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Maggie antwortete auf ...keine Behandlungsoption mehr.
05 Mai 2021 12:06
  • Maggie
  • 349 Beiträge seit
    01 April 2016
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Liebe Heike, ich denke an euch in dieser unvorstellbar schweren Zeit, die ihr durchlebt.
Viele liebe Grüße Maggie

miregal antwortete auf ...keine Behandlungsoption mehr.
05 Mai 2021 08:32 - 05 Mai 2021 08:32
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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diese car-t-zellstudie schließt PCL nicht grundsätzlich aus
ichgcp.net/de/clinical-trials-registry/NCT03710421
Letzte Änderung: 05 Mai 2021 08:32 von miregal.

Franziska123 antwortete auf ...keine Behandlungsoption mehr.
04 Mai 2021 20:27 - 04 Mai 2021 20:36
  • Franziska123
  • 535 Beiträge seit
    08 August 2018
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Eine 73-jährige Frau mit einer Geschichte von IgG kappa MM präsentierte sich mit bilateraler Sehstörung. Sie hatte eine zweijährige Geschichte von MM und erhielt eine Therapie mit Daratumumab. Der Patient war feuerfest mit Bortezomib, Carfilzomib, Lenalidomid und Ixazomib Kombinationstherapien.

Ihr peripherer Blutabstrich entsprach sPCL mit zirkulierenden Plasmazellen > 5 × 109/l Abb. 1. Die ophthalmologische Untersuchung zeigte ein bilaterales Makula- und optisches Bandomant ödem mit netzretinalen Blutungen und einer zentralen Netzhautvenenverschluss. Die Restaging von MM wurde durchgeführt und der Patient ließ eine dringende Plasmaviskosität messen. IgG-Paraprotein war 99 g/l mit Kappa-Lichtketten von 200 mg/l und einem Kappa-Lambda-Verhältnis von 250. Hämoglobin war 8 x 1 g/dl mit Kreatinin von 139 mol/l. Plasmaviskosität zurückgegeben > 5 mPas und Notfall-Plasmapherese durchgeführt wurde.

Die zytogenetische Analyse von CD138 ausgewählten Knochenmarkplasmazellen ergab eine t(11;14)-Translokation. Nach schriftlicher Einwilligung des Patienten wurde eine BH3-Profilierung an CD138-Zellen durchgeführt, die eine selektive Bcl-2-abhängige Empfindlichkeit gegenüber ABT-199 (Venetoclax) zeigte. Die Ex-vivo-Behandlung zeigte eine Empfindlichkeit gegenüber ABT-199 in sehr niedrigen Konzentrationen im Vergleich zu anderen getesteten BH3-Mimetika. Die Western Blot-Analyse bestätigte eine hohe BCL-2-Expression beim Patienten im Vergleich zu MM-Zelllinien. ++
Der Patient wurde auf Venetoclax 50 mg begonnen und die Dosis wurde auf 400 mg über einen Zeitraum von drei Wochen eskaliert, mit ausgezeichneter Verträglichkeit der Dosiseskalation und keine Beweise für Tumorlyse-Syndrom. Die Plasmaviskosität verringerte sich schnell von 4 mPas auf 1,1 mPas (Normalbereich 1-1–4 mPas) und gleichzeitig mit einer schnellen Normalisierung des Lichtkettenverhältnisses und einer 93%igen Reduktion des IgG-Paraproteins auf 7,3 g/l, was einer sehr guten Teilantwort (VGPR) durch Die Reaktionskriterien der International Myeloma Working Group (IMWG) entspricht.9 Tatsächlich war die Reaktion in Bezug auf die Hyperviskositätsumkehr mit der Plasmapherese in Bezug auf die Schnelligkeit vergleichbar und wurde besser aufrechterhalten. Schnelle vollständige Auflösung der symptomatischen Hyperviskosität, Wiederherstellung der Sehschärfe, Auflösung der Anämie und Wiederherstellung der normalen Nierenfunktion aufgetreten. Der Patient setzt die Behandlung in VGPR zum Zeitpunkt der Berichterstattung fort, neun Monate nach Beginn von Venetoclax.

Dieser Fall zeigt die Einzelwirkstoffaktivität von Venetoclax in t(11;14) sPCL-Refraktozuhause gegen Proteasomen-Inhibitoren, immunmodulatorische Medikamente und Daratumumab. Venetoclax induzierte eine schnelle hämatologische und klinische Reaktion bei einem Patienten mit Hyperviskositätssyndrom, der sonst zweifellos schnell tödlich gewesen wäre. Unsere präklinischen Daten, die mit CD138-Plasmazellen generiert wurden, die aus dem Knochenmark des Patienten isoliert wurden, zeigen die direkte Toxizität von MM/PCL-Zellen zur BCL-2-Hemmung ex vivo mit erhöhter Empfindlichkeit im Vergleich zu anderen BH3-Mimetika (Abb. 2). Diese ex vivo Antwort wurde in vivo in dieser Bank zum Nachttisch nachgeahmt. +

