AMMonline

     

AngelaR antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
09 Mai 2016 12:09 - 09 Mai 2016 12:16
  • AngelaR
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    15 August 2026
Liebe Christine,
Es gibt langsame und aggressive Formen, ich habe halt das Glück, zu den langsamen zu gehören. Bis Herbst 2015, gehörte ich ja noch fast ganz zu Euch mit behandlungspflichtigem Myelom und das MRT war ja auch immer dahingehend interpretiert worden. Die Knochenstanze hat aber andere Zellen gefunden.
Die Ernährungsumstellung hat mir halt ganz genußvoll übrigens, mir geht es einfach nicht gut, wenn ich mich zum Beispiel in die Milchprodukte verirre, 12kg Erleichterung verschafft, die ich ohne Probleme halte und ich trinke auch Wein( BIO von Winzern, die ich kenne), bin beim Zucker allerdings beim Kokosblütennektar gelandet.
Ich bin seitdem auch glücklich über meinen neuen "alten" Körper aus der Studentenzeit und fühle mich auch so! Nächstes Jahr werde ich auch 60. Wenn die grauen Haare nicht wären würde ich glatt für 45 durchgehen....und ich esse nur das Beste und nur vom Feinsten!!!! Einiges eben nicht mehr, das ist alles.
Sicher habe ich jetzt mit meiner neuen Diagnose auch die Erklärung für meine Blähungen und Magen Darm Probleme, und auch meine parallele Hautkrankheit zwingt mich selbst zum Nachdenken unter dem Motto help to your selber.
Da ich halt eben selten bin und keine Regel einhalte mit meinen Krankheiten, muß ich da tiefer in der Selbsthilfe bohren. Die Ärzte haben weniger Erfahrung mit meinem Fall, als ich selbst. Weil ich eben nicht nochmal vorkomme, mit dem Marginalzonenlymphom und Scleroedema Buschke sozusagen gar nicht, das ist noch nie beschrieben worden, ich habe zumindest nichts gefunden. Mit dem Myelom oder MGUS und Scleroedema schon eher....
Das Problem der Seltenheit halt, das macht mürbe, und man kämpft allein auf langer Strecke. Und fängt jedes Mal von vorne an bei den Ärzten.....

Alles was hilfreich ist, kann aber vielleicht auch hilfreich für Andere sein.
Hier tauchen auch immer mehr Patienten mit Scleromyxoedem oder Fybromyalgie parallel auf, und da ich mich in der Ernährung nach Prof. Seignalet richte, der über Hautkrankheiten und Immunkrankheiten und Ernährung geforscht hat, mit seriösen Studienergebnissen an der Universität Montpellier( Es gibt ein Buch von ihm, "Ernährung, die dritte Medizin"), eine weitere Doktorarbeit aus Deutschland gibt es über den Zusammenhang von Ernährung und Fybromyalgie, was hier auch einige Patienten beschreiben, denke ich, ich kann mal immer wieder einen Pups hier lassen, oder?

Letztendlich ist Jeder mit seinen Behandlungsentscheidungen allein, Jeder muß für sich selbst entscheiden.
Als Logiker, denke ich immer, dass was man reintut in einen Körper, hat eine Wirkung.
Und bei mir fühlt es sich immer so an, als sei mein Körper ein Mülleimer meines Lebens, ergo, entgiften, und schauen, dass möglichst wenig Gift reinkommt. Bei dem was ich nun mittlerweile diagnostiziert habe (Non Hodkine Lymphom), sind Pestizide und Chemikalien ein sicherer Auslöser..... Ich glaube beim Myelom wird das auch erwähnt. Winzer haben zum Beispiel als Todesursache sehr häufig Myelom, weil sie halt Gift spritzen bis der Arzt kommt, wenn sie nicht gerade BIO sind. Dieser Skandal im Bordeaux um eine Schule mitten im Weinfeld hat ja mittlerweile schon zu politischen Disskusionen um Verbote der Pestizide geführt. Leider noch ergebnislos.
Ich habe gehört, leider habe ich die Sendung nicht gefunden, es sagte mir eine Freundin: wer sich normal konventionell ernährt, nimmt pro Jahr 27 Liter Pestizide zu sich. Es ist eine nicht stichhaltige Behauptung, ich kann es aber nachvollziehen. Es könnte wahr sein....

Gut, aber das ist wirklich jedem selbst überlassen. Jeder ist seines Glückes Schmied. Ist schon ein sehr altes Sprichwort und immer wieder gut anzuwenden....

Euch alles Liebe, Lebensfreude unbedingt und jede Menge Glück!!!
Angela
Letzte Änderung: 09 Mai 2016 12:16 von AngelaR. Begründung: Rechtschreibfehler

joseph antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
09 Mai 2016 12:23
  • joseph
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    15 August 2026

AngelaR schrieb: es sagte mir eine Freundin: wer sich normal konventionell ernährt, nimmt pro Jahr 27 Liter Pestizide zu sich. Es ist eine nicht stichhaltige Behauptung, ich kann es aber nachvollziehen. Es könnte wahr sein....

