Wieder mal die Ernährung ... wurde erstellt von leopoldi
23 Sep. 2014 11:13
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Falls es noch jemanden interessiert, ich hab gerade den im Sommer 2013 von Sergio geposteten Link zu William Li nochmal ausgekramt:
Can we eat to starve cancer?
www.ted.com/talks/william_li
mit deutschem Untertitel.
Ich hatte das damals zusammengefasst - ohne Gewähr -
:
Li erzählt dass praktisch jeder Körper kleine Zellnester aufbaut, die bei einer gesunden Angiogenese allerdings nicht mit Blut versorgt werden. 40 % der Frauen zwischen 40 und 50 haben mikroskopische Brustkrebszellen, 50 % der Männer zwischen 50 und 60 mikroskopische Krebszellen in der Prostata, 100 % der 70jährigen haben mikroskopische Krebszellen in der Schild-drüse. Man nennt dies „Krebs ohne Krankheit“. Ein gesundes Gleichgewicht in der Angiogenese verhindert, dass Blutgefäße diese Zellen erreichen. Tumor-Blutgefäße unterscheiden sich von normalen Blutgefäßen; sie sind abnormal, schlecht ausgebildet und deswegen sehr angreifbar.
Eingangs zeigt er eine Aufnahme unterm Mikroskop, bezogen auf Rotwein und rote Trauben, die bei 60 % eine abnormale Angiogenese verhindern
Ebenso mit bildlicher Darstellung erwähnt er Erdbeeren und Sojabohnen als sehr effektiv.
Grüner Tee
Erdbeeren
Schwarzbeeren
Blaubeeren
Grapefruits
Orangen
Zitronen
Äpfel
Ananas
Kirschen
Rote Trauben
Rotwein
Pak Choi
Kale (Grünkohl?)
Sojabohnen
Ginseng
Maitake Mushroom
Kurkuma
Lakritze
Muskatnuss
Artischocken
Lavender
Kürbis
Seegurke (wusste gar nicht, dass man die essen kann ...)
Thunfisch
Petersilie
Knoblauch
Tomaten
Olivenöl
dunkle Schokokolade
Traubenkernöl
Li sagt man wisse von Nahrungsmittel-Synergien. Wenn man z.B. zwei weniger potente Tees zusammenmischt, sind die vermischt wesentlich potenter als einzeln getrunken.
Zeigt ein Diagramm mit medikamentösen Inhibitoren. Geschätzt an einer Skala von 100 liegt
Lenalidomid bei 80,
Tamoxifen etwa bei 20,
Paclitaxel knapp darunter und
Irinotecan bei knapp 5.
0 steht für weniger - 100 für mehr Angiogenese.
Das nächste Diagramm zeigt im Vergleich Krebsmedikamente° zu herkömmlichen Medikamenten²:
Lenalidomid° bei 85,
Catopril² bei 90,
Pravastatin² bei 55,
Dexamethason² knapp darunter,
Doxycyline² bei 20,
Diclofenac² 15,
Celecoxib² 10,
Simvastatin² knapp unter 10,
Tamoxifen° 20,
Paclitaxel° knapp unter 20,
Inrinotecan° unter 5.
Nun die Grafik insgesamt mit Krebsmedikamenten, herkömmlichen Medikamenten und Lebensmitteln. Vitamin E im Diagramm bei more Angiogenese, heruntergehend gestaffelt bis zu dem Irinotecan mit der geringsten Wirkung:
Vitamin E
Captopril
Lenalidomide
Tee
Kurkuma
Glucosamine
Grüner Tee
Lavendel
Pravastatin
Dexamethason
Citrus 1
Citrus2
Brassica (?)
rote Trauben
Knoblauch
Soja
Beeren
Parsley
Doxycycline
Artischocke
Tamoxifen
Paclitaxel
Soja extract
Diclofenac
Celecoxib
Simvastatin
Irinotecan
Eine Studie mit 79.000 Männer.n, die zwei bis dreimal pro Woche gekochte Tomtaten gegessen haben, hat gezeigt, dass diese ein um 50 % geringeres Risiko hatten, an Prostatakrebs zu erkranken. Man hat gesehen, dass diese weniger Blutgefäße hatten, Krebszellen zu ernähren.
