- christine
11 September 2026
Ich persönlich finde es ganz sinnvoll, zB. ein Thema am Anfang der Behandlung neu zu machen, und dann da immer von der gerade neu laufenden Behandlung zu erzählen. Dann findet man dich gut wieder.
Das haben hier einige in der doch recht intensiven ersten oder einer weiteren längeren Behandlungsphase gemacht.
Aber das bleibt dir überlassen! Ich wünsche Euch auch, dass etwas Ruhe einkehrt.
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- gast
11 September 2026
Sabine_D schrieb: Momentan gehe ich allen Menschen, die es ausserhalb der Familie wissen, aus dem Weg.:roll:
Hallo Sabine,
den Leuten aus dem Weg zu gehen, ist natürlich Dein gutes Recht, fühlt sich aber vielleicht nicht optimal an. Vielleicht legst Du dir ein paar stereotype Formulierungen zu, die Du jederzeit parat hast wie z.B. wenn Du gefragt wirst, sie es ihm/Euch geht, kannst Du immer sagen: "Danke für die Nachfrage. Es ist nicht einfach, aber wir/er kommt/en zurecht." Damit hast Du inhaltlich gar nichts gesagt, aber auch nicht gelogen, warst höflich und hast gleichzeitig signalisiert, dass Du nicht unbedingt mehr mitteilen willst. Wenn Du dann noch eine Gegenfrage parat hast, mit der Du das Thema wechseln kannst (z.B. gleich im nächsten Satz fragst: "und wie hast Du das Wochenende verbracht?" oder "ich suche übrigens für die langen Wartezeiten ein gutes Buch, kannst Du mir was empfehlen?") dann ist eine Begegnung kein Problem.
Falls Dir das zu indirekt ist, kannst Du natürlich auch direkt z.B. sagen: "Sorry, momentan ist mir nicht nach viel Erläuterungen zumute". Das akzeptieren die meisten. Ich bin ja auch eine Angehörige und habe damals, als die Diagnose noch ganz frisch war, meine Kollegen kurz informiert und dann gebeten, mich nicht danach zu fragen, damit ich nicht dauernd heulen muss.
Sabine_D schrieb: P.S. ich glaube, dass ich eine andere Bildschirmdarstellung wie Ihr habt.
Am MAC sieht vieles anders aus. Die Ebene Rubrik kann ich hier nicht erkennen.
Ich hab keinen MAC, aber das „Neues Thema“ zum Anklicken erscheint nur, wenn Du bereits angemeldet bist. Im Abgemeldeten Zustand ist es nirgends.
Es steht direkt über der Überschrift "Diagnostik" (= eine Rubrik hier im Forum) auf der Seite, auf der alle Diagnostikthemen untereinander aufgelistet sind, das neueste oben. Genauso über "Therapien", wenn Du die entsprechende Liste geöffnet hast...
LG
Karina
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- Sabine_D
-
14 Januar 2015
- Beiträge: 177
herzlichen Dank für die guten Wünsche auch an der Stelle an alle.
Mit den Tagen werde ich mich versuchen zu sortieren und pragmatischer zu werden, was die Behandlung angeht.
Besonders freut mich, dass Du die Klinik in STA gut findest und auch Prof, Dr. Straka gelobt hast. Er ist, denke ich, sehr erfahren und weiss was er tut.
An die Tage des Glücks glaube ich ganz intensiv. Ich freue mich schon darauf. Nach solchen Gefühlen sehne ich mich wirklich. Glück ist auch schon, wenn es ihm nicht schlecht geht und daran kann ich mich auch freuen.
Im Bekanntenkreis gibt es natürlich wenige, mit denen man sachlich reden kann.
Entweder sie sind so deprimiert, dass kein normales Gespräch mehr stattfindet oder sie beraten einen auf eine gut meinende Art und Weise.
Unsere Kinder 30, 25 und 23 Jahre wissen alles und haben sich das meiste ergoogelt. Sie gehen mit dem ganzen sehr erwachsen und mit einer vernünftigen Neugierde um. Momentan gehe ich allen Menschen, die es ausserhalb der Familie wissen, aus dem Weg.:roll:
Dein Angebot, sich mal zu treffen finde ich sehr lieb und würde mich auch freuen, dich einmal zu sehen für ein gutes Gespräch.
Keine Angst, ich missbrauche dich nicht als Therapeuten. Wie gesagt, schätze ich jeglich Erfahrung von Betroffenen und Angehörigen.
Schreib mir doch bitte unter
queen62@web.de ein kurzes Kontaktmail.
Herzliche Grüße von Sabine
P.S. ich glaube, dass ich eine andere Bildschirmdarstellung wie Ihr habt.
