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06 Juni 2015 16:37
  • susid.69
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Ihr Lieben!

Zum Thema Berufskrankheit wollte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich war jetzt bei der Arbeitsmedizinerin unserer Uni und habe meine Erkrankung gemeldet. Ich arbeite ja in einem medizinischen Labor der Universität. Bei uns gibt es bei ca 45 Angestellten 18 Krebserkrankungen, darunter 2 mal Schilddrüsenkrebs uns 2 mal MM. Meine Chefin ist schon vor Gericht durch mehrere Instanzen gegangen. Das Problem ist, daß man selbst in der Beweispflicht steht und es ist verdammt schwer an Beweise heranzukommen.
Der Arbeitgeber spielt da leider nicht unbedingt mit. Der würde ja eingestehen, daß es zu Versäumnissen gekommen ist.
Ich denke, daß mein MM durch die Arbeit bedingt ist. Wir haben früher ( Ich bin jetzt 25 Jahre in dem Job) viel mit dem Mund pipettiert und mit sehr vielen flüchtigen Stoffen und Aerosolen gearbeitet und das kann ja auch ein MM auslösen.
Sicher ist es müsig nach den Ursachen zu suchen, wenn es einen erwischt hat, aber ich denke einfach, daß auch ein Arbeitgeber in der Pflicht ist, seine Angestellten zu schützen.
Die Arbeitsmedizinerin ist auch dieser Meinung und vertritt uns sehr gut. Mal sehen wie es weiter geht und was dabei herauskommt.

Übrigens habe ich am 16. Mai 2,5 Jahre SZT gefeiert und im Moment geht es mir gut. Meine Teilerwerbsunfähigkeitsrente wurde auch 3 weitere Jahre bis Ende Juli 2018 bewilligt.

So das wäre erst mal von mir. Ich melde mich wieder, wenn ich was Neues weiß.

Seid lieb gegrüßt aus dem sehr heißen Halle(Saale)
Susi

PS. Sitze im Garten und tanke Vitamin D

06 Juni 2015 12:12
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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In Frankreich sind die unbürokratischer, versprühen aber auch unbürokratisch die meissten Pestizide in Europa.

Zitat:
Seit Mai 2012 steht Parkinson, ausgelöst durch den Umgang mit chemischen Pflanzenschutzmitteln, in Frankreich auf der Liste der Berufskrankheiten. Auch das Non-Hodgkin-Lymphom soll demnächst offiziell als Berufskrankheit im Agrarsektor anerkannt werden.
Zitat Ende

QUELLE:

www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/der...n-pestizide-110.html

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

31 Mai 2015 18:12
  • elisea
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Ihr aufmerksamen Leser,
danke für die Meinungsäußerungen und die links. Es ist doch immer wieder zum ..:bang:., was man alles so in den Körper hinein bekommt. Ich bin relativ kritisch, aber habe natürlich auch die Rentenhöhe im Hinterkopf, wenn ich Lebensmittel auswähle. Da glaubt oder hofft der Immungeschqwächte, sich gesund zu ernähren und bißchen kritischer an die Din ge heranzugehen und zack kommt der nächste Skandal aus Gewinnstreben oder Existenzkampf . Bei uns war jetzt Rostschutz in dem Mineralwasser und wurde für Immungeschwächte nicht empfohlen (ich trinke es täglich- habe ja auch nur Immunkrebs :bang:) Doch bei uns MMler ist wohl ohnehin alles zu spät.

Ganz ehrlich, was nützt die Ernte vom Biofeld, wenn daneben das Feld aus der Luft oder wie auch immer gedüngt, besprengt oder genmanipulierte Saat verwendet wird. Aber irgendwie muß man natürlich reagieren.
Nur, Ich bezweifele, dass die kunstoffverpackte "Biogurke" aus Spanien, die ich jetzt gleich zum Abendbrot aufschneiden werde, ehrlicher deklariert ist (Pestizid frei reifen durfte).
In diesem Sinne Guten Appetit:evil:, irgenwas muß Mensch essen.
elisea

Apropos, die Betroffene erhält scheinbar einen Rentenzusatz wegen der anerkannten Berufskrankheit (werde das amtliche Schreiben mal demnächst selberlesen)

28 Mai 2015 12:30
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Gast,

ich denke das ist sicher. Kein MM kommt aus heiterem Himmel, MGUS geht dem quasi immer voraus, nur die allerwenigsten Betroffenen ahnen in dem Stadium was da evtl auf sie zurollen könnte.

Ein interessantes Thema. Wir hatten früher unsere Einwurzler im Rasen vergiftet; Löwenzahn, Disteln und auch gegen den überhand nehmenden Klee gab's ein Mittelchen. War alles so herrlich einfach. Ein Wahnsinn was man sich alles einreden lässt so lang man sich nie über Krankheit Gedanken gemacht hat. Daneben hat mein Mann auch mit Abbeizmitteln, Holzschutzmitteln, Motorsägen etc. gearbeitet. Vielleicht wurde da der Grundstock gelegt ...

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

28 Mai 2015 10:45
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo,

ich war in einem Gartenmarkt beschäftigt und hatte Kontakt mit Pestizide für Landwirte, Gärtner und Privatkunden. Ich habe seit 2010 die Diagnose MM und bin mir im nachhinein sicher, dass ich über mehrere Jahre an MGUS erkrankt war.

Gruß

Gast

27 Mai 2015 22:28
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
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Hallo

da melde ich mich doch auch wieder zu diesem Thema.
Arbeite als Gärtnerin und habe gerade sehr viel zu tun. Das Thema drängt sich mir auch immer wieder auf da ich in meinem Beruf auch viel Kontakt mit Pestiziden hatte. Man hatte mir jedoch von einem Verfahren abgeraten, da dies sehr lange dauern kann. Hab einige Info dazu gesammelt, was durchaus darauf hinweist dass Pestizide einen Rolle spielen. Übrigens auch das im Augenblick endlich aktuelle Thema Glyphosat. In dem Beitrag spricht der Prof. aus Argentinien davon dass sich Non Hodkin Krankheiten häufen..Und Glyphosat hat inzwischen jeder im Körper...sehr erschreckend.

www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY

es ist schon lange bekannt und vermutlich wird sich die Berufsgenossenschaft herausreden.
www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wisse...ticle1245139625.html

www.prevor.com/de/pestizide
Im Grunde beweist das schon dass bestinmte Berufsgruppen gefährdeter sind. Doch auch jeder Gartenbesitzer der in Kontakt mit solch einem Mittel kommt. Denn wenn ich das richtig verstnaden habe genügt ein einmaliger Kontakt um die Zellen entarten zu lassen.
Was muss noch passieren damit wir es kapieren?

Nachdenkliche
Rosemarie