Letztendlich erzählt er noch, dass auch Fettzellen genau wie Tumorzellen abhängig von der Angiogenese ist. Da haben Tests an der fettleibigen Maus gezeigt, dass diese unter Behandlung mit Angiogenese-Inhibitoren Gewicht verloren hat, trotzdem nicht unter ihr Normalgewicht gekommen ist, also der Körper dies offensichtlich trotz gegenteiliger Einflüssen von außen die Angiogenes auf ein gesundes Maß reguliert.
Li sagt, neben dem was die Ärzte für den Krebspatienten tun können, hat der Patient es selbst in der Hand, die Behandlung mit der Ernährung, sozusagen einer eigenen Chemotherapie, dreimal täglich, zu unterstützen.
Abschließend sagt er: Im Informationszeitalter dauert es nicht lange, um zu einer vertrauenswürdigen Quelle zu finden, so z.B. Pubmed, die National Library of medicine, um nach epidemiologischen Studien zu schauen über die Reduzierung des natürlichen Krebsrisikos, basierend auf Diät und auf üblichen Medikamenten.
Can we eat to starve cancer?
www.ted.com/talks/william_li
mit deutschem Untertitel.
Ich hatte das damals zusammengefasst - ohne Gewähr -
Li erzählt dass praktisch jeder Körper kleine Zellnester aufbaut, die bei einer gesunden Angiogenese allerdings nicht mit Blut versorgt werden. 40 % der Frauen zwischen 40 und 50 haben mikroskopische Brustkrebszellen, 50 % der Männer zwischen 50 und 60 mikroskopische Krebszellen in der Prostata, 100 % der 70jährigen haben mikroskopische Krebszellen in der Schild-drüse. Man nennt dies „Krebs ohne Krankheit“. Ein gesundes Gleichgewicht in der Angiogenese verhindert, dass Blutgefäße diese Zellen erreichen. Tumor-Blutgefäße unterscheiden sich von normalen Blutgefäßen; sie sind abnormal, schlecht ausgebildet und deswegen sehr angreifbar.
Eingangs zeigt er eine Aufnahme unterm Mikroskop, bezogen auf Rotwein und rote Trauben, die bei 60 % eine abnormale Angiogenese verhindern
Ebenso mit bildlicher Darstellung erwähnt er Erdbeeren und Sojabohnen als sehr effektiv.
Grüner Tee
Erdbeeren
Schwarzbeeren
Blaubeeren
Grapefruits
Orangen
Zitronen
Äpfel
Ananas
Kirschen
Rote Trauben
Rotwein
Pak Choi
Kale (Grünkohl?)
Sojabohnen
Ginseng
Maitake Mushroom
Kurkuma
Lakritze
Muskatnuss
Artischocken
Lavender
Kürbis
Seegurke (wusste gar nicht, dass man die essen kann ...)
Thunfisch
Petersilie
Knoblauch
Tomaten
Olivenöl
dunkle Schokokolade
Traubenkernöl
Li sagt man wisse von Nahrungsmittel-Synergien. Wenn man z.B. zwei weniger potente Tees zusammenmischt, sind die vermischt wesentlich potenter als einzeln getrunken.
Zeigt ein Diagramm mit medikamentösen Inhibitoren. Geschätzt an einer Skala von 100 liegt
Lenalidomid bei 80,
Tamoxifen etwa bei 20,
Paclitaxel knapp darunter und
Irinotecan bei knapp 5.
0 steht für weniger - 100 für mehr Angiogenese.
Das nächste Diagramm zeigt im Vergleich Krebsmedikamente° zu herkömmlichen Medikamenten²:
Lenalidomid° bei 85,
Catopril² bei 90,
Pravastatin² bei 55,
Dexamethason² knapp darunter,
Doxycyline² bei 20,
Diclofenac² 15,
Celecoxib² 10,
Simvastatin² knapp unter 10,
Tamoxifen° 20,
Paclitaxel° knapp unter 20,
Inrinotecan° unter 5.
