rudi antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
13 Nov. 2014 23:15
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Bevor ein Mensch Krebs bekommt, macht wohl eine "gesunde Ernährung" am meisten Sinn um überhaupt zumindest eine ernährungsbedingte Krebsentstehung zu vermeiden.
Aber auch andere Krebsfrühstadien kann man mit gesunder Ernährung und natürlichen Substanzen mit krebszellenwachstumshemmdenden Wirkungen zumindest abbremsen oder sogar zum Stillstand bringen.
Wenn man bereits Chemotherapien und vor allem Hochdosischemotherapien gehabt hat, dann wird es wahrscheinlich immer schwieriger da noch eine Verbesserung durch begleitende gesunde Ernährung oder einschlägige natürliche Ergänzungsmittel zu erzielen.
Also je früher umso besser.
Leider ist es im Leben meist umgekehrt. Solange wir gesund sind oder uns gesund glauben, solange Leben wir "unvernünftig" und machen uns keine Gedanken darüber.
Je mehr wir aber dann mal krank sind, umso mehr geraten wir in Panik und versuchen dann mit Ernährungsumstellung und etlichen Nahrungsergänzungsmitteln möglichst die Krankheit wieder zurückzudrängen. Ja mancher hat sogar die Hoffnung dadurch wieder völlig gesund zu werden.
Manche gehen dabei völlig ihren eigenen Weg, andere lesen von anderen Patienten, wie die es versuchen und machen es nach.
Ob es hilft und die Krebszellen in ihrem Wachstum verlangsamt oder eventuell sogar teilweise oder ganz in den Zelltot treibt kann bisher niemand so richtig an sich selbst beweisen.
Aber sich seinem Schicksal einfach so hingeben und garnichts machen und nichts zu versuchen ist wahrscheinlich auch nicht der richtige Weg.
LG
Rudi
Aber auch andere Krebsfrühstadien kann man mit gesunder Ernährung und natürlichen Substanzen mit krebszellenwachstumshemmdenden Wirkungen zumindest abbremsen oder sogar zum Stillstand bringen.
Wenn man bereits Chemotherapien und vor allem Hochdosischemotherapien gehabt hat, dann wird es wahrscheinlich immer schwieriger da noch eine Verbesserung durch begleitende gesunde Ernährung oder einschlägige natürliche Ergänzungsmittel zu erzielen.
Also je früher umso besser.
Leider ist es im Leben meist umgekehrt. Solange wir gesund sind oder uns gesund glauben, solange Leben wir "unvernünftig" und machen uns keine Gedanken darüber.
Je mehr wir aber dann mal krank sind, umso mehr geraten wir in Panik und versuchen dann mit Ernährungsumstellung und etlichen Nahrungsergänzungsmitteln möglichst die Krankheit wieder zurückzudrängen. Ja mancher hat sogar die Hoffnung dadurch wieder völlig gesund zu werden.
Manche gehen dabei völlig ihren eigenen Weg, andere lesen von anderen Patienten, wie die es versuchen und machen es nach.
Ob es hilft und die Krebszellen in ihrem Wachstum verlangsamt oder eventuell sogar teilweise oder ganz in den Zelltot treibt kann bisher niemand so richtig an sich selbst beweisen.
Aber sich seinem Schicksal einfach so hingeben und garnichts machen und nichts zu versuchen ist wahrscheinlich auch nicht der richtige Weg.
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
15 Nov. 2014 08:35
- ABo
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
was ich nicht verstehe ist dass es einerseits massig bücher gibt (krebszellen mögen keine himbeeren, die krebs diät, etc etc), und dann liest man aber dass es dazu anscheinend kaum studien gibt.
wäre es nicht das einfachste der welt solche studien durchzuführen? verstehe ich nicht. wieso nur im reagenzglas und im tierversuch.
alles was man doch dazu braucht ist ein bisschen gesundes essen, damit macht man doch nichts kaputt.
ich mein wenn man sich da einliest, da gibt ja so viele Annahmen, z.b. manche sagen man soll für ein paar tage nur kokosöl essen und viel wasser trinken, andere sagen chlorophyll unterstützt die chemo, und was es sonst noch so gibt. worauf basiert das dann alles?
schon irgendwie komisch.
