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Mira antwortete auf Ich bin jetzt auch da
04 Feb. 2017 13:41 - 04 Feb. 2017 13:43
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Markus,
Die Kiefernekrose ist eine Nebenwirkung bei Biphosphonaten und wenn man Implantate hat, ist dieses Risiko noch höher als ohne. Egal wann die rein gekommen sind, es bleibt ein erhöhtes Risiko bestehen. Viele sind der Meinung, nur das Einsetzen wäre das Problem, dem ist wohl nicht so. Das ist zumindest die gängige Meinung von den Fachärzten die ich damals befragt habe (es war auch das Thema beim Dr. Ervens Vortrag).
Im übrigen kann man danach sehr wohl noch Zähne behandeln lassen, nur muss man da halt Vorsichtig dran gehen und möglichst einen Zahnarzt haben der sich damit auskennt. Es gibt auch Patienten die nach Bifi Vergabe noch Implantate haben setzen lassen und damit keine Probleme hatten. Es geht hier um ein erhöhtes Risiko, nicht um eine zwangsmäße Folge. Es kann selbstverständlich auch gut gehen. Wenn es aber in de Hose geht, dann hat man ein richtiges Problem, das soll wohl richtig übel sein! Und ob eine Verzögerung von 4 Monate kein Problem ist und auch später nicht zum Problem werden kann, können nur die Ärzte beurteilen.
Aber: ich verstehe dass du ein Implantat möchtest, es ist letztendlich deine Entscheidung. Es kann ja auch gutgehen.
LG
Mira

PS Selbstverständlich sollte man aber alles was man vorher machen kann, auch machen lassen. Also sanieren ist schon angesagt.
Letzte Änderung: 04 Feb. 2017 13:43 von Mira.

klaus99 antwortete auf Ich bin jetzt auch da
04 Feb. 2017 12:16
  • klaus99
  • 468 Beiträge seit
    05 Februar 2014
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Hallo Markus,

ich muss Dani recht geben.

Da du bislang noch keine Bifis bekommen hast und am Anfang einer Therapie stehst, ist jetzt der letzte Zeitpunkt, das Gebiss vernünftig zu sanieren.

Nach deinen Ausführungen verzögert sich die Bifi-Gabe um ca. 4 Monate und das ist angesichts der geringen Knochenschäden m.E. voll vertretbar. Man kann dann auch vernünftig kontrollieren, ob der Kieferknochen sauber verheilt ist und ggf. die Bifi-Gabe noch weiter hinauszögern. Wenn man erst einmal mit den Bifis angefangen hat, wird es deutlich schwieriger und risikoreicher.

Viel Erfolg
Klaus

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dani999 antwortete auf Ich bin jetzt auch da
04 Feb. 2017 11:50 - 14 Feb. 2017 22:24
  • dani999
  • 416 Beiträge seit
    09 Juni 2013
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Hallo Markus, meine Meinung zu Zometa ist ein bisschen anderes, als hier im Forum. Ich schreibe lieber nicht öffentlich was ich mir denke, da ich sonst nur wieder von bestimmten Personen angegriffen werde. Also Ich kann dir nur Zustimmen, mach alles was du noch willst mit deinen Zähnen. Lass alles unbedingt super abheilen bevor irgendwas losgeht. Solange du keine Schmerzen noch sonst was hast, schau deinen Calziumwert in den monatlichen Kontrollen gut an!!! Wen weitere Aktivitäten in deinen Knochen sind, sieht man das auch am Calziumwert. Wen es mal losgeht mit den Bifis hast du keine Chance mehr was an den Zähnen zu ändern. :( Ich bekomme selbst seit 2013 Zometa und habe Osteolysen. Eine war auch am Schulterblatt mit fast 2 cm Durchmesser. Viel Glück und toi toi toi. Lg Dani
Letzte Änderung: 14 Feb. 2017 22:24 von dani999.

klein Grisu antwortete auf Ich bin jetzt auch da
04 Feb. 2017 11:25
  • klein Grisu
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    23 Dezember 2016
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Hi

ich versuch mal zu beantworten

Soweit mir bekannt ist, dauert es eine Weile, bis Implantate gesetzt werden können bzw. bis sie vollständig eingewachsen sind. Wann willst du denn mit Deiner Erstlinientherapie beginnen und sind Deine Knochen so in Ordnung, dass Du frühestens in einem Jahr mit Bisphosphonaten beginnen kannst?

