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Sunny antwortete auf Knochenmarkpunktion
28 Sep. 2025 11:47
- Sunny
-
584 Beiträge seit
07 Januar 2024
07 Januar 2024
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Hallo Bettina,
Ich verstehe was du meinst, aber wenn das Studien-KH bzw. der Arzt trotz einer sehr schmerzhaften und traumatischen Erfahrung immer noch darauf bestehen würde, dass ich das alles nochmal durchmachen muss, weil sie eine Betäubung nicht machen wollen oder können, dann liefe dort mit der Betreuung etwas komplett falsch und ich würde die Studie abbrechen und woanders hingehen. Es kommen ja noch andere Untersuchungen und Dinge auf einen zu und wenn den Ärzten völlig egal ist, wie es mir als Patienten dabei geht, hätte ich Null Vertrauen mehr.
Dabei geht doch nicht ums bequeme „kuschelige“ Wegschlummern, sondern um Angst, vielleicht sogar Panik und um Schmerzen. Ich finde es ziemlich überheblich, wenn ein Arzt einem Patienten von oben herab sagt, dass er sich nicht so anstellen soll. Glücklicherweise sind wir in der Klinik in Regensburg und auch in unserer Tagesklinik / normalen Klinik super aufgehoben. Die Ärzte sind allesamt verständnisvoll, nehmen sich Zeit und die Ängste und Bedenken ernst. Dafür bin ich sehr dankbar.
LG Sunny
Ich verstehe was du meinst, aber wenn das Studien-KH bzw. der Arzt trotz einer sehr schmerzhaften und traumatischen Erfahrung immer noch darauf bestehen würde, dass ich das alles nochmal durchmachen muss, weil sie eine Betäubung nicht machen wollen oder können, dann liefe dort mit der Betreuung etwas komplett falsch und ich würde die Studie abbrechen und woanders hingehen. Es kommen ja noch andere Untersuchungen und Dinge auf einen zu und wenn den Ärzten völlig egal ist, wie es mir als Patienten dabei geht, hätte ich Null Vertrauen mehr.
Dabei geht doch nicht ums bequeme „kuschelige“ Wegschlummern, sondern um Angst, vielleicht sogar Panik und um Schmerzen. Ich finde es ziemlich überheblich, wenn ein Arzt einem Patienten von oben herab sagt, dass er sich nicht so anstellen soll. Glücklicherweise sind wir in der Klinik in Regensburg und auch in unserer Tagesklinik / normalen Klinik super aufgehoben. Die Ärzte sind allesamt verständnisvoll, nehmen sich Zeit und die Ängste und Bedenken ernst. Dafür bin ich sehr dankbar.
LG Sunny
Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
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betti52 antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 22:02
- betti52
644 Beiträge seit
19 September 2023
19 September 2023
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- Beiträge: 644
Hallo!
Druecke Dir die Daumen, dass es fuer Dich beim naechsten Mal
ertragbarer ablaeuft.
Ich wurde schon ettliche Male "angebohrt". 3x bei meinem
Hausonkologen in seiner Praxis und bestimmt auch schon
3x, wenn nicht noch mehr, in dem Studien-KH.
Propofol hatte ich mal bei Darmspieglung. War "schoen".
Nix gemerkt. Es ist keine Vollnarkose, aber man bekommt
Sauerstoff in die Nase als Unterstuetzung und die Kreislaufwerte
werden ueberwacht.
In meinem Studien-KH haben die mir sogar den zentralen
Venenkatheder gelegt ohne Wegschlummern...........!!!
Begruendung, wir haben hier auf Station kein Ueberwachungsbett.....
Also nix, wo die einen wahrscheinlich kreislaufmaessig ueberwachen
koennen.
Und dasssss war meeeehr als unkuschelig...............
Vor allem auch, weil es soooo lange gedauert hat........
Aber ich bin da jetzt vom Thema abgewichen, sorry.
Was mir immer gesagt wird: einen Knochen kann man nicht
betaeuben.
Ich bekomme immer, was mit M, meine, Midazolam meine ich, heisst es.
