AMMonline

     

gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
12 Nov. 2014 10:42
  • gast
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    15 August 2026
Hallo,

in den USA laufen gerade Studien mit kohlehydratreduzierter Ernährung bei Patienten mit Prostata-Krebs und Patientinnen mit Brust-Krebs. Leider hab ich nur einen englischsprachigen Link:
realfoodforager.com/university-study-on-...or-cancer-treatment/

Wie's aussieht, passiert da doch allmählich was in Sachen Forschung! Finde ich ermutigend :wink:

Liebe Hope,
danke für Deinen Erfahrungsbericht. In meiner Familie sind mehrere Menschen an (unterschiedlichen Arten von) Krebs gestorben. Meine Schwester ist vor drei jahren an MM gestorben. Deshalb schaue ich immer mal wieder hier ins Forum. Ich selbst habe keine Diagnose, interessiere mich aber natürlich auch für die Vorbeugung...

Karina

Volker07 antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
12 Nov. 2014 18:52
  • Volker07
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Margret,

habe erst gezögert, ob ich auch zum Thema Ernährung Stellung nehmen sollte: Aber nun denn:
Der Glaube soll ja Berge versetzen können; nur dummerweise habe ich in den letzten Monaten/Jahren keine versetzten Berge angetroffen!
Kann aber auch sein, dass ich da etwas völlig falsch verstanden habe.
Aber im Ernst: Ich stelle immer wieder fest, dass Korrelation und Kausalität als identisch angenommen wird; dem ist aber leider nicht so.

Beste Grüße
Volker



Margret antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
12 Nov. 2014 20:28
  • Margret
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    15 August 2026
Ja, Volker - so ist es. Ein treffender Satz übrigens. :D

Ein Mitpatient meines Mannes wurde von seiner sehr dominanten Frau immer mit den unglaublichsten Mittelchen und Vorschriften geplagt. Was musste der arme Kerl nicht alles ertragen:
Kein Zucker, kein Weissmehl, kein rotes Fleisch, alles salzarm und nur gedünstet, gedämpft, kein tierisches Fett... Grüne smoothies, selbstgemacht und natürlich Tees und Pülverchen aller Art. Sicher gut gemeint und sicher sooooo gesund, aber nach einer Chemo nicht unbedingt zuträglich.

Er starb ein paar Wochen nach meinem Mann.

Im Unterschied zu meinem Mann hatte er 4 Jahre lang wenig Lebensfreude - von Spass gar nicht zu reden - keinerlei Genuss beim essen und trinken und einen Hausdrachen, der ihm in bester Absicht zusätzliche Lasten aufgebürdet hat. Ich bin heute noch dankbar für jeden schönen Tag, den wir trotz MM noch haben durften - mit einem Glas Rotwein oder einem köstlichen Stück Schokolade.

Mich wundert immer, dass viele tolle Mittel/Tees und Pülverchen aus exotischen Ländern kommen - aus Ländern, in denen die Lebenserwartung deutlich niedriger ist, als bei uns.

Ein schwieriges Thema, ein weites Feld...

gast antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
12 Nov. 2014 21:42
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo miteinander,

vielleicht beziehen sich die letzten Einträge hier ja nicht auf das, was ich geschrieben hatte, sondern auf Pülverchen etc. -
bei der ketogenen Ernährung handelt es sich ja nicht um dergleichen Einzelmittelchen - ich bin jedenfalls in der Lage, Kausalität von Korrelation zu unterscheiden (tatsächlich hatte ich in Statistik Bestnoten). Und ganz sicher sind die drei Wissenschaftler/innen, die das Buch geschrieben haben ( www.dki-worms.de/shop/pdf/leseprobe-krebszellen-zucker-keto.pdf ), dazu in der Lage! Sie haben wirklich sehr viele unterschiedliche Forschungsarbeiten zusammengetragen und differenziert die Argumente diskutiert. Und machen bis jetzt nur vorsichtige Aussagen - eben soweit wie die Befunde es zulassen, und nicht weiter!
Solche Forschung beginnt mit Zellforschung, geht weiter zum Tierversuch und erst wenn dort relevante Ergebnisse vorliegen, forscht man an Patienten. Aber genau dieses Stadium ist jetzt erreicht. Und das freut mich doch sehr.
www.nmsociety.org/cancer-research.html
Ein Stückchen weiter unten auf der folgenden Seite
krebszellen-lieben-zucker-patienten-brauchen-fett.de/links/
finden sich unter der Überschrift "Publikationen zu klinischen Studien" eine Reihe von weiterführenden Angaben.

