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TrudiG antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
31 Dez. 2016 20:29
  • TrudiG
  • 11 Beiträge seit
    24 Februar 2016
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Hallo Dirk Michael und Joseph
Ich habe vor einem Jahr die Diagnose MM erhalten. Nach genaueren Abklärungen wurde ich zurückgestuft auf Stufe IIa. So war ich also auf der Warteliste und machte mich im Internet schlau.
Im Winter und Frühjahr hatte ich zweimal eine Lungenentzündung. Dann begann ich Curcumin Complex3 8g pro Tag zu nehmen. Den ganzen Summer war ich nie krank, aber die Werte waren einfach stabil und sanken nicht. Ich habe natürlich die Diskussion über Curcumin genau verfolgt. und entschloss mich auf Mizellen Curcumin umzusteigen. Ich bin sehr gespannt wie die anderen auf dieses Curcumin reagieren und war sehr enttäuscht, dass bei Joseph die Werte weiter gestiegen sind.
Vor ein einer Woche begann plötzlich meine Ritzarthrose am Daumen zu schmerzen. Fast gleichzeitig bekam ich eine starke Erkältung mit leichtem Fieber. So entschloss ich mich zurück zu Curcumin Complex 3 zurückzukehren. Ein gestärktes Immunsystem ist schliesslich auch etwas wert. Zudem hoffe ich dass die Werte weiterhin stabil bleiben und ich noch lange nicht mit Chemie dahinter muss.
Ich wünsche allen ein schönes neues Jahr.
Trudi

Turok antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
24 Nov. 2016 09:53
  • Turok
  • 200 Beiträge seit
    12 April 2013
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Hallo Dirk- Michael,

welche Ausbildung hast Du denn bis zum Ende durchgezogen, wo es genau galt hinzusehen und zu definieren, nachdem Du die Medizin abgebrochen hast und eine so tödliche Krankheit aus deiner Sicht hattest.

Gruß Dirk

....in den Pausen passiert das Wesentliche....

Dirk-Michael antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
18 Nov. 2016 17:55
  • Dirk-Michael
  • 33 Beiträge seit
    06 November 2016
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So, nach dem Durchsehen aller mir vorliegenden Curcumin-Studien kann ich sagen: Du hast Recht, ich habe mich bezüglich der Bioverfügbarkeit von Curcumin-Piperin-Formulierungen geirrt. Die von mir angenommene 9-fache Steigerung gegenüber nativ bezog sich tatsächlich auf Curcumin-Mikrosinat.

Promoting Curcumin for a better world. www.curcumin-als-pharmakon.info

gex antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
18 Nov. 2016 16:57
  • gex
  • 592 Beiträge seit
    15 Juni 2016
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Dirk-Michael schrieb: Aber das lässt sich doch aus dieser (oder anderen Studien) ableiten, wo sehr wohl Curcumin + Piperin mit im Rennen waren.

Hallo Dirk-Michael,
Welche Studie(n) meinst du nun genau?
In der Studie der Uni Hohenheim, wo die 185x Verfügbarkeit für Mizellen festgestellt wurde, kam jedenfalls kein Curcumin mit Piperin zum Vergleichs-Einsatz.
Die Form, die eine 9x Verfügbarkeit erreichte, war Micronisat und enthielt kein Piperin:
"The curcumin micronisate was produced by RAPS GmbH & Co. KG (Kulmbach, Germany) using their “concentrated powder form” technology [43] by mixing 25% curcumin powder with 58.3% triacetin and 16.7% panodan (E472e) and spraying the solution onto the porous excipient silicon dioxide."
Vielleicht hast Du das verwechselt.
Für Piperin gilt allgemein der Verfügbarkeits-Faktor 20x als anerkannt (nicht 9x) und wird immer wieder zitiert. Bislang habe ich dazu allerdings nur 1 Studie von 1997 mit nur 8 Personen entdeckt:
turmericaustralia.com.au/wp-content/uplo...Human-Volunteers.pdf

Beste Grüße Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

Dirk-Michael antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
18 Nov. 2016 14:20
  • Dirk-Michael
  • 33 Beiträge seit
    06 November 2016
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gex schrieb: AUC:
Beim Vergleich der AUC gleicher Menge 500mg Mizellen mit 500mg Curcumin mit Piperin, ja ganz klar, Vorteil Mizellen.
Aber so nimmt man es nicht ein, sondern um 10x mehr Curcumin mit Piperin.
Wo sind die AUC Kurven, die z.B. 500mg Mizellen mit 5000mg Curcumin mit Piperin vergleichen? Das wäre eine realitätsnahe Studie, ich wäre sehr interessiert, habe aber noch keine gesehen.


Aber das lässt sich doch aus dieser (oder anderen Studien) ableiten, wo sehr wohl Curcumin + Piperin mit im Rennen waren.

Curcumin + Piperin hat gegenüber nativem Curcumin eine 9-fach höhere Bioverfügbarkeit. Das heißt, wir können aufstellen:

Curcumin (nativ) = 1 / Curcumin + Piperion = 9 / Mizellen-Curcumin = 185

Setzt Du das ins Verhältnis, dann hat Mizellen-Curcumin gegenüber der Kombination von Curcumin + Piperin eine 20,5555 höhere Bioverfügbarkeit.

Promoting Curcumin for a better world. www.curcumin-als-pharmakon.info

Dirk-Michael antwortete auf Curcumin und Bioverfügbarkeit
18 Nov. 2016 14:13 - 18 Nov. 2016 14:14
  • Dirk-Michael
  • 33 Beiträge seit
    06 November 2016
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Aber einen nicht ganz wichtigen Punkt hast Du vergessen: Piperin erhöht zwar die Aufnahme von Curcumin in den Blutkreislauf, aber woher weißt Du, dass das (hydrophobe/lipophile) native Curcumin genauso effektiv wie Mizellen-Curcumin in die Zielgewebe transportiert wird und dort eine ähnlich hohe Konzentration erreicht.

Ich meine (und liefere das bei Wiederauffinden gerne nach), dass ich in einer (der tausenden, die ich gelesen habe) Curcumin-Studie las, dass natives Curcumin wesentlich schneller metabolisiert wird (Glucuronidierung) wird als Mizellen-Curcumin, d. h. wesentlich kürzer am Ziel-Wirkort verbleiben kann.

Das Mizellen-Prinzip ist ein körpereigenes.

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Letzte Änderung: 18 Nov. 2016 14:14 von Dirk-Michael.