Bernard antwortete auf Keine Behandlung
17 Aug. 2014 19:35
- Bernard
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Hallo Margret
Am liebsten würde ich jetzt schweigen und dich umarmen.
Und es ist klar wofür ich diese Strapazen aufnehme...
Für mich und meine Liebsten.
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Und es ist klar wofür ich diese Strapazen aufnehme...
Für mich und meine Liebsten.
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Rosi antwortete auf Keine Behandlung
17 Aug. 2014 19:21
- Rosi
76 Beiträge seit
13 April 2013
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- Beiträge: 76
Liebe Margret,
Du hast meinen vollsten Respekt für . . .! Ich kann das gar nicht in Worte fassen.
Ach Jazzer - ich bin auch über die 60, hatte ebensolche Gedanken, was wäre, wenn ich nichts tun würde. Nun - ich habs getan - eine Therapie begonnen, die mich sicher mein letztes Stück Leben lang begleiten wird. Na und? Wir sind doch nicht allein auf der Welt. Unsere Partner, Kinder und Enkel sind auch noch da. Wenn Du jedoch der Meinung bist, dass Du Dir zuviel wirst, na denn . . .!
Allen Mitforisten mit oder ohne Theapie alles Liebe und Gute.
Herzlichst - Rosi
Du hast meinen vollsten Respekt für . . .! Ich kann das gar nicht in Worte fassen.
Ach Jazzer - ich bin auch über die 60, hatte ebensolche Gedanken, was wäre, wenn ich nichts tun würde. Nun - ich habs getan - eine Therapie begonnen, die mich sicher mein letztes Stück Leben lang begleiten wird. Na und? Wir sind doch nicht allein auf der Welt. Unsere Partner, Kinder und Enkel sind auch noch da. Wenn Du jedoch der Meinung bist, dass Du Dir zuviel wirst, na denn . . .!
Allen Mitforisten mit oder ohne Theapie alles Liebe und Gute.
Herzlichst - Rosi
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Margret antwortete auf Keine Behandlung
17 Aug. 2014 16:48
- Margret
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Ich habe keine Ahnung.
- Davon, wie und warum man kampflos aufgibt.
- Davon, wie man in Selbstmitleid versunken nicht wahrnimmt, welchen Schmerz man denen zufügt, die einen lieben.
- Davon, wie man sich vor einer vorübergehenden Behandlung mehr fürchten kann, als vor der Endgültigkeit des Todes.
Ich habe Ahnung.
- Davon, wie sich die Diagnose anfühlt, einem den Boden wegzieht, alle Pläne zerstört und die gemeinsamen Jahre schlagartig auf einen Bruchteil reduziert.
- Davon, wie es ist, sein Liebstes durch alle Tiefen zu begleiten, immer wieder Mut zu machen, immer stark zu sein, obwohl einen die eigene Angst von innen her beinahe auffrisst.
- Davon, wieviel Lebensfreude und schöne gemeinsame Stunden man aus dem Wissen um die Begrenztheit gewinnen kann.
- Davon, welche Tiefe sich aus der gemeinsamen Erfahrung des Leids gewinnen lässt.
- Davon, loslassen zu müssen und gute Freunde zu verlieren. One by one.
- Davon, in der Schlussphase den physischen Verfall hilflos erleben zu müssen.
- Davon, den Geliebten in den Armen zu halten, während er langsam stirbt.
- Davon, wie sich das Leben danach anfühlt, wie groß der Schmerz, die Einsamkeit und die Leere sind.
- Davon, wie man irgendwann mit gebrochenen Flügeln einfach weiterfliegt. Wozu auch immer.
Ich habe tiefen Respekt.
- Vor jedem, der den Kampf gegen die Krankheit aufnimmt, wohl wissend, dass er ihn am Ende verlieren wird.
- Vor dem Mut, dem Tod jeden Tag neu ein Stückchen Leben und Lebensfreude entgegenzusetzen, abzutrotzen.
- Davor, den Kampf aufzugeben, wenn man genug gekämpft hat, wenn die Kraft fürs weiterkämpfen verbraucht ist.
- Vor dem begleiteten und wohlversorgten, würdevollen Abschied.
- Vor der Tapferkeit, aus Liebe und in Liebe loszulassen, was nicht mehr zu halten ist.
- Vor denen, die kämpfen, denen, die sie dabei liebevoll begleiten und vor denen, die wir schon gehen lassen mussten.
Aus diesem Respekt heraus werde ich in diesem Thread nun schweigen.
- Davon, wie und warum man kampflos aufgibt.
