- rudi
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23 Oktober 2009
Anirak schrieb:
@ Rudi
Öl-Eiweiss Kost nach Budwig und ketogene Ernährung sind NICHTdasselbe! Die Öl-Eiweiss Kost legt auf Omega-3-Fettsäuren wert und das Quark-Eiweiß (ich glaube Cystein) braucht man, damit die Omega-3-Fettsäuren aus dem Leinöl vom Körper optimal aufgenommen werden können.
Bei der ketogenen Ernährung dagegen sind zwar Omega-3-Fettsäuren mit drin im Konzept, aber der Kern des Konzepts ist eine STARKE Kohlehydratreduktion, sodass der Körper in die Ketose/Fettverbrennung kommt. Das war bei Frau Budwig (soviel ich weiß) nicht wichtig! Zudem ist die Aufnahme von kurzkettigen Fettsäuren, wie sie in Butter und Kokosöl vorliegen, bei der ketogenen Ernährung sehr wichtig, was bei der Öl-Eiweiss Kost auch überhaupt kein Gesichtspunkt ist.
Mit anderen Worten das Konzept der ketogenen Ernährung ist umfassender. In den 50 Jahren gab es eine Entwicklung zu mehr Erkenntnis als Frau Budwig sie hatte. Aber sie war natürlich eine wichtige Vorkämpferin.
LG
Karina
Hallo Karina,
Das stimmt so nicht, Budwig Kost heisst nicht nur Leinöl mit Eiweiss, sondern sie verbietet eine ganze Reihe von Lebensmitteln, wie z.B. Nudeln, Zucker und Konditorwaren.
Hier mal nachlesen was da erlaubt und verboten ist.
www.immuntherapie.com/127.html
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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- Anirak
15 August 2026
rudi schrieb: Das stimmt so nicht, Budwig Kost heisst nicht nur Leinöl mit Eiweiss, sondern sie verbietet eine ganze Reihe von Lebensmitteln, wie z.B. Nudeln, Zucker und Konditorwaren.
Hallo Rudi,
das ist mir bekannt. Ich habe die Budwig-Bücher selbst im Original gelesen. Budwig ging schon in die richtige Richtung. Konditorwaren hat sie auch verboten, weil dort die giftigen Transfettsäuren drin sind (das war tatsächlich ihre Erkenntnis, die erst 50 Jahre später wiederentdeckt wurde).
Zwar hat sie auch Zucker verboten, aber andererseits Honig erlaubt, der nahezu gleichviel Kohlehydrate enthält, sowie alle Obstsorten (auch die sehr süßen!) und diverse Vollgetreide - das ist dann NICHT ketogen! Da kriegt man viel zu viel Kohlehydrate ab und kommt nie in die Ketose. Deshalb habe ich oben geschrieben "Kern des Konzepts ist eine STARKE Kohlehydratreduktion" - nicht nur ein bißchen, sondern eigentlich eine extreme Kohlehydratreduktion. Und davon ist bei Budwig nichts zu erkennen. Und da sie als Fett nur Leinöl benutzt hat, fehlen auch die mittelkettigen Fettsäuren, die das Gehirn braucht, wenn es kaum Kohlehydrate bekommt. (vorhin habe ich oben fälschlicherweise kurzkettig geschrieben, gemeint waren aber die mittelkettigen Fettsäuren) . Budwigs ganzes Vorgehen hatte also nicht zum Ziel, die Kohlehydrate soweit zu reduzieren, dass der Körper gezwungen ist, mit Fett ANSTELLE VON Kohlehydraten zu arbeiten und also Ketonkörper zu bilden. Das aber würde keto-gen bedeuten: Eine Ernährung, die die Genese von Ketonkörpern erzwingt.
Es geht bei der ketogenen Ernährung auch nicht darum, bestimmte Nahrungsmittel an sich zu meiden, sondern es geht darum, nicht mehr als 40-50 g Kohlenhydrate INSGESAMT am Tag zu essen - das ist sehr sehr wenig...merkt man, wenn man es selbst konkret versucht. Man darf also bei der ketogenen Ernährung Zucker essen (z.B. zuckerhaltige Schokolade), aber nur in sehr kleinen Mengen. Das ist wirklich ein anderes Konzept.