Das alles bedeutet nicht, dass ketogene Ernährung Krebs wegzaubert, es bedeutet nur, dass endlich in diesem Bereich ordentlich geforscht wird und dass vieles darauf hinweist, dass kohlehydratarme Ernährung in verschiedener Hinsicht positiv wirkt (z.B. die Ergebnisse von Chemotherapie oder Bestrahlung verbessert).
In meiner Familie sind mehrere Leute an Krebs gestorben, ich bin nicht naiv.

Eine schönen Abend allerseits
Karina

Bernard antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
12 Nov. 2014 23:33
  • Bernard
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    15 August 2026

gast schrieb: Das alles bedeutet nicht, dass ketogene Ernährung Krebs wegzaubert, es bedeutet nur, dass endlich in diesem Bereich ordentlich geforscht wird und dass vieles darauf hinweist, dass kohlehydratarme Ernährung in verschiedener Hinsicht positiv wirkt (z.B. die Ergebnisse von Chemotherapie oder Bestrahlung verbessert).

Eigentlich mag ich selber solche Kommentare nicht, diesmal mach ich eine Ausnahme und schreibe dies:

Ein Freund und Mitforist hat neben dem MM auch Diabetes und hat fundierte Kenntnisse über seine Erkrankung und kennt seine Ernährung, auch die ketogene und wendet sie auch an. Weder während der intialen Chemo noch nach der HD mit auto SZT kam er in CR.
Ich hingegen esse Süßes gern und auch das was man sonst ggl. ungesund nennen mag und bin in CR.

Demnach liegt es wohl eher nicht an der Ernährung, wird wohl an anderen Faktoren liegen.

gruß
bernard

Rosemarie antwortete auf Wieder mal die Ernährung ...
13 Nov. 2014 08:58
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
Hallo zusammen,

nun bei diesem Thema kann ich nicht anders und melde mich auch wieder mal zu Wort.
Wie schon vielfach auch gesagt finde auch ich, dass es wichtig ist auf die Ernährung zu achten. Was ich zu mir nehme.
Ich lass z.B. meist:-? den Zucker weg, kein Weißmehl, gesunde Fette, viel Obst und Gemüse. Für mich ist jedoch sehr wichtig, dass diese Lebensmittel aus gesundem Anbau stammen. Denn was nützt es, wenn ich viel Obst esse, dieses aber mit wie bei Weintrauben aus konventionellem Anbau, mit bis zu 37 verschiedenen Spritzmitteln belastet sind. Das allein ist vielleicht nicht die Ursache für Krebs, trägt aber mit allem was wir sonst noch abbekommen mit dazu bei.
Hier ein absatz aus einem Artikel über die mutigen Menschen in Südtirol, die durchgesetzt haben dass dort die Obstbauern ab sofort ohne Spritzmittel arbeiten.
Dass giftige Spritzmittel, von der Industrie gerne „Pflanzenschutzmittel“ genannt, für die menschliche Gesundheit äußerst schädlich sind, ist seit vielen Jahrzehnten bekannt. Jahrein jahraus werden Rückstände in Lebensmitteln nachgewiesen. Der Autor hat das schon 1995 – also vor zwanzig Jahren - in seinem mit dem Bio-Bauern Josef Ortner verfassten Buch „Die Bio-Bibel“ (Kapitel „Unser tägliches Gift“) ausführlich dargelegt. Dort kann man lesen:

„Es ist längst erwiesen, dass eine Reihe von Spritzmitteln erbgutverändernd und krebserregend ist. Trotzdem werden diese Gifte immer noch eingesetzt. Zu allem Überfluss tauchen sie auch noch im Trinkwasser auf. Statt nun über die einzig mögliche Alternative, nämlich die generelle Einführung des ökologischen Landbaus nachzudenken, zeigt sich die Gift-Lobby gerade jetzt wieder unbelehrbar.“

Ich denke dass wir hier ansetzten sollten und freue mich immer wieder über solche Initiativen.

Ansonsten genieße ich auch gelegentlich eine Curry Wurst mit Pommes und ein Gläschen Bio Rotwein (wg. der Spritzmittel)

Ich wünsche Euch eine gehörige Portion Gelassenheit bei dem Thema und die nötige Achtsamkeit.

Habt einen schönen Tag.
Rosemarie