Man ist nicht so schoen weggebeamt, wie mit Propofol.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich die ganze Zeit mit
dem doc rumgeschwaetzt habe, dass es mich quasi gar nicht
weggeschlummert hat.
Manchmal kommt das schoene Schlummern auch bei
mir, wenn das "Anbohren" schon vorbei ist, macht dann
aber auch nichts, denn man muss ja danach ja eh noch
paar Stunden auf dem Sandsack liegen.
Den eigentlichen "Bohrvorgang" hab ich eigentlich
immer gemerkt und dann meist auch "Toene" von
mir gegeben, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Aber es war bei mir immer nur von kurzer Dauer,
dass man was spuerte.
Bei dem Studien-KH tut die Vorbereitung manchmal
mehr weh als das "Anbohren" selber.
Der drueckt dann so sehr als mir rum, wahrscheinlich
um die richtige Stelle zum "Anbohren" zu finden.
Bin auch kein so guter Schmerzaushalter.
Mir ist auch immer am liebsten, wenn ich
_gar nichts_ merke........
Aber je nach Randbedingung kann man es sich wahrscheinlich
nicht immer so freibleibend aussuchen.....
Weiss nicht, was mein Studien-KH dazu sagen wuerde,
wenn ich sagen wuerde, die KMP moechte ich aber
lieber woanders machen, weil ich da schoener weggeschlummert werde??
Wahrscheinlich, ja dann tschuess, dann gehen sie doch ganz dahin....
Im November ist mein naechster Anbohrtermin.
Auf dass Dein naechster Anbohrtermin nicht so unkuschelig
wird.
Allen alles Gute.
Gruss, Bettina
Druecke Dir die Daumen, dass es fuer Dich beim naechsten Mal
ertragbarer ablaeuft.
Ich wurde schon ettliche Male "angebohrt". 3x bei meinem
Hausonkologen in seiner Praxis und bestimmt auch schon
3x, wenn nicht noch mehr, in dem Studien-KH.
Propofol hatte ich mal bei Darmspieglung. War "schoen".
Nix gemerkt. Es ist keine Vollnarkose, aber man bekommt
Sauerstoff in die Nase als Unterstuetzung und die Kreislaufwerte
werden ueberwacht.
In meinem Studien-KH haben die mir sogar den zentralen
Venenkatheder gelegt ohne Wegschlummern...........!!!
Begruendung, wir haben hier auf Station kein Ueberwachungsbett.....
Also nix, wo die einen wahrscheinlich kreislaufmaessig ueberwachen
koennen.
Und dasssss war meeeehr als unkuschelig...............
Vor allem auch, weil es soooo lange gedauert hat........
Aber ich bin da jetzt vom Thema abgewichen, sorry.
Was mir immer gesagt wird: einen Knochen kann man nicht
betaeuben.
Ich bekomme immer, was mit M, meine, Midazolam meine ich, heisst es.
Man ist nicht so schoen weggebeamt, wie mit Propofol.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich die ganze Zeit mit
dem doc rumgeschwaetzt habe, dass es mich quasi gar nicht
weggeschlummert hat.
Manchmal kommt das schoene Schlummern auch bei
mir, wenn das "Anbohren" schon vorbei ist, macht dann
aber auch nichts, denn man muss ja danach ja eh noch
paar Stunden auf dem Sandsack liegen.
Den eigentlichen "Bohrvorgang" hab ich eigentlich
immer gemerkt und dann meist auch "Toene" von
mir gegeben, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Aber es war bei mir immer nur von kurzer Dauer,
dass man was spuerte.
Bei dem Studien-KH tut die Vorbereitung manchmal
mehr weh als das "Anbohren" selber.
Der drueckt dann so sehr als mir rum, wahrscheinlich
um die richtige Stelle zum "Anbohren" zu finden.
Bin auch kein so guter Schmerzaushalter.
Mir ist auch immer am liebsten, wenn ich
_gar nichts_ merke........
Aber je nach Randbedingung kann man es sich wahrscheinlich
nicht immer so freibleibend aussuchen.....
Weiss nicht, was mein Studien-KH dazu sagen wuerde,
wenn ich sagen wuerde, die KMP moechte ich aber
lieber woanders machen, weil ich da schoener weggeschlummert werde??