ich glaub halt nicht dran, aber ich glaube im umkehrschluss daran dass essen evtl zu krebs beitragen kann, weil einfach unser essen so astrein auch nicht ist. und wer kann sich schon leisten ständig bio zu kaufen oder hat selbst einen garten. so muss man ja kaufen was es im supermarkt gibt, alles gespritzt.
dazu alles andere was auf uns einwirkt, gift in den klamotten die wir tragen, plastikbehälter für jogurt etc, kosmetik (derzeit sinds ja auch zb. die deos, ist das aluminium schlecht oder nicht, jahrelang wars aber drin, jetzt erfolgt so langsam ein umdenken, und genutzt hat man es jeden tag).
da wirkt so viel auf uns ein, und ich denke unser körper ist wie so ein speicher, über die jahre.
eine bekannte deren freund magenrkebs hat kennt eine von der krankenkassen, die hat gemeint krebs ist um 20% gestiegen. da hört man dann zwar das ist so weil wir immer älter werden, nur geht man dann ins krankenhaus um jemand zu besuchen, und dann sitzen da ganz junge krebspatienten, 30jahre, 40 jahre. und wenn man mal in dem thema drin ist und mit leuten spricht, dann ist es ganz schrecklich wieviele ähnliche geschichten haben.
vielleicht ist es auch unser lebensstil, wer hat denn heutzutage keinen stress, die wenigsten, dazu die sorgen die so täglich kommen etc etc.
ein paar sachen hab ich mir selber aus den büchern rausgepickt. ich versuche kaum zucker zu essen (ist echt schwierig) und versuche öfter mal zu kochen mit brokkoli, knoblauch, zwiebeln, etc.
meine mom hat immer sehr gesund gegessen, nie irgendwelchen fastfood mist, immer selbstgekocht, nicht geraucht, nicht getrunken. na ja. geholfen hat es nicht.
wäre es nicht das einfachste der welt solche studien durchzuführen? verstehe ich nicht. wieso nur im reagenzglas und im tierversuch.
alles was man doch dazu braucht ist ein bisschen gesundes essen, damit macht man doch nichts kaputt.
ich mein wenn man sich da einliest, da gibt ja so viele Annahmen, z.b. manche sagen man soll für ein paar tage nur kokosöl essen und viel wasser trinken, andere sagen chlorophyll unterstützt die chemo, und was es sonst noch so gibt. worauf basiert das dann alles?
schon irgendwie komisch.
ich glaub halt nicht dran, aber ich glaube im umkehrschluss daran dass essen evtl zu krebs beitragen kann, weil einfach unser essen so astrein auch nicht ist. und wer kann sich schon leisten ständig bio zu kaufen oder hat selbst einen garten. so muss man ja kaufen was es im supermarkt gibt, alles gespritzt.
dazu alles andere was auf uns einwirkt, gift in den klamotten die wir tragen, plastikbehälter für jogurt etc, kosmetik (derzeit sinds ja auch zb. die deos, ist das aluminium schlecht oder nicht, jahrelang wars aber drin, jetzt erfolgt so langsam ein umdenken, und genutzt hat man es jeden tag).
da wirkt so viel auf uns ein, und ich denke unser körper ist wie so ein speicher, über die jahre.
eine bekannte deren freund magenrkebs hat kennt eine von der krankenkassen, die hat gemeint krebs ist um 20% gestiegen. da hört man dann zwar das ist so weil wir immer älter werden, nur geht man dann ins krankenhaus um jemand zu besuchen, und dann sitzen da ganz junge krebspatienten, 30jahre, 40 jahre. und wenn man mal in dem thema drin ist und mit leuten spricht, dann ist es ganz schrecklich wieviele ähnliche geschichten haben.
vielleicht ist es auch unser lebensstil, wer hat denn heutzutage keinen stress, die wenigsten, dazu die sorgen die so täglich kommen etc etc.
ein paar sachen hab ich mir selber aus den büchern rausgepickt. ich versuche kaum zucker zu essen (ist echt schwierig) und versuche öfter mal zu kochen mit brokkoli, knoblauch, zwiebeln, etc.
meine mom hat immer sehr gesund gegessen, nie irgendwelchen fastfood mist, immer selbstgekocht, nicht geraucht, nicht getrunken. na ja. geholfen hat es nicht.
