällig lese ich zu diesem Thema jetzt----
Ich hatte eine einzige KMP und die hat mir gereicht!
Es war ein ERSTGESPRÄCH beim Onkologen geplant, auf Grund einer vagen Verdachtsdiagnose. Dabei überredete er mich (ich war damals völlig unwissend) "diese Kleinigkeit sofort mitzumachen", mit einer "Betäubungsspritze" unmittelbar bevor er loslegte. Ich hatte elende Schmerzen und habe getobt. Der A... bestritt noch, dass es überhaupt wehtun könnte. Tagelang hatte ich da noch Schmerzen.
Damals habe ich beschlossen: Nie wieder kratzt mir einer beim Erstgespräch im Knochenmark herum! Ich sehe bis jetzt auch keine Notwendigkeit das überhaupt noch mal zu machen, aber wenn es sein sollte, dann nur noch mit Narkose.
Das Ergebnis der KMP war übrigens durchaus aufschlussreich, ich möchte keineswegs davon abraten, wohl aber davor, es ohne Narkose zu machen.
Der Onko, den ich bald danach gewechselt habe, wollte mir die Ausbeute zeigen. Ich protestierte, da ich auf so etwas grundsätzlich verzichten kann- ich gucke auch bei den häufigen Blutabnahmen immer in eine andere Richtung- aber es war zu spät, etwas habe ich dann noch gesehen. Seitdem kann ich Markknochen für Rindfleischsuppe nicht mehr sehen und keine Markklöße mehr essen.
Der Arzt hatte das- natürlich- auch 1000mal gemacht… bla, bla, bla. Und ihm tat es nicht weh, klar. Natürlich wird es manchmal glimpflicher verlaufen, vielleicht je nachdem, wo genau gestochert wird. Aber: da es hier sowieso keine Tapferkeitsmedaillen gibt, kann vor möglicherweise sehr schmerzhaften Aktionen ein Narkosemittel genommen werden
Gex hat dazu damals gut hier geschrieben, so sehe ich das auch.
L.G.
Undine

Butzl antwortete auf Knochenmarkpunktion
08 Feb. 2020 07:37
  • Butzl
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
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Moin Lasse,
Ja das Forum ist Gold wert!
Ist ja immer die Frage, wie genau Mann/Frau es wissen will.
Bei mir brachte damals die Punktion erst die Diagnose SM. Im Befund stand "es besteht kein Zweifel an der Diagnose eines Multiplen Myeloms".
Ob dieses Wissen von Vorteil ist, bleibt dann natürlich dahingestellt.
Für mich war es die richtige Entscheidung.
LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

Lasse antwortete auf Knochenmarkpunktion
07 Feb. 2020 20:54
  • Lasse
  • 18 Beiträge seit
    30 November 2018
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Hallo, mal wieder,
es ist immer wieder von Vorteil, hier im Forum zu stöbern und sich einzulesen.
So auch in diesem Fall. Was bin ich froh, diesen Thread gefunden zu haben. Im letzten Jahr stand bei mir ("nur" wegen MGUS) eine eventuelle Knochenmarkpunktion zur Debatte und einige hier aus dem Forum meinten, das wäre im Prinzip eine harmlose Angelegenheit. Ich entschied mich damals dafür, auf die KMP zu verzichten, solange sie medizinisch nicht unbedingt erforderlich wäre, und meine Onkologin sagte, wenn nach dem Ganzkörper-CT keine Osteolysen erkannt würden (was dann auch tatsächlich der Fall war), könnten wir vorläufig die KMP aufschieben.
Nach der Lektüre dieses Threads werde ich ihr beim nächsten Kontrollbesuch nochmals für diese weise Entscheidung danken!
Beste Grüsse
Lasse

christine antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Dez. 2019 13:49 - 30 Dez. 2019 14:17
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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ah! Super erklärt! Danke an Nicole.

Wie immer das definiert wird: in Norwegen muss das ein Anästhesist machen. Interessanterweise kann die Punktion aber durch eine entsprechend ausgebildete Pfleger/in durchgeführt werden.

Ich komme grad aus der Klinik (wegen Blutproben) und habe das ausführlich „beratscht“. Die schlagen bei Angstzuständen auch Vival und bei hoher Scherzempfindlichkeit morfinhaltige Schmerzmittel vor dem Eingriff vor.

Ich hatte 5 KMPs; 4 ohne und eine mit Dormicum. Am besten ist es wohl nix mitzukriegen, aber weh tat es auch nicht jedesmal.

Fazit? Gibt es nicht, muss jeder selbst wissen.

Schöne Grüsse
Letzte Änderung: 30 Dez. 2019 14:17 von christine.

Martin.Q antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Dez. 2019 13:29
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
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Lieber Gex,

ich habe deinen Beitrag erst gerade gelesen & bitte meine späte Antwort zu entschulidgen.

Vielen Dank f. deine Idee das Thema einmal bei unserem Beirat zu platzieren. Wollen wir hierzu einmal telefonieren, wie man so etwas am besten angehen könnte? Ich schicke dir gleich eine PN mit meiner Telefon Nummer und freue mich auf deinen Anruf.

Viele Grüße

elena antwortete auf Knochenmarkpunktion
30 Dez. 2019 11:28
  • elena
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Was ich merkwürdig finde,bei jeder Darm- und Magenspiegelung beim niedergelassenen Arzt bekommt man Propofol als Schlafspritze quasi aufgedrängt und ist dann ausgeschaltet,aber bei der Punktion gibt es das anscheinend nicht.
Ich habe die KMP mit örtlicher Betäubung machen lassen ohne Schmerzen zu spüren (bloß danach hatte ich welche),aber eine Magenspiegelung würde ich nie ohne Narkose machen lassen und mit Dormicum kriegt man noch viel zu viel mit, zumindest meine Erfahrung...dann bin ich froh über Propofol.