Angela


Liebe Angela

Deine Freundin muss nen Knall haben,wenn sie solche Dinger verbreitet....

Bei normaler Berechnung sind das mehr als 0,5 Liter pro Woche zirka 75 ml reine Pestizide pro Tag .... Prost

Besser wärs....man würde solche Unwahrheiten garnicht im Forum verbreiten

Danke für dein Verständnis, dass ich so schorf reagiere

Joseph

GiselaKöenig antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
09 Mai 2016 13:24
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
Liebe AngelaR,
auch ich vertrete in diesem Fall die Meinung von Joseph,
Angst machen um jeden Preis hilft keinem. Du hast völlig Recht, jeder ist seines Glückes Schmied. Daher noch mal meine Überzeugung Ich Lebe....................bin glücklich und zufrieden und knechte mich nicht. Und ich werde auch weiter französische Weine, auch aus nicht "Bioanbau" trinken. Man kann es treiben aber auch übertreiben. Wenn möglich die goldene Mitte.
Liebe Grüße

Gisela

AngelaR antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
09 Mai 2016 17:23
  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Mir erscheint die Angabe auch zu hoch, sorry, ich habe hinterher geschoben, dass ich es nicht belegen kann. Villeicht hat sie sich auch verhört und es waren 2,7 l , das wären dann 7ml am Tag, reicht auch dicke, um sich zu vergiften.

Aber knechten hat für mich nichts mit Auslese und Auswahl zu tun. Ich verbiete mir ja nichts, was mir gut schmeckt.
Und es ist keine Angst mache, es sind alles nur Anregungen zum Umdenken, oder zum Überlegen, was so passiert mit uns. Von uns selbst, von da draußen und was wir tun können oder wollen für uns selbst und unsere Mitmenschen.
Ich weiß, hier gibt es verschiedene Ansichten und leben tun wir alle und möglichst auch genußvoll.

Wer einmal Mercedes gefahren ist, gibt sich dann auch nicht mit einem Trabant zufrieden. So geht es mir mit dem Wein und vielen anderen Nahrungsmitteln. Ich habe keine Lust mehr, schlecht zu essen und zu trinken und kenne den Unterschied vom Geschmack von Nahrungsmitteln sehr gut.
Ich frage mich immer, woher die Meinung kommt, dass Nahrungsumstellung etwas mit schlimmer Sache zu tun hat.... Oder Aufmerksamkeit, was drin ist in den zusammengemengten Sachen im Supermarkt. Ich habe doch die Wahl zwischen gut und schlecht.
Ich kucke eben hin, was für Fleisch ich esse und sehr gern roh, ( jetzt kommt der Aufschrei der Grillsaison), welchen Fisch, frischer Hering ist genial und wenig belastet, und meine Lieblingsausternproduzenten lade ich demnächst zu mir zum Essen ein... und bei Austern hinwiederum bevorzuge ich die kleinen aus dem Mittelmeer, .... und auch das ist eklig für viele Andere, Austern zu essen.

Aber so eine Diskussion ist müßig, jeder weiß, dass Pestizide Krebs erzeugen können, manche Menschen sind eben resistent, im geistigen und körperlichen Sinne, siehe Helmut Schmidt als Raucher.

Aber wir sind die Kranken und nicht resistent und suchen nach Lösungen und die tauschen wir hier aus.
Niemand ist gezwungen, irgend etwas davon sich anzunehmen. Locker bleiben und heiter im Gemüt heilt auch.....
Herzlichst Angela

GiselaKöenig antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
09 Mai 2016 21:49
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
Wie Recht doch unser Wilhelm Busch hat.

Mir ist es zu müßig hier weiter zu diskutieren. Manche wollen es verstehen und manche nicht. Aber wie sagtest Du so schön: Niemand ist ja gezwungen etwas davon anzunehmen. Das ist auch eine Einstellung. Ich bleibe weiter ganz locker hoffentlich können das andere auch.
Schönen Abend
Gisela

Henrika antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
09 Mai 2016 23:49 - 10 Mai 2016 05:08
  • Henrika
  • 64 Beiträge seit
    19 Juli 2015
Seitdem ich das hier gelesen habe:

Geschichte des MM | Wikipedia
mache ich mir bezüglich irgendwelcher Ernährungs'fehler' oder Pestizideinwirkungen keine Gedanken mehr. 2 Jahrhunderte vor Christi gab es weder 'schlechtes' Essen noch schlimme Umwelteinflüsse. Und trotzdem sind die Menschen am MM erkrankt.

Natürlich können die Konsequenzen der Moderne und Industrialisierung das MM befördern, offensichtlich jedoch gab es eben auch schon lange vorher und ganz unabhängig davon die Möglichkeit, sich diese Krankheit einzufangen.
Letzte Änderung: 10 Mai 2016 05:08 von Henrika.