AMMonline

     

rudi antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 12:56
  • rudi
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    23 Oktober 2009
Als bestes Mittel gegen Tumore und auch Myelomzellen halte ich das Curcumin. Hier gibt es schon wirklich viele Erkenntnisse und Studien.

Neuerdings werden auch Kombinationen von Curcumin mit Thalidomid oder Revlimid und anderen Chemomitteln erforscht.

Hier :
info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundhe...ie-boesartigen-.html

www.myelomabeacon.com/news/2010/02/17/cu...e-clinical-evidence/

www.vitalstoff-journal.de/aus-der-forsch...er/curcumin-studien/

myeloma.org/ArticlePage.action?articleId=2237

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 13:17
  • gast
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    15 August 2026

ABo schrieb: hm. sprich eigentlich bringen dann diese ganzen bücher im endeffekt eigentlich gar nichts, ....

und schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum, das vielleicht ganz anders reagiert als ein anderes individuum.

schwer.

ich mein selbst bei der regulären ernährung ändert sich doch die ernährungspyramide alle naslang, ...



Nicht gleich das Kind mit dem Badewasser ausschütten!
Die Menschheit lernt durchaus dazu. Es ist nicht alles egal.

Die Frage bei diesen Büchern und auch Infos aus dem Netz ist die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Quelle.
Also: es gibt Bücher, die auf guten Recherchen beruhen (z.B. das Anti-Krebs-Buch von Servan-Schreiber oder das oben erwähnte Buch von Kämmerer et. al. - das Himbeerenbuch hab ich nicht gelesen, kann ich nicht beurteilen) und es gibt andere Bücher oder Websiten, die vielleicht nicht so glaubwürdig sind. Aber wen oder was wir für glaubwürdig halten, ist natürlich individuell verschieden.
Die wissenschaftliche Methode ist einfach nur eine besonders strenge Form des Erkenntnisgewinns und beruht auf mittlerweile internationalen Vereinbarungen über was vertrauenswürdige Forschung ist. Am besten blickt man durch, wenn man selbst Wissenschaftler ist. Aber selbst dann gibt es unterschiedliche Interpretationen. Oft gibt es ein Minimum, auf das sich die Wissenschaftler geeinigt haben und das ist dann ziemlich - aber auch nicht absolut - verlässlich.
Wenn man nicht selbst Wissenschaftler/in ist, kann man sich an gut recherchierte Zusammenfassungen halten, weil man nicht die Zeit hat, alles selbst zu recherchieren und verstehen.
Wenn man das Neueste wissen will, kann man nicht auf Zusammenfassungen und Überblicksartikel warten, dann kann man es so wie Joseph im Vitamin-D-thread machen: immer die neuesten Veröffentlichungen verfolgen. Joseph wußte deshalb auch schon Jahre vor dem Mainstream, wie wichtig Vitamin D ist.

Die Wissenschaft irrt sich auch mal und muss dazulernen, deshalb muss man immer auch ein bißchen kritisch sein und selber denken.
Außerdem wissen wir ja inzwischen, dass es Wissenschaftler gibt, die ihre Doktorarbeiten oder sogar ihre Forschungsergebnisse fälschen. Und dann gibt es noch dass Problem, dass die Forscher beeinflußt sind von ihren Geldgebern und z.B. unerwünschte Forschungsergebnisse nicht veröffentlichen...
Wenn man die Ernährungspyramide und die Aussagen der DGE über die Jahrzehnte verfolgt, sieht man, wie sehr die beeinflusst sind/waren, dass sie aber (mit vielleicht 10 oder 15 Jahren Verspätung) sich dann doch immer neueren Erkenntnissen anpassen müssen (In 10 Jahren werden also die Getreideprodukte wieder mindestens eine Etage weiter nach oben gerückt sein). Der DGE glaube ich schon lang nichts mehr.

Wer sagt also was auf welcher Beobachtungs-/oder Erkenntnisbasis und bei welchem Geldgeber für welchen Zweck (was will er verkaufen)? Dann sieht man klarer.