Am MAC sieht vieles anders aus. Die Ebene Rubrik kann ich hier nicht erkennen.
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- Sabine_D
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14 Januar 2015
- Beiträge: 177
klaus99 schrieb: Hallo Sabine,
wenn ich dich richtig verstanden habe, erhält dein Mann im Februar schon die erste Hochdosis-Chemo mit Stammzellentransplantation. Somit hat er schon große Schritte der Therapie hinter sich gebracht. Er wird auch die nächsten Schritte gut überstehen, da bin ich mir sicher. Ich selbst habe meine SZT im Mai letzten Jahres hinter mich gebracht und es gut überstanden.
Hallo Klaus,
vielen Dank für Deine Info. Ich bin um jeden Rat dankbar. Das macht uns auch sicherer.
Dass ich mich hier angemeldet habe weiss er und ich habe ihm auch schon über die super Kontakte und Ratschläge berichtet. Das ist schon mal eine Bereicherung.
Wichtig ist, das die Angst nicht ständiger Begleiter ist, glaube ich.
Für mich trifft das natürlich ebenso zu. Der Erfahrungsschatz hier ist unbezahlbar. Von den Gleichgesinnten und denen, die mit im Boot sitzen ist das Erlebte in Worte gefasst doch auch glaubwürdig und verständlicher wie das Ärztelatein.
Irgendwann blicke ich da auch mal durch, hoffe ich.
Da habe ich noch viel zu lesen, glaube ich.
Viele Grüße von Sabine
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- lisa_kotschi
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27 Oktober 2009
- Beiträge: 1139
ebenfalls von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Gleich vorweg: Bei Prof Straka in Berg ist Dein Mann in ausgezeichneten Händen.
Dass für euch beide erst einmal eine Welt zusammengebrochen ist, kann ich gut verstehen. Vor allem Dein Mann befindet sich ja offensichtlich in einer Phase des tiefen Schocks und der Trauer in dieser neuen Situation. Aber wie Joseph und die anderen schon schrieben, wird es auch wieder andere Tage des Glücks geben, wenn erst mal die Tandem überstanden ist. Gleichzeitig meine ich, trauern ist erlaubt; wenn man sich darauf einlässt, kommt man aus dieser Situation wieder heraus und bekommt den Kopf wieder frei, für viele Werte des Lebens. Das gilt auch für die Angehörigen, die zwar anders betroffen sind, deren Welt sich aber ebenfalls fundamental ändert.
Da ich nicht weit von Dir entfernt wohne, können wir uns auch einmal treffen, falls Dir danach ist.
Alles Gute für euch beide
Lisa
P.S. Wenn Du nicht nur antworten möchtest, sondern ein neues Thema aufmachen willst, dann gehe auf die Ebene einer „Rubrik“. Dort findest Du ganz links oben den „Knopf“ „Neues Thema“ – damit kannst Du ein neues Thema eröffnen. Sollte es in der entsprechenden Rubrik aber Dein Thema schon geben, dann verfährst wie jetzt und schreibst eine „Antwort“
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- klaus99
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05 Februar 2014
- Beiträge: 468
wenn ich dich richtig verstanden habe, erhält dein Mann im Februar schon die erste Hochdosis-Chemo mit Stammzellentransplantation. Somit hat er schon große Schritte der Therapie hinter sich gebracht. Er wird auch die nächsten Schritte gut überstehen, da bin ich mir sicher. Ich selbst habe meine SZT im Mai letzten Jahres hinter mich gebracht und es gut überstanden.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf diesen Schritt vorzubereiten, um die Nebenwirkungen gut wegzustecken. Wenn du die Suchfunktion im Forum nutzt, wirst du viele Tipps und Erfahrungen hierzu finden, die ich selbst als sehr hilfreich empfunden habe.
Ich persönlich habe z.B. versucht, vor jedem Therapieschritt gemeinsam mit meiner Frau ein paar Tage Urlaub zu machen, um einfach Kraft zu tanken und den Kopf frei zu bekommen.
Wichtig ist es auch, noch im Krankenhaus das Thema Reha anzugehen. Das Entlassungsmanagement der Kliniken unterstützt einen da. Nach der SZT ist der Körper unumgänglich stark geschwächt und es ist wichtig, unter fachkundiger Anleitung einer Reha-Klinik die Ressourcen wieder aufzutanken. Auch über Reha-Klinken findest du etliche Erfahrungsberichte hier im Forum.
Ich wünsche euch beiden alles Gute für die nächsten Schritte, ihr schafft das, aber lasst euch Zeit und überfordert euch nicht.
Gruß
Klaus
Wir sterben nur einmal - Wir leben jeden Tag
myelom.online
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