Genetische Studien von sPCL haben gezeigt, dass diese Erkrankung genomisch von MM unterscheidet, wobei 82% der Patienten translokationen mit IgH 14q32 in einigen Studien und eine Neigung zur Hypodiploidie haben.10, 11 Dies kann darauf hindeuten, dass IgH-Translokationen als frühes klonales Treiberereignis in sPCL fungieren, was durch Daten unterstützt wird, die darauf hinweisen, dass die Transformation in sPCL von MM nicht notwendigerweise ein Spät- oder Endstadiumereignis ist, wie traditionell angenommen. Die mediane Zeit bis zur leukämischen Progression von MM liegt in der Krankheitsentwicklung mit 20 bis 8 Monaten.1 und dieser Fall zeigt, dass effektive molekular zielgerichtete Behandlungen in diesem Stadium schnelle und tiefe Reaktionen auslösen können. Dies kann auch auf eine klinisch und klonal unterschiedliche Untergruppe von MM-Patienten hinweisen, die sPCL entwickeln und eine Neigung zu lytischen Knochenerkrankungen und Nierenfunktionsstörungen nach veröffentlichten klinischen Studien haben.1 Der vorliegende Fall zeigt die klinische Wirksamkeit von Einzelwirkstoffvenetoclax bei der Induktion einer schnellen und tiefen Remission von t(11;14) sPCL mit Hyperviskosität und hebt den potenziellen Nutzen von BH3-Profiling und ex vivo BH3-Mimetik-Behandlungen als potenzielle Biomarker hervor. Die Identifizierung eines umsetzbaren Ziels war in diesem Fall entscheidend und führte zu einem progressionsfreien Überleben von neun Monaten. Dieser Fall wirft einen neuen Therapieraum für Patienten mit Plasmazelldyscrasias im MM/sPCL-Spektrum auf, in dem mehr klinische Daten benötigt werden, um einen effektiven personalisierten Therapieansatz zu ermöglichen.





da wurde auch eine Not-Plasmapharese durchgeführt und Venetoclax zeigte Wirkung bei sekundärer
Plasmazellleukämie.Man kann ja fragen,ob das eine Chance wäre. Es gibt auch gerade eine Studie-CANOVA mit
dem Medikament.(Tablette )
www.leukaemiehilfe-rhein-main.de/files/p...-venetoclax-lhrm.pdf

LG
Letzte Änderung: 04 Mai 2021 20:36 von Franziska123.

Heike-Zi antwortete auf ...keine Behandlungsoption mehr.
04 Mai 2021 18:19
  • Heike-Zi
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  • 250 Beiträge seit
    17 Juli 2018
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Hallo ihr Lieben,
wir kämpfen weiter.
Vielen vielen Dank für eure Empfehlungen. Brokkolisprossen hatte ich gerade bestellt, als du geschieben hast liebe Jeanny. Manchmal ist es schon komisch.
Mit meinem Mann habe ich auch gestern darüber gesprochen, dass man die schlechten Plasmazellen nicht einfach aus dem Blut filtern kann.
Die Unikliniken zeigen immer soviele Erfolgsgeschichten auf und dann geht leider doch nichts mehr. Wir fühlen uns schon irgendwie hilflos und fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Vor der Transplantation hatte man extra bei der Krankenkasse einem Antrag auf Blenrep gestellt, falls die Transplantation nicht den Erfolg bringt und jetzt wird nichts mehr gemacht. Alles sehr traurig.
Seit Freitag leidet mein Mann jetzt wieder unter Nasenbluten. Die Thrombos wären noch nicht so niedrig, dass man Thrombos gibt.
Drückt weiter die Daumen und betet für uns.
Alles Liebe
Heike

miregal antwortete auf ...keine Behandlungsoption mehr.
04 Mai 2021 17:11
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Mal eine Verständnisfrage: kann man eine Plasmazellleukämie nicht durch regelmäßige Blutwäsche ausfiltern (Apharese so wie Stammzellsammlung) um die Sache etwas aufzuschieben?

Franziska123 antwortete auf ...keine Behandlungsoption mehr.
04 Mai 2021 14:58
  • Franziska123
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    08 August 2018
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Liebe Heike

da gebe ich Michael recht.Alles versuchen.

Ich würde in aller erster Linie an das Imunsystem denken. Stärken soviel es geht.
Ich muss es nochmal erwähnen, das Gerstengras steht bei mir oben auf der Liste.
Meine Mutter war damit richtig fit. Ja mit Curcumin in Eurem Fall wäre ich auch vorsichtig.
Schade wegen dem Curcumin. Die Leber stärken,was wirklich funktioniert ist Löwenzahntee
und Hepar Levert Tabletten. Jeden Tag Rote Beete Saft trinken.
Als meine Mutter die Lungensepsis hatte und wir so verzweifelt waren,weil sie sich garnicht
erholt hatte, haben wir ja alles ausprobiert. Was wirklich zur Besserung geholfen hat war Manuka
Honig das Orginal. Jeden Tag ein Löffel. Das ist ja wie ein Antibiotikum.
Für die Blutbildung,die ja wichtig ist hat man meinem Vater ,als er so einen niedrigen HB nach der
Herz OP hatte, Folsäure empfohlen. Und nach 4 Wochen war der HB fast im Normbereich.
Meine Mutter hat dann auch mal eine 2 wöchentliche Einnahme gemacht,weil wir nicht sicher waren
ob das so gut ist während Therapie. Aber auch bei Ihr ist der HB stetig gestiegen. Jetzt im Normalbereich.

Liebe Heike,was kann man noch tun???? Ich habe mich viel beschäftigt mit Brokkoliesprossen. Das wurde sogar
mal in Heidelberg geforscht und es gab beeindruckende Ergebnisse. Und man sollte auch jeden Tag ein Löffel
Senf essen,da ist irgentwas gutes drin (und hilft bei Übelkeit und Kreislaufprobleme). Ob das alles hilft?
Es ist wenigstens etwas,was man versuchen könnte. Wenigstens vielleicht noch etwas Zeit,wenigstens etwas "gutes"
Wohlbefinden und wenigstens vielleicht ein Stillstand.Wer weiss. Alles Liebe für Euch. Bete weiter.

LG Jeanny