Wahrscheinlich, ja dann tschuess, dann gehen sie doch ganz dahin....
Im November ist mein naechster Anbohrtermin.
Auf dass Dein naechster Anbohrtermin nicht so unkuschelig
wird.
Allen alles Gute.
Gruss, Bettina
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Landos antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 19:13
- Landos
142 Beiträge seit
29 Juni 2020
29 Juni 2020
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- Beiträge: 142
Hallo Carla, tut mir leid das du das mitmachen musstest.
Du hast Recht spreche das nochmal an. Ich habe damals eine Betäubung bekommen und habe null gespürt , so sollte es auch sein.
Gruß Marion
Du hast Recht spreche das nochmal an. Ich habe damals eine Betäubung bekommen und habe null gespürt , so sollte es auch sein.
Gruß Marion
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Sunny antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 18:23 - 27 Sep. 2025 18:24
- Sunny
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584 Beiträge seit
07 Januar 2024
07 Januar 2024
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- Beiträge: 584
Hallo Carla,
es ist schade, dass die KMP bei dir so schmerzhaft und traumatisch war, vor allem weil du um eine Betäubung gebeten hast und das vermeidbar gewesen wäre. Du hast recht dies beim nächsten Termin anzusprechen und sollte irgendwann nochmal eine KMP nötig sein, erkundige dich in welcher Klinik in deiner Nähe sie mit Betäubung gemacht wird. Niemand sollte gezwungen werden so etwas auszuhalten, denn jeder Mensch ist anders und es gibt unterschiedliche Schmerzempfinden.
LG Sunny
es ist schade, dass die KMP bei dir so schmerzhaft und traumatisch war, vor allem weil du um eine Betäubung gebeten hast und das vermeidbar gewesen wäre. Du hast recht dies beim nächsten Termin anzusprechen und sollte irgendwann nochmal eine KMP nötig sein, erkundige dich in welcher Klinik in deiner Nähe sie mit Betäubung gemacht wird. Niemand sollte gezwungen werden so etwas auszuhalten, denn jeder Mensch ist anders und es gibt unterschiedliche Schmerzempfinden.
LG Sunny
Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
Letzte Änderung: 27 Sep. 2025 18:24 von Sunny.
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CarlaC antwortete auf Knochenmarkpunktion
27 Sep. 2025 15:20
- CarlaC
9 Beiträge seit
28 September 2021
28 September 2021
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- Beiträge: 9
Habe bisher 2 KM-Punktionen bei meinem niedergelassenen Onkologen gehabt ("große Erfahrung", "mehr als 1.000 mal gemacht", "stellen Sie sich nicht so an" "Schmerzen sind ein gutes Zeichen"- usw. bla, bla). Seine Aussagen: Nein Sedierung machen wir nicht, da brauchen wir ja einen Anästhesisten. Propofol geht nicht, das haben Sie auch Schmerzen und Sie müssen dann stundenlang bei uns bleiben. (Sorry, das ist Quatsch, 15-30 Minuten nach der Darmspiegelung geh ich zu Fuß nach Hause.) Und bei Kindern funktioniert das auch. Es gibt dazu sehr umfangreiche Literatur, z. B. mit Propofol, Ketamin u.a.
Die erste KM-Punktion verlief einigermaßen erträglich, 1 x kurz einschíeßender Schmerz bei der Aspiration und 1x kurz Schmerzen bei Biopsie. Also ging ich nach 4 Jahren recht zuversichtlich in die 2. Punktion. Kurz - es war die Hölle. Sowas habe ich noch nie erlebt. Natürlich habe ich geschrien, was mir peinlich war (es sollte aber eher dem Arzt peinlich sein), und gezappelt (2 Personen hielten mich fest). An was es gelegen hat, kann ich nicht sagen. Vom Gefühl her hatte ich den Eindruck, dass es an der ärztlichen Technik lag, so kam beim ersten Aspirationsversuch nichts, also nochmal Bohren.