- Davon, wie man in Selbstmitleid versunken nicht wahrnimmt, welchen Schmerz man denen zufügt, die einen lieben.
- Davon, wie man sich vor einer vorübergehenden Behandlung mehr fürchten kann, als vor der Endgültigkeit des Todes.
Ich habe Ahnung.
- Davon, wie sich die Diagnose anfühlt, einem den Boden wegzieht, alle Pläne zerstört und die gemeinsamen Jahre schlagartig auf einen Bruchteil reduziert.
- Davon, wie es ist, sein Liebstes durch alle Tiefen zu begleiten, immer wieder Mut zu machen, immer stark zu sein, obwohl einen die eigene Angst von innen her beinahe auffrisst.
- Davon, wieviel Lebensfreude und schöne gemeinsame Stunden man aus dem Wissen um die Begrenztheit gewinnen kann.
- Davon, welche Tiefe sich aus der gemeinsamen Erfahrung des Leids gewinnen lässt.
- Davon, loslassen zu müssen und gute Freunde zu verlieren. One by one.
- Davon, in der Schlussphase den physischen Verfall hilflos erleben zu müssen.
- Davon, den Geliebten in den Armen zu halten, während er langsam stirbt.
- Davon, wie sich das Leben danach anfühlt, wie groß der Schmerz, die Einsamkeit und die Leere sind.
- Davon, wie man irgendwann mit gebrochenen Flügeln einfach weiterfliegt. Wozu auch immer.
Ich habe tiefen Respekt.
- Vor jedem, der den Kampf gegen die Krankheit aufnimmt, wohl wissend, dass er ihn am Ende verlieren wird.
- Vor dem Mut, dem Tod jeden Tag neu ein Stückchen Leben und Lebensfreude entgegenzusetzen, abzutrotzen.
- Davor, den Kampf aufzugeben, wenn man genug gekämpft hat, wenn die Kraft fürs weiterkämpfen verbraucht ist.
- Vor dem begleiteten und wohlversorgten, würdevollen Abschied.
- Vor der Tapferkeit, aus Liebe und in Liebe loszulassen, was nicht mehr zu halten ist.
- Vor denen, die kämpfen, denen, die sie dabei liebevoll begleiten und vor denen, die wir schon gehen lassen mussten.
Aus diesem Respekt heraus werde ich in diesem Thread nun schweigen.
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Jeanny150765 antwortete auf Keine Behandlung
17 Aug. 2014 13:26
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
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- Beiträge: 1161
...Margret hat sehr wohl Ahnung,Ahnung die Sie nie wollte,aber
das ist unfair,ich hoffe das das einfach nur so daher gesagt war von Dir.
Wir wollen Dir eigentlich nur helfen,einen Weg zu finden,denn Du hast Dich ja hier gemeldet.Wenn Du garnichts gegen das Fortschreiten tun willst,dann ist das Deine Entscheidung.Hier sind jedenfalls alle am kämpfen,weil sie leben wollen,solange wie möglich....
LG
Jeanny
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Hope antwortete auf Keine Behandlung
17 Aug. 2014 10:47
- Hope
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo,
ich bin seit der Erstdiagnose meines Mannes im November 2013 hier stiller Mitleser. Näheres zu seinem Krankheitsverlauf werde ich noch ergänzen. Von Anfang bewundere ich euch alle für euren Mut, euch der Krankheit zu stellen und zu kämpfen. Bisher hatte ich nicht das Bedürfnis, mich zu Wort zu melden - ihr wisst alle genau, man hat genug mit einem selbst zu tun ...
Seit ich aber das Gespräch rund um Jazzer verfolge und heute lesen muss, Margret hätte "keine Ahnung, von was sie redet", muss ich etwas dazu sagen. Jazzer, ich glaube, du hast keine Ahnung, willst es nicht sehen oder bist zu egoistisch es zu sehen, was wir als Angehörige mitmachen. Wir sind diejenigen, die alles hilflos mit ansehen müssen, nächtelang vor Sorgen wach liegen, uns um die Kinder und viele Angelegenheiten kümmern, und und und ... Nicht nur ihr als Kranke, sondern auch wir werden komplett aus unserem bisherigen Leben gerissen!
Mein Mann muss morgen zur zweiten SZT ins Klinikum und wir werden gemeinsam kämpfen, was sonst!
Es ist einfach respektlos, so zu antworten, uns als Angehörige und auch deiner Frau gegenüber! Hast du deine Frau überhaupt schon mal gefragt, was sie möchte? Sicher auch, dass du kämpfst!
Margret hat absolut recht! Was erwartest du hier?