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gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
15 Nov. 2014 22:08
- gast
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15 August 2026
15 August 2026
Hallo ABo,
es GIBT viele Studien (genaueres würdest Du in dem Buch "Krebszellen lieben Zucker..." von Kämmerer et.al. finden. Die beziehen sich auf viele Studien), aber die meisten sind an Tieren (Mäusen) und Zellen.
Warum? Weil das VIEL billiger ist als Forschung an Patienten. Und weil man die Mäuse z.B. so züchten und mit Krebszellen beschicken kann, wie man will, was man mit Menschen nicht machen darf. Die Mäuse können sich nicht wehren. Also ethische und finanzielle Gründe.
Forschung mit Menschen wird gemacht, wenn die Forschung an Zellen und Tieren schon vielversprechend war UND jemand später mit den Forschungsergebnissen so viel Geld verdienen kann, dass sich die hohen Investitionen in Studien mit Menschen finanziell lohnen. Das ist bei so etwas wie ketogene Ernährung oder Himbeeren etc. natürlich nicht der Fall. Da kann die Pharmaindustrie nichts verdienen. (Es müßten Stifungsgelder oder öffentliche Gelder sein, denn für die Menschheit würden sich solche Studien langfristig durchaus auch finanziell lohnen, weil man dann viel Geld an anderer Stelle einsparen könnte, wenn man wüßte, welche Ernährung Krebs verhindert oder heilt oder verlangsamt.)
Aber selbst wenn man das Geld hätte, gäbe es das Problem, dass Ernährungsstudien an Menschen sehr schwer durchzuführen bzw. die Ergebnisse hinterher schwer zu interpretieren sind, weil es so viele Einflußfaktoren gibt. Außerdem müßten einige über lange Zeiträume gehen (prospektive Studie), denn Krebs entsteht langsam, und es ist fraglich, ob Menschen so lange irgendeine Ernährungsform durchhalten - es ist dann also fraglich, welche Aussagekraft solche Studien am Schluss haben.
Aber selbst wenn man Zeit und Geld hätte und sich die Menschen brav an die Anweisungen halten würden (so brav wie Mäuse, die im Labor gefüttert werden ohne wählen zu können), KÖNNEN Ernährungsstudien an Menschen nie den höchsten wissenschaftlichen Kriterien standhalten, nämlich dass sie doppelblind sind, d.h. dass weder der Forscher noch der Probant/Patient weiß, in welcher Gruppe der Probant/Patient ist. Man sieht schließlich auf dem Teller, was man isst, und weiß deshalb, in welcher Versuchsgruppe man sich befindet (ob man z.B. in der Kohlehydrat-Gruppe oder in der ketogenen Gruppe ist). Also würde es selbst bei besten Studien immer Leute geben, die die Ergebnisse anzweifeln würden.
Es wird also nie den letzten BEWEIS geben können!
Aber die Menschheit ist Millionen von Jahren sehr gut ohne prospektive Doppelblindstudien ausgekommen und hat doch viele Erkenntnisse durch viel einfachere Beobachtung gewonnen. Natürlich ist sie auch manchem Aberglauben aufgesessen und deshalb habe ich auch gar nichts gegen Doppelblindstudien einzuwenden, weil man dabei einiges lernen kann.
Man soll nur eben nicht glauben, dass solche Studien die einzig legitime Quelle von Erkenntnis sind.
Ich finde immer interessant, dass die Pharmaleute in den Dschungel zu den Medizinmännern gehen, um die über Pflanzen zu befragen, damit sie dann einen Wirkstoff isolieren (und patentieren!) können, den sie dann in Doppelblindstudien erforschen - der Medizinmann hat keine Doppelblindstudie gebraucht, um zu wissen, wie die Pflanze wirkt!
Einen schönen Abend noch
Karina
es GIBT viele Studien (genaueres würdest Du in dem Buch "Krebszellen lieben Zucker..." von Kämmerer et.al. finden. Die beziehen sich auf viele Studien), aber die meisten sind an Tieren (Mäusen) und Zellen.