Nun die Grafik insgesamt mit Krebsmedikamenten, herkömmlichen Medikamenten und Lebensmitteln. Vitamin E im Diagramm bei more Angiogenese, heruntergehend gestaffelt bis zu dem Irinotecan mit der geringsten Wirkung:
Vitamin E
Captopril
Lenalidomide
Tee
Kurkuma
Glucosamine
Grüner Tee
Lavendel
Pravastatin
Dexamethason
Citrus 1
Citrus2
Brassica (?)
rote Trauben
Knoblauch
Soja
Beeren
Parsley
Doxycycline
Artischocke
Tamoxifen
Paclitaxel
Soja extract
Diclofenac
Celecoxib
Simvastatin
Irinotecan
Eine Studie mit 79.000 Männer.n, die zwei bis dreimal pro Woche gekochte Tomtaten gegessen haben, hat gezeigt, dass diese ein um 50 % geringeres Risiko hatten, an Prostatakrebs zu erkranken. Man hat gesehen, dass diese weniger Blutgefäße hatten, Krebszellen zu ernähren.
Letztendlich erzählt er noch, dass auch Fettzellen genau wie Tumorzellen abhängig von der Angiogenese ist. Da haben Tests an der fettleibigen Maus gezeigt, dass diese unter Behandlung mit Angiogenese-Inhibitoren Gewicht verloren hat, trotzdem nicht unter ihr Normalgewicht gekommen ist, also der Körper dies offensichtlich trotz gegenteiliger Einflüssen von außen die Angiogenes auf ein gesundes Maß reguliert.
Li sagt, neben dem was die Ärzte für den Krebspatienten tun können, hat der Patient es selbst in der Hand, die Behandlung mit der Ernährung, sozusagen einer eigenen Chemotherapie, dreimal täglich, zu unterstützen.
Abschließend sagt er: Im Informationszeitalter dauert es nicht lange, um zu einer vertrauenswürdigen Quelle zu finden, so z.B. Pubmed, die National Library of medicine, um nach epidemiologischen Studien zu schauen über die Reduzierung des natürlichen Krebsrisikos, basierend auf Diät und auf üblichen Medikamenten.
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Bernard antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
23 Sep. 2014 11:50
- Bernard
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Der Ansatz über die Ernährung die Gesundheit zu steuern ist evident. Der Gedanke das :
"Ein gesundes Gleichgewicht in der Angiogenese verhindert, dass Blutgefäße diese Zellen erreichen. Tumor-Blutgefäße unterscheiden sich von normalen Blutgefäßen; sie sind abnormal, schlecht ausgebildet und deswegen sehr angreifbar." ist nachvollziehbar.
Für organbezogene Krebsarten ist die These der guten/schlechten Angiogenese durchaus denkbar.
Für Knochenmarkkrebs bin ich skeptisch mit der Erklärung von Li. Im KM, also am Ort der Blutbildung, sind keine Gefäße, können also auch keine anormalen Tumor-Blutgefäße inhibiert werden. Natürlich ist das KM ans allg. Blutkreislaufsystem mit anschlossen.
Danke für's Resümee. Interessant. Und sicher kann eine gesunde Ernährung der Wohlbefinden verbessern und positives bewirken.
"Ein gesundes Gleichgewicht in der Angiogenese verhindert, dass Blutgefäße diese Zellen erreichen. Tumor-Blutgefäße unterscheiden sich von normalen Blutgefäßen; sie sind abnormal, schlecht ausgebildet und deswegen sehr angreifbar." ist nachvollziehbar.
Für organbezogene Krebsarten ist die These der guten/schlechten Angiogenese durchaus denkbar.
Für Knochenmarkkrebs bin ich skeptisch mit der Erklärung von Li. Im KM, also am Ort der Blutbildung, sind keine Gefäße, können also auch keine anormalen Tumor-Blutgefäße inhibiert werden. Natürlich ist das KM ans allg. Blutkreislaufsystem mit anschlossen.
Danke für's Resümee. Interessant. Und sicher kann eine gesunde Ernährung der Wohlbefinden verbessern und positives bewirken.
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leopoldi antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
23 Sep. 2014 17:03
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Bernard,
die gleichen Gedankengänge hatten wir damals auch. Allerdings - Thalidomid, Lenalidomid und Pomalidomid haben neben der immunmodulatorischen Wirkung eigentlich doch den gleichen Effekt?