Laut meinem Kieferchirungen dauert es nach der Entfernung ~6 Wochen bis ein Implantat im Unterkiefer gesetzt werden kann (sofern genug Knochenmasse da ist), danach dauert es nochmals ~2 Monate bis das Implantat eingewachsen ist und überkront bzw. mit der Biosphonatgabe begonnen werden kann. Ein zusätzlicher Knochenaufbau würde perse zu lange dauern.

Bei mir gibt es aktuell 2 Knochenschädigungen, eine größere am Schulterblatt aufrund des dortigen Plasmazytoms und eine kleine 10x12mm Osteloyse im Beckenkamm, Bruchgefahr besteht in beiden Fällen nicht

Worin siehst Du die Notwendigkeit einer dringenden Lückenschließung am Ende der Kauleiste? In Abwägung zum Risiko, welches ein solches Vorgehen mit sich bringt?

Als Kind/Jugendlicher war mein Gebiss schief krumm und unter aller Sau = ich war über 10 Jahre beim Kieferorthopäden zum richten. Weil der Kiefer an sich zu klein ist, wurden mir damals schon 4 Backenzähne entfernt, damit die verbleibenen überhaupt in Reihe zu bringen waren. D.h ich habe jetzt rechts unten nur noch einen letzten Mohikaner. Das Implantat wäre weniger wegen ästetischen Gründen sondern ist eher als Brückenpfeiler für Kommendes gedacht

Sonnige Grüße

Markus

Henrika antwortete auf Ich bin jetzt auch da
04 Feb. 2017 08:10 - 04 Feb. 2017 08:11
  • Henrika
  • 64 Beiträge seit
    19 Juli 2015
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klein Grisu schrieb: Ich werde versuchen mir noch ein Implantat setzen zu lassen, vor der wahrscheinlichen Biosphonatentherapie.


Hallo Markus,

drei Anmerkungen/ Fragen fallen mir dazu ein.

[1] Wenn ich mich richtig erinnere, legte Dr. Ervens, (Klinik für Kieferchirurgie u. plastische
Gesichtschirurgie) im Rahmen eines Vortrages zum Thema "Kiefernekrose - eie unvermeidbare Gefahr?" auf dem Patiententag in der Charité eine Folie auf, die zeigte, dass onkologisch indizierten Bisphosphonategaben sehr, sehr häufig zu Kiefernekrosen bei Implantaten führen. Ich meine allerdings auch, mich zu erinnern, dass sich ein Forenteilnehmer aus dieser Runde (Gex?) im Nachgang zum Vortrag mit Dr. Ervens zu diesem Thema unterhielt und seine Erkenntnisse hier reinstellte, vielleicht recherchierst Du nochmal in der Foren - Suchfunktion dazu?

[2] Der zeitliche Faktor. Soweit mir bekannt ist, dauert es eine Weile, bis Implantate gesetzt werden können bzw. bis sie vollständig eingewachsen sind. Wann willst du denn mit Deiner Erstlinientherapie beginnen und sind Deine Knochen so in Ordnung, dass Du frühestens in einem Jahr mit Bisphosphonaten beginnen kannst?

[3] Worin siehst Du die Notwendigkeit einer dringenden Lückenschließung am Ende der Kauleiste? In Abwägung zum Risiko, welches ein solches Vorgehen mit sich bringt?

Alles Gute für deine Entscheidung,
Henrika
Letzte Änderung: 04 Feb. 2017 08:11 von Henrika.

joseph antwortete auf Ich bin jetzt auch da
03 Feb. 2017 23:36
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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klein Grisu schrieb: Ich werde versuchen mir noch ein Implantat setzen zu lassen, vor der wahrscheinlichen Biosphonatentherapie. Zur Zeit in Klärung mit den Ärzten


Hi

Ob das die richtige Entscheidung ist ......... bei Einigen gings gut, bei anderen in die Hose

Denk mal über einen Verzicht nach ....

LG

Joseph