Warum? Weil das VIEL billiger ist als Forschung an Patienten. Und weil man die Mäuse z.B. so züchten und mit Krebszellen beschicken kann, wie man will, was man mit Menschen nicht machen darf. Die Mäuse können sich nicht wehren. Also ethische und finanzielle Gründe.
Forschung mit Menschen wird gemacht, wenn die Forschung an Zellen und Tieren schon vielversprechend war UND jemand später mit den Forschungsergebnissen so viel Geld verdienen kann, dass sich die hohen Investitionen in Studien mit Menschen finanziell lohnen. Das ist bei so etwas wie ketogene Ernährung oder Himbeeren etc. natürlich nicht der Fall. Da kann die Pharmaindustrie nichts verdienen. (Es müßten Stifungsgelder oder öffentliche Gelder sein, denn für die Menschheit würden sich solche Studien langfristig durchaus auch finanziell lohnen, weil man dann viel Geld an anderer Stelle einsparen könnte, wenn man wüßte, welche Ernährung Krebs verhindert oder heilt oder verlangsamt.)
Aber selbst wenn man das Geld hätte, gäbe es das Problem, dass Ernährungsstudien an Menschen sehr schwer durchzuführen bzw. die Ergebnisse hinterher schwer zu interpretieren sind, weil es so viele Einflußfaktoren gibt. Außerdem müßten einige über lange Zeiträume gehen (prospektive Studie), denn Krebs entsteht langsam, und es ist fraglich, ob Menschen so lange irgendeine Ernährungsform durchhalten - es ist dann also fraglich, welche Aussagekraft solche Studien am Schluss haben.
Aber selbst wenn man Zeit und Geld hätte und sich die Menschen brav an die Anweisungen halten würden (so brav wie Mäuse, die im Labor gefüttert werden ohne wählen zu können), KÖNNEN Ernährungsstudien an Menschen nie den höchsten wissenschaftlichen Kriterien standhalten, nämlich dass sie doppelblind sind, d.h. dass weder der Forscher noch der Probant/Patient weiß, in welcher Gruppe der Probant/Patient ist. Man sieht schließlich auf dem Teller, was man isst, und weiß deshalb, in welcher Versuchsgruppe man sich befindet (ob man z.B. in der Kohlehydrat-Gruppe oder in der ketogenen Gruppe ist). Also würde es selbst bei besten Studien immer Leute geben, die die Ergebnisse anzweifeln würden.
Es wird also nie den letzten BEWEIS geben können!
Aber die Menschheit ist Millionen von Jahren sehr gut ohne prospektive Doppelblindstudien ausgekommen und hat doch viele Erkenntnisse durch viel einfachere Beobachtung gewonnen. Natürlich ist sie auch manchem Aberglauben aufgesessen und deshalb habe ich auch gar nichts gegen Doppelblindstudien einzuwenden, weil man dabei einiges lernen kann.
Man soll nur eben nicht glauben, dass solche Studien die einzig legitime Quelle von Erkenntnis sind.
Ich finde immer interessant, dass die Pharmaleute in den Dschungel zu den Medizinmännern gehen, um die über Pflanzen zu befragen, damit sie dann einen Wirkstoff isolieren (und patentieren!) können, den sie dann in Doppelblindstudien erforschen - der Medizinmann hat keine Doppelblindstudie gebraucht, um zu wissen, wie die Pflanze wirkt!
Einen schönen Abend noch
Karina
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ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 09:02
- ABo
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
ja, aber genau das mein ich doch. es gibt studien an der zelle, und am tier. und dann aber massig bücher die schreiben dass es auch auf den menschen wirkt. woher weiss man das? denn da frage ich mich auch: in welcher konzentration stößt in so einem reagenzglas ein wirkstoff auf eine krebszelle?
wie hoch müsste dann das verhältnis sein, dass ich als mensch zu mir nehmen müsste? langt es dann 3 tassen grüntee am tag zu mir nehmen, oder müsste ich 30 liter trinken?
und wie teuer und ethisch verwerflich wäre es denn, 100 patienten , die gerade chemotherapie machen, zu fragen an einer solchen studie teilzunehmen, und denen jeden tag einfach nur gesundes essen zu machen.jeden tag einen smoothie (für chlorophyll), mittags die brokkoli-suppe, abends den kohlauflauf, dazu viel fett, grüner tee, kurkuma mit pfeffer, zwiebelsuppe etc etc.