Ich war früher sowas wie Budwig-Anhängerin, musste aber selbst dazulernen. Aber ich esse noch immer praktisch täglich Quark mit Leinöl.
Vielleicht ist jetzt klarer geworden, was ich da behauptet habe.
Einen guten Abend und weiter gute Besserung!
Karina
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- Anirak
15 August 2026
mir wurde ein Link geschickt zu einer Serie von 9 ausführlichen englischsprachigen Videos "The truth about cancer".
Ich habe jetzt erst angefangen in die Epsode 3 reinzugucken, in der die Ernährung besprochen wird. Bisher ist mir das meiste davon schon bekannt, aber es sind doch Mutmachstories dabei (ein bißchen amerikanisch im Stil, aber trotzdem...).
Normalerweise würde ich einen Link hier erst posten, wenn ich ihn selbst gesehen habe. Da es sich aber um ein mehrstündiges Projekt handelt und es auf dieses Wochenende begrenzt ist, poste ich es schon jetzt:
go2.thetruthaboutcancer.com/agq/replay/?...cb8db9738b3d9ecda23b
Mit diesem Link kann man die 9 Episoden ansehen, OHNE sich mit eigener mailadresse anmelden zu müssen. Das ist leider zeitlich begrenzt.
Es gibt auch den Zugang, bei dem man sich anmelden muss: go.thetruthaboutcancer.com/ Das hab ich aber nicht gemacht und weiß deshalb nicht, wie es auf der Schiene weitergeht.
So und jetzt guck ich mir weiter die Episode 3 über juicing, tumeric etc. weiter an und wünsche ein schönes Wochenende.
LG Karina
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- AngelaR
15 August 2026
Kannst Du uns dann irgendwie einen Excerpt der Erkenntnisse hier mitteilen in groben Zügen.
Für mich ist das zu schnelles amerikanisches Englisch, schwer zu folgen....
Fast Alle haben sich ja schon mit vielen Dingen beschäftigt. Ich komme gerade aus dieser "naturheilkundlichen" Krebs Klinik und habe dort die Krebspatienten erlebt mit ihren Sorgen, Nöten, was kann ich tun etc.
Manchmal schwer, solche Tage durchzuhalten, weil ich ja auch noch ein Leben neben der Krankheit, oder sagen wir ohne die Krankheit habe und durchaus andere Interessen.....
Was mir aber auffiel, wenn sie es für sich entdeckt hatten, haben sie es durchgezogen. Sich umzustellen, oder etwas anzugehen, ist glaube ich die größere Überwindung. Erlebt man ja hier auch immer wieder.
Da ich Milchprodukte völlig eliminiert habe, bin ich jetzt auf Ghee gekommen, um mal ein wenig Buttergeschmack an den Speisen zu haben, nicht schlecht, ich mache gute Erfahrungen damit und man kann es selbst günstig herstellen.
Das Fasten ist auch ein großer Eckpunkt, den ich wichtig finde und bei meinem harten Körper ist sofort eine Besserung zu spüren, es ist verrückt.
Ja nur auf die Schulmedizin zu warten ist glaube ich nicht der richtige Ansatz, wir müssen selbst ran, anfangen auf unseren Körper zu hören und dann auswählen, was uns gut tut.
Auf jeden Fall ist die Ernährung ein Eckpfeiler der Krebsmedizin, davon bin ich überzeugt.
Dabei ist Jeder glaube ich immer noch verschieden, genauso verschieden, wie unsere dummen entarteten Zellen sich manifstieren. Einen einzigen Weg gibt es nicht, aber es gibt die Achtsamkeit, das Aufhorchen, wie lebe ich, was macht mich kaputt, was kann ich ändern, was kann ich meinem Körper Gutes tun ect.
Danke Dir liebe Grüße von Angela
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- Anirak
15 August 2026
AngelaR schrieb: Hallo Karina,
Kannst Du uns dann irgendwie einen Excerpt der Erkenntnisse hier mitteilen in groben Zügen.
Für mich ist das zu schnelles amerikanisches Englisch, schwer zu folgen....
