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Pirjoinkeri antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
15 Nov. 2016 11:27
- Pirjoinkeri
-
133 Beiträge seit
09 Mai 2012
09 Mai 2012
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Hallo,
In Würzburg gab es zum Thema einen Vortrag. Neu für mich war die Tatsache, dass man ein Risikopatient immer bleibt egal auch wenn die Gabe von BP schon Jahre her ist.
Dort wurde gesagt: Zahnimplantate; Nein, Never.
Regelmäßige Kontrolle und Zahnreinugung zwingend notwendig, auch wenn man keine Zähne mehr hat. Und bei größeren Prozeduren immer Antibiose nehmen.
Wahrscheinlich gibt es auch zu diesem Thema zig Meinungen.
Gruß Pirjo
In Würzburg gab es zum Thema einen Vortrag. Neu für mich war die Tatsache, dass man ein Risikopatient immer bleibt egal auch wenn die Gabe von BP schon Jahre her ist.
Dort wurde gesagt: Zahnimplantate; Nein, Never.
Regelmäßige Kontrolle und Zahnreinugung zwingend notwendig, auch wenn man keine Zähne mehr hat. Und bei größeren Prozeduren immer Antibiose nehmen.
Wahrscheinlich gibt es auch zu diesem Thema zig Meinungen.
Gruß Pirjo
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GiselaKöenig antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
15 Nov. 2016 10:55
- GiselaKöenig
378 Beiträge seit
26 Oktober 2009
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- Beiträge: 378
Hallo,
ich habe seit 2007 bis ca. 2013 alle 4 Wochen 6 mg Bondronat bekommen. Durch das Cortison während der Therapie 2007 hatten sich bei mir viele Zähne im Unterkiefer gelockert. Diese konnte man auch nicht erhalten.Ich war und bin in der Zahnklinik Bonn in Behandlung, dort war zu diesem Zeitpunkt eine Oberärztin in der Kieferchirurgie die sich sehr intensiv mit dem Thema Kiefernekrosen auseinander gesetzt hat.
Wir sind folgendermaßen vorgegangen: Bondronat wurde abgesetzt. Zähne wurden unter Antibiose entfernt. Wunde vernäht. Lange Zeit gewartet bis der Kiefer sich an den Stellen wieder aufgebaut hatte. Es ergaben sich keine Probleme, weder beider Entfernung noch bei der Wundheilung. Danach wurde ein 3 D CT vom Kiefer angefertigt um die Knochenstärke zu beurteilen. Einen Knochenaufbau hätte die Chirurgin abgelehnt. 6 Monate später wurden dann im rechten Unterkiefer zwei Implantate gesetzt. Es wurde allerdings danach länger mit den Aufbauten gewartet um sicher zu gehen das sie auch in den Kiefer eingewachsen waren. Es erfolgten die Aufbauten. Anschließend wurden mir im linken Unterkiefer 3 Implantate gesetzt, gleiches Vorgehen wie rechts. Alles gut verheilt. Im Oberkiefer konnte ich die Lücken mit einer Teleskopbrücke schließen lassen, somit brauche ich dort vorerst keine Implantate.
An dieser Stelle folgt wieder mein Spruch, jeder Körper ist anders und reagiert anders. Heute bin ich froh, dass ich es habe machen lassen, allerdings nur unter den Vorsichtsmaßnahmen die angewandt wurden.
Die Uni Heidelberg sowie die Zahnklinik in Ludwigshafen hatten es damals abgelehnt ohne mich als Patient
kennen zu lernen.
Es ist sicherlich eine schwierige Entscheidung, aber es muss immer bei jedem einzeln entschieden werden. Der Chef der Zahnklinik in Bonn sowie die Oberärztin haben sich damals nach der Entfernung der Zähne den Verlauf der Wundheilung bei mir genau angeschaut und dann erst entschieden.
Viele Grüße und viel Erfolg bei der Entscheidung, die sicherlich nicht einfach ist.
Gisela
ich habe seit 2007 bis ca. 2013 alle 4 Wochen 6 mg Bondronat bekommen. Durch das Cortison während der Therapie 2007 hatten sich bei mir viele Zähne im Unterkiefer gelockert. Diese konnte man auch nicht erhalten.Ich war und bin in der Zahnklinik Bonn in Behandlung, dort war zu diesem Zeitpunkt eine Oberärztin in der Kieferchirurgie die sich sehr intensiv mit dem Thema Kiefernekrosen auseinander gesetzt hat.
Wir sind folgendermaßen vorgegangen: Bondronat wurde abgesetzt. Zähne wurden unter Antibiose entfernt. Wunde vernäht. Lange Zeit gewartet bis der Kiefer sich an den Stellen wieder aufgebaut hatte. Es ergaben sich keine Probleme, weder beider Entfernung noch bei der Wundheilung. Danach wurde ein 3 D CT vom Kiefer angefertigt um die Knochenstärke zu beurteilen. Einen Knochenaufbau hätte die Chirurgin abgelehnt. 6 Monate später wurden dann im rechten Unterkiefer zwei Implantate gesetzt. Es wurde allerdings danach länger mit den Aufbauten gewartet um sicher zu gehen das sie auch in den Kiefer eingewachsen waren. Es erfolgten die Aufbauten. Anschließend wurden mir im linken Unterkiefer 3 Implantate gesetzt, gleiches Vorgehen wie rechts. Alles gut verheilt. Im Oberkiefer konnte ich die Lücken mit einer Teleskopbrücke schließen lassen, somit brauche ich dort vorerst keine Implantate.