gut für das immunsystem ist es bestimmt. aber ob es auch mehr bewirken kann?
meine mutter hat eigentlich immer gesund gegessen. natürlich jetzt nicht 3 kg brokkoli in der woche, dazu 5 liter grünen tee am tag (jetzt mal übertrieben), aber immer gesund, und in maßen. mein vater hat auch gekocht, auch mit knoblauch, gewürzen, viel frisch, salate, gemüse. nie irgendwelches cola zeug getrunken.
aber man kann natürlich nicht sagen was gewesen wäre wenn sie jetzt so speziell gegessen hätte (also sprich nur nach rezepten aus diesen büchern). wäre es dann auch ausgebrochen? was wäre gewesen wenn sie sofort nach diagnose auf so eine ketogene diät umgestiegen wäre? im krankenhaus gab es ja nur zuckerzeug, von morgens bis abends. selbst die infusion, wie man mir erklärt hat, sind irgendwelche zuckerlösungen. der krebs ist in ihr zum schluss völlig explodiert.
man weiss es nicht.
meine nachbarin (brustkrebs) ernährt sich streng nach diesen rezepten aus dem "himbeeren krebszellen buch). sie macht aber dazu auch noch chemo. lt ihrer aussage "ruht" das ganze momentan. ist natürlich dann wieder schwer zu sagen, warum es ruht.
wie hoch müsste dann das verhältnis sein, dass ich als mensch zu mir nehmen müsste? langt es dann 3 tassen grüntee am tag zu mir nehmen, oder müsste ich 30 liter trinken?
und wie teuer und ethisch verwerflich wäre es denn, 100 patienten , die gerade chemotherapie machen, zu fragen an einer solchen studie teilzunehmen, und denen jeden tag einfach nur gesundes essen zu machen.jeden tag einen smoothie (für chlorophyll), mittags die brokkoli-suppe, abends den kohlauflauf, dazu viel fett, grüner tee, kurkuma mit pfeffer, zwiebelsuppe etc etc.
gut für das immunsystem ist es bestimmt. aber ob es auch mehr bewirken kann?
meine mutter hat eigentlich immer gesund gegessen. natürlich jetzt nicht 3 kg brokkoli in der woche, dazu 5 liter grünen tee am tag (jetzt mal übertrieben), aber immer gesund, und in maßen. mein vater hat auch gekocht, auch mit knoblauch, gewürzen, viel frisch, salate, gemüse. nie irgendwelches cola zeug getrunken.
aber man kann natürlich nicht sagen was gewesen wäre wenn sie jetzt so speziell gegessen hätte (also sprich nur nach rezepten aus diesen büchern). wäre es dann auch ausgebrochen? was wäre gewesen wenn sie sofort nach diagnose auf so eine ketogene diät umgestiegen wäre? im krankenhaus gab es ja nur zuckerzeug, von morgens bis abends. selbst die infusion, wie man mir erklärt hat, sind irgendwelche zuckerlösungen. der krebs ist in ihr zum schluss völlig explodiert.
man weiss es nicht.
meine nachbarin (brustkrebs) ernährt sich streng nach diesen rezepten aus dem "himbeeren krebszellen buch). sie macht aber dazu auch noch chemo. lt ihrer aussage "ruht" das ganze momentan. ist natürlich dann wieder schwer zu sagen, warum es ruht.
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gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 09:36
- gast
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo ABo,
wenn Du diese Details wissen willst (Konzentration, 3 Tassen oder 5 Liter, etc.) dann mußt Du die Originalliteratur der jeweiligen Forschung lesen, um herauszufinden, wieviel von was dort genommen worden ist, wie genau geforscht worden ist und welche Folgerungen daraus überhaupt gezogen werden können. Das ist sehr aufwendig.
Eine Studie an 100 Leuten, in der man gleichzeitig Brokkoli UND grünen Tee UND Kurkuma usw. untersuchen würde, würde am Schluss zu überhaupt gar keinem wissenschaftlich tragfähigen Ergebnis führen, weil man bei irgendwelchen Veränderungen des Krebses hinterher nicht wüßte, lag es denn nun am Kurkuma oder doch am Brokkoli oder heben sich irgendwelche Wirkungen gegenseitig auf usw. usw.