Fast Alle haben sich ja schon mit vielen Dingen beschäftigt.
Hallo Angela,
als ich das heute morgen gepostet habe, hatte ich nur 20 Minuten in die Episode 3 reingeschaut gehabt. Inzwischen hab ich die ganze Episode 3 gesehen und in die anderen Folgen ganz kurz reingeschnuppert. Um einen Eindruck von der jeweiligen Folge zu bekommen, kann man sich die ersten etwa 4 Minuten der FOLGENDEN Episode ansehen, wo jeweils die vorherige kurz zusammengefasst wird. Auf die Weise kriegt man einen Eindruck, ob man das dann ausführlich sehen will oder nicht.
Ja, das Amerikanisch verstehe ich auch nicht immer.
Also, in der Episode 3 gehts nur um Dinge, die hier im Forum schon bekannt sind, z.B. Curcuma (engl: Tumeric), Weizengras (Wheatgras), etc. Die Episode 3 kannst Du Dir was Ernährung betrifft deshalb sparen. Im letzten Drittel gehts um Rigvik (Onkolytische Virotherapie), was hier in einem anderen Thread 2014 (über Patienten der Mayoklinik) schon mal diskutiert wurde. Interessant wäre, was da der neueste Stand ist. In dem Video hier klingt es sehr euphorisch.
Die ganze Serie hab ich jetzt nicht gesehen (ich bin ja mehr an der Ernährung interessiert), werde voraussichtlich nur noch in 2 Folgen reinschauen, ist ja auch eine Zeitfrage.
Soweit ich bis jetzt sehen kann, ist die gesamte Serie eine ausführliche Zusammenstellung über alternative Krebsheilungsmethoden, was man meiden soll und was nicht, mit vielen beeindruckenden Einzelfällen von Heilungen und einigen Position beziehenden Ärzten, sehr amerikanisch aufgemacht. Dahinter die klare politische Absicht, alle Welt zu informieren, dass es diese Methoden gibt und dass von Pharmaseite etc. solche Info bekämpft wird und dass deshalb wir Menschen das einfordern sollen...
Also was das betrifft, brauchst Du Dir das nicht anzugucken.
Ja, das wird auch in den Geschichten deutlich, die da in den Videaos erzählt werden. Als Inspiration sind solche Geschichten schon toll, aber wie Du sagst, jeder ist anders...AngelaR schrieb: Was mir aber auffiel, wenn sie es für sich entdeckt hatten, haben sie es durchgezogen. Sich umzustellen, oder etwas anzugehen, ist glaube ich die größere Überwindung.
Liebe Grüße
Karina
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- AngelaR
15 August 2026
Diesmal fnde ich es ganz toll, nochmal den Beitrag von Monika zu lesen mit den ganzen aufgezählten Nahrungsmitteln.
Mir ist Lavendel auch neu aufgefallen. Meine Krankengymnasin hat mal gesagt, das reduziert Muskelkrämpfe und dann habe ich angefangen Lavendeltee zu trinken.
Da ich kein Regelmensch bin, mache ich halt nix konsequent, außer meiner Ernährung. Das langsame Wachstum meiner Krebszellen ist vielleicht ein Ergebnis, keine Ahnung.
Leider kann es ja keine Studien mit einem selbst geben, ohne Nahrungsumstellung und mit.
2011 hatte ich Fettleber Stadium 1, weswegen, null Ahnung, Methangase, Blähungen ohne Ende, das gibt schon mal einen Eindruck falscher Art für die Leber...
Seit ich anders esse, seit 2012, kann ich genau auf meinen Körper hören, der sagt mir dann schon, worauf er Lust hat... Mein "normales" Blutbild ist seitdem Bilderbuch, wenn es nicht gerade durch Einnahme von Dexa zum Beispiel in den Leberwerten marginal gestört wird! Das hat echt reingehauen, erhöht um das achtfache.
Hat sich wieder eingepegelt, aber wer Dexa regelmäßig nimmt?????
Schön, dass alle Beiträge verfügbar sind, Danke Monika für das Debüt dieses Threads.
Liebe Grüße Angela
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