Das einem Patienten anzutun ist unethisch, unärztlich und rücksichtslos. Ich war völlig kaputt danach und bin jetzt regelrecht traumatisiert. Gefühlt bin ich in 10 Minuten 10 Jahre gealtert. Wenn ich einem Tier sowas antue, werde ich bestraft. Und das ist ja nicht die einzige Belastung, die man hat, und diese wäre wirklich vermeidbar.
Beim nächsten Gesprächstermin werde ich dem Arzt sagen, dass ich das so nicht mehr mitmachen werde. In der heutigen Zeit mit den modernen zur Verfügung stehenden Medikamenten kann es nicht sein, dass man Patienten ganz bewusst dem Risiko solcher Schmerzen aussetzt.
Man müsste vielleicht erreichen, dass in den verschiedenen in D existierenden Leitlinien und Durchführungsempfehlungen zur KMP den Patienten eine ausreichende Sedierung ("Schlafspritze") AKTIV angeboten wird. Es kann und darf nicht sein, dass Ärzte z. B. aus Bequemlichkeit oder "weil wir das schon immer so gemacht haben" oder aus Kostengründen mit Patienten derart rücksichtslos umgehen.
Grüße von CarlaC
Die erste KM-Punktion verlief einigermaßen erträglich, 1 x kurz einschíeßender Schmerz bei der Aspiration und 1x kurz Schmerzen bei Biopsie. Also ging ich nach 4 Jahren recht zuversichtlich in die 2. Punktion. Kurz - es war die Hölle. Sowas habe ich noch nie erlebt. Natürlich habe ich geschrien, was mir peinlich war (es sollte aber eher dem Arzt peinlich sein), und gezappelt (2 Personen hielten mich fest). An was es gelegen hat, kann ich nicht sagen. Vom Gefühl her hatte ich den Eindruck, dass es an der ärztlichen Technik lag, so kam beim ersten Aspirationsversuch nichts, also nochmal Bohren.
Das einem Patienten anzutun ist unethisch, unärztlich und rücksichtslos. Ich war völlig kaputt danach und bin jetzt regelrecht traumatisiert. Gefühlt bin ich in 10 Minuten 10 Jahre gealtert. Wenn ich einem Tier sowas antue, werde ich bestraft. Und das ist ja nicht die einzige Belastung, die man hat, und diese wäre wirklich vermeidbar.
Beim nächsten Gesprächstermin werde ich dem Arzt sagen, dass ich das so nicht mehr mitmachen werde. In der heutigen Zeit mit den modernen zur Verfügung stehenden Medikamenten kann es nicht sein, dass man Patienten ganz bewusst dem Risiko solcher Schmerzen aussetzt.
Man müsste vielleicht erreichen, dass in den verschiedenen in D existierenden Leitlinien und Durchführungsempfehlungen zur KMP den Patienten eine ausreichende Sedierung ("Schlafspritze") AKTIV angeboten wird. Es kann und darf nicht sein, dass Ärzte z. B. aus Bequemlichkeit oder "weil wir das schon immer so gemacht haben" oder aus Kostengründen mit Patienten derart rücksichtslos umgehen.
Grüße von CarlaC
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JoHann antwortete auf Knochenmarkpunktion
14 März 2025 14:22
- JoHann
38 Beiträge seit
21 Januar 2025
21 Januar 2025
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- Beiträge: 38
Ich hatte heute meine erste Punktion am Becken. Nur örtlich betäubt da ich hinterher fahren wollte. Ich hatte tierisch Angst weil ich mir vorher auch Berichte durch gelesen hatte.
Bei mir war es halb so wild. Der Arzt war super. Hat sich viel Zeit gelassen da ich wohl auch sehr harte Knochen habe.
Ich kann mir aber vorstellen dass es sicher auch richtig schmerzhaft sein kann.
Bei mir unangenehm aber auszuhalten-großes Lob nach Tübingen.
Bei mir war es halb so wild. Der Arzt war super. Hat sich viel Zeit gelassen da ich wohl auch sehr harte Knochen habe.
Ich kann mir aber vorstellen dass es sicher auch richtig schmerzhaft sein kann.
Bei mir unangenehm aber auszuhalten-großes Lob nach Tübingen.
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