Schwer? Ja. Aber wenn wir uns nicht darum kümmern, werden wir halt verführt und manipuliert. Ein bißchen wird man auch immer Kind seiner Zeit und von dern gängigen Ansichten beeinflußt sein. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht lohnt, sich um Erkenntnisgewinn zu bemühen.

Man sollte es nicht zu selbst-zentrisch sehen, sondern sich als Teil der größeren Menschheit sehen. Wir profitieren heute von Versuchen, die die Menschheit in der Vergangenheit gemacht hat, sind aber selbst die Versuchskaninchen für die zukünftigen Erkenntnisse. Menschen haben in der Vergangenheit gelitten für Erfahrungen, von denen wir jetzt profitieren. Unser eigenes Leiden und Tun muß nicht unbedingt in unserer eigenen Lebenszeit Früchte tragen.

"schlussendlich ist es dann doch wieder das individuum" - genau, und niemand kann uns unser individuelles Leben abnehmen. Aber dafür sind wir schließlich da, dieses individuelle Leben selbst zu leben.
Und deshalb hat die Menschheit auch nicht auf die wissenschaftliche Methode gewartet (die ist in der Menschheitsgeschichte erst sehr spät aufgetaucht), sondern hat sich über Jahrmillionen auf Sensitivität/Intuition, Beobachtung und gesunden Menschenverstand verlassen und war damit sehr erfolgreich.

Karina

ABo antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 14:46
  • ABo
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    15 August 2026
danke für die links!

sind das denn dann quasi extrakte? oder wie muss ich mir das vorstellen? (link kopp verlag).

bei dem curcuma hab ich übirgens mal gelesen, dass es nur in verbindung mit pfeffer richtig wirkt, alleine wird es wohl sehr schwer aufgenommen.

das servan schreiber buch werde ich mal googlen und auf ebay schauen, das würde mich auch interessieren.

muss sagen, das ist ein wirklich sehr interessantes thema,
ich frage mich, inwieweit da auch die deutsche Forschung schon so dran ist?
ich hab ja den arzt in HD gefragt, ob man was tun könnte, also mit der ernährung. der meinte nein....

was ich allerdings irgendwie traurig finde: wieso wendet man es nicht in der praxis an. wieso gibts in krankenhäusenr nicht extra anti-krebs-nahrung, sprich wenn man sein menü bestellt, dass es da extra menüs aufgelistet gibt, von denen man annimmt dass sie wirken könnten.
na ja...ist dann wahrscheinlich wieder zu teuer. vielleicht ist auch problematisch dass menschen die chemo bekommen irgendwie nach zucker lüsten (ist mir da im krankenhaus aufgefallen) oder gar nichts essen können.


@karnina
glaubst du denn dass man mit ernährung da gezielt krebs zurückdrängen kann?
oder eher als vorsorge?













gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 16:10
  • gast
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    15 August 2026
Guten Tag,
voller Interesse lese ich eure Beiträge - habe z.Zt. das Buch: Krebszellen lieben Zucker- Patienten brauchen Fett - vor mir liegen und bin beeindruckt von der Schlüssigkeit der dargelegten These - auch wenn es für mich als Fast-Vegetarierin kaum einen größerer Denk - und Ernährungsumbruch vorstellbar ist, würde ich mich entschließen, der ketogenen Ernährungsidee zu folgen.
Aber wie oben in vielfachen Argumenten dargelegt, macht es gerade im Bereich Ernährung wenig Sinn, auf klassische Studien zu warten.
Deshalb meine Frage: hat sich jemand von euch schon mit der Firma und den Produkten von L-nutra (Seite ist auf deutsch zu übersetzen) beschäftigt.
Und wer lebt die ketogene Ernährung bereits?

Dabei hab ich ganz vergessen, mich vorzustellen: Ich habe vor kurzem die Diagnose Gammopathie - Paraprotein IgG lambda nachweisbar - mit stetig ansteigendem IgG erhalten.

Mir scheint Ernährung. Nahrungszusatzstoffe, aktiv Sport und Stressmanagement das zu sein, was ich grad tun kann, um der Angst und dem Schock etwas entgegenzusetzen. - wobei das Letzte das Schwierigste für mich ist.

