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rudi antwortete auf Ich stehe total neben mir
08 Jan. 2015 12:39
- rudi
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2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Hallo Bärbel,
gut, dass du dieses Forum gefunden hast und ausgiebig geschrieben hast.
Da hattet ihr kein schönes Weihnachten und Jahreswechsel.
In dieser Zeit kommt einem alles noch schlimmer vor, wenn so was dramatisches passiert und zu verarbeiten ist.
Die Werte sprechen ja eindeutig für ein aktives multiples Myelom.
Was sagt denn das Ganzkörper CT oder MRT über den Knochenzustand (Osteolysen)? Oder wurde das noch nicht gemacht?
Auch eine Beckenkammbiopsie des Knochenmarks wird sicher gemacht.
Dann kann man noch näheres sagen.
In welcher Klinik ist denn dein Mann?
Im Alter von 65 mit noch guten Organen kann man noch intensiv therapieren und dann für viele Jahre wieder Ruhe haben.
Es wäre angebracht eine Zweitmeinung in einem der besten Myelomzentren (siehe hier Beirat) einzuholen und dort nochmal alles zu untersuchen.
Wo wohnt ihr denn?
Zu Beginn ist man total überfordert und am Boden zerschlagen.
Aber das legt sich und es kommt wieder Hoffnung mit den vielen kommenden Frühlingssonnenaufgängen hoch.
Der Vater deines Mannes hatte also auch multiples Myelom, das beunruhigt mich wieder. Scheint doch manchmal familiär gehäuft aufzutreten :bang:
Kopf hoch, wir sind bei dir und du bist nicht alleine mit deinen Sorgen.
Liebe Grüsse
Rudi
gut, dass du dieses Forum gefunden hast und ausgiebig geschrieben hast.
Da hattet ihr kein schönes Weihnachten und Jahreswechsel.
In dieser Zeit kommt einem alles noch schlimmer vor, wenn so was dramatisches passiert und zu verarbeiten ist.
Die Werte sprechen ja eindeutig für ein aktives multiples Myelom.
Was sagt denn das Ganzkörper CT oder MRT über den Knochenzustand (Osteolysen)? Oder wurde das noch nicht gemacht?
Auch eine Beckenkammbiopsie des Knochenmarks wird sicher gemacht.
Dann kann man noch näheres sagen.
In welcher Klinik ist denn dein Mann?
Im Alter von 65 mit noch guten Organen kann man noch intensiv therapieren und dann für viele Jahre wieder Ruhe haben.
Es wäre angebracht eine Zweitmeinung in einem der besten Myelomzentren (siehe hier Beirat) einzuholen und dort nochmal alles zu untersuchen.
Wo wohnt ihr denn?
Zu Beginn ist man total überfordert und am Boden zerschlagen.
Aber das legt sich und es kommt wieder Hoffnung mit den vielen kommenden Frühlingssonnenaufgängen hoch.
Der Vater deines Mannes hatte also auch multiples Myelom, das beunruhigt mich wieder. Scheint doch manchmal familiär gehäuft aufzutreten :bang:
Kopf hoch, wir sind bei dir und du bist nicht alleine mit deinen Sorgen.
Liebe Grüsse
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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Ich stehe total neben mir wurde erstellt von Barmu
08 Jan. 2015 11:18
- Barmu
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Liebe Nutzer, ich weiß, dass hier keiner eine Diagnose geben kann, ich muss nur mal über meine schlimmen Ängste schreiben, in der Hoffnung, dass es mir vielleicht etwas hilft. Mein Mann, 65 Jahre alt immer gesund, Marathonläufer, begann vor etwa 5 Wochen zu kränkeln. Er hattte jeden Tag schlimme Kopfschmerzen mit steifem Genick und Verspannungsschmerzen im Rücken, natürlich erst mal nicht zum Arzt. Am 12. Dez. wurde es dann so schlimm, dass wir die DMH holten, ihm war ständig wie "wegkippen", die sahen das aber nicht so dramatisch und machten ein EKG, das war ok. Dann zwei Tage später wurde sein Zustand viel schlimmer, er bekam hohes Fieber, einen eitrigen Hals, war total appetitlos und ging zu seiner Hausärztin. Sie verordnete ein 3-tägiges Antibiotikum u. ordnete ein Differenzialblutbild an,er wurde dann 4 Tage später wieder bestellt. Da war das Fieber weg u. wir bekamen die Erlaubnis unseren Urlaub v. 20.-27.12.14 anzutreten, die Ergebnisse der Blutuntersuchung hätten eine Virusgrippe gezeigt. Der Urlaub war dann der reinste Horror, ihm gings 3 Tage besser, dann wieder Fieber mit Schüttelfrost, essen ging fast gar nicht. So hat er sich bis zum 5.1. über die Runden gequält, weil seine Ärztin solange Urlaub hatte. Nun hat sie ihn ins Krankenhaus eingewiesen u. als Verdachtsdiagnose steht nun plötzlich "Plasmozytom". Die Blutbefunde vom 12.12. als es ihm ganz schlecht ging, waren dabei u. ich habe mir diese natürlich genauer angesehen. Ganz auffällig war bei der Elektrophorese, dass der Albuminwert extrem niedrig, das Beta-Globulin ebenfalls u. das Gammaglobulin mehr als doppelt so hoch wie normal war. Der HB-Wert bei 9,8 (sonst meist bei 13) und die roten Blutkörperchen bei nur 3,0, die Leukozyten waren leicht erhöht. Was mich sehr schockiert ist, dass bei den Lymphozyten atypische verm. neoplastisch mit 2 % ausgewiesen waren u. nach meinen Recherchen deutet das auf ein bösartiges Geschehen hin. Nun ist mein Mann seit gestern im KH, gestern war Magenspiegelung, heute CT Abdomen u. Darmspiegelung, Blut wurde bereits 2mal abgenommen. Sein Allgemeinzustand ist seit 1 Woche besser geworden, hatte kein Fieber mehr, wieder Appetit, aber geblieben sind krampartige Schmerzen, die von der linken Rückenseite in den Brustbereich ausstrahlen u. vor allem in der Nacht in Ruhe, also nicht bewegungsabhängig sind. Ich weiß, dass ich die Untersuchungen abwarten muss, aber ich habe solche Angst, denn mein Schwiegervater ist im Alter von 77 Jahren an dem multiplen Myelom verstorben, auch wenn sein Krankheitsverlauf total anders war, machts mir Kopfzerbrechen. Ich bedanke mich ganz herzlich fürs Zuhören, ich weiß, ihr seid keine Ärzte, aber ich bin allein, habe niemandem zum Zuhören und da tat mir das einfach gut. Also nicht böse sein, wenns eigentlich noch nicht hierher gehört. Ach, ich habs beinahme vergessen ich heiße Bärbel.
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