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße
Hope
ich bin seit der Erstdiagnose meines Mannes im November 2013 hier stiller Mitleser. Näheres zu seinem Krankheitsverlauf werde ich noch ergänzen. Von Anfang bewundere ich euch alle für euren Mut, euch der Krankheit zu stellen und zu kämpfen. Bisher hatte ich nicht das Bedürfnis, mich zu Wort zu melden - ihr wisst alle genau, man hat genug mit einem selbst zu tun ...
Seit ich aber das Gespräch rund um Jazzer verfolge und heute lesen muss, Margret hätte "keine Ahnung, von was sie redet", muss ich etwas dazu sagen. Jazzer, ich glaube, du hast keine Ahnung, willst es nicht sehen oder bist zu egoistisch es zu sehen, was wir als Angehörige mitmachen. Wir sind diejenigen, die alles hilflos mit ansehen müssen, nächtelang vor Sorgen wach liegen, uns um die Kinder und viele Angelegenheiten kümmern, und und und ... Nicht nur ihr als Kranke, sondern auch wir werden komplett aus unserem bisherigen Leben gerissen!
Mein Mann muss morgen zur zweiten SZT ins Klinikum und wir werden gemeinsam kämpfen, was sonst!
Es ist einfach respektlos, so zu antworten, uns als Angehörige und auch deiner Frau gegenüber! Hast du deine Frau überhaupt schon mal gefragt, was sie möchte? Sicher auch, dass du kämpfst!
Margret hat absolut recht! Was erwartest du hier?
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße
Hope
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dani999 antwortete auf Keine Behandlung
17 Aug. 2014 10:13
- dani999
416 Beiträge seit
09 Juni 2013
09 Juni 2013
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- Beiträge: 416
Lieber Jazzer,
warum du einen Weg ohne Behandlung gehen willst kann ich nicht verstehen.
Selbst wenn du nicht alle Behandlungsformen gehen willst würde ich doch bestimmte in Erwägung ziehen.
Wie weit deine Krankheit fortgeschritten ist schreibst du ja leider nicht.
Ist es dir klar, wenn du nichts tust, dass du evtl. ein Pflegefall wirst.
Dir dann deine Entscheidungen genommen werden. Das ist ja wirklich toll für die Angehörigen dann.
Glaubst du den, dass wir nicht an Selbstmord gedacht hätten. Dies ist ja der einfachste Weg.
Du schreibst so ungefähr du hättest dein Leben schon gelebt und für dich würde es sich nicht mehr rentieren weiter zu kämpfen. Also das kann ich nicht ganz verstehen, ich kenne viele 60iger die top fit sind und das Leben genießen.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass man brutal Schieß hat vor den Therapien.
Ich wusste auch nicht, dass die Krankheit mit Blutkonserven behandelt wird. Mir war auch bewusst, dass man sich da Krankheiten einfangen kann. Beim ersten mal ist mir ganz schlecht geworden bei dem Gedanken von einem anderen Menschen Blut zu bekommen. Es geht einem aber innerhalb einer Stunde umso besser. Man kommt sich vor wie ein Vampier der endlich wieder Kraft bekommen hat.
Ich hoffe sehr du überlegst es dir nochmal.
Bis bald
Dani
warum du einen Weg ohne Behandlung gehen willst kann ich nicht verstehen.
Selbst wenn du nicht alle Behandlungsformen gehen willst würde ich doch bestimmte in Erwägung ziehen.
Wie weit deine Krankheit fortgeschritten ist schreibst du ja leider nicht.
Ist es dir klar, wenn du nichts tust, dass du evtl. ein Pflegefall wirst.
Dir dann deine Entscheidungen genommen werden. Das ist ja wirklich toll für die Angehörigen dann.
Glaubst du den, dass wir nicht an Selbstmord gedacht hätten. Dies ist ja der einfachste Weg.
Du schreibst so ungefähr du hättest dein Leben schon gelebt und für dich würde es sich nicht mehr rentieren weiter zu kämpfen. Also das kann ich nicht ganz verstehen, ich kenne viele 60iger die top fit sind und das Leben genießen.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass man brutal Schieß hat vor den Therapien.
Ich wusste auch nicht, dass die Krankheit mit Blutkonserven behandelt wird. Mir war auch bewusst, dass man sich da Krankheiten einfangen kann. Beim ersten mal ist mir ganz schlecht geworden bei dem Gedanken von einem anderen Menschen Blut zu bekommen. Es geht einem aber innerhalb einer Stunde umso besser. Man kommt sich vor wie ein Vampier der endlich wieder Kraft bekommen hat.
Ich hoffe sehr du überlegst es dir nochmal.
Bis bald
Dani
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.