AMMonline

     

29 Juni 2013 12:49
  • Lucy
  • 408 Beiträge seit
    12 Dezember 2012
Hallo Monika,
geht mir genauso. Ich erhielt meine Diagnose vor gerade mal mehr als einem Jahr und alleine in diesem Zeitraum wurde bei zwei Bekannten MM neu diagnostiziert. Und das sind keine Leute, die ich in der Arztpraxis oder im KH kennengelernt habe, sondern Menschen, die es genau wie uns alle aus heiterem Himmel getroffen hat. Klar verändert sich die Wahrnehmung, aber ein bisschen stutzig gemacht hat es mich schon, hatte man mir doch immer am Anfang gesagt, dass MM sooo selten sei.

LG,
Lucy

29 Juni 2013 13:23
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hmmm... Statistiken... beziehen sich doch nur auf den kleinen Teil der Weltbevölkerung, dem überhaupt hochqualifizierte medizinische Diagnosen etc. zur Verfügung stehen.

Die genannten Statistiken für die EU schliessen selbst in den gut versorgten Ländern die aus, die altersbedingt versterben, bei denen das MM aber der unbekannt gebliebene tieferliegende Grund war. Statistiken haben nun mal Unschärfen vielerlei Art.

Andere Krebsarten sind viel häufiger. Aber was nützt diese Erkenntnis? Man kann es sich doch nicht aussuchen, welchen Krebs man "gern" hätte... Wir alle wollen bis ins hohe Alter gesund bleiben und an dem Abend, bevor es uns schlechter geht, einfach in Frieden für immer einschlafen. Leider interessiert sich das Schicksal weder für unsere Wünsche noch für die Statistik.

Letztlich: Was nützt es? Der, den es trifft, den trifft es zu 100%. Statistik hin oder her.

Liebe Grüße in die Runde,
Margret

30 Juni 2013 12:38
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Joseph
Die Meldung von Celgene an das ZDF beinhaltet, wenn kein Tippfehler enthalten ist, eine enorme Steigerung der Krankheitsfälle. Vor dreizehn Jahren sprach man unter den Onkologen noch von zwei Fällen pro Jahr auf 100.000 Einwohner ohne Zuordnung in Altersgruppen.
Als ich das Forum 2010 fand, war die Rede von vier bis fünf.
Monika, bei all den uns bekannten Zahlen wurde erst im Verlauf der Meldungen eine Unterteilung in die Altersgruppen gemacht.
Margret, uns hat es zu hundert Prozent getroffen, da besteht kein Zweifel. Der kleine Teil der Weltbevölkerung ist statistisch allerdings ausreichend für die Hochrechnung. Es wird ja nicht von den wenigen Erkrankten aus gerechnet, sondern die MM-Fälle im Verhältnis zu den Gesunden im Untersuchungsgebiet betrachtet. Die Zahlen von Celgene, noch immer unter Vorbehalt des Tippfehlers (der hier aber nicht glaubhaft ist), decken sich weitgehend mit den unspezifischen Meldungen über eine Zunahme der MM Fälle in der westlichen Welt. Abifiz deutete das kürzlich ebenfalls an.
Bei einem so rasanten Anstieg bekommen die Bemühungen um die Suche nach der Ursache Fundament.
Euch allen einen schönen Sonntag
Jürgen

05 Juli 2013 14:03
  • Volker07
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Für die Revlimid-Skeptiker hier ein Hinweis auf mögliche "Kollateralschäden":
www.druginformer.com/search/side_effect_...limid/pneumonia.html !
Das soll zwar nur bei weniger als 7-8% der Patienten vorkommen,
aber irgendwer muss ja unter diesen sein. Und wenn dann auch noch wegen des zu niedrigen Cereblon-Titers keine Hauptwirkung, sondern nur die böse Nebenwirkung eintritt? Aber andererseits überstehen über 90% der MM-Patienten die RAD-Therapie ohne diesen Nebeneffekt; wer würde sich da verweigern?

Volker

05 Juli 2013 14:55
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Volker
In die RAD-Therapie kommen jene, die in CR oder nahe diesem erstrebenswerten Zustand sind. War nicht Rudi nach der SZT in diesem Zweig? Das hieße doch, dass weitgehend Tumorfreie Patienten kontrolliert werden. Und da stellt man in der Studie fest, dass sie trotz der Medizin weiter Tumorfrei sind.
Ob das so ist kann ich nicht sagen.
Nur sind meine Zweifel nach langer Einnahme von RD gewachsen. Unter dieser Therapie verlor ich viele Knochen ohne dass es auffiel.
Damit bleiben die Laborwerte unauffällig während die gravierenden Schäden am Skelett übersehen werden.
Wie kann das bei wirksamer Medizin sein?
LG
Jürgen

christine antwortete auf Thal- Revl- Poma- , die Frage der Fragen
05 Juli 2013 23:26
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
RAD steht für Revlimid, Adriamycin und Dexamethason. Das ist die in den besagten Studien verwendete Erstlinienbehandlung VOR einer ASZT. - (So auch bei Rudi) Kann man aber auch im späteren Verlauf einsetzen! Denkbar ist: Wegen dem A und dem D wird man schon nicht 100% zweifellos sagen können, ob das R auch wirklich "tut"
Es ist interessant ( und schrecklich:-() dass deine Knochen weiter angeschlagen wurden, scheint schwierig zu sein, das richtig zu überwachen. Wie wird der Verlauf kontroliiert?
Gruss C

Jetzt schon sorry für iPad - Deutsch........

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