So viele hier im Forum scheinen schon hoch fachlich informiert:
gibt es irgendwo hier so eine Art Zusammenstellung 'erste Hilfen' - damit ich checken könnte, ob ich auf richtigem Weg bin?
Was gibt es zu bedenken?

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen! Danke!


gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
16 Nov. 2014 17:54
  • gast
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    15 August 2026
Hallo Abo,

„was ich allerdings irgendwie traurig finde: wieso wendet man es nicht in der praxis an.“

Na eben, weils die großen aussagefähigen Studien noch nicht gibt.
Aber niemand hindert uns, es selbst anzuwenden.

„glaubst du denn dass man mit ernährung da gezielt krebs zurückdrängen kann?
oder eher als vorsorge?“

Da ich selbst keine Diagnose habe, interessiere ich mich nur prophylaktisch.
Seit ich jetzt das Buch gelesen habe, habe ich die Kohlenhydrate in meiner Ernährung runtergefahren. Das kann nicht schaden.
Um Krebs zu bekämpfen, ist vermutlich mehr Einsatz erforderlich. Die Autoren unterscheiden zwischen kohlehydratreduzierter Kost (wie z.B. bei der Logi-Methode) und einer strengeren Variante, bei der man in die „Ketose“ kommt, d.h. Der Stoffwechsel stellt sich um und verbrennt nicht Kohlehydrate, sondern Fett (Fettverbrennungsmodus). Das kennt man auch z.B. aus den Büchern von Dr. Ulrich Strunz zur Gewichtsabnahme und Sport. Da reicht es nicht, keinen Zucker zu essen, sondern man muss z.B. auch süßes Obst weglassen usw. Für die Krebsbekämpfung dürfte diese strengere Version nötig sein (nicht mehr als 40-50 g Kohlenhydrate INSGESAMT am Tag, dafür sehr viel mehr gutes Fett und auch Eiweiß). Beweise für Menschen gibts wie gesagt noch nicht, aber viele Hinweise.
Ich habe an manchen Tagen Ketose, an anderen nicht (also eher LOGI-Niveau).
Praktikabel finde ich das „intermittierende Fasten“: Abends früh mit Essen aufhören, morgens spät anfangen, morgens evtl. keine Kohlehydrate essen.
(dazu: englisches Interview mit Dr. Thomas Seyfried im Video: articles.mercola.com/sites/articles/arch...c-diet-benefits.aspx
Zum besseren Verständnis kann man zum gleichzeitigen Mitlesen ein Skript herunterladen)
Auf die Weise kommt man nachts in die Ketose, was den Körper zwingt, die fettspaltenden Enzyme zu produzieren, die er für die Fettverbrennung braucht.
So habe ich mich die letzten 14 Tage umgestellt, während ich das Buch gelesen habe.
Im Buch wird das intermittierende Fasten nicht erwähnt, dort wird NICHT empfohlen, zwischen Kohlehydratverbrennung und Fettverbrennung hin und her zu wechseln. Aber für mich war das einfacher umzusetzen und außerdem war das die letzten Jahrzehnte in meinem Leben auch so, dass der Körper gegen Morgen in eine leichte Ketose kam, nur wurde die mit dem Frühstück (oft eine Banane) jeweils unterbrochen und jetzt verlängere ich die. (Okay, das war jetzt schon etwas Fachgesimpel, habe ich mehr für unsere neue Leserin, die Fast-Vegetarierin, geschrieben, die das Buch auch hat, als für Dich, ABo)
(Liebe Fast-Vegetarierin, bitte unterschreib doch mit irgendeinem Namen, damit wir Dich ansprechen können, außerdem kann man dann die verschiedenen Leute, die alle "gast" heißen, unterscheiden.)

Karina

AngelaR antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
24 Nov. 2014 19:14
  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Damit das Thema Ernährung ja nicht aus den Augen gerät, hier mal eine schöne Sendung zum reinschauen in der arte mediathek:
www.arte.tv/guide/de/043550-000/die-tric...industrie?autoplay=1

Guten Appetit
Alles Liebe von Angela