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07 Juli 2013 11:19
  • joseph
  • Autor
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    12 September 2026
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Hi Sergio

====> Es zeigte sich, dass der Velcadearm effektiver war gegen Knochenschaeden, u.a. keine neuen Laesionen, und Velcade effektiver war bei Knochenwiederaufbau. Das war bei Revlimid nicht so. =====>

genau, da will ich hin und deshalb kommt bei mir kein Thalidimide, kein Revlimide und auch kein Poma in Frage.

Ich bin nun mal ein komischer Kautz mit eigensinnigem Myelom, aber bei mir persönlich wäre es totale Verschwendung , diese Medikation anzuwenden

Mein Myelom und ich passen irgendwie gut zusammen:wink::roll:

Schönen Sonntag

Joseph

07 Juli 2013 00:08
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
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Es gab doch diese Studie von Dimoupolos von 2010 auf der AsH vorgestellt. Zwei Arme, einmal Rev und einmal Velcade in Erhaltung. Es zeigte sich, dass der Velcadearm effektiver war gegen Knochenschaeden, u.a. keine neuen Laesionen, und Velcade effektiver war bei Knochenwiederaufbau. Das war bei Revlimid nicht so.
Also es gibt Studien die belegen, dass Rev bei Knochenschaeden scheinbar weniger effektiv ist.
Ja bei mir war es auch so, dass trotz unauffaelliger Blutwerte die Laesionen sich weiterbildeten, bei einigen schreitet es so langsam fort, dass es in den Blutwerten gar nicht ersichtlich ist. Also versch. diagnostische Massnahmen waeren demnach schon sinnvoll, und wenn alle negativ sind, kann man ein wenig ruhiger sein... so sehe ich das.
gruss

Sergio

06 Juli 2013 11:08
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Christine
Das Thema um die halbwegs gesicherte Kontrolle der Knochen haben wir hier schon häufiger gehabt. Beim Leichtkettenmyelom scheint es nach Joseph insgesamt schwierig mit der Kontrolle zu sein. In meinem Fall wird auf mein Drängen nun alle sechs Monate ein Ganzkörper-CT gemacht.
Die drei Komponenten im RAD waren mir klar. Die Erstlinientherapie nicht.
Meine Bedenken richten sich gegen die grundsätzliche Wirksamkeit des Revlimid beim LK-Myelom. Dein Argument dagegen kenne und bedenke ich. Zweifel bleiben.
Schönes Wochenende
Jürgen

christine antwortete auf Thal- Revl- Poma- , die Frage der Fragen
05 Juli 2013 23:26
  • christine
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    12 September 2026
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RAD steht für Revlimid, Adriamycin und Dexamethason. Das ist die in den besagten Studien verwendete Erstlinienbehandlung VOR einer ASZT. - (So auch bei Rudi) Kann man aber auch im späteren Verlauf einsetzen! Denkbar ist: Wegen dem A und dem D wird man schon nicht 100% zweifellos sagen können, ob das R auch wirklich "tut"
Es ist interessant ( und schrecklich:-() dass deine Knochen weiter angeschlagen wurden, scheint schwierig zu sein, das richtig zu überwachen. Wie wird der Verlauf kontroliiert?
Gruss C

Jetzt schon sorry für iPad - Deutsch........

05 Juli 2013 14:55
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Volker
In die RAD-Therapie kommen jene, die in CR oder nahe diesem erstrebenswerten Zustand sind. War nicht Rudi nach der SZT in diesem Zweig? Das hieße doch, dass weitgehend Tumorfreie Patienten kontrolliert werden. Und da stellt man in der Studie fest, dass sie trotz der Medizin weiter Tumorfrei sind.
Ob das so ist kann ich nicht sagen.
Nur sind meine Zweifel nach langer Einnahme von RD gewachsen. Unter dieser Therapie verlor ich viele Knochen ohne dass es auffiel.
Damit bleiben die Laborwerte unauffällig während die gravierenden Schäden am Skelett übersehen werden.
Wie kann das bei wirksamer Medizin sein?
LG
Jürgen

05 Juli 2013 14:03
  • Volker07
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    12 September 2026
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Für die Revlimid-Skeptiker hier ein Hinweis auf mögliche "Kollateralschäden":
www.druginformer.com/search/side_effect_...limid/pneumonia.html !
Das soll zwar nur bei weniger als 7-8% der Patienten vorkommen,
aber irgendwer muss ja unter diesen sein. Und wenn dann auch noch wegen des zu niedrigen Cereblon-Titers keine Hauptwirkung, sondern nur die böse Nebenwirkung eintritt? Aber andererseits überstehen über 90% der MM-Patienten die RAD-Therapie ohne diesen Nebeneffekt; wer würde sich da verweigern?

Volker