- Westfale
15 August 2026
ich habe mich nun viel mit der Ayurvedischen Ernährung auseinandergesetzt und koche ca 4 bis 5 die Woche mal nach Rezepten von Frank Lotz und Von Rosenberg. Rosenberg veröffentlicht auch viele Rezepte zum ausprobieren im Netz. Jedoch sollte man sich erst einmal über die drei Doshas informieren und auch auf die Nahrungsaufnahme achten. Hier wird das " bewusste Essen " immer wieder beschrieben, also ohne TV gucken etc und die Nahrungsaufnahme nicht als Nebensache sehen. Das Kochbuch von Lotz hat viele gute Gerichte, die leicht zu kochen sind. Die Gewürze werden immer in Ghee vor allen anderen Zutaten gebraten, damit die Wirkstoffe sich entfalten können, frische Gewürze immer zuletzt. Natürlich ist es beim Kochen und auch geschmacklich eine Umstellung und ich musste viele Gewürze dazu kaufen. An den anderen Tage gibt es Gerichte mit guten Fleisch, darauf freuen sich meist die Kinder.Neben der Einnahme von Curcumin loges trinke ich sehr viel Tee, meist Jiagobulan.
Gibt es jemand im Forum, der/ die ähnliche Nahrungsumstellungen gemacht hat?
Liebe Grüße
Westfale
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- gast
15 August 2026
leider habe ich das erst gerade entdeckt:
www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/spezialdi/
Eine Tagung über ketogene Ernährung an der Uni Würzburg - ist leider schon vorbei (22.3.15)
Die Referentenliste ist aber trotzdem interessant:
z.B. "Susanne Reidelbach, Diätassistentin, betreut seit über 15 Jahren Patienten bei der ketogenen Diät. Aktuell arbeitet sie mit den KOLIBRI-Studienpatientinnen in der Rehaklinik am Kurpark in Bad Kissingen. Bei der Studie wird geprüft, wie sich verschiedene Ernährungsformen bei Brustkrebspatientinnen auswirken. Prof. Dr. Monika Reuss-Borst leitet die Studie und hat auch die ärztliche Leitung der Info-Veranstaltung in Würzburg übernommen. "
LG
Karina
Ergänzung (habe inzwischen weiterrecherchiert mit den Namen der Referenten) :
Auf dieser Seite finden sich einige der Vorträge als Video:
palaeo-gesellschaft.de/videos.html
Hab die Vorträge jetzt natürlich noch nicht gehört, bin aber begeistert, dass es sie online gibt!
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- AngelaR
15 August 2026
Irgendwie finde ich den Ansatz vermehrt Eiweiße zu sich zu nehmen, wenn wir schon vermehrt Eiweiße im Blut haben unlogisch. Ich lasse eher Eiweiße weg ( außer ab und an guten Fisch und Bio Fleisch möglichst roh)...
Ich denke da gibt es unterschiedliche Ansätze bei unterschiedlichen Krebsarten.
Zucker lasse ich auch komplett weg und nehme Xylitol, wenn ich mal Kuchen backe (für Ei geht Lupinenmehl als Ersatz), Honig auch, aber Reis brauche ich schon als Grundnahrungsmittel ab und an, vor allem Reismilch da ich glutenfrei und milchfrei lebe.( also kein Ghee, nix Käse, keine Butter keinerlei tierische Milchprodukte)
Ich bin langsam unter 55 kg, da halte ich nix vom weiter Abnehmen!
Aber vom regelmäßig Fasten halte ich viel, mir geht es immer blendend und danach auch noch einige Wochen.... bis ich eben wieder hart bin. Diesmal hat auch langsam das gehirn angefangen auszusetzen, wiel ich eben nix an Fett zum anbieten habe für den Stoffwechsel, also Vorsicht.....
Wenn ich wüßte, was ich essen könnte, ohne hart zu werden, sofort würde ich es tun!!!
Mich würde sehr interessieren, was Myelomspezialisten zur ketogenen Diät sagen.
Alles Liebe
Angela
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- gast
15 August 2026
AngelaR schrieb: Liebe Formuler,
Irgendwie finde ich den Ansatz vermehrt Eiweiße zu sich zu nehmen, wenn wir schon vermehrt Eiweiße im Blut haben unlogisch.
Liebe Angela,
es geht bei der ketogenen Ernährung NICHT darum, vermehrt Eiweiß zu sich zu nehmen, sondern darum, sehr wenig Kohlehydrate und dafür viel mehr gesunde Fette zu sich zu nehmen, also den Energiestoffwechsel von Zucker auf Fett umzustellen.
Zitat aus dem Buch "Krebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fett" (der Buchtitel sagt ja, worum es geht):
"Faustregel ketogene Diät: je kg Körpergewicht essen Sie am Tag 2,5 g Fett, 1,4 g Eiweiß und 0,5 g Kohlenhydrate." (S.237)
Das Eiweiß hält sich also in Grenzen. Bei Logi-Methode oder Paleo-Ernährung dagegen wird viel mehr Eiweiß verwendet.
Hier gehts aber nicht um Paleo (auch wenn die Videos auf der Seite gepostet sind), sondern um Ketogene Ernährung.
Bei den Fetten sind hier neben Omega-3-Fettsäuren v.a. die mittelkettigen Fettsäuren wichtig, die im Gehirn direkt verwendet werden können. Die sind in größerer Menge in Kokosöl und Butter enthalten. Die ketogene Ernährung wird ja bisher therapeutisch hauptsächlich fürs Gehirn verwendet (Epilepsie, Multiple Sklerose, Alzheimer, Glioblastom). Die mittelkettigen Fettsäuren sind sehr gut fürs Gehirn. (Ich hab nur noch Leinöl, Kokosöl und manchmal Butter zuhause, keine anderen Fette mehr)
Wenn Du keine Butter ißt, wär's vielleicht gut, Kokosöl zu benutzen - schmeckt gut! Bei 55 kg müßtest Du laut Faustregel ca. 137g Fett am Tag essen. Und um zuzunehmen dürfte es noch mehr sein. (Das Buch meint, dass mit der ketogenen Ernährung die Kachexie verhindert werden kann.)
Liebe Grüße
Karina
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- rudi
-
23 Oktober 2009
Auch könnte es sein, dass für solide tumore und Blutkrebsarten verschiedene Diäten anzuwenden sind.
www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-k...blick/6?context=blog
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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- gast
15 August 2026
rudi schrieb: Tja, es gibt wiedersprüchliche Aussagen.
Auch könnte es sein, dass für solide tumore und Blutkrebsarten verschiedene Diäten anzuwenden sind.
www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-k...blick/6?context=blog
Hallo Rudi,
aber da steht doch
"Patienten, bei denen immunbasierte „Blutkrebse“ wie Leukämie, Lymphom und Myelom oder etwa Sarkome (eine Art Bindegewebsmalignität) festgestellt worden waren, benötigten eine Diät mit weniger Kohlenhydraten, hohem tierischen Fett- und mittlerem tierischen Proteinanteil" (nach Dr. Kelley)
Mir ist schon klar, dass die letzte Wahrheit hier noch nicht gefunden worden ist. Deshalb freut es mich ja, dass allmählich ernstzunehmende Studien in Angriff genommen werden. Bis dann die (erfreulichen oder auch frustrierenden) Ergebnisse da sind, wird es allerdings noch ein bißchen dauern. Die Kolibri-Studie befaßt sich mit Brustkrebs und Ergebnisse gibts noch keine. Bis es entsprechende Studien beim Myelom geben wird, können wir noch lange warten...
schönen Abend noch
Karina
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