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02 Aug. 2017 23:15
  • joseph
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Fymkje schrieb: Das ist ja tröstlich, aber woher weisst du das?
Aber du hast in den 13 Jahren sicher auch eine Menge mitgemacht und nicht immer war das Leben für dich schön oder?


Hi Ingrid

Ich war die letzten 12 Jahre 8 mal in der Karibik , davon 6 mal 5 Wochen, habe jeden Sommer 4 bis 5 Wochen in West- oder Südfrankreich verbracht, war auf Menorka zweimal im Mai (mit einer Patientin und Gemahl)

Bin über 400.000 km Auto gefahren

Wenns mir richtig schlecht gegangen wäre, wär dieses nicht möglich gewesen

====> www.helpster.de/zellteilung-fuer-laien-einfach-erklaert_144699

Durch Zellteilung vermehren sich Zellen. Wachstum und Erneuerung von Gewebe beruhen auf ihr. Alterungsprozesse werden als Nachlassen der Zellteilung verstanden.

LG

Joseph

Diddlmaus antwortete auf Diagnose Smoldering Myelom - und nun?
02 Aug. 2017 22:40
  • Diddlmaus
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Liebe Ingrid,

Ich versteh Deine Sicht durchaus. Du denkst Dir, dass Du Dein Leben schon gelebt hast und denkst, dass Du nicht mehr bereit bist, Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Das ist Deine (momentane) Meinung. Da sollte sich keiner gekränkt fühlen dadurch.

Du bist es sicher auch nicht wenn ich zu Bedenken gebe, dass es grossartig ist, dass Du bis jetzt so fit durchs Leben gekommen bist. Ich freu mich für Dich. Jetzt gilt es, eine andere, verletzlichere Seite des Lebens an sich selbst kennenzulernen, zu akzeptieren und damit ins Reine zu kommen. Das kann weh tun - egal ob mit 34 oder 74!

Grüsse

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

02 Aug. 2017 18:34
  • Fymkje
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Hallo Joseph

Das ist ja tröstlich, aber woher weisst du das?

Aber du hast in den 13 Jahren sicher auch eine Menge mitgemacht und nicht immer war das Leben für dich schön oder?

LG
Ingrid.

02 Aug. 2017 13:13
  • joseph
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Hi Ingrid

Mit 73/74 hat man einen riesen Vorteil, die Zellteilung hat sich sehr verlangsamt und somit ist das Risiko einer explosivartigen Ausbreitung doch gemindert.

Die Sissi braucht dich noch einige Jahre, denk dran ;)

Ich war 44 bei Diagnose, heute 57 ........... du siehst, es geht ;)

LG

Joseph

02 Aug. 2017 09:58 - 02 Aug. 2017 09:59
  • Fymkje
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PS
Ich bin doch nicht ganz alleine, ich habe ein Kätzchen, ein zugelaufenes, das liebt mich und ich liebe es. Nach anfänglicher Scheu ist sie sooo anhänglich und süss geworden. Sissi gibt mir viel.
Letzte Änderung: 02 Aug. 2017 09:59 von Fymkje.

02 Aug. 2017 09:53 - 02 Aug. 2017 10:00
  • Fymkje
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Hallo Sibylle

Vielen Dank für deine guten Worte.
Schluck, du warst erst 34? Weiss nicht was ich dazu sagen soll.
Ich dachte das sei so eine Alterskrankheit nach 60. Da liegt vielleicht auch der Unterschied. Ich bin nun 73, im Sept. 74, und ob ich da den ganzen Chemokrampf noch mitmachen möchte, weiss ich nun wirklich nicht.

Für mich ist Lebensqualität, mein Leben so zu leben, wie ich es möchte, ohne Einschränkungen und nicht bestimmt duch eine Krankheit. Und ich muss alleine zurecht kommen, denn ich lebe alleine, keine Kinder keinen Partner, ein paar Freunde/Bekannte, nur noch eine Schwester, 17 Jahre jünger, die ihr eigenes Leben hat und noch voll beruftstätig ist. Bis vor Kurzem hatte ich noch ein Pferd, das ich versorgt habe und mit dem ich Kutsche gefahren bin. Er ist 14 Tage vor der Diagnose gestorben, sollte das so sein? Ausserdem arbeite ich mit zwei anderen Pferden, auch Kutsche und Bodenarbeit. Ich gehe schwimmen, ich turne. So bin ich es mein Leben lang gewöhnt, selbstbestimmt und selbstverantwortlich leben. Leben um jeden Preis, alles Elend stumm ertragen, nur um ein paar Jährchen zu gewinnen?

Wenn ich möglicherweise diejenigen verletze, die bereit dafür sind, vieles auf sich zu nehmen und es auch schon getan haben. tut es mir leid. Aber wir wollen hier ja ehrlich miteinander umgehen, nicht wahr? Und ich spreche ja nur für mich.

Natürlich werde ich mich bei einem Spezialisten beraten lassen. Da ich in St. Gallen wohne, werde ich das Kantonsspital aufsuchen.

LG
Ingrid
Letzte Änderung: 02 Aug. 2017 10:00 von Fymkje. Begründung: Rechtschreibung