- Beiträge: 419
- Mira
03 Februar 2014
Die Kiefernekrose ist eine Nebenwirkung bei Biphosphonaten und wenn man Implantate hat, ist dieses Risiko noch höher als ohne. Egal wann die rein gekommen sind, es bleibt ein erhöhtes Risiko bestehen. Viele sind der Meinung, nur das Einsetzen wäre das Problem, dem ist wohl nicht so. Das ist zumindest die gängige Meinung von den Fachärzten die ich damals befragt habe (es war auch das Thema beim Dr. Ervens Vortrag).
Im übrigen kann man danach sehr wohl noch Zähne behandeln lassen, nur muss man da halt Vorsichtig dran gehen und möglichst einen Zahnarzt haben der sich damit auskennt. Es gibt auch Patienten die nach Bifi Vergabe noch Implantate haben setzen lassen und damit keine Probleme hatten. Es geht hier um ein erhöhtes Risiko, nicht um eine zwangsmäße Folge. Es kann selbstverständlich auch gut gehen. Wenn es aber in de Hose geht, dann hat man ein richtiges Problem, das soll wohl richtig übel sein! Und ob eine Verzögerung von 4 Monate kein Problem ist und auch später nicht zum Problem werden kann, können nur die Ärzte beurteilen.
Aber: ich verstehe dass du ein Implantat möchtest, es ist letztendlich deine Entscheidung. Es kann ja auch gutgehen.
LG
Mira
PS Selbstverständlich sollte man aber alles was man vorher machen kann, auch machen lassen. Also sanieren ist schon angesagt.
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- klaus99
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05 Februar 2014
- Beiträge: 468
ich muss Dani recht geben.
Da du bislang noch keine Bifis bekommen hast und am Anfang einer Therapie stehst, ist jetzt der letzte Zeitpunkt, das Gebiss vernünftig zu sanieren.
Nach deinen Ausführungen verzögert sich die Bifi-Gabe um ca. 4 Monate und das ist angesichts der geringen Knochenschäden m.E. voll vertretbar. Man kann dann auch vernünftig kontrollieren, ob der Kieferknochen sauber verheilt ist und ggf. die Bifi-Gabe noch weiter hinauszögern. Wenn man erst einmal mit den Bifis angefangen hat, wird es deutlich schwieriger und risikoreicher.
Viel Erfolg
Klaus
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- dani999
09 Juni 2013
- Beiträge: 416
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- klein Grisu
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Autor
23 Dezember 2016
- Beiträge: 435
ich versuch mal zu beantworten
Laut meinem Kieferchirungen dauert es nach der Entfernung ~6 Wochen bis ein Implantat im Unterkiefer gesetzt werden kann (sofern genug Knochenmasse da ist), danach dauert es nochmals ~2 Monate bis das Implantat eingewachsen ist und überkront bzw. mit der Biosphonatgabe begonnen werden kann. Ein zusätzlicher Knochenaufbau würde perse zu lange dauern.Soweit mir bekannt ist, dauert es eine Weile, bis Implantate gesetzt werden können bzw. bis sie vollständig eingewachsen sind. Wann willst du denn mit Deiner Erstlinientherapie beginnen und sind Deine Knochen so in Ordnung, dass Du frühestens in einem Jahr mit Bisphosphonaten beginnen kannst?
Bei mir gibt es aktuell 2 Knochenschädigungen, eine größere am Schulterblatt aufrund des dortigen Plasmazytoms und eine kleine 10x12mm Osteloyse im Beckenkamm, Bruchgefahr besteht in beiden Fällen nicht
Als Kind/Jugendlicher war mein Gebiss schief krumm und unter aller Sau = ich war über 10 Jahre beim Kieferorthopäden zum richten. Weil der Kiefer an sich zu klein ist, wurden mir damals schon 4 Backenzähne entfernt, damit die verbleibenen überhaupt in Reihe zu bringen waren. D.h ich habe jetzt rechts unten nur noch einen letzten Mohikaner. Das Implantat wäre weniger wegen ästetischen Gründen sondern ist eher als Brückenpfeiler für Kommendes gedachtWorin siehst Du die Notwendigkeit einer dringenden Lückenschließung am Ende der Kauleiste? In Abwägung zum Risiko, welches ein solches Vorgehen mit sich bringt?
Sonnige Grüße
Markus
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- Henrika
19 Juli 2015
- Beiträge: 64
klein Grisu schrieb: Ich werde versuchen mir noch ein Implantat setzen zu lassen, vor der wahrscheinlichen Biosphonatentherapie.
Hallo Markus,
drei Anmerkungen/ Fragen fallen mir dazu ein.
[1] Wenn ich mich richtig erinnere, legte Dr. Ervens, (Klinik für Kieferchirurgie u. plastische
Gesichtschirurgie) im Rahmen eines Vortrages zum Thema "Kiefernekrose - eie unvermeidbare Gefahr?" auf dem Patiententag in der Charité eine Folie auf, die zeigte, dass onkologisch indizierten Bisphosphonategaben sehr, sehr häufig zu Kiefernekrosen bei Implantaten führen. Ich meine allerdings auch, mich zu erinnern, dass sich ein Forenteilnehmer aus dieser Runde (Gex?) im Nachgang zum Vortrag mit Dr. Ervens zu diesem Thema unterhielt und seine Erkenntnisse hier reinstellte, vielleicht recherchierst Du nochmal in der Foren - Suchfunktion dazu?
[2] Der zeitliche Faktor. Soweit mir bekannt ist, dauert es eine Weile, bis Implantate gesetzt werden können bzw. bis sie vollständig eingewachsen sind. Wann willst du denn mit Deiner Erstlinientherapie beginnen und sind Deine Knochen so in Ordnung, dass Du frühestens in einem Jahr mit Bisphosphonaten beginnen kannst?
[3] Worin siehst Du die Notwendigkeit einer dringenden Lückenschließung am Ende der Kauleiste? In Abwägung zum Risiko, welches ein solches Vorgehen mit sich bringt?
Alles Gute für deine Entscheidung,
Henrika
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- joseph
11 September 2026
klein Grisu schrieb: Ich werde versuchen mir noch ein Implantat setzen zu lassen, vor der wahrscheinlichen Biosphonatentherapie. Zur Zeit in Klärung mit den Ärzten
Hi
Ob das die richtige Entscheidung ist ......... bei Einigen gings gut, bei anderen in die Hose
Denk mal über einen Verzicht nach ....
LG
Joseph
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