An dieser Stelle folgt wieder mein Spruch, jeder Körper ist anders und reagiert anders. Heute bin ich froh, dass ich es habe machen lassen, allerdings nur unter den Vorsichtsmaßnahmen die angewandt wurden.
Die Uni Heidelberg sowie die Zahnklinik in Ludwigshafen hatten es damals abgelehnt ohne mich als Patient
kennen zu lernen.
Es ist sicherlich eine schwierige Entscheidung, aber es muss immer bei jedem einzeln entschieden werden. Der Chef der Zahnklinik in Bonn sowie die Oberärztin haben sich damals nach der Entfernung der Zähne den Verlauf der Wundheilung bei mir genau angeschaut und dann erst entschieden.
Viele Grüße und viel Erfolg bei der Entscheidung, die sicherlich nicht einfach ist.
Gisela
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Micha88 antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
15 Nov. 2016 10:27
- Micha88
-
153 Beiträge seit
23 September 2015
23 September 2015
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- Beiträge: 153
nach Auskunft meines Zahnchirurgen macht es auch einen Unterschied, ob das Implantat in den Oberkiefer (6 Monate Einheilungszeit) oder in den Unterkiefer (3 Monate Einheilungszeit) eingesetzt wird. Das wirkt sich doch bestimmt auch auf die Bisphosphonate aus!
Gruß
Michael
Gruß
Michael
Viele Grüße
Michael
Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie
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Harry antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
15 Nov. 2016 09:58
- Harry
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Klaus,
ich habe in einem Artikel von einem Zahnarzt (der sich wohl mit dem Myelom und auch mit Bisphosphonaten auskennt) gelesen, dass man eine Zeit von 4 Wochen nach Absetzen von Zometa und Co. nicht unterschreiten soll, bevor man eine Zahnbehandlung beginnt. Bei mir hatte man es vor Jahren als ich Zometa bekam versäumt, das Resultat war eine ordentliche Kiefernekrose, die man glücklicherweise ohne OP mit Antibiotika in den Griff bekommen hat. Mein damaliger Kieferchirurg hat alle Hinweise ignoriert. Es ist Vorsicht geboten, deshalb auch für alle anderen Myelompatienten der nachstehende Link.
Ich sehe aber bei Dir kein erhöhtes Risiko, da das Zometa schon längere Zeit abesetzt wurde.
Viel Erfolg.
Gruß Harry
www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/03700000/...er_Patienteninfo.pdf
ich habe in einem Artikel von einem Zahnarzt (der sich wohl mit dem Myelom und auch mit Bisphosphonaten auskennt) gelesen, dass man eine Zeit von 4 Wochen nach Absetzen von Zometa und Co. nicht unterschreiten soll, bevor man eine Zahnbehandlung beginnt. Bei mir hatte man es vor Jahren als ich Zometa bekam versäumt, das Resultat war eine ordentliche Kiefernekrose, die man glücklicherweise ohne OP mit Antibiotika in den Griff bekommen hat. Mein damaliger Kieferchirurg hat alle Hinweise ignoriert. Es ist Vorsicht geboten, deshalb auch für alle anderen Myelompatienten der nachstehende Link.
Ich sehe aber bei Dir kein erhöhtes Risiko, da das Zometa schon längere Zeit abesetzt wurde.
Viel Erfolg.
Gruß Harry
www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/03700000/...er_Patienteninfo.pdf
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Nervi antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
15 Nov. 2016 09:49
- Nervi
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo Klaus,
mein Zahnarzt und auch der Kieferchirurg sagen ganz klar nein zu Implantaten. Meine letzte Bisphosphonate-Infusion war im Juli 2012.
Herzliche Grüße
Nervi
mein Zahnarzt und auch der Kieferchirurg sagen ganz klar nein zu Implantaten. Meine letzte Bisphosphonate-Infusion war im Juli 2012.
Herzliche Grüße
Nervi
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Mira antwortete auf Bisphosphonate und Zahn-Implantate
15 Nov. 2016 09:42 - 15 Nov. 2016 09:42
- Mira
419 Beiträge seit
03 Februar 2014
03 Februar 2014
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- Beiträge: 419
Hallo Klaus,
Danke, da scheint sich mittlerweile doch einiges geändert zu haben.
Ich bin jetzt allerdings 7 Jahre ohne die 2 Zähne und ohne Brücke ausgekommen. Bei mir sind es die zwei hintere Zähne oben Links. Brücke wäre also auch ziemlich kompliziert. Nur habe nach der Absage damals das Thema nie wieder angesprochen.
Da ich offensichtlich veraltete Infos habe, würde es mir doch auch sehr interessieren was andere da evtl. für Erfahrungen habe.
LG
Mira
Danke, da scheint sich mittlerweile doch einiges geändert zu haben.
Ich bin jetzt allerdings 7 Jahre ohne die 2 Zähne und ohne Brücke ausgekommen. Bei mir sind es die zwei hintere Zähne oben Links. Brücke wäre also auch ziemlich kompliziert. Nur habe nach der Absage damals das Thema nie wieder angesprochen.
Da ich offensichtlich veraltete Infos habe, würde es mir doch auch sehr interessieren was andere da evtl. für Erfahrungen habe.
LG
Mira
Letzte Änderung: 15 Nov. 2016 09:42 von Mira.
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