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Bisphosphonate und Zahn-Implantate

Antwort auf: Bisphosphonate und Zahn-Implantate 07 Mär 2017 13:57Uhr
  • joseph
  • josephs Avatar Moderator
  • Beiträge: 3494
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

So Steffi

Jetzt aber zum letzten Male

==============
1.
Prophylaxe vor Bisphosphonat
-Medikation:
Solange die Pathogenese der BP-assoziierten ONJ nicht weiter geklärt ist, sollten alle Patienten vor BP-Therapie klinisch und röntgenologisch untersucht und chronisch entzündliche Prozesse im intraoralen Schleimhaut- und Kieferbereich saniert werden. Der BP-verordnende Arzt überweist hierzu an einen Zahnarzt und/oder MKG-Chirurgen [Grötz & Diel 2005]. Dieser evaluiert das individuelle Risikoprofil unter Berücksichtigung der o.g.
Kriterien, führt eine Röntgenuntersuchung durch (um auch versteckte, enossale Befunde zu erfassen) und legt einen Sanierungsplan fest, der folgende Inhalte berücksichtigen soll:

Weiterlesen unter

www.dgzmk.de/uploads/tx_szdgzmkdocuments...honat-Medikation.pdf

LG

Joseph


Befürworter karibischer Pflanzenheilkunde

Gegner der Allogenen Transplantation

Neue Serumauswertung vom 13.04.2017
Kappas von 55.6 mg auf 97.1 mg / L ( 4 Wochen = fast Verdopplung)
Lamda von 12.9 mg auf 18.3 mg / L
( Quotient von 4.30 auf 5.31)

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Antwort auf: Bisphosphonate und Zahn-Implantate 07 Mär 2017 17:00Uhr
  • Lilith
  • Liliths Avatar
  • Beiträge: 25
  • Registriert seit:
    22. Apr 2015

Hallo Joseph,
ich bin mir sicher, dass für dich und alle Jene hier, die mit der Thematik seit Jahren zu tun haben alles sonnenklar ist. Aber Diejenigen, die neu dazu stoßen, noch dazu akut in Sorge sind, stehen vor einer riesigen Wand voller Regeln und Empfehlungen (noch dazu in medizinischem Halblatein erklärt) und es ist einfach schwierig ein System für sich zu finden. Sicherlich mussten wir da alle durch, aber ich für meinen Teil kann mich noch sehr gut an die anfänglichen Wirrungen und die nicht-enden-wollende Panik erinnern. Ich plädiere daher für Verständnis und ein Übermaß an Geduld...

Hallo Steffi,
um es auf's Wesentliche herunterzubrechen: Zahnbehandlungen und Biphosphonate (hier sog. Bifis = Knochentropf) vertragen sich NICHT. Deshalb Josephs Hinweis, die Bifis während der Behandlung (bis alles an den Zähnen WIRKLICH RICHTIG GUT verheilt ist) abzusetzen. Es besteht sonst die Gefahr sog. Kiefernekrosen. Hat der behandelnde Arzt deines Vaters dazu kein Wort verloren - oder weiß er nichts von der Zahnbehandlung? Ob der Oberkiefer nun aufgrund der Bifis "zurückgegangen ist", darüber lässt sich nur spekulieren, aber möglich wäre es. Greif dir den behandelnden Arzt deines Vaters und bestehe auf einem aufklärenden und verständlichen Gespräch hinsichtlich solcher und anderer Nebenwirkungen der Medikation.

Alles Gute für deinen Vater - und nicht aufgeben!
LG Lilith

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Antwort auf: Bisphosphonate und Zahn-Implantate 07 Mär 2017 17:17Uhr
  • christine
  • christines Avatar
  • Beiträge: 1943
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Joseph ist sicher schon am Packen und ausserdem grauts dem vor seinen Terminen morgen - das hat er sicher nicht sooooo gemeint. Ansonsten hast du Lillith aber sehr recht- mit allem, was du geagt hast. Natürlich ist es jedem nicht sofort gegeben, sich durch alle die Broschuren und Links zu graben, das kommt später aber noch!

Alles wird gut


Einfache ASCT Juli 2012
Konsolidierung Dez. 2012: 25mg Revlimid + 40mg x 2 Zyklen
Erhaltung mit Unterbrechungen ab Mai 2014: 10mg Revlimid
Letzte Änderung: 07 Mär 2017 19:16 von christine.

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Antwort auf: Bisphosphonate und Zahn-Implantate 07 Mär 2017 18:28Uhr
  • gex
  • gexs Avatar
  • Beiträge: 153
  • Registriert seit:
    15. Jun 2016

Hallo Steffi,
ja, der Joseph hat es sicher nicht soooo gemeint. Er ist eigentlich ein ganz Lieber, aber hantiert halt oft (seit Geburt!) mit Kettensägen, was vielleicht manchmal auch sonst abfärbt.:whistle: :whistle: :whistle: :evil: :evil: :evil:

Zu deinem Vater:
Wie auch Lilith sagt: Onkologen und Zahnärzte/Kieferchirurgen sollen sich zusammentun, sich gegenseitig informieren und einen Sanierungsplan erarbeiten. Nicht jeder vor sich hinwurschteln.
Druckt mal das PDF Dokument (Link von Joseph) aus und nehmt es mit zu den Ärzten.
Alles Gute Gex

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Antwort auf: Bisphosphonate und Zahn-Implantate 07 Mär 2017 18:40Uhr
  • Steffi09
  • Steffi09s Avatar
  • Beiträge: 9
  • Registriert seit:
    18. Okt 2016

Danke für eure Worte.

Diesen tropf hat er gleich nach der Zahn op erhalten.

Papa sagt weil der Kiefer angegriffen ist bekommt er nun diesen tropf.
Da hing er dann 5 Tage täglich dran.

Nun wurde wieder ein CT gemacht.weil angeblich etwas mit der keilbeinhöhle nicht stimmt.
Es könnte ein Tumor sein oder Sekret was noch vor der chemo mit stammzelltransplantation abgesaugt werden muss.

Dazu kommt das er sehr schwach ist und immer 2x die Woche zur uni muss und ständig bis zu 5 std warten muss.
Wollte mich schon beschweren.

Es wurden schon mehrere mrt und cts gemacht und immer wieder muss er hin zum ct... Dann wird immer mehr gefunden.
Ist doch nicht normal.

Ärzte dort sprechen können ist ne Kunst.
Und einer weiß vom anderen nichts.

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Antwort auf: Bisphosphonate und Zahn-Implantate 07 Mär 2017 21:15Uhr
  • joseph
  • josephs Avatar Moderator
  • Beiträge: 3494
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

Hi Steffi

Niemand hängt 5 Tage an einen Bisphosphonat-Tropf

Bitte informiere dich bei den Onkologen korrekt

Ich habe mehrfach dir schon geschrieben, ob per PN oder hier, während der Zahnbehandlung , sind Bisphosphonate ein absolutes " geht nicht ".

Darum hab ich dir den Link reinkopiert, das sind Seiten, die sollte man schon durchlesen um zu verstehen, warum es nicht geht.

Joseph

PS: Kiefernekrosen kommen nicht von heut auf Morgen, die Zahnvereiterung war sicherlich nicht förderlich


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