Forschung ist kompliziert! Man muß jeden Wirkstoff einzeln untersuchen und dann auch noch in unterschiedlichen Dosierungen, um überhaupt etwas herauszufinden. Und das wird dann unterm Strich SEHR teuer.
(z.B. zu Kurkuma gibt es ja mittlerweile viele Studien und dadurch wurde schließlich klarer, welche Dosierungen was bringen.)
Und immerhin gibt es jetzt ja ein paar kleine Studien für die ketogene Ernährung, die eben gegen Krebs zu wirken scheint. Und deshalb werden wir in den nächsten Jahren noch viel davon lesen und hören ... und allmählich wird man dann ein bißchen besser wissen, was und wieviel hilft. Bis dahin kann man nur seine eigenen Beobachtungen und Versuche machen.
LG Karina
wenn Du diese Details wissen willst (Konzentration, 3 Tassen oder 5 Liter, etc.) dann mußt Du die Originalliteratur der jeweiligen Forschung lesen, um herauszufinden, wieviel von was dort genommen worden ist, wie genau geforscht worden ist und welche Folgerungen daraus überhaupt gezogen werden können. Das ist sehr aufwendig.
Eine Studie an 100 Leuten, in der man gleichzeitig Brokkoli UND grünen Tee UND Kurkuma usw. untersuchen würde, würde am Schluss zu überhaupt gar keinem wissenschaftlich tragfähigen Ergebnis führen, weil man bei irgendwelchen Veränderungen des Krebses hinterher nicht wüßte, lag es denn nun am Kurkuma oder doch am Brokkoli oder heben sich irgendwelche Wirkungen gegenseitig auf usw. usw.
Forschung ist kompliziert! Man muß jeden Wirkstoff einzeln untersuchen und dann auch noch in unterschiedlichen Dosierungen, um überhaupt etwas herauszufinden. Und das wird dann unterm Strich SEHR teuer.
(z.B. zu Kurkuma gibt es ja mittlerweile viele Studien und dadurch wurde schließlich klarer, welche Dosierungen was bringen.)
Und immerhin gibt es jetzt ja ein paar kleine Studien für die ketogene Ernährung, die eben gegen Krebs zu wirken scheint. Und deshalb werden wir in den nächsten Jahren noch viel davon lesen und hören ... und allmählich wird man dann ein bißchen besser wissen, was und wieviel hilft. Bis dahin kann man nur seine eigenen Beobachtungen und Versuche machen.
LG Karina
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ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 11:34
- ABo
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15 August 2026
15 August 2026
hm. sprich eigentlich bringen dann diese ganzen bücher im endeffekt eigentlich gar nichts, denn dort wird ja auch wild durcheinander rezeptvorschläge gegeben bzw. ganz allgemein gesagt: das und das kann/ könnte helfen, aber nicht das kann nur helfen wenn so und so eingenommen.
und schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum, das vielleicht ganz anders reagiert als ein anderes individuum.
schwer.
ich mein selbst bei der regulären ernährung ändert sich doch die ernährungspyramide alle naslang, selbst da weiss man ja nicht was eigentlich gut ist für den menschen, bzw. die "ideale" ernährung. beim kranken menschen ist es dann ja noch viel komplizierter.
kann mich nur erinnern dass der arzt mir gesagt hat: nicht zu viel vitamin c während der chemo. das greift dann wohl irgendwie ein.
(wobei ich mich dann frage ob so eine aussage auf forschung oder erfahrung basiert).
und schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum, das vielleicht ganz anders reagiert als ein anderes individuum.
schwer.
ich mein selbst bei der regulären ernährung ändert sich doch die ernährungspyramide alle naslang, selbst da weiss man ja nicht was eigentlich gut ist für den menschen, bzw. die "ideale" ernährung. beim kranken menschen ist es dann ja noch viel komplizierter.
kann mich nur erinnern dass der arzt mir gesagt hat: nicht zu viel vitamin c während der chemo. das greift dann wohl irgendwie ein.
(wobei ich mich dann frage ob so eine aussage auf forschung oder erfahrung basiert).
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