LGe
Monika
die gleichen Gedankengänge hatten wir damals auch. Allerdings - Thalidomid, Lenalidomid und Pomalidomid haben neben der immunmodulatorischen Wirkung eigentlich doch den gleichen Effekt?
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Margret antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
23 Sep. 2014 17:09
- Margret
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Monika,
mir scheint, der entscheidende Unterschied ist der Ort der Wirkung. Die Medis setzen im blutbildenden System an, nicht im Stoffwechsel über Magen/Darm, wie es die Nahrung tut.
Daher denke ich, das man von den organischen Krebserkrankungen nicht 1 : 1 auf die systemischen Krebse ableiten kann.
Ohne Gewähr...
mir scheint, der entscheidende Unterschied ist der Ort der Wirkung. Die Medis setzen im blutbildenden System an, nicht im Stoffwechsel über Magen/Darm, wie es die Nahrung tut.
Daher denke ich, das man von den organischen Krebserkrankungen nicht 1 : 1 auf die systemischen Krebse ableiten kann.
Ohne Gewähr...
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leopoldi antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
23 Sep. 2014 19:32
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Liebe Margret,
erst mal vorneweg, ich bin die letzte die ihren Ernährungsplan konsequent danach ausrichten würde. Nur getreu dem Motto - wenns der net huift, schodn konns a net
... - ein Stück Bitterschoki muss noch rein :oops: - Scherz.
Dein Argument überzeugt mich jedenfalls nicht.
Revlimid und Co wird oral eingenommen, gelangt über die Schleimhäute ins Blut. Genau den gleichen Weg gehen doch auch die Vitamine etc aus unserer täglichen Lebensmittelzufuhr.
LGe
Monika
erst mal vorneweg, ich bin die letzte die ihren Ernährungsplan konsequent danach ausrichten würde. Nur getreu dem Motto - wenns der net huift, schodn konns a net
Dein Argument überzeugt mich jedenfalls nicht.
Revlimid und Co wird oral eingenommen, gelangt über die Schleimhäute ins Blut. Genau den gleichen Weg gehen doch auch die Vitamine etc aus unserer täglichen Lebensmittelzufuhr.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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AngelaR antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
23 Sep. 2014 21:16
- AngelaR
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Ganz Deiner Meinung Monika,
Hier wäre noch einmal ein Link zu einer Fernsehsendung
www.ardmediathek.de/tv/Dokumentation-und...9120&bcastId=3822114
Ich kann es bereits ganz genau zuordnen, wenn ich mich "gehen" lasse, woran es lag und warum mir jetzt wieder die Muskeln mehr krampfen und weh tun.
Leider ist die Ernährung eben der Knackpunkt, bei dem die Wenigsten in der Lage sind, etwas zu ändern. Eben, wie das Rauchen aufgeben. Es beginnt im Kopf.
Liebe Grüße von Angela
PS: Ich koche gerade Sirup aus BIO Grenache Trauben (ohne irgendwelche Zusätze, Zucker haben die Trauben selbst genug), dann werden die Schalen getrocknet und die Kerne rausgesammelt und zu Mehl vermahlen, macht Arbeit aber ist genial!
Hier wäre noch einmal ein Link zu einer Fernsehsendung
www.ardmediathek.de/tv/Dokumentation-und...9120&bcastId=3822114
Ich kann es bereits ganz genau zuordnen, wenn ich mich "gehen" lasse, woran es lag und warum mir jetzt wieder die Muskeln mehr krampfen und weh tun.
Leider ist die Ernährung eben der Knackpunkt, bei dem die Wenigsten in der Lage sind, etwas zu ändern. Eben, wie das Rauchen aufgeben. Es beginnt im Kopf.
Liebe Grüße von Angela
PS: Ich koche gerade Sirup aus BIO Grenache Trauben (ohne irgendwelche Zusätze, Zucker haben die Trauben selbst genug), dann werden die Schalen getrocknet und die Kerne rausgesammelt und zu Mehl vermahlen, macht Arbeit aber ist genial!
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