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01 März 2010 21:19
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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oder wie Dr. Durie auf dem Vortrag hier in Florenz berichtete, den richtigen Weg zu finden zur
Bekaempfung des MM ist mehr eine Kunst als eine Wissenschaft, also es gibt keinen
eindeutigen klaren Weg, da haengt wahrscheinlich auch viel vom Einfuehlungsvermoegen
des Arztes ab, seiner Faehigkeit das richtige mit dem Patienten abzustimmen und
vielleicht auch ein wenig Glueck...

Die Erhaltungstherapie mit Revlimid ist moeglich, ich denke aber es kommen auch immer neue
Erkenntnisse ins Spiel, einer der Beitraege bei der letzten ASH war, dass Bortezomib in
der Erhaltungstherapie auch den DKK1 beeinflusst, d.h. die Faktoren, die den Knochenabbau
beschleunigen, bzw. blockieren, positiv beeinflussen kann. Also wenn jemand Knochenlaesionen
hat, waere eine Erhaltungstherapie mit Bortezomib vorteilhafter als mit Revlimid, wobei man
ja anscheinend mit Bortezomib noch keine Langzeiterfahrung bei Erhaltungstherapie hat, und
hier auch die Nebenwirkungen zu beruecksichtigen sind, also nicht so einfach,
gruss
sergio

Sergio

01 März 2010 16:46
  • AndreasR
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Der eben von mir eingegebene Link funktioniert nicht, wenn ich draufklicke. Wer zu dem Durie-Vortrag möchte, muss die URL manuell eingeben, dann gehts.

Andreas

01 März 2010 16:35
  • AndreasR
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Birgit,

ich selbst neige dazu, meinem Körper - wenn möglich - eine Behandlungspause zu gönnen, aber auf dem Patiententag im Oktober 2009 in Heidelberg hat mich der Vortrag von Brian Durie, der an einem Beispiel zeigte, dass eine Langzeittherapie mit Revlimid Vorteile haben kann, doch ins Grübeln gebracht. Wenn man also dem dort vorgestellten Zahlen folgt, solltest Du die Revlimid-Einnahme fortsetzen, eventuell mit reduzierter Dosierung.

Hier ein Link zu der Video-Aufzeichnung des Durie-Vortrags (mit deutscher Übersetzung). Interessant wird es für Dich ab Minute 10 des Films.

[url=] myeloma.org/ArticlePage.action?tabId=0&m...ticleId=2923&aTab=-1 [/url]


Gruß

Andreas

01 März 2010 15:31
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
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Hallo Birgit,

es gibt wohl auch die Moeglichkeit eine Autologe z.B. mit Velcade zu kombinieren. Frag hierzu doch mal dein Onkologen.

In jdem Falle wuerde ich Revlimid solange nehmen wie du es vertraegst, bzw. es wirkt! Hier im Forum hatte ich schon einige male ueber eine langfristige Gabe von Revlimid geschrieben... Ich bin z.Z. in Urlaub, wenn ich zurueck komme antworte ich dir etwas ausfuehlicher...

Du koenntest ggf. eine neue HD (GGF. MIT z.B. Velcade) machen und dann eine Revlimiderhaltungstherapie. Die andere Moeglichkeit waere die Revlimiddosis nach erreichen einer CR zu reduzieren und auf eine HD zu verzichten... Es gibt schon einige Moeglichkeiten. Die koennstest nach erreichen eine Stabilisation ja auch ueber eine auto- und mini-allo oder "nur" eine mini-allo nachdenken und danach eine Revlimiderhaltung...

Es ist wirklich schwer den richtigen Weg fuer sich zu finden... Aber wie gesagt: den Artikel ueber die Dauer einer Revlimidgabe suche ich dir am Wochenende nochnmals raus!!

LG


28 Feb. 2010 13:53
  • gast
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    11 September 2026
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Hallo Birgit,

die Frage, ob mehr SZT möglich sind, haben wir den behandelnden Dr. meines Mannes auch gestellt. Nach seiner Aussage hin sind mehrere SZT in Verbindung mit Mephalan möglich, sofern der Körper fit ist und das mitmacht.

Übrigens, ich freue mich für Dich, das Revlimid so super bei Dir anschlägt. Man hat ja leider auch schon gegenteiliges gehört. Aber "Gott sei dank" gibt es ja immer mehr Medi's.


Viele Grüsse und noch einen schönen Samstag

Ines

Revlimid schlägt an - Wie geht es weiter? wurde erstellt von Birgit
28 Feb. 2010 12:55
  • Birgit
  • Autor
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    11 September 2026
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Liebe Forumsteilnehmer,
wer kann mir Erfahrungen oder Ratschläge weitergeben bzgl. des Vorgehens bei gutem Anschlagen von Revlimid?
Da nach zwei Zyklen meine IGGs von 5600 auf 1240 gesunken sind, wird nach dem dritten Zyklus Ende dieser Woche das weitere Vorgehen besprochen. Vielleicht habe ích ja eine Remission und kann einige Zeit wieder auf Medikamente verzichten. Oder macht man eine Erhaltungstherapie? Was gibt es an Erfahrungen oder an neuen Entwicklungen? Ich habe auch noch Stammzellen für eine dritte autologe SZT. (Nebenthema: Wird heutzutage für mehr als eine dritte SZT gesammelt und gibt es überhaupt Fälle mit vierter SZT?).
Vielen Dank im voraus für Euere Antworten.

Liebe Grüße aus München

Birgit