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Ich bin jetzt auch da wurde erstellt von klein Grisu
17 Jan. 2017 18:04
- klein Grisu
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435 Beiträge seit
23 Dezember 2016
23 Dezember 2016
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Hallo allerseits,
ich darf mich seit gestern auch zu den MM'lern zählen und es ist an der Zeit mich vorzustellen.
Mein Name ist Markus, bin 49 Jahre alt und verheiratet.
Die Diagnose bei mir ist wohl auf einen Zufall zurückzuführen. Ich hatte mir im August die Schulter im Schwimmbad gezerrt. Nachdem ich nach 2 Monaten noch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hatte bin ich zum Hausarzt. Der konnte erstmal nix feststellen oder ertasten, schickte mich aber gleich zum MRT und nicht erst zu Orthopäden. Beim MRT wurde dann ein ~ Golfballgroßer Tumor an der Schulter entdeckt.
=Der Schock saß tief und die nächsten Wochen lief ich rum wie Falschgeld.
Schlag auf Schlag bekam ich Untersuchungen und Termine und Untersuchungen und Termine. Jetzt im Nachgang muss ich sagen, ich glaube meine Ärzte haben alles richtig gemacht ( Details in meinem Profil, leider ein bissel unschön vom Format).
Mitte Dezember war es klar, dass es ein plamazytomischer Tumor ist und ich wurde von der Orthopädie an die Hämatologie an der Uniklinik Homburg abgegeben. Natürlich war denen nicht alles klar, also weitere Diagnostik.
Gestern war ich zur Befundbesprechung wieder in der Klinik:
MM im Stadium nach Salmon & Durie IIA, bzw ISS Stufe I, bei den CRAB Kriterien ist das B für bone erfüllt
Im Detail fußt der Befund auf folgenden Einzelergebnissen:
plasmozytischer Tumor an der Schulter (42*65mm)
Eine kleine Osteolyse im Beckenbereich, rechts (12*13mm)
Freie Lambda Leichtketten im Serum erhöht ~102mg/ml
f-Kappa/f-Lambda Ratio von 0,14
Knochemark: ~5% Plasmazellen
Für diejenigen unter uns die schon länger in der Materie sind, werden zustimmen haarscharf drüber ...
Die Ärzte in Homburg präferieren jetzt die Einleitung der Standard Ersttherapie (Induktionstherapie + anschließende autologe Stammzellentransplantation). Sie könnten sich aber auch alternativ nur eine Bestrahlung des Schultertumors und anschließendes Watch&Wait für vorstellen.
Ich bin da ehrlich gesagt überfragt und habe heute in Heidelberg angerufen um eine Zweitmeinung einzuholen
Aktuell fühle ich mich physisch soweit fit und bin auch weiterhin berufstätig (Schreibtisch). Leichte Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der linken Schulter sind weiterhin vorhanden. Nach einer zusätzlichen Belastung (z.B Schneeschieberei letzte Woche) sind die Schmerzen präsenter. Schmerzmittel z.Z. nur frei erhältliche Schmerzsalbe (Diclio) 2mal/Tag.
An der Psyche muss ich noch etwas arbeiten, mein Akku ist ziemlich leer.
Als kleine Nebenkriegsschauplätze geht es demnächst meinem letzten verbliebenen Weisheitszahn an den Kragen und die Woche will ich noch meinen Antrag auf Schwerbehinderung stellen.
Fragen habe ich natürlich noch zu Hauf, aber im Moment sind mir dabei noch zu viele wenn und aber. In solchen Situationen reagiere ich gerne über, bis hin zur Panik.
Frage mal an Euch ob ich noch was Grundlegendes vergessen/übersehen oder
Viele Grüße
Markus
PS: Ich bin froh dass ihr da seit
ich darf mich seit gestern auch zu den MM'lern zählen und es ist an der Zeit mich vorzustellen.
Mein Name ist Markus, bin 49 Jahre alt und verheiratet.
Die Diagnose bei mir ist wohl auf einen Zufall zurückzuführen. Ich hatte mir im August die Schulter im Schwimmbad gezerrt. Nachdem ich nach 2 Monaten noch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hatte bin ich zum Hausarzt. Der konnte erstmal nix feststellen oder ertasten, schickte mich aber gleich zum MRT und nicht erst zu Orthopäden. Beim MRT wurde dann ein ~ Golfballgroßer Tumor an der Schulter entdeckt.
=Der Schock saß tief und die nächsten Wochen lief ich rum wie Falschgeld.
Schlag auf Schlag bekam ich Untersuchungen und Termine und Untersuchungen und Termine. Jetzt im Nachgang muss ich sagen, ich glaube meine Ärzte haben alles richtig gemacht ( Details in meinem Profil, leider ein bissel unschön vom Format).
Mitte Dezember war es klar, dass es ein plamazytomischer Tumor ist und ich wurde von der Orthopädie an die Hämatologie an der Uniklinik Homburg abgegeben. Natürlich war denen nicht alles klar, also weitere Diagnostik.
Gestern war ich zur Befundbesprechung wieder in der Klinik:
MM im Stadium nach Salmon & Durie IIA, bzw ISS Stufe I, bei den CRAB Kriterien ist das B für bone erfüllt
Im Detail fußt der Befund auf folgenden Einzelergebnissen:
plasmozytischer Tumor an der Schulter (42*65mm)
Eine kleine Osteolyse im Beckenbereich, rechts (12*13mm)
Freie Lambda Leichtketten im Serum erhöht ~102mg/ml
f-Kappa/f-Lambda Ratio von 0,14
Knochemark: ~5% Plasmazellen
Für diejenigen unter uns die schon länger in der Materie sind, werden zustimmen haarscharf drüber ...
Die Ärzte in Homburg präferieren jetzt die Einleitung der Standard Ersttherapie (Induktionstherapie + anschließende autologe Stammzellentransplantation). Sie könnten sich aber auch alternativ nur eine Bestrahlung des Schultertumors und anschließendes Watch&Wait für vorstellen.
Ich bin da ehrlich gesagt überfragt und habe heute in Heidelberg angerufen um eine Zweitmeinung einzuholen
Aktuell fühle ich mich physisch soweit fit und bin auch weiterhin berufstätig (Schreibtisch). Leichte Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der linken Schulter sind weiterhin vorhanden. Nach einer zusätzlichen Belastung (z.B Schneeschieberei letzte Woche) sind die Schmerzen präsenter. Schmerzmittel z.Z. nur frei erhältliche Schmerzsalbe (Diclio) 2mal/Tag.
An der Psyche muss ich noch etwas arbeiten, mein Akku ist ziemlich leer.
Als kleine Nebenkriegsschauplätze geht es demnächst meinem letzten verbliebenen Weisheitszahn an den Kragen und die Woche will ich noch meinen Antrag auf Schwerbehinderung stellen.
Fragen habe ich natürlich noch zu Hauf, aber im Moment sind mir dabei noch zu viele wenn und aber. In solchen Situationen reagiere ich gerne über, bis hin zur Panik.
Frage mal an Euch ob ich noch was Grundlegendes vergessen/übersehen oder
Viele Grüße
Markus
PS: Ich bin froh dass ihr da seit
Sonnige Grüße
Markus
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